Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

stefan92x schrieb:
Sowohl die Profis, die eh mit einem Haufen Betriebssystemen in Kontakt kommen im Laufe der Jahre, als auch die absoluten Noobs, die so oder so keine Ahnung von ihrem Betriebssystem haben, kommen gefühlt besser zurecht, als diejenigen, die richtig tief (aber nur) in Windows drin stecken.
Das ist leider nur halb wahr auch die Profis kommen genau so wenig gut mit Linux zurecht wie die Windows Experten sofern deren Workflows oder Software von Linux nicht unterstützt werden.
Profis, die mit einem Haufen Betriebssystemen in Kontakt kommen können nur schneller und effizienter herausfinden ob ihre Workflows oder Software Linux tauglich sind oder nicht.
Und so tragisch dies auch sein mag solche Profis sofern sie nicht bei Windows bleiben entscheiden sich in der regel dann für Mac OS und nicht Linux.
 
Ich spiele seit einigen Monaten nur noch unter CachyOS mit RX 9070XT und es ist perfekt. Super schnell und weniger Stress mit Stuttering.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: riloka und Gohma
stefan92x schrieb:
Das Problem ist ja, wenn auf Kernel-Level-Anticheat gesetzt wird. Was Linux nicht erlaubt, Windows aber schon. Und was konzeptionell Malware ist. Tragischerweise aber nicht als solche betrachtet wird.
Oh. Doch. Es ist Malware.

Das ist keine Frage der Betrachtung. Die Antwort darauf ist, dass solche Spiele vom Markt verdrängt gehören.

Der Entwickler ist zu doof auf seinen Server gute Scans auszuführen und einfache Maßnahmen wie Vollpreistitel und persönliche Registrierung macht keiner, weil es ja funktionieren würde.

Im Radsport werden auch Cheater persönlich gebannt. Nicht perfekt. Funktioniert aber. Beim Cheaten erwischt? Mehrere Jahre Sperre. Und das schöne ist, die bannen einen nicht nur für ein Spiel. Alle!

PS: Der grad an Dummheit und Unverantwortlichkeit Anticheat- und Antivirus-Software Kernel-Level-Access zu geben ist unbeschreiblich. Aber Microsoft ist die Bude mit UTF-16, LLP64, GDI, ActiveX. Schnell Marktposition absichern! Kundenwohl? Egal.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tommy64, ErbarmeHesse und Alexander2
DavidXanatos schrieb:
Das ist leider nur halb wahr auch die Profis kommen genau so wenig gut mit Linux zurecht wie die Windows Experten sofern deren Workflows oder Software von Linux nicht unterstützt werden.
Unterstützung für Software ist aber ein anderer Punkt als die Frage, wie gut man das System an sich bedienen kann. Du hast natürlich recht, dass es solche Fälle gibt, aber was ich meinte schreibst du eigentlich in diesem Satz auch selbst:
DavidXanatos schrieb:
Profis, die mit einem Haufen Betriebssystemen in Kontakt kommen können nur schneller und effizienter herausfinden ob ihre Workflows oder Software Linux tauglich sind oder nicht.
DavidXanatos schrieb:
Und so tragisch dies auch sein mag solche Profis sofern sie nicht bei Windows bleiben entscheiden sich in der regel dann für Mac OS und nicht Linux.
Was macOS angeht: Na und? Soll doch jeder nutzen, was am besten für seinen Einsatzzweck passt. Da sehe ich jetzt nicht, warum das tragisch sein sollte?
 
Salamimander schrieb:
Die weltweite Wirtschaft läuft schon unter Linux. Wie viel Verbreitung willst du noch?
stefan92x schrieb:
Ist halt völlig irrelevant, wenn wir über Desktop-Marktanteile reden.

Genau so ist es!
Es ist komplett irrelevant wie viele server, embedded controller oder infotainment systeme im auto mit linux laufen und Android ist auch kein desktop linux.

