Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

B.XP schrieb:
Weil die Bootsequenz mit Modifikationen am OS ein gewaltiges Einfallstor für Malware wären. In einem professionellen Umfeld, in Embedded-Anwendungen etc. ist die Verwendung von SecureBoot (- inklusive Linux und anderen Betriebssystemen!) ein absoluter No-Brainer.
Wenn Onkel Jürgen in den Saturn geht und einen Laptop kauft, der nachher zuhause auf dem Wohnzimmer Tisch landet ist das so unendlich weit weg von einem embedded System, wie einem Verkaufsautomat, wie nur sonst etwas. Anderer Anwendungszweck, andere Anforderungen und andere Lösungen.
Ich habe meine Frage ganz bewußt so formuliert: Was bringt mir als Endnutzer mit dem PC/Laptop zuhause Secure Boot für einen Sicherheitsgewinn? Wer kommt da und steckt da einen USB Stick rein, mit dem er etwas anderes booten möchte? Wie kann ich bei einem Linux unbewußt ohne aktive Eingabe des Admin Passworts das Betriebssystem verändern?
Das ist doch eher ein Problem, was Windows hat, was nach Vista mit der Sicherheitsabfrage wieder massiv zurückgerudert ist und auch alle mögliche Anwendersoftware mehr oder weniger Vollzugriff auf das Betriebssystem gewährt.
Also eher eine unpassende Lösung für ein Problem, was gar nicht da sein sollte...
 
@ElliotAlderson
Das kann ich dir gerne erklären wie das kommt: ein anständiger serverseitiger AC kostet mehr im betrieb als ein Client seitiger.
Wenn das spiel sensible sachen und geheimnsise beim nutzer berehcnen kann muss für den strom und die hardware nicht der anbieter zahlen.
Den spiel auf seitens des nutzers sollten nur die informationen zur verfügung gestellt werden welche der benutezr auchzu sehen bekommt.
Damit das aber so funktioniert müssten die server des anbeiters viel mehr von der arbeit erledigen, das kostet geld, geld welches die lieber behalten.
 
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Was erwartet ihr für den Linux-Desktop im Jahr 2026?
Ich würde mir einen Dateimanager wünschen der auch Miller columns kann, mein Bildschirm ist nämlich breiter als hoch und etwas scrollen entfiele entsprechend 🫠
Ansonsten hoffe ich auf entspannte zypper dup inklusive works for me, wie bisher. 😅

Habt ihr konkrete Pläne Linux in euren Alltag zu integrieren?
Wechsel (nicht nur) für Gaming ist bereits getan. ☑️

riloka schrieb:
So da nicht rechtliche Vorgaben für Firmen und Behörden kommen, ist der Zug abgefahren :(
Immerhin gibt es die Hoffnung bei mir, dass Trump in seiner Großartigkeit die EU weiterhin motiviert zeitnah digitale Souveränität zu erreichen.
 
@SavageSkull Im prinzip hast du recht SB beim stand PC bringt nur wenig, aber stell dir vor du fliegst mit Dienem Laptop wo hin, und dan hat der zoll oder irgend eine 3 buchstaben agentur ihre dreckigen griffel an deinem laptop und viele stunden zeit damit schabernack zu treiben.
Da ist ein Secure Boot schon was feines.

Und zum Thema stand PC hier hilft SB Persistenz zu erschweren, wenn ein virus mal uneingeschränkte Schreibrechte auf C bekommt kann es sich schwiriger ganz tief ins system einpflanzen wen SB dafür sorgt das der kernel und die treiber signiert sind.

That said... der nutzen ist minimal und man such anderweitig schützen.
 
