News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stĂ€rkere CPU als Windows 11

pseudopseudonym schrieb:
Man kann vieles beim Selbstbau frei kombinieren, aber leider nicht alles.
Es ging hier um Rechner in einer Firma... sorry, Kommune 😂

Da macht man keinen Selbstbau. Niemals nie! ☝
 
raekaos schrieb:
einem super stromhungrigen Extreme Prozessor machen? [...] Die funktionieren im Office Betrieb eigentlich super gut.
[..] ĂŒberalterte Hardware kostet beim Ausfall mehr als regelmĂ€ĂŸiger Wechsel (die aktuelle Marktsituation mal außen vor)
Worum geht es hier eigentlich?

Ich hab nie behauptet, dass der Prozessor das Gelbe vom Ei ist. Der Quad-Channel ist super fĂŒr uns. Ich spreche und sprach nie vom "Generischem Unternehmen X". Es geht nicht um "Office Betrieb", nicht von Active Directory oder all dem anderen, dass du aufbringst. Bitte behandle meine Aussage nicht als eine Aussage, die fĂŒr alle Betriebe passt.

Ich hab von anfang an von unseren Betrieb gesprochen und davon, dass mich der TPM-Zwang fĂŒr Windows 11 nervt und wir deswegen einen Wechsel auf Linux durchziehen. Danach ist es dahin ausgeartet wie toll doch der TPM 2.0 Chip sei, ohne auch nur irgendwas zu unserer Situation zu wissen. Danach nur Marketingphrasen darĂŒber, wie sicher dann alles mit Windows 11 sei - was du selbst anzweifelst.

Ohne den TPM 2.0 Chip hat ein 2011-3 System ordenlich aufgebohrt einige sehr gute Performancedaten fĂŒr die Entwicklung. Nicht als Live-Server. Nicht fĂŒr kritische Daten. Sondern fĂŒr unsere Anwendung hier. FĂŒr uns wĂ€re den wegzuwerfen, nur damit wir einen TPM 2.0 Chip haben, unnötig verbranntes Geld.

Du magst viele Argumente haben, was ein Hardware-Upgrade rechtfertig und ich hab da keine EinwĂ€nde. Nur das es einfach nicht zu unserem Szenario passt. Memory-DBs brauchen viel I/O Leistung ĂŒber den RAM. Genau da ist Quad-Channel nicht nur super, viel RAM standard ... es gleicht auch den Live-Servern, auf denen auch kein Windows 11 laufen wird..

Hach. Ich bereue hier geschrieben zu haben.

PS: Die aktuelle Marksituation spielt DIE Rolle dabei. Namentlich Windows 10 Update Ende und Speicherpreise.
 
Loopman schrieb:
Es ging hier um Rechner in einer Firma... sorry, Kommune 😂
Auch die Firma muss den ganzen PC neu kaufen, solltest du als "Profi" eigentlich wissen.

Du "Profi" kommst aber immer nur mit der CPU.
 
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Loopman schrieb:
Ich könnte dir jetzt groß und breit erklĂ€ren, dass dort zB kryptografische SchlĂŒssel abgelegt werden, aber da verstehst du scheinbar eh nix von - also lass ich es lieber...
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Man braucht davon mindestens 2 StĂŒck (Nitrokey 3), einen als Backup. Da kann man private Keys (GPG/SSH etc.) generieren, die nicht auslesbar sind. Das Secure Element auf dem USB-Modul entschlĂŒsselt dann die Daten. Der Zugriff ist mit Pin oder/und per Touch gesichert (FIDO2 bei SSH).
NatĂŒrlich muss man auf seine Server dann beide Public Keys laden und seine Passwörter mit beiden GPG Public keys verschlĂŒsseln, damit auch beide Nitrokeys im Notfall nutzbar sind.
Die FestplattenverschlĂŒsselung wĂŒrde ich nie an Hardware binden, sondern einfach ein sicheres Passwort benutzen, dass man sich merken kann.

Speichert man geheime SchlĂŒssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhĂ€ngig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
(Es sei denn, man macht Pseudo-Security und lĂ€dt einen ZweitschlĂŒssel im Klartext in die Cloud, so wie bei der "GerĂ€teverschlĂŒsselung" von Windows 11, oder man schreibt sich die Passwörter anderswo noch zusĂ€tzlich auf, aber dann kann man es eigentlich auch gleich sein lassen)
 
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Epistolarius schrieb:
Ein TPM-Modul lĂ€sst sich aber leicht nachrĂŒsten...
Aha?

Edit: Zum Detail. Das geht nur bei bestimmten Boards/ChipsÀtzen, als TPM 2.0 rauskam. Die hier im GesprÀch sind raus.
 