Desktop Linux also linux mit einem freiem Desktop ist bis jetzt immer noch ziemlich irrelevant und nur selten in Benutzung.

Das muss man halt erst einmal lernen zu zu geben, danach kann man darüber nachdenken wieso es so ist.
Und mein das liegt nicht daran das im mediamarkt windows vorinstaliert ist.
Wäre im mediamarkt linux vorinstaliert würden die geräte in massen retourneirt weil software x oder y nicht darauf läuft.
 
flaphoschi schrieb:
Die Antwort darauf ist, dass solche Spiele vom Markt verdrängt gehören.
Und das passiert eben nicht, das meinte ich damit. Der durchschnittliche Zocker schlägt Alarm, wenn sein Virenscanner anschlägt - aber wenn er erkennt nicht, dass BF6 ebenso Malware ist und installiert es trotzdem.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Demer1983 und flaphoschi
stefan92x schrieb:
Na und? Soll doch jeder nutzen, was am besten für seinen Einsatzzweck passt. Da sehe ich jetzt nicht, warum das tragisch sein sollte?
Weil Apple die Erfinder von zugenagelter Hardware sind und die wollen MacOS irgendwann da haben wo iOS schon ist und das ist eine Sauerei.
 
stefan92x schrieb:
Ist halt völlig irrelevant, wenn wir über Desktop-Marktanteile reden.
Nein, es wurde über Sicherheit geredet. Bitte Lese Verständnis schärfen oder einfach nichts sagen, danke.

@DavidXanatos gilt auch für dich. Geschichte ist Teil der Verbreitung von Windows und kann im übrigen nicht unter “egal” abgestempelt werden. Wäre Linux zu 99% vorinstalliert, dauert es keine. 10 Jahre und über Windows würde man im Desktopbereich zu reden wie aktuell über Linux …
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hyourinmaru und Gohma
Ich schaue ja immer mal wieder rein was sich mit Linux und Games so getan hat.
Allerdings habe ich keine Probleme mit Windows und ein Wechsel ist für mich nicht nötig.
Hätte da trotzdem mal ein paar Fragen aus Interesse an die Leute die Linux benutzen.
Games wie BF6 laufen ja nicht...da könnte ich noch drauf verzichten.
Wie siehts mit Simracing aus?
Assetto Corsa Evo/Rally und LMU?
Läuft das alles?
Leistung wie unter Windows?
Mit meiner Hardware (Fanatec) und Programme wie Simhub,CrewChief und Resize Raccoon?
Auch benutze ich am Rechner sehr gerne Cubase.
Mit nen DAW Controller,Keyboard und spiele auch Instrumente ein.
Funktioniert das Programm....auch ASIO ?
 
Sanctuslight schrieb:
Das ist legitimer Punkt. Oft sind news zum thema linux sehr enthusiastisch formuliert.
Ich führe zum Beispiel auf dem Desktop-PC zu Wartungszwecken eine Installation von Slackware aus den frühen 1990ern mit, weil die sich alle paar Jahre problemlos auf den neuesten Stand aktualisieren lässt (aktuell z. B. Kernel 6.12) und sonst nicht mit irgendwelchen überflüssigen "Neuerungen" aus der RH/SUSE/Canonical-Enterprise-Bubble herumnervt. Dafür umfasst die inzwischen 25 GB große "Vollinstallation" der gesamten (!) Distro alles wichtige, was man für die reibungslose PC-Wartung halt braucht. Das möchte dann nämlich nicht erst aus dem Netz von möglicherweise nicht mehr vorhandenen Repo-Servern nachinstallieren müssen, wenn gerade das WLAN ausgefallen ist oder es andere Gründe gibt, ein Wartungs-System zu booten. Auch ein Rolling Release verbietet sich aus diesen Gründen von selbst.

