News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Dem stimme ich zu.
Allerdings sehe ich hier MS als quasi-Monopolisten noch in einer anderen Rolle als reiner Marktteilnehmer, was so einen Zwang prekär macht
 
Harry Bo schrieb:
Gibt es denn noch viele Systeme mit nur 4 GB Speicher.

Ich habe noch 2 Lenovo E130, die mit 4GB geliefert wurden. Der, den ich aktuell benutze, wurde allerdings auf 12GB aufgeruestet. Der hat allerdings auch keine 2GHz CPU (1.9GHz Core i3-3227U mit 2 Cores), mal sehen, wie sich Ubuntu 26.04 machen wird. Vielleicht schmeisse ich Gnome auch raus, die Aenderungen von 22.04 auf 24.04 haben mir schon nicht gefallen.
 
Und noch ein wichtiger Zusatz. Windows 11 für ne sichere Plattform zu halten, während sich MS über KI mehr und mehr Zugriff erlaubt, ist gleichzeitig ein Witz. Alleine aus DSGVO Vorgaben ist das schon bedenklich.

Der Fokus auf die Hardwarefähige Kryptografie einiger Hash/Verschlüsselungsmethoden des TPM 2.0 steht nicht über allen anderen Themen. Als ob es keine softwarefähige Verschlüsselung auf den ENTWICKLUNGS-Rechner gibt. Relevant ist das Abssägen von Windows als Platform und damit bereits gut genutzt Rechner, wo keine ein Hardwaretechnisches Problem beanstanded hat.

Und nein, eine billige CPU von heute hat keinen Quad-Channel für Datenbanklastige Aufgaben. Und ja, 10 Rechner so auszutauschen, dass sie mindestens die Leistung der vorherigen haben, kostet Geld, besonders wegen dem Speicher. Besonders wenn es kein Performance-Defizit gibt und es zudem in anderer Form Geld kostet die System auszutauschen - weil die Arbeitskraft dann anderweitig beschäftig ist .... und bei Systemwechsel bleibt.

Mir scheint hier hat keiner wirklich Erfahrung damit und denkt nur über seinen persönlichen Arbeits PC im Vergleich nach. Besonders wo ich diese Aspekte schon erwähnt habe. Mal ehrlich, wer ist hier wirklich in einem Management. Und bitte nicht "Ich bin 35 Jahre in der IT, mehr muss ich ja nicht sagen" Bullshit.

Echte spezifische Arbeitserfahrung bei 15+ Mitarbeitern, für die die komplette interne und externe IT gestellt werden muss. (Und nein, einmal PC mit Windows drauf und Monitor für ein paar Leute hinstellen ist kein Management!!! Es geht um den Betrieb, also was damit gemacht werden soll.)
 
Kokuswolf schrieb:
Und das es hier um Arbeitsrechner geht, auf denen Windows 10 lief und wie man sie weiterverwenden kann.
Privat? Mit Linux.

Ist es auf der Arbeit oder der PC eines Selbständigen und es "muss" Windows drauf laufen? Dann ist das Gerät abgeschrieben und kann ersetzt werden. Damit es ressourcenschonend bleibt, verkauft man ihn für einen kleinen Taler oder verschenkt ihn.
 
pseudopseudonym schrieb:
Wenn ich dann mal kräftig RAM brauchte, musste ich dann aber wieder an die Kiste. Wenn ich GPU-Leistung brauchte, ebenfalls.
Was hat RAM und GPU mit einer uralten CPU am Hut? 🤨
 
Kokuswolf schrieb:
Und noch ein wichtiger Zusatz. Windows 11 für ne sichere Plattform zu halten
Ist das so wichtig? Hier geht es ja gar nicht um Windows.
 
Verstehe auch irgendwie nicht woher die Assoziationen von Gnome zu Mac kommen?
Klar, rum friemeln dass es ähnlich ausschaut geht immer, aber mit fast jeder GUI.
Wenn ähnlich zu Mac dann Pantheon (Elementary OS) oder mit Abstrichen XFCE mit Dock.

