Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Turrican101 schrieb:
Bei Windows muss man sich nichts aussuchen. Da hat man die aktuelle Version und für Otto Normal ists egal, ob die Home oder Professional oder sonstwas heißt. Alles sieht gleich aus, funktioniert gleich und die Bedienung ist auch gleich.

Aber frag mal Otto Normal, ob er eher Ubuntu oder Mint nehmen würde. Und ob KDE besser für ihn wäre als Cinnamon. Oder Gnome. Oder XFCE.
Interessant wäre jetzt, wie sich der Fall verhalten würde, wenn dem Nutzer, wie bei Windows, die explizite Entscheidung für Linux abgenömmen würde. Also wenn der bei MediaMarkt oder sonstwo gekaufte PC/Laptop mit vorinstalliertem Ubuntu oder Mint daherkommen würde.

Würde der Nutzer dann Ubuntu/Mint verwendet, wie er es mit dem vorinstalliertem Windows macht oder sich da dann selber Windows drüberinstalliert?
 
Salamimander schrieb:
Aber wenn man nur Linux laufen lässt, wozu secureboot?
Ich habe immer noch keinen sinnvollen Grund gefunden, warum ich das als Endbenutzer auf meinem System brauche und bei welchem praktischen Anwendungsfall es mich schützt.
Status Quo ist eher, dass Microsoft mit Secure Boot alternative Betriebssysteme aussperrt. Sicherheitsvorteil oder Komfortvorteil ist das bis jetzt nicht.
 
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DavidXanatos schrieb:
ALso schau dir erst mal mein github an und dan schauen wir um du dich traust mich nochmal Unkentniss zu unterstellen...
Damit entkräftest du halt nichts? Wo ist der kausale zusammenhang zwischen einem github repo mit (geforkden) kleinen Windows Anwendungen für Nischen und dem Verständnis wie IT Infrastrukturen betrieben werden?
 
GOOFY71 schrieb:
Man befasst sich hier auf CB wirklich recht ausgiebig mit Linux. Ich finde es wird langsam zu einer echten Alternative.
Endlich geht es voran! Mit dem wachsenden Einfluss von Linux könnte sich die Landschaft der Betriebssysteme deutlich verändern.

Beispielsweise wird bei Debian die Freigabe von Updates und Upgrades erst dann vorgenommen, wenn diese fehlerfrei funktionieren, was bei Windows nicht immer gewährleistet ist. Da Linux-Distributionen Open Source sind, werden sie kontinuierlich optimiert.

In meinem beruflichen Umfeld setzen wir Debian für unsere Server ein.
Es stellt eine signifikante Verbesserung gegenüber Windows Server dar. In der Verwaltung wird weiterhin auf Windows gesetzt, da einige Programme dies erfordern.

Conqi schrieb:
Wer in letzter Zeit keine Fortschritte bei Linux sieht ist entweder auf beiden Augen blind oder einfach ignorant.

Ich bin dieses Jahr ebenfalls gewechselt und dank Proton und Fortschritten bei Wayland konnte ich beispielsweise Anno 117 einfach zu Release kaufen, starten und mit HDR genießen. Vollkommen unvorstellbar noch vor nicht all zu langer Zeit.

Und sofern die Verbreitung gemeint ist, da gibt es genug Zahlen, die das zumindest für unsere Bubble eindeutig belegen.
Die Fortschritte im Bereich Linux sind bemerkenswert. Nach etwa 25 Jahren Erfahrung mit Windows erkenne ich zunehmend, dass Linux in vielerlei Hinsicht überlegen ist.

LuciusVorenus schrieb:
Ich bin dieses Jahr komplett auf Linux geschwenkt. Auf dem Laptop, Desktop und Surface laufen Fedora und auf dem Steam Deck SteamOS. Von Microsoft nutze ich nur noch das kostenlose Outlook Konto. Sollten sie sich irgendwann wieder berappeln und so etwas wie Windows 7 in modern heraus bringen, schaue ich es mir gerne wieder an.
Ja, ich habe diese Änderung im Jahre 2024/25 vorgenommen. Ich arbeite privat mit macOS (Mac mini M4 sowie Mac Studio M4 Max).
Auf meinem Mac mini von 2014 führe ich Debian 13 zu Testzwecken aus.

Ich bin gerade dabei, die Linux-Distribution zu finden, die am besten zu mir passt, wenn es meine Zeit zulässt.
 

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Windows hat gegen Linux Mint überhaupt keine Schnitte! Bald ist Windows erledigt.
 