Das Dateisystem ist aus diesen Gründen nach wie vor ein uraltes ext3fs (!) und ein "völlig veraltetes" init mit "unglaublich langsamen" Shellskripten, das bereits am Login-Prompt angekommen ist, bevor der Monitor die sich synchronisiert hat. Es ist ein Wartungssystem, das gebootet wird, wenn am Hauptsystem (Windows 11) Wartungsarbeiten zu erledigen sind. Ob darauf irgendwelche Spiele laufen, ist mir komplett egal, genauso wie X11 oder Wayland. Für Wartungsarbeiten an einem Windows-PC reicht die Kommandozeile nämlich völlig aus.

Genau für solche Zwecke eignet sich Linux ganz hervorragend. Ich nutze die Software also genau für das, wofür sie sich hervorragend eignet. Und wenn ich gerade keine Wartungsarbeiten habe, und produktiv arbeiten und dafür zum Beispiel Cubase starten möchte, dann nutze selbstverständlich Windows 11 oder macOS 26 und NICHT Linux. Und das wird sich auf dem x86-PC genauso wenig ändern, wie auf ARM-Mac.

Tevur schrieb:
Du willst als ein "Linux-ist-Mist"-Framing in den News, weil du Linux Mist findest?
Es gibt in den einschlägigen Medien nicht ganz zu Unrecht ein durchgehendes "Windows-ist-Mist"-Framing, während der technisch hervorragende NT-Kernel nach wie vor für einen Marktanteil von über 95 % sorgt, weil die Produktiv-Software (nicht beschränkt auf aber einschließlich Videospielen) bei den meisten laufen muss und läuft.

Bei Linux ist es genau andersherum und genau diese Diskrepanz bemerkt jeder, nicht nur Leute mit Linux-Erfahrung seit Kernel 0.9x.
 
DavidXanatos schrieb:
Ich sehe das genau so und wie man an anderen OSS Projekten sieht Zentralisierung ist super:
Anders gesagt, nahezu jedes Paket in jeder Distribution hat ein zentralisiertes Upstream-Projekt ;). Vom Kernel über nem Firefox bis hin zu Systemlibs oder Oberfläche.

Steckt ja auch im Namen, Distribution = Auslieferung ;).

DavidXanatos schrieb:
Oder wie sagte man ein Eroberer mal Tiele und Hersche, schön wenn sich linux selbst zerteilt, so hats die konkurenz einfacher LOL.
Der Konkruenz kann das glaube ich ziemlich Wurst sein. Die Masse nutzt in keinem Fall, was nicht von den bekannten US-Techgiganten kommt.

Bestes Beispiel - hat nicht einmal etwas mit Open Source zutun: Softmaker Office.
Produkt von einem deutschen Unternehmen. Was für einen Grund soll es geben, das nicht - insbesondere privat - einzusetzen? Die Vorjahrversion bekommst du i.d.R. sogar kostenlos. Oberfläche und Kompatibilität zu MS - Top, leztendlich Drop-In Replacement; kaum vergleichbar zu dem Unterschied wenn, den du zwischen Linux und Windows zwangsläufig hast.

Die Leute kaufen trotzdem Office 364 ohne sich nach links oder rechts umzuschauen.

Von daher... Finde Forderungen, sich an der Masse zu orientieren immer unsinnig. Nein, an der eigenen Zielgruppe orientieren - und das sind nun mal verschiedene Nischen ;).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Demer1983
stefan92x schrieb:
Und das passiert eben nicht, das meinte ich damit. Der durchschnittliche Zocker schlägt Alarm, wenn sein Virenscanner anschlägt - aber wenn er erkennt nicht, dass BF6 ebenso Malware ist und installiert es trotzdem.
Ich habe zum Glück das gute Counter-Strike 1 und Counter-Strike 2. Unrailed. OpenRA. Und Xonotic. Und Quake3.

Ja. Alles nativ :)

Das Spielprinzip vom COD oder BF hat mich (zum Glück) nie interessiert. Und alles was im Jahrestakt neue Majorreleases bekommt wie ein ranziger EA-Titel sollte man gar nicht erst mit der Kneifzange anfassen?
 
