Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Siebenschläfer schrieb:
Das liegt aber daran, wie diese "Linux News" formuliert sind.

Es werden immer dieselben völlig utopischen Ziele als bereits erreicht proklamiert, darunter jede Menge Dinge, die schlichtweg (noch) nicht vorhanden sind. Das fällt auch unbedarften Lesern auf.
Das ist legitimer Punkt. Oft sind news zum thema linux sehr enthusiastisch formuliert. Es wäre schön wenn wir einfach mehr aufeinander zugehen könnten anstatt die möglichen wissenslücken des jeweils anderen mit spott zu kommentieren. Wir stecken da einfach in unser eigenen bubble. Wenn dann kommentare kommen die sagen dass linux völlig irrelevant ist und man sich als linux user denkt: oK, server software, android phones zählt wohl alles nicht?

Am Ende geht es denn um den Standard entkunden der mit seinem pc surft oder spielt. Da ist linux natürlich noch nicht angekommen ist. Als linux nutzer vergesse ich allerdings gerne mal dass der andere part oft nicht weiss wo linux überall läuft und welche relevanz es dort hat. Dass der andere da nur von gaming spricht habe ich in dem moment denn auch nicht im kopf.
 
Gähn, schon wieder ein Linux Jahr. X Millionen Probleme behoben, Milliarden bleiben. Sagen wir mal der Open Source Community fehlt es nicht an Optimismus.

Ich habe dazu zwei Punkte:

Ich teste regelmäßig mal Linux aus, und es gibt immer massive Hindernisse. Die Out Of The Box Experience war für mich immer enttäuschend. Eigene Erfahrung stimmt nicht mit dem transportierten Hype überein.

Nur eine Zentralisierung wird Linux langfristig helfen. Ob das jetzt Valve macht oder ein anderer Big Player ist ja letztendlich egal. Zu viele Köche verderben den Brei.
 
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Abulafia schrieb:
Ich teste regelmäßig mal Linux aus, und es gibt immer massive Hindernisse. Die Out Of The Box Experience war für mich immer enttäuschend. Eigene Erfahrung stimmt nicht mit dem transportierten Hype überein.
Und wo genau hakt es denn? Ein "immer wieder massive Hindernisse" ist da eine eher schlecht Argumentation, weil das Alles sein kann von tatsächlichen technischen Problemen (wofür man mitunter auch Lösungen finden kann) und "Dinge sind nicht wie von Windows gewohnt".

Letzteres wäre ja kein Makel von Linux, sondern eher ein falsche Vorstellung/Erwartung. Denn Linux ist zwar eine Alternative zu Windows, aber ist keine Nachahmung oder Nachbau von Windows und will es auch nicht sein. Allein schon, weil es unter der Haube anders aufgebaut ist als Windows.
 
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Da wir beim Thema Jahresrückblick sind, sollte der folgende (bzgl. Enttäuschungen im PC Bereich) von Gamers Nexus (der auch Linux Nutzer betrifft) auch nicht unterschlagen werden:

 
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Danke für das passende Hintergrundbild fürs neue Jahr ;D
 
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eldübel schrieb:
Ich muss damit Leben das meine Daten verkauft werden, ich muss damit Leben das ich die KI im Betriebssystem habe und ich muss mit den Querelen von Microsoft leben, wenn es neue Ideen und "Lösungen" ins OS einbaut...

Nichts davon musst du das kannst du alles abdrehen, und noch ist das viel viel weniger Arbeit als Linux.
Und wer sich unter Windows nicht ein bisschen 3rd party Security und Privacy Software installieren kann der wird mit Linux erst recht nicht glücklich.
 
Sehe ich absolut überhaupt nicht.
Solange diverse Spiele damit nicht möglich sind, bleibt diese regelmäßige Behauptung für mich nicht mehr als heiße Luft.

Für mich ist das lediglich eine Spielerrei
 
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Abulafia schrieb:
Gähn, schon wieder ein Linux Jahr. X Millionen Probleme behoben, Milliarden bleiben. Sagen wir mal der Open Source Community fehlt es nicht an Optimismus.

Ich habe dazu zwei Punkte:

Ich teste regelmäßig mal Linux aus, und es gibt immer massive Hindernisse. Die Out Of The Box Experience war für mich immer enttäuschend. Eigene Erfahrung stimmt nicht mit dem transportierten Hype überein.

