News Linux: Ubuntu 26.04 LTS Beta mit Gnome 50 und Linux Kernel 7.0 veröffentlicht

ascer schrieb:
Nativ Wayland und kein X11 mehr auf einer LTS und so großen Distro wie Ubuntu ist ein großer Meilenstein, das wird sicherlich auch Wayland noch einmal einen großen Boost geben
X11 ist unter Ubuntu weiterhin in den Repos vorhanden, es wird nur nicht mehr mit dem Default Gnome Desktop installiert, aber wenn du z.B. XFCE auf Ubuntu installierst läuft das weiterhin mit X11.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hyourinmaru schrieb:
Neben der Existenz von Snap in Ubuntu - kann Canonical ja gerne so handhaben - stört mich vor allem, dass Canonical immer mehr und mehr dazu übergeht, über den Paketmanager Snaps statt Debs auszuliefern. Da willst du was mit apt installieren und gehst davon aus, dass es ein ganz normales Systempaket (also deb ist) und dann installiert der dir, ohne es dir zu sagen, einfach ein Snap. In Ubuntu ist in den Paketquellen mWn sogar Firefox gar nicht mehr als Deb vorhanden, sondern nur noch als Snap.

Same. Wenn das in der 26er weiter zunimmt, wohin wechselt man da perspektivisch?
 
@DaBzzz Linux Mint basiert auf Ubuntu aber ohne das Snap-Gedöns und den gewöhnungsbedürftigen Gnome Desktop von Ubuntu, es wird somit oft als das bessere Ubuntu bezeichnet, deshalb würde ich das an deiner Stelle als erstes als Alternative ausprobieren.
 
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yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Ich habe viele Jahre vor dem Wechsel auf Linux angefangen, unter Windows langsam auf Programme zu wechseln, die es auch für Linux gibt. Nicht weil ich einen Wechsel auf Linux damals konkret vorhatte, sondern einfach weil ich mir diese Möglichkeit offenhalten wollte und wusste, dass die abrupte Umgewöhnung das größte Problem sein würde.
Das hat sich später dann als goldrichtig erwiesen, denn als ich tatsächlich gewechselt bin, war das kaum noch anders, als auf ein neueres Windows zu wechseln. Selbst die Profile von Thunderbird, Firefox usw. konnte ich einfach mitnehmen. Am ehesten habe ich noch Foobar2000 vermisst. :D
 
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26.04 hab ich schon seit November installiert :D und jetzt fängt es an, stabil zu werden. Von den hier angesprochenen Prozessen im Hintergrund bekomme ich eher wenig mit - ganz im Gegenteil zu Windows, das es liebt, die CPU bei jedem kleinen bisschen Idle direkt mit irgendwelchen Hintergrunddiensten zu belasten. Auch die Entwicklung von Gnome 50 nehme ich eher positiv wahr, UI/UX wirkt deutlich geschmeidiger als früher. Freue mich auf den finalen Release.
 
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SirSinclair schrieb:
Linux Mint basiert auf Ubuntu aber ohne das Snap-Gedöns und den gewöhnungsbedürftigen Gnome Desktop von Ubuntu, es wird somit oft als das bessere Ubuntu bezeichnet
Linux Mint wird im September 26, wenn es rauskommt, immer noch keine Wayland-Unterstützung haben.
Viel Spaß bei hochauflösenden Displays!
 
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Warum raten hier so viele für den ersten Umstieg davon ab parallel noch im dualboot Windows erst mal zu behalten? Nimmt man einfach an, dass die meisten Menschen unter fehlender Impulskontrolle leiden? :-)

Hab Bazzite im November installiert und seitdem kein einziges mal mehr mein Win gebootet. Und das nur weil ich 2 Programme habe, die ich alles Schaltjahr mal brauche und es (noch) nicht für Linux gibt. Aber ich werde mich auch mal an das Winboat Thema ran wagen demnächst. Vielleicht hat sich das dann ja auch bald erledigt. Und eine von den beiden Firmen sagt auch Nachfrage, dass sie sich die aktuellen Entwicklungen am Markt sehr genau ansehen und eine native Linux-Version deshalb nicht ausschließen, aber eben auch (noch) nicht bestätigen.
 