Die Fortschritte sind wirklich gut anzusehen. Natürlich könnte man argumentieren das native Linux binaries besser wären als der proton layer aber das hat in den vergangenen 20 Jahren vorher schon nicht funktioniert.

Jetzt müsste man nur mehr das distro und Paketchaos in den Griff bekommen, vielleicht mit Hilfe von valve, und MS hätte ein echtes Problem
 
CSOger schrieb:
Games wie BF6 laufen ja nicht...da könnte ich noch drauf verzichten.
Wie siehts mit Simracing aus?
Assetto Corsa Evo/Rally und LMU?
Läuft das alles?
Leistung wie unter Windows?
Mit meiner Hardware (Fanatec) und Programme wie Simhub,CrewChief und Resize Raccoon?
Auch benutze ich am Rechner sehr gerne Cubase.
Mit nen DAW Controller,Keyboard und spiele auch Instrumente ein.
Funktioniert das Programm....auch ASIO ?
Nichts davon funktioniert.

Und gerade (Pulse)Audio unter Linux ist ein ganz dunkles Kapitel. Du musst letzteres erstmal aus dem Weg räumen, um Professional Audio (JACK) überhaupt zum Laufen zu bekommen. Nichts davon ist unter macOS überhaupt ein Problem, weshalb das natürlich (neben Windows) auch meine DAW-Plattform ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CSOger
CSOger schrieb:
Ich schaue ja immer mal wieder rein was sich mit Linux und Games so getan hat.
Allerdings habe ich keine Probleme mit Windows und ein Wechsel ist für mich nicht nötig.
Hätte da trotzdem mal ein paar Fragen aus Interesse an die Leute die Linux benutzen.
Games wie BF6 laufen ja nicht...da könnte ich noch drauf verzichten.
Wie siehts mit Simracing aus?
Assetto Corsa Evo/Rally und LMU?
Läuft das alles?
Leistung wie unter Windows?
Mit meiner Hardware (Fanatec) und Programme wie Simhub,CrewChief und Resize Raccoon?
Auch benutze ich am Rechner sehr gerne Cubase.
Mit nen DAW Controller,Keyboard und spiele auch Instrumente ein.
Funktioniert das Programm....auch ASIO ?
Simracing hat aktuell den Stand: “Geht, irgendwie”. Würde ich aber noch von abraten. Ist auch der Grund für den Sohnemann bei Windows zu bleiben, allerdings der einzige :D

Ach und mit Audio habe ich keine Probleme. Externer USB DAC und externes USB MIC. Klappt alles. Musste nur das MIC über die sennheiser config einmal konfigurieren. Geht aber auch in einer VM und ist einmalig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CSOger
stefan92x schrieb:
So wie diese? https://www.mediamarkt.de/de/category/chromebooks-800.html

ChromeOS ist ja sogar nur ein vernageltes Linux, wo noch viel weniger läuft, wird trotzdem ohne weiteres im MediaMarkt verkauft.
Ja aber das ist ein android tablet ersatz, kein PC ersatz, das wird klaar genug vermarktet.

Imho könnte media markt mal 2 PC's anbieten gleiche hardware einer mit windows eienr mit linux und dan nach 1 jahr publick machen wie waren die verkaufszahlen udn die rückläufer.
 
Salamimander schrieb:
Nein, es wurde über Sicherheit geredet. Bitte Lese Verständnis schärfen oder einfach nichts sagen, danke.
Ganz so simpel ist es nicht.. .das Beispiel Android wurde zurecht genannt, was einen Linux-Kernel hat und trotzdem viele Sicherheitsprobleme hat(te). Die kommen halt nicht vom Kernel, sondern von dem was oben drauf läuft. Genau so kann man die Frage stellen, wie sicher denn das ganze Wayland/X11-Geraffel sowie die darauf aufbauenden Desktops sind.

Denn all diese findest du auf Servern so nicht, große (potentielle) Angriffsflächen existieren nur auf den Desktop-Systemen selbst.
 
Zurück
Oben