Ansonsten mal wieder viel Lärm um Nichts!
Wenn Ubuntu vermeintlich zu fett für RAM, dann gibt es ja noch Xubuntu, Mate und Lubuntu. Die anderen gängigen GUIs wie KDE, Cinnamon stehen Gnome da kaum nach.
Und falls man es nun unbedingt mit 4 GB RAM laufen lassen will, dann halt mal was anderes als die fetten Mozillas oder LibreO installieren und gut is!
 
derohneWolftanzt schrieb:
So gehts mir auch. Ich hab für meinen Wechsel im Januar einige DE ausprobiert und bin am Ende bei Mint XFCE gelandet dass ich schon auf nem Raspberry hatte. Sagt mir mehr zu. Komischerweise gefällt mir CachyOS mit XFCE nicht. Anscheinend bin ich da sehr "speziell"
Xfce war 2015 auch meine Wahl, nachdem mir Cinnamon ca. drei Monate nach dem Umstieg XP→LinuxMint zu eingeschränkt wurde (für den Einstieg war es aber sehr gut!).

Ich habe Xfce inzwischen schon ziemlich umgekrempelt, um es für meinen Bedarf zu optimieren. - Hier zeige ich den aktuellen Stand.
 
DocAimless schrieb:
TPM als Security bezeichnen ist echt lustig
Ja, kryptographische Schlüssel bewahrt man natürlich viel besser im OS selbst auf, anstatt diese in separater Hardware auszulagern. 🙄
Wirklich lustig...

Apple macht das übrigens ähnlich, nennt sich da Secure Enclave.
 
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Loopman schrieb:
Was hat RAM und GPU mit einer uralten CPU am Hut? 🤨
Die stecken meistens zusammen. In ein DDR3 oder DDR4-System (das war mein Fall) steckst du nicht einfach eine neue CPU. Auf einen alten Sockel 2011-3 steckst du auch nicht einfach eine aktuelle CPU. Und in einen Laptop auch keine PC-GPU (das war mein zweites Problem).
Man kann vieles beim Selbstbau frei kombinieren, aber leider nicht alles.
 
Leute, ich kann euch beruhigen, denn ich bin Ex… äh, Experte. Zu TPM 2.0 kann ich nur sagen, dass es unsere Welt natürlich zu einem deutlich sichereren und besseren Ort gemacht hat, vor allem für unsere Kinder. TPM 3.0 wird das Ganze sogar noch toppen: Die Welt wird sicherer als je zuvor, und Sorgen um die eigenen Kinder gehören endgültig der Vergangenheit an. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft :)
 
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Kokuswolf schrieb:
Ok und genau da sehe ich ein Probleme, du willst ehrlich noch irgendwas mit einem super stromhungrigen Extreme Prozessor machen? Ja Quad Channel ist nice aber max ist 128GB ziemlich mäh, ein Ryzen 5 oder 7 ab Zen2 kann auch 128GB RAM und hat mehr Compute Leistung bei nicht mal der Hälfte an Verbrauch, über Wärmeabfuhr unter Last fangen wir mal gar nicht erst an - natürlich, wenn man gleichzeitig Heizkostensparen möchte eine gute Idee. Um den Standard i5 6500 oder den i7 6700 tut es mir deutlich mehr leid. Die funktionieren im Office Betrieb eigentlich super gut.
Trotzdem Uraltsystemen am Leben zu halten, ist einfach nicht sinnvoll, schon gar nicht für Firmen - überalterte Hardware kostet beim Ausfall mehr als regelmäßiger Wechsel (die aktuelle Marktsituation mal außen vor) Ein vernünftiger Hardware Lifecycle ist das A und O. Auch wenn Geräte nach 5 Jahren noch super funktionieren steigt das Ausfallrisko exponential. Microsoft hat uns Admins einen großen Dienst erwiesen, nicht mit Windows 11, das ist ehr so semigut, mit dem Zwang die Systeme durchzutauschen schon. Statt sich mit einer zerfaserten Hardwarelandschaft rumschlagen zu müssen, konnte man jetzt dem Management sagen - Microsoft will es so -
BTT:
Sehr reißerische Überschrift, ich hab jetzt mehrere Testsysteme, mit der Desktop Version von 26.04 LTS Beta probiert und keine VM hatte mehr als 2 Kerne und 4GB RAM - läuft problemlos. Und es ist ein mythos, dass der Standard Linuxanwender nur irgendwelche scheiße Alte Hardware benutzt, weil neuer Kram nicht mit Linux funktioniert. Selbst alte Systeme haben idR. 8 oder mehr GB an RAM
 
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Kokuswolf schrieb:
Dachte nur nicht, dass ich -hier- sowas noch erklären muss.
Und ihr seid scheinbar keine richtige Firma, wie ich schon vermutet habe.
Die Geräte sind doch seit vielen Jahren abgeschrieben.
Und gerade dort wo man produktiv Geld damit verdient, sollte man auf Sicherheit Wert legen. Bei euch scheinbar nicht. Und Regeln und Vorgaben habt ihr auch nicht. Jeder kann installieren was er will.... WTF?!

