Linux Mint Komplett Backup

samuelclemens

Lieutenant
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Ich würde gern von meiner Linux Mint System Partition ein vollständiges Backup machen. Also so wie ich es von Win 10 mit Acronis True Image her kenne. Kein inkrementelles oder sonst was. Nur ein Image das ich bei bedarf von außen wieder aufspielen kann.
Bei der Installation hab ich deswegen dem /home auch keine externe Partition zugewiesen.
Gäbe es eine Opensource Lösung mit der ich unter Windows und Linux das Image wieder aufspielen könnte?

Die Mint Systempartition liegt auf einer externen SSD. Die Sicherungsimages hätte ich allerdings gerne auf einem Datenträger mit ntfs Formatierung, usb stick oder so.
Mit herkömmlichen Windows tools scheint es ja nicht zu gehen da die Mint Systempartition unter Windows nicht einmal angezeigt wird.

Welche lösungen gäbe es alles in einem rutsch aus beiden Systemen heraus zu erledigen?
Oder wäre davon abzuraten?
Die sache ist nämlich die das ich bisher bei meiner Backupstrategie im Workflow den ich regelmäßig abarbeite linux nicht mit drin hatte. Es wäre daher leichter alles unter einem Dach abzuwickeln statt erst umbooten zu müssen.
Andereseits will ich auch die möglichkeit haben jederzeit direkt unter Mint ein Backup anzstoßen.
 
Clonezilla (Bootimage, von daher Betriebssystemunabhängig)

Aber nen gutess Wndows Image Programm, sollte da es ein Image Programm ist auch einfach die Linux Partition genauso sichern können. denn am ende ist es genauso auch nur eine Partition mit irgendwelchen Daten. welche Daten sollte dem Image Programm komplett wumpe sein.

Edit: aber vorher einmal testen, das das wiederherstellen dann auch geht.
 
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RescueZilla waere mein Favorit.

Hat dieses Acronis True Image nicht auch einen Bootdatentraeger welchen Du nutzen kannst um eine Image zu erstellen?
 
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Gibt auch theoretisch die Möglichkeit in Linux Veeam zu installieren. Is aber stark Kernelabhängig. Macht aber dann aus Linux heraus n komplett Image wie aus windows gewohnt.

Windows Image Programme bsp. Macrium Reflect hängt sich leider dabei auf ne linux platte zu sichern. Es is den Backup Programmen insofern nicht wumpe da diese ja glaub ich zum teil auch die Dateisysteme lesen können müssen.
 
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Alexander2 schrieb:
Aber nen gutess Wndows Image Programm, sollte da es ein Image Programm ist auch einfach die Linux Partition genauso sichern können.
Problem ist jedoch das die Sys Partition von Mint Ext4 ist und die ist unter Win nicht sichtbar.

BFF schrieb:
Hat dieses Acronis True Image nicht auch einen Bootdatentraeger welchen Du nutzen kannst um eine Image zu erstellen?
Hat es. Weiss aber nicht ob es von USB auch ginge. Zuletzt nur von CD aus gemacht.
Das hauptanliegen ist aber ja eben nicht erst neu booten zu müssen.
 
Klar, Windows "kennt" kein ext4, aber jedes Imageprogramm weiß was eine Partition ist und was in der Partition ist muss ja nur Bitweise gesichert werden komplett wumpe was das für nen Dateisystem ist.
 
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Naja nur wird dabei nicht der belegte Speicher gesichert sondern der Komplette. Und auch nur dann wenn die Disk in windows offline gesetzt is. Das hängt damit zusammen das Windows backup Programme eben auf dem volume shadow service usw. setzten. Da ist es notwendig eben schon das Datei System zu lesen.

Ergo bleibt dir nur ne 1:1 bzw. Forensik Sicherung des gesamten Laufwerks. Das bringt offensichtliche Nachteile mit sich. Größe und Zeit.

Es ist also schon sinniger ne Lösung zu nehmen die aus dem Linux heraus funktioniert.
 
@Alexander2 Tatsächlich. Trueimage scheint die Partition zu erkenne unter den erweiterten Einstellungen. :jumpin: Ist die frage ob ich das Efi System mit sichere!?
Außerdem werden unter ext4 partition die gesammten 100 gb als belegt angezeigt. Was definitiv nicht der fall ist bei einer frischen installation.

Blöderweise scheint Mint True Image auch nicht zu unterstützen.
Hmm.. ist wohl am ende vernünftiger eine reine Linux Lösung zu nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wurde früher auch dauernd gemacht mit bitweise sichern, das lässt sich auch komprimieren, ist nicht so als hättest du hinterher ein image 1:1 in der größe der Partition. es sei denn Das Imageprogramm kann tatsächlich nicht so sichern. deswegen aber auch das ganze testen.
 