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dark destiny schrieb:
Bleibt also eigentlich nur festzuhalten dass es Linux aufgrund von Leuten wie dir, die unwillens sind und gerne alles schlucken was MS ihnen vormacht, nie ganz schaffen wird.
Sorry aber da bist an den falschen geraten, ich benutze Linux produktiv für Server und Desktop schon knapp 25 Jahre und arbeite seit 15 Jahren bei einem MSP .
Genauso deswegen kann ich auch solche Aussagen tätigen.
DavidXanatos schrieb:
Der Linus spricht mir hier aus der sehne:
Genau das meinte ich, schon komisch das es hier fast keiner kennt (oder kennen will) ;)
 
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mibbio schrieb:
Interessant wäre jetzt, wie sich der Fall verhalten würde, wenn dem Nutzer, wie bei Windows, die explizite Entscheidung für Linux abgenömmen würde. Also wenn der bei MediaMarkt oder sonstwo gekaufte PC/Laptop mit vorinstalliertem Ubuntu oder Mint daherkommen würde.

Das fände ich auch interessant.

Meine persönliche Prognose ist die PC's mit Linux würden sehr häufig zurückgegeben weil Software X oder Software Y darauf nicht läuft.

Linux im Mediamarkt kann sich IMHO nur an die Zielgruppe richten welche auch mit einem Chrome Book oder Android Tabelt zufrieden wäre.

Menschen die ein PC kaufen benutzen oft aber eben am ende doch mehr als nur Web Browser und irgend ein Office.
Und dann laufen Sie halt in das Problem was was auch immer die noch brauchen meist auf Linux nicht läuft.

Dystop1an schrieb:
Damit entkräftest du halt nichts? Wo ist der kausale zusammenhang zwischen einem github repo mit (geforkden) kleinen Windows Anwendungen für Nischen und dem Verständnis wie IT Infrastrukturen betrieben werden?
Naja also "kleinen Windows Anwendungen für Nischen" na ich weiß nicht ob man eine software mit über 200 000 monatlichen Downloads noch als Nische bezeichnen kann: https://tooomm.github.io/github-release-stats/?username=Sandboxie-Plus&repository=Sandboxie
Und zum geforkt, TaskExplorer ist nicht geforked und MajorPrivacy auch nicht. Zu Sandboxie ich maintaine das Projekt sehr erfolgreich seid 5 Jahren und habe den ARM64 port kompeltt in Eigenregie durchgezogen, und ich mach das alles nur nebenbei. Die projekte demonstrieren meine Fähigkeiten im Bereich Kernel Entwicklung so wie auch EFI Firmware. Gut das ist nicht das slebe wie IT Infrastrukturen, aber doch recht nahe drann, oder anders gesagt man kan kein guter und erfolgreicher entwickler sein, was ich bin (das belegen meine download zahlen), ohne ein preites fundiertes IT wissen zu habenw was ebrn Infrastrukturen auch einschliest.
 
DavidXanatos schrieb:
Das ist aber egal solange alle 20+ Debian Ableger, jederseine eigenen packet quellen ins apt einträgt und jemand der ein debian installiert bei sich im der packet verwaltung nicht die packete von ubunti fundet und wenn er die doch mal rein vergewaltigt die dann sehr warscheindlcih segfaulten auf sienem system.
Das ist aber auch wieder egal, da bspw. alle Debian Ableger eine sehr breite Paketbasis haben und du in allen 99% aller Software finden wirst. Das reicht für alle durchschnitts user aus. Alles andere sind wieder spezielle Anforderungen.

DavidXanatos schrieb:
Der Linus spricht mir hier aus der sehne:
YouTube-Embeds laden Datenschutzerklärung
Ist ja soweit auch korrekt, das kann schon ein Krampf sein. Aber da sprechen wir nicht mehr vom Standard User. Aktuell gibt es auch keine sinnvolle Lösung für das "Problem", ändert aber nichts dran, das die Paketverwaltung meilen der von Windows (also der nicht vorhandenen) voraus ist.
Es ist richtig Software auf einem System Zentral zu verwalten, weil Updates dann zeitnah automatisch eingespielt werden können.
Unter Windows laufen stand heute im besten fall weiterhin zu fast jeder Applikation eigene Updater Deamons im hintergrund. Im schlimmeren fall werden die Anwendungen gar nicht automatisiert geupdatet oder haben nicht einen solchen Updater. Und im noch schlimmeren Fall installieren die grottigen anwendungen, die bspw. nie in der Paketverwaltung unter Linux landen würden, eigene libs im System die nie wieder geupdatet werden und alle SIcherheitslücken mittschleppen.

