News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Kokuswolf schrieb:
Ok und genau da sehe ich ein Probleme, du willst ehrlich noch irgendwas mit einem super stromhungrigen Extreme Prozessor machen? Ja Quad Channel ist nice aber max ist 128GB ziemlich mäh, ein Ryzen 5 oder 7 ab Zen2 kann auch 128GB RAM und hat mehr Compute Leistung bei nicht mal der Hälfte an Verbrauch, über Wärmeabfuhr unter Last fangen wir mal gar nicht erst an - natürlich, wenn man gleichzeitig Heizkostensparen möchte eine gute Idee. Um den Standard i5 6500 oder den i7 6700 tut es mir deutlich mehr leid. Die funktionieren im Office Betrieb eigentlich super gut.
Trotzdem Uraltsystemen am Leben zu halten, ist einfach nicht sinnvoll, schon gar nicht für Firmen - überalterte Hardware kostet beim Ausfall mehr als regelmäßiger Wechsel (die aktuelle Marktsituation mal außen vor) Ein vernünftiger Hardware Lifecycle ist das A und O. Auch wenn Geräte nach 5 Jahren noch super funktionieren steigt das Ausfallrisko exponential. Microsoft hat uns Admins einen großen Dienst erwiesen, nicht mit Windows 11, das ist ehr so semigut, mit dem Zwang die Systeme durchzutauschen schon. Statt sich mit einer zerfaserten Hardwarelandschaft rumschlagen zu müssen, konnte man jetzt dem Management sagen - Microsoft will es so -
BTT:
Sehr reißerische Überschrift, ich hab jetzt mehrere Testsysteme, mit der Desktop Version von 26.04 LTS Beta probiert und keine VM hatte mehr als 2 Kerne und 4GB RAM - läuft problemlos. Und es ist ein mythos, dass der Standard Linuxanwender nur irgendwelche scheiße Alte Hardware benutzt, weil neuer Kram nicht mit Linux funktioniert. Selbst alte Systeme haben idR. 8 oder mehr GB an RAM
 
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Kokuswolf schrieb:
Dachte nur nicht, dass ich -hier- sowas noch erklären muss.
Und ihr seid scheinbar keine richtige Firma, wie ich schon vermutet habe.
Die Geräte sind doch seit vielen Jahren abgeschrieben.
Und gerade dort wo man produktiv Geld damit verdient, sollte man auf Sicherheit Wert legen. Bei euch scheinbar nicht. Und Regeln und Vorgaben habt ihr auch nicht. Jeder kann installieren was er will.... WTF?!

Wenn ihr die Kisten schon vor 10 Jahren nicht ausgelastet habt, wieso habt ihr die damals eigentlich gekauft?
Was haben die damals gekostet? Ich wette eine Menge...

Für paar Euro fuffzig hättet ihr die bereits letztes Jahr spottgünstig ersetzen können. Nach einiger Zeit hast du die Kosten vermutlich durch den geringeren Verbrauch schon wieder drin.

Jetzt gerade ist es natürlich etwas ungünstig, sich noch mal 64GB anzuschaffen.... aber das ist ja euer Problem, wenn ihr euch nicht drum kümmert.

Ach, ich frag erst gar nicht, was für ein Laden das ist.... kann man eh nicht ernst nehmen.
 
Alphanerd schrieb:
Privat? Mit Linux.

Ist es auf der Arbeit oder der PC eines Selbständigen und es "muss" Windows drauf laufen? Dann ist das Gerät abgeschrieben und kann ersetzt werden. Damit es ressourcenschonend bleibt, verkauft man ihn für einen kleinen Taler oder verschenkt ihn.
Privat ist natürlich nochmal ganz was anderes. Auch als Selbständiger würde ich das alles anders bewerten. Schlussendlich kommt es darauf an, was du da tust. Ich hatte die Frage ja bereits beantwortet. Sie hat sich nur etwas entartet in "TPM 2.0 ist toll und wer darauf nicht setzt, hat keine Ahnung". Ich hätte da besser gar nicht mehr darauf reagieren sollen.
 
Kokuswolf schrieb:
Die Windows 11 CPU Vorraussetzung ist aber überwiegend nutzlos wegen dem vorrausgesetzten TPM-2.0-Chip. Bei uns auf Firma steigen wir deshalb um, um nicht ansich ausreichend starke Rechner auf den Müll zu schmeißen. (6-10 Kerne, 32-64 GB DDR3 RAM)

Ich weiß, es geht hier um Ubuntu. Aber das trifft halt genau diese Kerbe. Von Windows XP auf 7 auf 10 konnte wir jedes Zwischenwindows überspringen. Aber 11 mit seiner Zwangs-KI und schwachen Grundleistung (gegenüber 10) ... meh. MS zwingt einen gerade zu Linux.