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HardRockDude schrieb:
Auch die Entwicklung von Gnome 50 nehme ich eher positiv wahr, UI/UX wirkt deutlich geschmeidiger als früher. Freue mich auf den finalen Release.
Habe gestern auch Ubuntu auf meinem Mac ausprobiert, weil ich auf Geschäftsreise bin und muss echt sagen: sieht top aus.

Vor allem die Ressourcen Anwendung ist top notch.
 
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kurgon181 schrieb:
@Cl4whammer! Dualboot ist okay, aber das bringt dich nicht wirklich weiter, wenn du wirklich von Win11 loskommen willst. Du wirst immer wieder auf Windows zurückfallen, wenn du es noch installiert hast.
Yep, kann ich bestätigen. Ich hab auch ganz oder gar nicht Prinzip gemacht. Es gibt nur ein Tool, was Windows braucht, aber das,läuft auf einem Mini PC und wird dann remote gesteuert, so daß letztlich nur Linux wirklich läuft. Und es klappt. Zugegeben, ich hab dazu einen Laptop bei einem Linuxhardwareanbieter gekauft.
 
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Ich habe nie wirklich die Notwendigkeit von Ubuntu kapiert? Basiert auf Debian und müllt einen mit Snaps zu. Also kann ich doch gleich Debian stable für Server und unstable/testing für Desktops nehmen. Wenn ich unbedingt „Apps“ haben will, dann halt über flatpak.

Und Suse als deutsche oder europäische Distribution anzusehen ist leider auch nicht mehr der Fall. Die wurden 2003 von Novell gekauft und seit dem zwischen verschiedenen Investoren hin und her geschachert. SLES 16 kommt mir wie eine 1:1 Kopie von RedHat vor, nur mit BTRFS. wickedd weg, yast weg, apparmor gegen selinux getauscht. Es hat einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Gut, ich trauere weder yast noch apparmor nach, aber da wir eh beides im Einsatz haben, können wir auch einfach unsere RHEL Lizenzen aufstocken.
 
Hyourinmaru schrieb:
Da willst du was mit apt installieren und gehst davon aus, dass es ein ganz normales Systempaket (also deb ist) und dann installiert der dir, ohne es dir zu sagen, einfach ein Snap. In Ubuntu ist in den Paketquellen mWn sogar Firefox gar nicht mehr als Deb vorhanden, sondern nur noch als Snap.
Ich bezweifle ganz ehrlich, dass sich irgendein normaler Nutzer auch nur ansatzweise dafür interessiert wie sein Firefox auf seinem System installiert ist. Ob das nun als DEB, RPM; Snap, Flatpak oder als Archiv in /opt oder sonst wie installiert ist.

Der normale Mensch will auf das Firefox Icon drücken und dann soll sich Firefox öffnen. Und das funktioniert unter Ubuntu genau so gut wie bei jeder anderen Distribution. Für mich ist das immer ein bisschen eine Pseudo Diskussion.
Unter Windows interessiert es doch auch niemand ob etwas per EXE oder MSI File installiert wird.

Und ganz wichtig: "Ubuntu installiert keine Snaps OHNE es dir zu sagen" -> Menschen lesen einfach nicht und drücken schnell die Eingabetaste.
Hyourinmaru schrieb:
Canonical hat sich in der Vergangenheit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Snap, Mir, Unity und 2019 der sehr kurzfristige Plan, 32-Bit aus Ubuntu komplett zu verbannen, der dann aber wieder wegen des Backlashs verworfen wurde,
Ja Canonical probiert immer wieder enue Dinge aus. Und das ist gut so. Ich verstehe nicht warum man in der Linux Community immer Vielfalt feiert (schau wie toll es ist wir haben 100 Distirbutionen) - aber das einzige was die unterschiedlich machen ist anderes Wallpaper und Icon Design und eine andere Welcome-App die die meisten eh ungelesen wieder schliessen.