Ideal ist es unter Linux ganz sicher noch nicht, aber bedeutend besser als unter Windows. Für die, die die Pakete packen müssen ist das natürlich mehraufwand. Aber das sollte sich bei nicht zu hoch spezieller software und guten Entwicklungspraktiken (automatisiertes testen und packen) auch wieder nivellieren.
 
DavidXanatos schrieb:
man kan kein guter und erfolgreicher entwickler sein, was ich bin (das belegen meine download zahlen), ohne ein preites fundiertes IT wissen zu habenw was ebrn Infrastrukturen auch einschliest.
Doch. Ich habe keine Ahnung, ob du ein guter oder schlechter Entwickler in deinem Bereich bist, aber ich kenne genug Leute, die so fokussiertes Wissen haben, dass aus dem einen nicht zwingend das andere folgt.

Und so wie ich sehe, nimmst du zwar einige Probleme durchaus richtig wahr, aber hast Vorschläge zur Verbesserung, die nicht praktikabel sind.
 
Ich hatte vor zwei Jahren schon die Schnauze voll von Windows. Bin erst zu Linux Mint gewechselt und hab damit ein halbes Jahr hauptsächlich nur gezockt. Nach einer Weile hab ich aber gemerkt, wie groß der Unterschied zwischen Stable und Rolling Release ist. Mint ist für Anfänger absolut top, aber wenn es darum geht die Hardware vollends auszureizen, dann ist Mint schlicht zu alt. Arch und seine Derivate kamen für mich auch nicht in Frage. Auch wenn es viele anders sehen, aber Arch ist für meine Belange zu instabil. Die Wahl viel am Ende auf Fedora. Es ist aktuell genug und stabil zu gleich. Habe es mittlerweile auf 4 unterschiedlichen Geräten. Eins davon ist ein 2008er MacBook Pro. Ich war letztes Jahr sogar auf eine öffentlichen LAN mit meiner Box und hatte so gar keine Probleme.
Jedem Zocker mit Nvidia möchte ich an dieser Stelle einmal Nobara ans Herz legen. Und für alle anderen nutzt ein Plain-Fedora. Es lohnt sich!

An dieser Stelle: Danke Microsoft, dass ihr euere Produkte so kaputt gemacht habt, dass die Alternativen endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die Sie verdienen. 😉
 
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Sanctuslight schrieb:
Gebt doch bitte auf einander zu und erklärt euren standpunkt.
Erkennt an dass der andere seinen PC eben genau so nutzen möchte sei es nun für Individuelle Bastellösungen oder zum spielen von Battlefield und Co.
Da bin ich voll bei Dir.

Die Option Dualboot ist vor allem immer gegeben, wenn einem Linux zwar gefällt, man auch genervt von Windows ist, ein paar wenige Dinge dieses aber trotzdem noch erfordern.

Mache ich aktuell so beispielsweise wieder vermehrt für VR, denn alle VR Streamer (also so was wie Virtual Desktop unter Windows und macOS) zicken gerade herum und ich bin selbst mit dem Troubleshooting überfordert.

Lass ich mich deshalb davon abhalten, das Betriebssystem zu nutzen, welches mir am meisten liegt?
Nö, Reboot geht dank SSDs heutzutage schnell und der Rest funktioniert für meine Verhältnisse mehr als gut.

kokiman schrieb:
Wenn es doch wenigstens sinnvolle Argumente für Windows noch gäbe.
Was für die einen funktioniert, muss keineswegs für die anderen auch funktionieren.

Gibt schon Gründe, warum es mehrere Betriebssysteme, mehrere Software-Produkte aus der selben Kategorie, mehrere Computerklassen und Hardware-Lösungen gibt.
Das Beispiel kannst Du auf alle anderen Lebensbereiche erweitern.
 
Ich bin erstaunt, wie unproblematisch die Installation und Einrichtung von Mint bei meinem Bürorechner war. Als Officemühle wunderbar. Aber für Gaming sehe ich Linux noch nicht bereit für mich. Dennoch schön zu sehen, dass das in der Zukunft wohl ein sehr interessantes Thema werden kann.

Windows läuft super und ich habe im Alltag kein Bock auf neu lernen, wenn ich arbeiten muss. Also, ist Windows meine erste Wahl.

Die Anzahl der Distributionen verwirrt mich allerdings. Weniger würden es auch tun und für Neulinge wäre es auch einfacher. Aber Microsoft sorgt schon für Linuxfortschritt, bestimmt auch in der Zukunft ;)
 
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seyfhor schrieb:
Windows brauche ich leider nur um auf meinem alten 30,- Laserdrucker zu drucken. der läuft einfach nicht unter Linux 🙄 Aber die paar mal im Jahr paßt das schon.
Erzähle mal, was das für ein Ding ist. Normalerweise laufen alle Drucker mittlerweile unter Linux.
 