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Ich hab vor ein paar Wochen Cachy nebenher installiert und war doch überrascht, wie problemlos das alles ohne Linux Vorkenntnisse und mit Cachy-Wikianleitung funktioniert hat. Die paar Spiele, die ich regelmäßig spiele, funktionieren Out of the Box und ansonsten hab ich nur den 0815 Use Case aus ab und zu mal bisschen Office, Libre hab ich mit Windows schon benutzt, und halt Browser/Email. Multiplayer mit Anticheat spiele ich nicht. Könnt mir mittlerweile wirklich vorstellen das als Main-OS in Zukunft zu benutzen
 
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DavidXanatos schrieb:
@ElliotAlderson
Das kann ich dir gerne erklären wie das kommt: ein anständiger serverseitiger AC kostet mehr im betrieb als ein Client seitiger.
Wenn das spiel sensible sachen und geheimnsise beim nutzer berehcnen kann muss für den strom und die hardware nicht der anbieter zahlen.
Den spiel auf seitens des nutzers sollten nur die informationen zur verfügung gestellt werden welche der benutezr auchzu sehen bekommt.
Damit das aber so funktioniert müssten die server des anbeiters viel mehr von der arbeit erledigen, das kostet geld, geld welches die lieber behalten.
Das ist absoluter Quatsch. Valve macht genau das in CS und wie gut funktioniert das? Merkste?^^
Jedes andere Spiel mit Kernel-Level AC hat weniger Cheater. Das alleine zerlegt deine ganze "Argumentation"
 
DavidXanatos schrieb:
Im prinzip hast du recht SB beim stand PC bringt nur wenig, aber stell dir vor du fliegst mit Dienem Laptop wo hin, und dan hat der zoll oder irgend eine 3 buchstaben agentur ihre dreckigen griffel an deinem laptop und viele stunden zeit damit schabernack zu treiben.
In so einem Fall lohnt es sich mehr als einen Laptop zu nutzen. Wobei auch hier gilt, wenn dein Gegenüber kein Problem mit (körperlicher) Gewalt hat bringt dir auch die beste Verschlüsselung nix.
 
ElliotAlderson schrieb:
Das ist absoluter Quatsch. Valve macht genau das in CS und wie gut funktioniert das? Merkste?^^
Jedes andere Spiel mit Kernel-Level AC hat weniger Cheater. Das alleine zerlegt deine ganze "Argumentation"
Ich spiele kein kompetitiven spiele nichts was AC hätte, also kan ich da auch ncihts merken.
Merke du aber ein mal ist kein mal, wen cheater in CS ein problem sind dan kann das genau so gut an der unfehigkeit uder dem unwillen der devs lieben nciht an einer prinzipiellen unmöglichkeit.
 
dark destiny schrieb:
Das mach deine Aussge dann nur noch viel viel trauriger und ist ein echtes Armutszeugnis.
Nö ich bin einfach nicht mehr so naiv wie früher sondern sehe es trocken pragmatisch.
Randnotiz schrieb:
Also auf meiner 240G NVMe wird es dank Flatpak Runtimes schon knapp, muss ich sagen.
Ja das ist ja der nächste fail. Da hat man Windows user immer ausgelacht wegen DLL hell und dann macht man es noch schlimmer indem ganze gigabytegroße Systemimages ausgeliefert werden, in unterschiedlichen Versionen und in Sandboxen. Und das eigentliche Programm hat nur ein paar KB...
 
sedot schrieb:
Ich würde mir einen Dateimanager wünschen der auch Miller columns kann, mein Bildschirm ist nämlich breiter als hoch und etwas scrollen entfiele entsprechend 🫠
Ich nutze Yazi (ein TUI Filiemanager), finde sobald die Handhabung mal beherscht ist geht das sehr flott von der Hand, sofern du das mit Miller columns meinst.

1767374496721.png
 
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TheSomeone schrieb:
Da hat man Windows user immer ausgelacht wegen DLL hell und dann macht man es noch schlimmer indem ganze gigabytegroße Systemimages ausgeliefert werden
das problem der dll hell ist nicht die grösse der dateien...
TheSomeone schrieb:
in unterschiedlichen Versionen und in Sandboxen.
und jede app greift auf genau das zu was sie braucht. das komplette gegenteil der dll hell.
 
Es wurde sicher erwähnt...

Ist es denn schon möglich steam os einfach zu installieren ohne viel aufwand?

Würde das gern auf eine externe nvme machen.
 
TeaShirt schrieb:
Ist es denn schon möglich steam os einfach zu installieren ohne viel aufwand?