Nur eine Zentralisierung wird Linux langfristig helfen. Ob das jetzt Valve macht oder ein anderer Big Player ist ja letztendlich egal. Zu viele Köche verderben den Brei.

Ich sehe das genau so und wie man an anderen OSS Projekten sieht Zentralisierung ist super:
Mozilla Firefox: ja es gibt Forks aber das ist alles zusammen wohl < 10% der ganzen forefox nutzerschaft 90% gehören Mozilla
Raspberry Pi: Etwa 80% der raspi nutzer nutzen raspian und sonst nix und es funktioniert
Android: Es gibt Lineage OS (früher Cyanogen Mod genant) und Graphene OS, alle anderen alternativen OSe sind nicht relevant.
Etc pp...

Oder wie sagte man ein Eroberer mal Tiele und Hersche, schön wenn sich linux selbst zerteilt, so hats die konkurenz einfacher LOL.
 
DavidXanatos schrieb:
Und die Leute welche bei Linux an den weichen sitzen wollen oder können das einfach nicht.
Es gibt keine Leute an irgendwelchen Weichen, Linux ist Open Source. Ja, Linus Torvalds sitzt an Weichen für den Kernel. Das war es dann aber auch schon fast.
 
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Features die untergegangen sind:

  • mvp spielt jetzt Video auf dem Terminal (TTY ohne wiedere Optionen ab. Bisher musste man immer “drm” bei der -vo Option mitgeben. Wer immer das getan hat, Danke!
  • GNOME kann jetzt Ladeschwellen direkt setzen.
  • Und GNOME kann jetzt auch offiziell Fractional-Scaling. Wer also ein HiDPI-Display mit einer Pixelzahl hat die nicht etwa 200% mehr Pixeldichte bietet, darf sich freuen.
  • Und GNOME kann sogar FreeSync.

Ansonsten, immer AMD kaufen. Oder ThinkPads X13, T14 oder P14. Geld zu Firmen, die Linux und uns helfen.

Wunsch für 2026? Valve sollte die Steam Awards erweitern:

  • Bestes Triple-A Spiel mit nativer Linux-Unterstützung
  • Bestes Indie Spiel mit nativer Linux-Unterstützung

Dazu Rabatt auf die besten drei jeder Kategorie. Und wer einen Linux-Port ohne Windows-Port ausliefert, bekommt die Gebühr - so lange das so bleibt - ganz erlassen.

Plattformexklusive Titel? Ja. Microsoft soll die eigene Medizin schmecken.
 
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Abulafia schrieb:
Ich teste regelmäßig mal Linux aus, und es gibt immer massive Hindernisse. Die Out Of The Box Experience war für mich immer enttäuschend. Eigene Erfahrung stimmt nicht mit dem transportierten Hype überein.
Lass mich raten: Du bist erfahrener Windows-Poweruser?

Meiner Erfahrung nach ist das nämlich genau die Gruppe, die am meisten Schwierigkeiten beim Umstieg erlebt (und das ist überhaupt nicht böse gemeint).

Sowohl die Profis, die eh mit einem Haufen Betriebssystemen in Kontakt kommen im Laufe der Jahre, als auch die absoluten Noobs, die so oder so keine Ahnung von ihrem Betriebssystem haben, kommen gefühlt besser zurecht, als diejenigen, die richtig tief (aber nur) in Windows drin stecken.
 
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DragonScience schrieb:
Linux kann nicht zum Gamer werden nicht weil Linux nicht könnte, sondern weil Linux nicht darf.
Seit Win7 bin ich auf Mint, hab aber jetzt wieder ein Dual Boot mit Win11 wegen Battlefield 6.
Das Problem ist ja, wenn auf Kernel-Level-Anticheat gesetzt wird. Was Linux nicht erlaubt, Windows aber schon. Und was konzeptionell Malware ist. Tragischerweise aber nicht als solche betrachtet wird.
 
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Abulafia schrieb:
Eigene Erfahrung stimmt nicht mit dem transportierten Hype überein.