TheSomeone schrieb:
Sorry aber da bist an den falschen geraten, ich benutze Linux produktiv für Server und Desktop schon knapp 25 Jahre und arbeite seit 15 Jahren bei einem MSP .
Genauso deswegen kann ich auch solche Aussagen tätigen.
Das mach deine Aussge dann nur noch viel viel trauriger und ist ein echtes Armutszeugnis.
 
Tevur schrieb:
solange Menschen dummes Zeug quatschen, wird sich Intelligenz nie durchsetzen

https://areweanticheatyet.com/
40% aller "Multiplayer" laufen
Und die restlichen 60% haben übrigens zu 0% "Linux" als Ursache
also erstmal steht da 17% supported. Running steht bei 24% "but may require you to perform certain tinkering steps" Also schon mal nicht so geil. Broken 55% und laufen gar nicht 4%. Das ja noch schlimmer als ich dachte.

Solange dort keine 90% bei supported steht, bleibt Linux ne kleine Nische. Wenn Steam das vorantreibt und sich das dreht, um so besser. Aber bis dahin bleibt nur Windows.
 
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Dystop1an schrieb:
Das ist aber auch wieder egal, da bspw. alle Debian Ableger eine sehr breite Paketbasis haben und du in allen 99% aller Software finden wirst. Das reicht für alle durchschnitts user aus. Alles andere sind wieder spezielle Anforderungen.
Nein das sind ausreden und unlautere konversations techniken, du schiebst pauschal alles was zu deinem Argument nicht passt in die "spezielle Anforderungen" ecke um es von Tisch zu haben. Das ist nicht aufrichtig.
Was für dich ein "spezielle Anforderungen" ist ist für ein anderen die "Haupt Anforderung".


Dystop1an schrieb:
Ist ja soweit auch korrekt, das kann schon ein Krampf sein. Aber da sprechen wir nicht mehr vom Standard User. Aktuell gibt es auch keine sinnvolle Lösung für das "Problem", ...

Dem muss ich vehement widersprechen, die Lösung ist sehr einfach und Linus Torwalds lebt uns diese jeden Tag vor:
Macht eine zentrale non-profit stelle welche als autnorität für den linux userspace auftritt, mit Leuten an der spitze welche jedem ungespritzt in den Boden rammen der auch nur daran denkt ein Commit zu puschen welcher die userspace ABI kaputt macht.


Dystop1an schrieb:
..., ändert aber nichts dran, das die Paketverwaltung meilen der von Windows (also der nicht vorhandenen) voraus ist.
Erstens nein und zweitens falsch.
Windows hat nicht nur den Store aber auch Winget (WinGet is the Windows Package Manager)


Dystop1an schrieb:
Es ist richtig Software auf einem System Zentral zu verwalten, weil Updates dann zeitnah automatisch eingespielt werden können.
Zu den Updates komme ich noch, es ist aber Praktisch eine semi zentrale Softwarebezugsquelle zu haben, das sollten aber eben nicht die distris selber sein sondern es sollte eine zentrale Software quelle für alle anwendungs software geben welche distri übergreifend die fedors, suse, debian/ubuntu, arch, etc.. die selbe ist, wie MS Store, Google PlayStore, oder apples AppStore, die distris sollten wiederrum nur betriebssystem teile selebr ausliefern.


Dystop1an schrieb:
Unter Windows laufen stand heute im besten fall weiterhin zu fast jeder Applikation eigene Updater Deamons im hintergrund.
Das ist nicht schlimm.

Dystop1an schrieb:
Im schlimmeren fall werden die Anwendungen gar nicht automatisiert geupdatet oder haben nicht einen solchen Updater.
Die allermeisten anwendungen kaben kein direkten "feindkontakt" somit ist es komplett irrelevant ob sie up ge datet werden, wen da eine sicherheitslücke drin ist komt kein angreifer so weit die auch nur an zu fassen. Und wenn er soweit kommt dan hat er das system sowieso schon übernommen.

Dystop1an schrieb:
Und im noch schlimmeren Fall installieren die grottigen anwendungen, die bspw. nie in der Paketverwaltung unter Linux landen würden, eigene libs im System die nie wieder geupdatet werden und alle SIcherheitslücken mittschleppen.
Und diese deine aussage zeugt von technischer unkentniss, eine lib egal wie sicher oder unsicher sie ist, wenn sie von keiner anwendung geladen wird ist komplett harmlos.
Die kann nicths machen die kan auch nciht ausgenutztwerden weil wen du schon eine eigene anwendung am system hast die eine libe laden könnte kand ie auch gleiuch genau das machen was du in der lib zuerst erst exploiten wollen würdest.

