Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

tusen_takk schrieb:
Und wenn man es mit Dual-Boot und zwei SSDs macht? :D Für den CashyOS-Kernel unter Fedora, musste ich SecureBoot ausschalten. Windows 11 wird sporadisch gebootet.
Ja dann halt nach Anleitung basteln. Nicht schön aber auch das geht. (Gilt für alle Distros eigentlich)
 
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Danke erst mal für den umfangreichen Artikel!

Zu Wayland:
Das hat sich nicht erst dieses Jahr durchgesetzt, sondern schon vor Jahren. Bis das aber im "Mainstream" ankommt, und die Entscheidungen die dort getroffen wurden, dauert das natürlich immer etwas.

Wie im Artikel zu X11Libre/Phoenix finde ich aber auch hier wieder, das Ihr dem Thema viel zu viel Raum gebt. Das wird die Ablösung von X11 nicht aufhalten, wird niemals eine alternative und niemals Bedeutung haben (Phoenix).
Das es eine gruppe gibt die weiterhin erst mal X11 weiterentwickelt und verbessert (X11Libre) ist löblich und gut, es wird noch eine weile ins Land ziehen bis alle (notwendigen) Anwendungsfälle ausreichend abgedeckt sind (wobei das auch jetzt meistens nur noch exotischere Themen sind).

Phoenix allerdings ist wieder eine dieser Entwicklungen, die in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden. Ich bin schon lange im Linux Umfeld unterwegs (Privat als auch Beruflich) und habe schon etliche solcher Themen miterleben dürfen, und in der vergangenheit auch schon jeweils immer korrekt eingeschätzt.
Das hier ist nichts anderes als ein weiteres mal, in der der Fortschritt aber am ende nicht aufgehalten werden kann. Damals war das auch das gleiche als Debian auf systemd umgestiegen ist und dann leute daraus devuan geforked hatten. Die dürfen natürlich alle gerne Entwicklen was sie wollen, aber das sind Projekte und systeme die niemals im Linux bereich von großer bedeutung sein werden. Das sind absolute kleinst-nieschen.

Und nein, systemd, wayland usw. haben alle so Ihre macken und ecken die man noch verbessern könnte. Aber bspw. ein 40 Jahre altes Stück Software zu forken, das nach uralten paradigmen in ganz anderen umfeldern entstanden ist, und seitdem geflickschustert wurde, wird niemals die Lösung sein können.

Alle Branchenriesen springen auf Wayland auf, und damit werden absehbar keine Bezahlten Entwickler mehr da weiter dran arbeiten, als auch die Softwarehäuser weiter für Kompatibilität sorgen.
Beispiel, nvidia und AMD: Was will man mit X11 oder einem fork, wenn die einzigen GPU Hersteller in Zukunft primär Wayland berücksichtigen und es perspektivisch gar keine neuen GPU Treiber mit X11 support geben wird?
Was will man mit X11 oder einem fork, wenn die einzigen Enterprise Anbieter im Linux Umfeld Wayland only gehen (RedHat, Ubuntu, Suse)?
 
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aki schrieb:
Wer den Einfluss von Politik auf Softwareentwicklung diskutieren möchte, der darf gerne im Politik und Gesellschaft Unterforum einen Thread erstellen. Das passt hier jetzt nicht.
Also darf man hier nur schreiben, dass Linux extra für Gamer entwickelt wird? Was hinten und vorne nicht stimmt?
 
seyfhor schrieb:
Nur Total War Warhammer II (wollte TW WH eeeendlich dann doch mal ausprobieren) lief nicht über Epic mit dem Heroic Launcher.
Nur als Info gedacht: Die Steam-Versionen laufen bei mir ohne Crash, sowohl Teil 2 als auch Teil 3.
Falls du sie im aktuellen Sale günstig mitnehmen willst.
 
Salamimander schrieb:
@DavidXanatos du musst dringend aufhören deine Meinung als ultimative Anforderung für alle zu sehen.
Muss ich wieso den?

wenn du mit "Und diesen Store bieten nun alle Systeme." linux meinst, nein eben nciht, jedes linux hat ein eigenen store, was bei manjaro dabei ist kan bei debian shcon nicht drin sein oder bei einem ist es aktuell und beim anderem 2 jahre veraltet.

Es müste stores für alle linuxe geben, so wie es bei android ist, es gibt googles palystore da ist fast alles drin, wer nciht mag kan efdroid oder apptoid nutzen und zwar auf jedem android, da funktioniert alles distri übergreifend und es gibt ein platzuhirsch wo fast alles ist.
Und genau das muss für linux auch kommen, quasi wie flathub nur ohne virtualisierung und in den meisten distries vorinstalliert.
 
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Jerikus schrieb:
wenn eine Hardware mal keinen Firmware update mit Linux unterstützt.
Für solche Fälle hab ich ne Windows-VM. Ich schleife dann einfach das (USB) Gerät durch und spiele das Update auf, fertig.
 