Entschuldigt mein Rant. Ich akzeptiere eine Verbannung ins Aquarium.
Ein TPM-Modul lässt sich aber leicht nachrüsten...
 
ruthi91 schrieb:
Der angesprochene 6950X wird bestimmt nicht von Einstieger CPUs durch den Wolf gedreht
Doch.

ruthi91 schrieb:
erst recht nicht, wenn in dem System 64GB Ram aufwärts verbaut sind
RAM hat nix mit der Geschwindigkeit der CPU zu tun.

ruthi91 schrieb:
das ging in den Systemen eben sehr einfach aufgrund der 8 Ram Slots
Was für ein Argument. Heute brauche ich dafür 1 Slot. Oder 2, wenn ich Dual-Channel will.

Und die Kiste säuft mit 8 Riegeln, dieser 140W CPU und dem Rest wahrscheinlich Strom ohne Ende. Und die lässt man dann im Büro von Morgens bis Abends laufen....

ruthi91 schrieb:
Aber egal... kommt halt ein Rollback auf LTSC 2019 drauf, das hat dann auch wieder 10 Jahre Updategarantie bis Oktober 2029 😅
Tja, privat kannst du so einen Unsinn ja machen, aber ich bin hier für ein Unternehmen verantwortlich.
Würde ich so etwas hier machen, fände ich es voll ok, wenn man mich fristlos rauswirft.
 
KeinNutzerName schrieb:
Gnome ist eh nur eine klicki bunti Resourcenschleuder. Ausserdem gibt es dutzende resourcenschonende Distributionen und Oberflächen :rolleyes:
Also ich würde mich über eine Ressourcenschleuder freuen. Besser als ein Ressourcenfresser. :daumen:
 
pseudopseudonym schrieb:
Man kann vieles beim Selbstbau frei kombinieren, aber leider nicht alles.
Es ging hier um Rechner in einer Firma... sorry, Kommune 😂

Da macht man keinen Selbstbau. Niemals nie! ☝️
 
raekaos schrieb:
einem super stromhungrigen Extreme Prozessor machen? [...] Die funktionieren im Office Betrieb eigentlich super gut.
[..] überalterte Hardware kostet beim Ausfall mehr als regelmäßiger Wechsel (die aktuelle Marktsituation mal außen vor)
Worum geht es hier eigentlich?

Ich hab nie behauptet, dass der Prozessor das Gelbe vom Ei ist. Der Quad-Channel ist super für uns. Ich spreche und sprach nie vom "Generischem Unternehmen X". Es geht nicht um "Office Betrieb", nicht von Active Directory oder all dem anderen, dass du aufbringst. Bitte behandle meine Aussage nicht als eine Aussage, die für alle Betriebe passt.

Ich hab von anfang an von unseren Betrieb gesprochen und davon, dass mich der TPM-Zwang für Windows 11 nervt und wir deswegen einen Wechsel auf Linux durchziehen. Danach ist es dahin ausgeartet wie toll doch der TPM 2.0 Chip sei, ohne auch nur irgendwas zu unserer Situation zu wissen. Danach nur Marketingphrasen darüber, wie sicher dann alles mit Windows 11 sei - was du selbst anzweifelst.

Ohne den TPM 2.0 Chip hat ein 2011-3 System ordenlich aufgebohrt einige sehr gute Performancedaten für die Entwicklung. Nicht als Live-Server. Nicht für kritische Daten. Sondern für unsere Anwendung hier. Für uns wäre den wegzuwerfen, nur damit wir einen TPM 2.0 Chip haben, unnötig verbranntes Geld.

Du magst viele Argumente haben, was ein Hardware-Upgrade rechtfertig und ich hab da keine Einwände. Nur das es einfach nicht zu unserem Szenario passt. Memory-DBs brauchen viel I/O Leistung über den RAM. Genau da ist Quad-Channel nicht nur super, viel RAM standard ... es gleicht auch den Live-Servern, auf denen auch kein Windows 11 laufen wird..

Hach. Ich bereue hier geschrieben zu haben.

PS: Die aktuelle Marksituation spielt DIE Rolle dabei. Namentlich Windows 10 Update Ende und Speicherpreise.
 
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Loopman schrieb:
Es ging hier um Rechner in einer Firma... sorry, Kommune 😂
Auch die Firma muss den ganzen PC neu kaufen, solltest du als "Profi" eigentlich wissen.

Du "Profi" kommst aber immer nur mit der CPU.
 