Das einzige was hier richtig scheixxe sein kann ist wenn ein Software installer eine existierende lib welche von programmen mit "Feindkontakt" (web Browser, email client etc pp) geladen wird mit einer älteren exploitbaren version ersätzt.



Dystop1an schrieb:
Ideal ist es unter Linux ganz sicher noch nicht, aber bedeutend besser als unter Windows. Für die, die die Pakete packen müssen ist das natürlich mehraufwand. Aber das sollte sich bei nicht zu hoch spezieller software und guten Entwicklungspraktiken (automatisiertes testen und packen) auch wieder nivellieren.

Die Realität und der von mir schon verlinkte Linus Rant belegen aber das dies nicht zutrifft.
 
DavidXanatos schrieb:
Der Linus spricht mir hier aus der sehne:
Jaja, aber dann trotzdem Flatpak aus Prinzip (?) ablehnen?
Anders als z.B. Linus, der sich dem Konzept grundsätzlich sehr positiv entgegenstellt.

Linus kritisiert übrigens auch die komplette fehlende Trennung zwischen Betriebssystem und Anwendugnen. Also selbst wenn es nur ein Debian Repo gäbe, das wäre immer noch kaputt und veralltet, weil es eben gerade gewünscht ist, dass Nutzersoftware vom System getrennt ist. Und ja, deshalb eben auch nicht über den gleichen Paketmanager installiert wird.

Beispiel: freebsd hast ja auch ein freebsd-update für System und ein völlig getrenntes pkg für sonstige Pakete.

Flatpak löst dieses Problem mit - auf einmal kannst du sogar read-only OTA System machen. Bekannt aus modernen Systemen wie Android - wo - ja - ebenfalls jede Anwendung gesandboxed ist. So wie ich das eigentlich in 2026 auch haben möchte.

Der Thread ist hier relativ lang und unübersichtlich. Entschuldige mich also, sollte ich etwas übersehen haben, was du zu dem Thema noch geschrieben hast.
DavidXanatos schrieb:
Flatpak ist eine krücke mit sandbox und virtualisierung es gibt usecases wo das fein ist aber oft stört das mehr als es hilft und ist die totale resourcen verschwendung. NAtiv laufende apps sind viel besser und wenn man sandbox will kann man das separat einrichten.
Performance ist doch kein wirklich reales Problem. Natürlich theoretisch irgendwo im Nach-Komma % Bereich, aber doch definitiv nicht "viel". Hauptsächlich geht natürlich der Vorteil von geteilten Systembibliotheken verloren; d.h. paar GB an Runtime auf der SSD und minimal mehr RAM.

Windows wird auch genutzt, obwohl es massig Resourcen durch Hintergrundzeugs verschwendet, das niemand haben will.

Bei Flatpak muss man eben einfach damit leben; die Vorteile - nämlich endlich das Binary und Distributionen-Problem gelöst zu haben - überwiegt aber bei weitem.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Hauptsächlich geht natürlich der Vorteil von geteilten Systembibliotheken verloren; d.h. paar GB an Runtime auf der SSD und minimal mehr RAM.
Also auf meiner 240G NVMe wird es dank Flatpak Runtimes schon knapp, muss ich sagen.

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Wenn ich jetzt schreibe, das könnte man auch entschlacken, könnte man denken, nutze doch weiterhin Pakete aus dem System-Repo - was besonders bei Tumbleweed weniger problematisch ist - doch wieso ich jetzt x verschiedene Mesa Versionen brauche, erschließt sich mir noch nicht so ganz.

Besser fände ich es, würden die Flatpaks schauen, ob speziell jetzt Mesa, die KDE und GNOME libs schon in irgendeiner Version vorliegen und sofern kein unbedingtes Muss für die eigens erwartete Version da ist, dass diese auch mit genutzt wird.

Jetzt wird ein Schuh daraus, machen Flatpaks doch eigentlich genau das, doch eben bei so zentralem Zeugs wie die oben erwähnen und im Screenshot erkennbaren Pakete, sehe ich davon nichts.
 
Ich möchte gerne Retro-Gaming (insbesondere C64 und DosBox) auf einem Mini-PC mit Linux realisieren. Habt ihr Erfahrungen oder Empfehlungen, welche Linux-Distribution sich dafür am besten eignet?
 
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