Würde das gern auf eine externe nvme machen.
Wozu SteamOS, gibt doch Bazzite was einem SteamOS am nächsten ist nur gibt es dort einen vernünftigen installer im gegensatz zu SteamOS
 
ich muss irgendwie die falschen Spiele spielen, hab noch nie 5 Minuten oder noch laenger auf shader compilation warten selbst 1m kann ich mich nicht erinnern... gibts da irgend eine spezielle Kategorie das ich das mal simulieren kann :D
 
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TeaShirt schrieb:
Es wurde sicher erwähnt...

Ist es denn schon möglich steam os einfach zu installieren ohne viel aufwand?

Würde das gern auf eine externe nvme machen.
“Jain”, aber wird nicht empfohlen. Dafür nimmt man dann Bazzite.
Ergänzung ()

blackiwid schrieb:
ich muss irgendwie die falschen Spiele spielen, hab noch nie 5 Minuten oder noch laenger auf shader compilation warten selbst 1m kann ich mich nicht erinnern... gibts da irgend eine spezielle Kategorie das ich das mal simulieren kann :D
Oh, Arc Raiders ist so ein Fall^^ (Aber auch nur beim ersten Run)
 
Gullveig schrieb:
Das Jahr von Linux als Windowsersatz! Wie oft wurde das schon verkündet?

Quasi jedes Jahr? Interessant ist eher wer stets die Verkünder sind: Presse, Foren etc. alles was von schnellen Clicks lebt.

Kam das überhaupt jemals aus der Linux-Szene selbst?
 
stefan92x schrieb:
Und was konzeptionell Malware ist. Tragischerweise aber nicht als solche betrachtet wird.
So weit würde ich nicht gehen. Es gibt schließlich noch eine Instanz über dem Treiber: Microsoft. Der Anti-Cheat-Treiber muss signiert sein.
Es hat ein "Geschmäckle", da bin ich bei dir. "Mit großer Macht kommt große Verantwortung!" Wer will die Macht schon bei den Falschen sehen? :freak:

Ich denke, dass wir uns hier gerade im Umbruch befinden und in ein paar Jahren ein anderes Konzept, welches durch MS verbreitet wird, sehen werden - z.B. eine in beide Richtungen (lese-/schreib-)geschützte Sandbox.

Welche gibt es denn aktuell genau? Easy Anti-Cheat, seinen Nachfolger Javelin und Vanguard? Oder habe ich einen vergessen?
 
Mal zur eigentlichen Frage:
Was erwartet ihr für den Linux-Desktop im Jahr 2026? Habt ihr konkrete Pläne Linux in euren Alltag zu integrieren?
Linux ist seit 10+ Jahren mein primäres System, beim Rest der Familie auch. Windows mitzusupporten ist mir auch zu aufwändig, wie ich an einem außerfamiliären "Fall" immer wieder sehe. Wenn ich mal eine Windows-VM brauche (Softwareentwicklung), finde ich das Aufsetzen auch immer wieder ziemlich aufwändig. Mag ich nicht!
Seit vielen Jahren habe ich auch keinen Dual-Boot mehr. Der letzte Laptop in der Schublade mit Dualboot hat noch Windows 8.1, das sagt wohl alles.

Mit einer meiner größten Anforderungen ist, dass meine IT mir nicht auf den Keks gehen soll, ich mich nicht mit allzu viel beschäftigen will und Systeme jahrelang laufen sollen. Klappt mit Linux auch ganz gut.
Hab mittlerweile keine Zeit und keine Lust auf zu viel Gebastel.

Einen Schmerz gibt es noch: Mobilität. Mein Thinkpad T480 mit neuen Akkus war da eigentlich schon ganz gut. Mein Thinkpad T14 Gen3 AMD mit dem ach-so-tollen Ryzen 6850U ist ein richtiger Rückschritt. An der Steckdose besser, aber mobil nahezu unbrauchbar.
Die Lücke füllt ein Macbook mit M-CPU.
Schöne x86-Hardware oder auch ein brauchbarer ARM-Laptop für Linux wäre da mal etwas. Aber lange rumprobieren möchte ich da auch nicht, da hätte ich gern irgendwas Bewährtes. Nachdem mir ein paar AMD-Fans in Foren meinen Ryzen so hochgehyped haben, bin ich vorsichtig.
 
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