@DavidXanatos

1.) Nein, MUSS es nicht
2.) Flatpack… (https://flathub.org/de)

Und warum du damit aufhören musst? Weil deine Meinung einfach niemanden interessiert, sorry aber so tickt die Welt
 
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Dystop1an schrieb:
Phoenix allerdings ist wieder eine dieser Entwicklungen, die in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden. Ich bin schon lange im Linux Umfeld unterwegs (Privat als auch Beruflich) und habe schon etliche solcher Themen miterleben dürfen, und in der vergangenheit auch schon jeweils immer korrekt eingeschätzt.
Du hast völlig recht und der Beitrag, der beschreibt, warum das so ist, wurde gerade ins Aquarium verschoben.
 
Salamimander schrieb:
MSI ist ein Paketmanager aber kein Store. Analog zu dpkg und co

@Pizzataxi

https://play.geforcenow.com im Browser reicht nicht? Dann schau dir https://github.com/hmlendea/gfn-electron an.
Nein leider nicht. Da braucht man Chromium Browser statt Firefox. Maus reagiert kaum und wenn mit 5sek Delay. Ist unspielbar. Hab auch dieses Electron getestet, startet bei mir noch nichtmal.

Im Endeffekt wieder viel frickelei bei mauem Output. Ist den Aufwand nicht wert.
Finds schade, da es fürs Deck ja geht.
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Für solche Fälle hab ich ne Windows-VM. Ich schleife dann einfach das (USB) Gerät durch und spiele das Update auf, fertig.
Das finde ich... mutig. Du verlässt dich ja da wirklich auf die Implementierung der virtuellen Schnittstelle. Ich habe auch immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, finde das aber etwas gruselig.
 
Flatpak ist eine krücke mit sandbox und virtualisierung es gibt usecases wo das fein ist aber oft stört das mehr als es hilft und ist die totale resourcen verschwendung. NAtiv laufende apps sind viel besser und wenn man sandbox will kann man das separat einrichten.


Salamimander schrieb:
Und warum du damit aufhören musst? Weil deine Meinung einfach niemanden interessiert, sorry aber so tickt die Welt
Lass das mal die wellt entscheiden anstelle dich als gatekeeper zwischen meine meinung und die welt zu stellen, ok?
 
Ich habe Fedora auf dem Laptop.
Ich habe Ubuntu LTS auf dem Server.
Ich hab bazzite auf dem Spielerechner.
Ich hab Steam OS auf dem Steam Deck.
Und trotzdem ist mir das verhasste Windows immer wieder mal lieber.

Ein OS bei dem nicht jeder denkt sein eigenes Süppchen kochen zu müssen.
Eine Optik, wenn auch ausbaufähig.
Office brauche ich für die Arbeit und das läuft einfach.
Ich finde die Optionen an der gleichen Stelle.

Es ist einfach weniger Stress als für jede Variante alles wo anders suchen zu müssen.

Und deswegen hab ich zwar schon viel probiert an Linux, lande aber immer wieder bei Windows.

"Das eine" Linux wäre manchmal echt toll...

Und jetzt dürfen mich die üblichen Verdächtigen gerne für eine abweichende Meinung zerfleischen:)
 
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Leider sind es meistens immer die gleichen Personen die in mir Kopfschütteln, Kopfschmerzen und schlechte Laune verursachen....schade eigentlich.
 
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@Drakrochma

Du hast doch aber dein OS selbst gewählt, wieso hast du dich nicht für wenigstens eine Distro entschieden ? (Server abgesehen). Was spricht für dich gegen zB Bazzite für alle? (Steam deck als Konsole klammere ich nicht extra aus)

Alternativ packe dir KDE auf alle drauf, dann sieht es wenigstens gleich aus wenn du willst :D
 
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Gohma schrieb:
Repo, Flatpak, Appimage oder AUR.
Und du siehst hier das Problem nicht für Otto normal User? Der will eine Version downloaden (exe/msi) und/oder dann auch Support haben. Versuch Mal für cachyos irgendwo Support zu bekommen, der kann da nicht Mal helfen das Ding zu installieren.
 
Drakrochma schrieb:
"Das eine" Linux wäre manchmal echt toll...
Und ich hoffe das es niemals erscheint, das soll nicht heißen das ich keine Standards begrüßen würde aber ich denke mal mit QT und GTK als Framework sind wir aus meiner sich besser aufgestellt als Windows deren UI Schema bis Windows 98 zurück geht.
 
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Es wäre schön, wenn Linux und Open Source den Weg von der Nische hin zum verbreiteten Einsatz schaffen würden. Die Macht der Tech Konzerne ist mir inzwischen unheimlich.
Bei C'T hat man sich dem Thema in der aktuellen Ausgabe auch etwas gewidmet, welche Risiken durch Microsoft und seine Software bestehen.
 
Ich setze seit etwa einem Jahr auf Nobara und habe etwa um Ostern herum vollständig geschwenkt. Für mich funktioniert das ganze weitestgehend einwandfrei, allerdings gibt's es Tücken.
Zb funktioniert steamlink nicht gut per chromecast Stick auf meinem Fernseher. Die Bildübertragung tut's dabei nicht immer.
Ein Spiel (Spirit of the north 2) wollte zu Release nur mit Grafikfehlern laufen, aber das tut's mittlerweile super.

Bzgl steamlink habe ich mich aber auch noch nicht intensiv mit Fehlersuche beschäftigt. Das vermisse ich wiederum für einige schöne Controller Couch spiele wie Hades, Witcher, Spirit of the north oder tomb raider.

Ich kann es trotz allem einfach nur empfehlen.
 
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