Wenn ihr die Kisten schon vor 10 Jahren nicht ausgelastet habt, wieso habt ihr die damals eigentlich gekauft?
Was haben die damals gekostet? Ich wette eine Menge...

Für paar Euro fuffzig hättet ihr die bereits letztes Jahr spottgünstig ersetzen können. Nach einiger Zeit hast du die Kosten vermutlich durch den geringeren Verbrauch schon wieder drin.

Jetzt gerade ist es natürlich etwas ungünstig, sich noch mal 64GB anzuschaffen.... aber das ist ja euer Problem, wenn ihr euch nicht drum kümmert.

Ach, ich frag erst gar nicht, was für ein Laden das ist.... kann man eh nicht ernst nehmen.
 
Alphanerd schrieb:
Privat? Mit Linux.

Ist es auf der Arbeit oder der PC eines Selbständigen und es "muss" Windows drauf laufen? Dann ist das Gerät abgeschrieben und kann ersetzt werden. Damit es ressourcenschonend bleibt, verkauft man ihn für einen kleinen Taler oder verschenkt ihn.
Privat ist natürlich nochmal ganz was anderes. Auch als Selbständiger würde ich das alles anders bewerten. Schlussendlich kommt es darauf an, was du da tust. Ich hatte die Frage ja bereits beantwortet. Sie hat sich nur etwas entartet in "TPM 2.0 ist toll und wer darauf nicht setzt, hat keine Ahnung". Ich hätte da besser gar nicht mehr darauf reagieren sollen.
 
Kokuswolf schrieb:
Die Windows 11 CPU Vorraussetzung ist aber überwiegend nutzlos wegen dem vorrausgesetzten TPM-2.0-Chip. Bei uns auf Firma steigen wir deshalb um, um nicht ansich ausreichend starke Rechner auf den Müll zu schmeißen. (6-10 Kerne, 32-64 GB DDR3 RAM)

Ich weiß, es geht hier um Ubuntu. Aber das trifft halt genau diese Kerbe. Von Windows XP auf 7 auf 10 konnte wir jedes Zwischenwindows überspringen. Aber 11 mit seiner Zwangs-KI und schwachen Grundleistung (gegenüber 10) ... meh. MS zwingt einen gerade zu Linux.

Entschuldigt mein Rant. Ich akzeptiere eine Verbannung ins Aquarium.
Ein TPM-Modul lässt sich aber leicht nachrüsten...
 
ruthi91 schrieb:
Der angesprochene 6950X wird bestimmt nicht von Einstieger CPUs durch den Wolf gedreht
Doch.

ruthi91 schrieb:
erst recht nicht, wenn in dem System 64GB Ram aufwärts verbaut sind
RAM hat nix mit der Geschwindigkeit der CPU zu tun.

ruthi91 schrieb:
das ging in den Systemen eben sehr einfach aufgrund der 8 Ram Slots
Was für ein Argument. Heute brauche ich dafür 1 Slot. Oder 2, wenn ich Dual-Channel will.

Und die Kiste säuft mit 8 Riegeln, dieser 140W CPU und dem Rest wahrscheinlich Strom ohne Ende. Und die lässt man dann im Büro von Morgens bis Abends laufen....

ruthi91 schrieb:
Aber egal... kommt halt ein Rollback auf LTSC 2019 drauf, das hat dann auch wieder 10 Jahre Updategarantie bis Oktober 2029 😅
Tja, privat kannst du so einen Unsinn ja machen, aber ich bin hier für ein Unternehmen verantwortlich.
Würde ich so etwas hier machen, fände ich es voll ok, wenn man mich fristlos rauswirft.
 
KeinNutzerName schrieb:
Gnome ist eh nur eine klicki bunti Resourcenschleuder. Ausserdem gibt es dutzende resourcenschonende Distributionen und Oberflächen :rolleyes:
Also ich würde mich über eine Ressourcenschleuder freuen. Besser als ein Ressourcenfresser. :daumen:
 
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