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Loopman schrieb:
Ich könnte dir jetzt groß und breit erklären, dass dort zB kryptografische Schlüssel abgelegt werden, aber da verstehst du scheinbar eh nix von - also lass ich es lieber...
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Man braucht davon mindestens 2 Stück (Nitrokey 3), einen als Backup. Da kann man private Keys (GPG/SSH etc.) generieren, die nicht auslesbar sind. Das Secure Element auf dem USB-Modul entschlüsselt dann die Daten. Der Zugriff ist mit Pin oder/und per Touch gesichert (FIDO2 bei SSH).
Natürlich muss man auf seine Server dann beide Public Keys laden und seine Passwörter mit beiden GPG Public keys verschlüsseln, damit auch beide Nitrokeys im Notfall nutzbar sind.
Die Festplattenverschlüsselung würde ich nie an Hardware binden, sondern einfach ein sicheres Passwort benutzen, dass man sich merken kann.

Speichert man geheime Schlüssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhängig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
(Es sei denn, man macht Pseudo-Security und lädt einen Zweitschlüssel im Klartext in die Cloud, so wie bei der "Geräteverschlüsselung" von Windows 11, oder man schreibt sich die Passwörter anderswo noch zusätzlich auf, aber dann kann man es eigentlich auch gleich sein lassen)
 
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Epistolarius schrieb:
Ein TPM-Modul lässt sich aber leicht nachrüsten...
Aha?

Edit: Zum Detail. Das geht nur bei bestimmten Boards/Chipsätzen, als TPM 2.0 rauskam. Die hier im Gespräch sind raus.
 
Loopman schrieb:
Tja, privat kannst du so einen Unsinn ja machen, aber ich bin hier für ein Unternehmen verantwortlich.
Würde ich so etwas hier machen, fände ich es voll ok, wenn man mich fristlos rauswirft.
Witzig. Bei uns würdest du sofort rausgeworfen, bzw. gar nicht erst eingestellt. So eine verbal aggressive Voreingenommenheit hätte gar keine Chance. Naja, das ist dein Ding.
 
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rollmoped schrieb:
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Man braucht davon mindestens 2 Stück, eines als Backup. Da kann man private Keys (GPG/SSH etc.) generieren, die nicht auslesbar sind. Das Secure Element auf dem USB-Modul entschlüsselt dann die Daten. Der Zugriff ist mit Pin oder/und per Touch gesichert (FIDO2 bei SSH).
Natürlich muss man auf seine Server dann beide Public Keys laden und seine Passwörter mit beiden GPG Public keys verschlüsseln, damit auch beide Nitrokeys im Notfall nutzbar sind.
Die Festplattenverschlüsselung würde ich nie an Hardware binden, sondern einfach ein sicheres Passwort benutzen, dass man sich merken kann.
😂
Sorry, so einen Spielkram kannst du gerne Zuhause machen, in einer Firma mit dutzenden oder hunderten Mitarbeitern ist so etwas absolut untauglich. Schon bei 5 Personen wäre das der Mega-Pain.


rollmoped schrieb:
Speichert man geheime Schlüssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhängig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
Nein, das ist leider komplett falsch.
Und man läd da auch nix unverschlüsselt in eine Cloud.
 
rollmoped schrieb:
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Danke für den Link , werd ich mal mit YubiKey vergleichen, preislich schenkt es sich aber nichts.
rollmoped schrieb:
Speichert man geheime Schlüssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhängig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
Hmmmmmmm jein, unter Windows ja - unter Linux nein, unter Linux kann man einfach den TPM2 in einem extra LUKS Key-Slot hinterlegen. Wenn der TPM2 Chip oder das Mainbord kaputt gehen sollte, dann kann man das Passwort nutzen, sogar die Passwortabfrage kommt automatisch.

Edith: Wobei unter Windows Pro gibt es noch den Bitlocker Key als Passwort, den man sichern sollte.
 
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Kokuswolf schrieb:
Bei uns würdest du sofort rausgeworfen, bzw. gar nicht erst eingestellt.
Und da wäre ich auch froh drüber. Man müsste dann wahrscheinlich mit dem Chef oder anderen "Experten" im Unternehmen, die denken sie hätten Ahnung, dauernd irgendwelche Kämpfe führen.

Das wäre mir viel zu anstrengend und die Zeit hat man meistens nicht.

Ich weiss was ich kann, ich weiss was ich tue und das wird zum Glück hier auch schon seit 20 Jahren anerkannt und honoriert.
Ergänzung ()

w1ldr3dx schrieb:
Quatsch.
 
Loopman schrieb:
dauernd irgendwelche Kämpfe führen
Das sagt mehr über dich aus, als umgekehrt. Und passt zu deinem Einstieg hier.
 
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