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Kasjo schrieb:
Ergo bleibt dir nur ne 1:1 bzw. Forensik Sicherung des gesamten Laufwerks. Das bringt offensichtliche Nachteile mit sich. Es ist also schon sinniger ne Lösung zu nehmen die aus dem Linux heraus funktioniert.
Das gesammte Laufwerk ist eine 2 TB SSD. Die Mint Partiton nur 100 GB groß und momentan vermutlich nicht einmal ansatzweise belegt.
Unter True Image war das image immer genauso groß wie der tatsächlich belegte Platz.

Ich teste mal RescueZilla und die anderen hier erwähnten Tools.
 
samuelclemens schrieb:
Efi System mit sichere!?
Du meinst diese kleine Partition? Da müsste ja auch der Kernel drauf sein, also ja. mit sichern.
Die partition landet normalerweise dann ja unter /boot , wo die Kernel drin sind.
Ergänzung ()

Und ja, so Bitweise sichern geht nur mit partitionen, die nicht gerade gemountet sind. deswegen gibts ja dann um live Sicherungen machen zu können auch was anderes, unter Linux BTRFS unter windows das volumenshattenkopie. Am ende halten beide nen quasi snapshot zum sichern vor, wärend Das Sytem weiter läuft. aber wenn man in Windows ist, ist ja doch oft bis immer das Linux System nicht gemountet.. da geht dann bitweise seichern. genauso anders herum..
 
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@Alexander2 Verstehe ich das richtig dass ich unter Linux also kein vollständiges Backup machen kann ohne das system runterzufahren und von einem usb stick aus das Backuptool zu booten?
 
Ich habe doch geschrieben, BTRFS als Dateisystem kann das äquivalent wie das volumenschattenkopie dingens.

ext4 oder andere nicht. Das stimmt.
 
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samuelclemens schrieb:
Unter True Image war das image immer genauso groß wie der tatsächlich belegte Platz.
RescueZilla komprimiert die Daten unter anderen mit zstd. Da ist nichts genauso groß.
 
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samuelclemens schrieb:
@Alexander2 Verstehe ich das richtig dass ich unter Linux also kein vollständiges Backup machen kann ohne das system runterzufahren und von einem usb stick aus das Backuptool zu booten?
Nein, Veeam kann das. Musst halt gucken ob das bei dir läuft. Kenne aber selbst sonst keine die das so machen wie mans in windows gewohnt is. Habs nur mit veam getestet. Viele andere brauchen irgendwelche boot medien oder man sichert eben nur Ordner.
 
Kann man in Rescuezilla lz4 wählen?
das wäre dann so schnell, das die Datenträger die Sicherungsgeschwindigkeit Begrenzen durch deren Lese und Schreibraten.
und um den Leeren Speicher wegzukomprimieren sollte das perfekt sein.

Ich benutze aber ohnehin Liber BTRFS, mach nen Snapshot automatisch vor jedem update, das automatisch im Bootmanager landet als optionaler Bootpunkt falls nen Update quer schießt, (ist jahrelang nicht passiert)
Und nutze Borg, mit Vorta als desse GUI, das mitstartet und bei jedem Start deduplizierend automatisch Daten von /home sichert.
Ergänzung ()

Kasjo schrieb:
Nein, Veeam kann das. Musst halt gucken ob das bei dir läuft. Kenne aber selbst sonst keine die das so machen wie mans in windows gewohnt is. Habs nur mit veam getestet. Viele andere brauchen irgendwelche boot medien oder man sichert eben nur Ordner.
Das ist interessant, was gibt das an als vorraussetzung dafür, das das funktioniert um das gerade laufende Linux zu sichern?
 
Verstehst Du falsch. @samuelclemens
Es geht auch ohne Fremdboot. VEEAM mag da koennen. Andere Hersteller die ihre Produkte fuer Linux anbieten versprechen das auch.

Die Frage ist nur, was man von solch Image-Backup erwartet? Ist doch spaetestens nach 1 Woche total veraltet.

Wenn ich Du waere, wuerde ich mich mit/ueber Timeshift fuer das System schlau machen und fuer die Nutzerdaten z.B. rsync oder Gleichwertiges ansehen.
 
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Danke an alle. Ich quäl mich mal die tage da durch.
RescueZilla scheint ja auch beide system zu unterstützen.

TrueImage hat gerade jedenfalls erfolgreich ne Iamgedatei mit 10 GB von der 100 GB ext4 geschossen.
Bin gespannt ob das zurückspielen auch so klappt.
 
samuelclemens schrieb:
@Alexander2 Verstehe ich das richtig dass ich unter Linux also kein vollständiges Backup machen kann ohne das system runterzufahren und von einem usb stick aus das Backuptool zu booten?
Das wird sogar empfohlen. Ein Backup aus dem laufenden System heraus war schon immer risky.
 
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