Vielfalt macht nur Sinn wenn wirklich eben unterschiedliche Dinge ausprobiert werden. Und ja wenn man Dinge ausprobiert merkt man evtl auch mal das etwas nicht so gut funktioniert und ändert das wieder - so funktioniert Fortschritt.

homer0815 schrieb:
Ich habe nie wirklich die Notwendigkeit von Ubuntu kapiert? Basiert auf Debian und müllt einen mit Snaps zu. Also kann ich doch gleich Debian stable für Server und unstable/testing für Desktops nehmen.

Debian unstabl/testing wird vom Debian Security Team nicht unterstützt - das ist eine wirkliche schlechte Empfehlung. Ein Ubuntu kannst du mit einem Befehl FIPS, CIS oder DISA-STIG zertifiziert betreiben - versuch das mal bei einem Debian.
Ich will damit nicht Debian schlecht reden. Debian ist eine tolle Dsitribution aber Ubuntu hat definitiv eine Daseins-Berechtigung.
 
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awaiK schrieb:
Die Hardware wird deutlich effizienter genutzt und fühlt sich auch merklich flüssiger an.
Effizenter leider eher selten, denn die ganzen Stromsparfunktionen (moderner) CPUs und Chipsätze hängen leider noch zu oft an properitären Treibern und undokumentierten (Firmware-)Funktionen.

Was du da merkst ist eher, dass nicht haufenweise Dienste und Hintergrundsoftware ein Eigenleben entwickelt und irgendwelche Dinge macht.
 
yahlov schrieb:
reizen würde mich:
CachyOS
Pop!_OS

Pop!_OS hab ich schon mehrfacht versucht aber bei mir lief es immer instabil. Keine Ahnung warum, hatte dann auch keine Lust da weiter rum zu tinkern, wenn Ubuntu oder Mint einfach stabil laufen.
 
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homer0815 schrieb:
und müllt einen mit Snaps zu
Nur, dass 'der Müll' problemlos funktioniert!
Nicht alles was schlecht geredet wird ist auch schlecht!
Ubuntu hatte sicher den einen oder anderen Flop die letzen 20 Jahre, Snap gehört erkennbar nicht dazu.

Das Ganze ist halt ein typisches Thema in Foren wie hier. Otto und Erna Normalverbraucher interessiert aber nur eins, dass die Ubuntu Kiste läuft. Und das tut sie sehr zuverlässig in der LTS Version.
 
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kim88 schrieb:
Ich bezweifle ganz ehrlich, dass sich irgendein normaler Nutzer auch nur ansatzweise dafür interessiert wie sein Firefox auf seinem System installiert ist. Ob das nun als DEB, RPM; Snap, Flatpak oder als Archiv in /opt oder sonst wie installiert ist.
Insbesondere beim Browser sehe ich in Snap eigentlich einen Vorteil. Snaps updaten sich automatisch, ohne Interaktion des Users. Empfinde ich bei einem Browser, der oft Updates hat und diese auch benötigt nicht umbedingt als den falschen Ansatz. Abseits von Firefox ist mir aber auch kein anderes Deb Paket bekannt, das automatisch auf einen Snap umgelenkt wird, aber du darfst mir gerne eines nennen.
 
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Bin mir nicht sicher, ob das kommende Linux Mint 23 Cinnamon Wayland ganz offiziell unterstützen wird.
Soll ja jetzt schon ganz brauchbar sein.

Firefox (Deb) wird auch zeitnah aktualisiert, da brauche ich kein Snap und auch kein Flatpak.
Obwohl ich Flatpaks generell ganz gerne nutze.
 
RedPanda05 schrieb:
Abseits von Firefox ist mir aber auch kein anderes Deb Paket bekannt, das automatisch auf einen Snap umgelenkt wird, aber du darfst mir gerne eines nennen.
Das Chromium Browser Paket ;) https://packages.ubuntu.com/questing/chromium-browser

Aber eben automatisch ist das fehlgeleitet: Die Paketbeschreibung erklärt klar was passiert, man muss sie halt nur lesen:

Transitional package - chromium-browser -> chromium snap
 
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