Das liegt halt auch daran, dass der Hype immer von IT-Nerds ausgeht, für die komplexe und komplizierte Dinge kein Problem sind und die stundenlanges Rumfrickeln immer noch als "einfach und tolle Lösung" bezeichnen, wo Otto Normal schon vorher irgendwann ausgestiegen wäre.

Dann liest man auch ständig Beispiele, dass irgendwelche Eltern jetzt Linux nutzen und viel weniger Probleme mehr haben als mit dem über Jahre vollgemüllten und kaputtoptimierten Win-PC (na sowas). Und dass das Installieren von Linux ja eh total einfach ist und jeder mittlerweile tun kann.

Aber haben die Eltern Linux eingerichtet, sich vorher schlau gemacht, die richtige Distri und grafische Oberfläche ausgesucht? Dass z.B. Mint mit Cinnamon die bessere Wahl für sie ist als Ubuntu mit Gnome? Oder Kubuntu mit KDE?

Natürlich nicht, das hat selbstverständlich alles der Nerd-Sohn gemacht.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Es gibt keine Leute an irgendwelchen Weichen, Linux ist Open Source. Ja, Linus Torvalds sitzt an Weichen für den Kernel. Das war es dann aber auch schon fast.

So einfach ist das nicht. Natürlich ist Linux Open Source, aber daraus folgt nicht, dass es „keine Leute an den Weichen“ gibt.

Große Teile des Linux-Ökosystems werden faktisch von Organisationen mit klaren hierarchischen Strukturen gesteuert: Canonical (Ubuntu), Red Hat / IBM, SUSE, die KDE e.V. oder die GNOME Foundation. Diese Akteure setzen Roadmaps, priorisieren Features, entscheiden über Defaults und bestimmen, was langfristig gepflegt wird – und was nicht.

Auch im Kernel ist Linus Torvalds nicht „der Einzige an den Weichen“: Maintainer-Strukturen, Subsystem-Owner und Corporate-Committer sorgen sehr wohl für Machtkonzentration. Wer dort Einfluss haben will, braucht Zeit, Reputation und oft ein Unternehmensmandat.

Open Source heißt, dass der Code offen ist – nicht, dass Entscheidungsprozesse basisdemokratisch oder machtfrei sind. Wer bestreitet, dass es im Linux-Umfeld zentrale Akteure mit realem Einfluss gibt, verwechselt Lizenzmodell mit Governance-Realität.
 
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testwurst200 schrieb:
Sehe ich absolut überhaupt nicht.
Solange diverse Spiele damit nicht möglich sind, bleibt diese regelmäßige Behauptung für mich nicht mehr als heiße Luft.

Für mich ist das lediglich eine Spielerrei
genau das wollen ja Linux user nicht hören wollen
Ich will wissen wie Sicher Linux wirklich ist wen die alle erst mal auf das Pferd bzw Pinguin gesprungen sind.
Android was ja auf Linux basiert hat ja schon leider zu oft ihre Schwächen gezeigt und google musste ständig dagegen ankämpfen. Ich traue eher Microsoft zu das meine daten da sicher sind als Linux keine Ahnung warum.
 
Turrican101 schrieb:
Aber haben die Eltern Linux eingerichtet, sich vorher schlau gemacht, die richtige Distri und grafische Oberfläche ausgesucht?
Haben sie sich Windows bewusst ausgesucht?
Turrican101 schrieb:
Natürlich nicht, das hat selbstverständlich alles der Nerd-Sohn gemacht.
Windows hat ihnen der MediaMarkt-Verkäufer stillschweigend mitverkauft.
 
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csch92 schrieb:
genau das wollen ja Linux user nicht hören wollen
Ich will wissen wie Sicher Linux wirklich ist wen die alle erst mal auf das Pferd bzw Pinguin gesprungen sind.
Android was ja auf Linux basiert hat ja schon leider zu oft ihre Schwächen gezeigt und google musste ständig dagegen ankämpfen. Ich traue eher Microsoft zu das meine daten da sicher sind als Linux keine Ahnung warum.
Die weltweite Wirtschaft läuft schon unter Linux. Wie viel Verbreitung willst du noch?
 
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Und ein anderer "Eroberer" sagte: Getrennt marschieren, vereint schlagen.

Wo wir heute ohne das OSS-Ökosystem wären, mag ich mir nicht ausmalen.
 
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