Loopman schrieb:
Tja, privat kannst du so einen Unsinn ja machen, aber ich bin hier fĂŒr ein Unternehmen verantwortlich.
WĂŒrde ich so etwas hier machen, fĂ€nde ich es voll ok, wenn man mich fristlos rauswirft.
Witzig. Bei uns wĂŒrdest du sofort rausgeworfen, bzw. gar nicht erst eingestellt. So eine verbal aggressive Voreingenommenheit hĂ€tte gar keine Chance. Naja, das ist dein Ding.
 
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rollmoped schrieb:
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Man braucht davon mindestens 2 StĂŒck, eines als Backup. Da kann man private Keys (GPG/SSH etc.) generieren, die nicht auslesbar sind. Das Secure Element auf dem USB-Modul entschlĂŒsselt dann die Daten. Der Zugriff ist mit Pin oder/und per Touch gesichert (FIDO2 bei SSH).
NatĂŒrlich muss man auf seine Server dann beide Public Keys laden und seine Passwörter mit beiden GPG Public keys verschlĂŒsseln, damit auch beide Nitrokeys im Notfall nutzbar sind.
Die FestplattenverschlĂŒsselung wĂŒrde ich nie an Hardware binden, sondern einfach ein sicheres Passwort benutzen, dass man sich merken kann.
😂
Sorry, so einen Spielkram kannst du gerne Zuhause machen, in einer Firma mit dutzenden oder hunderten Mitarbeitern ist so etwas absolut untauglich. Schon bei 5 Personen wÀre das der Mega-Pain.


rollmoped schrieb:
Speichert man geheime SchlĂŒssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhĂ€ngig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
Nein, das ist leider komplett falsch.
Und man lĂ€d da auch nix unverschlĂŒsselt in eine Cloud.
 
rollmoped schrieb:
Wer mit Linux seine Keys sicher speichern will benutzt sowas: https://www.nitrokey.com/
Danke fĂŒr den Link , werd ich mal mit YubiKey vergleichen, preislich schenkt es sich aber nichts.
rollmoped schrieb:
Speichert man geheime SchlĂŒssel auf dem TPM2-Modul ist man komplett abhĂ€ngig von diesem Modul, weil ein PC normalerweise nur ein TPM2-Modul hat. Geht es kaputt, hat man keinen Ersatz und ist aus all seinen Servern und Diensten ausgesperrt.
Hmmmmmmm jein, unter Windows ja - unter Linux nein, unter Linux kann man einfach den TPM2 in einem extra LUKS Key-Slot hinterlegen. Wenn der TPM2 Chip oder das Mainbord kaputt gehen sollte, dann kann man das Passwort nutzen, sogar die Passwortabfrage kommt automatisch.

Edith: Wobei unter Windows Pro gibt es noch den Bitlocker Key als Passwort, den man sichern sollte.
 
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Kokuswolf schrieb:
Bei uns wĂŒrdest du sofort rausgeworfen, bzw. gar nicht erst eingestellt.
Und da wĂ€re ich auch froh drĂŒber. Man mĂŒsste dann wahrscheinlich mit dem Chef oder anderen "Experten" im Unternehmen, die denken sie hĂ€tten Ahnung, dauernd irgendwelche KĂ€mpfe fĂŒhren.

Das wÀre mir viel zu anstrengend und die Zeit hat man meistens nicht.

Ich weiss was ich kann, ich weiss was ich tue und das wird zum GlĂŒck hier auch schon seit 20 Jahren anerkannt und honoriert.
ErgÀnzung ()

w1ldr3dx schrieb:
Quatsch.
 
gimmix schrieb:
siehst du, @apensler, das kommt dabei raus, wenn man Quatsch in reißerische Überschriften verpackt.
Danke dafĂŒr! Nicht.
Linux war schon immer schlecht im Desktop Bereich. Dass es jetzt noch schlechter als Windows 11 ist, ist aber schon eine Glanzleistung. Fanboys sehen das natĂŒrlich anders.
 
Auch wenn Windows nur 4Gb mindestens voraussetzt, nutzen will das keiner mit nur 4Gb. Ich glaube neue Rechner von der Stange mit nur 4Gb RAM gibt es mindestens seit 10 Jahren schon nicht mehr zukaufen.
In der VM lÀuft lÀuft Ubuntu und Kubuntu 26.4 beta auch mit nur 4Gb RAM weiterhin ohne EinschrÀnkungen und besser als Windows 11.
 
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Loopman schrieb:
Und dann hast du deine Uralt-Gurken, die offen sind wie ein Scheunentor.... mega!
Nicht unbedingt, wenn dann das BIOS. Der CPU microcode wird neuer sein als das BIOS also jedenfalls die Version welche beim Boot geladen wird aber gegen CPU LĂŒcken gibt es ohnehin mitigations direkt im Linux Kernel also wird das kein großes Problem sein.

Stellt sich die Frage ob es malware von Linux direkt ins BIOS schafft. Ich denke eher das es ĂŒber infizierte USB GerĂ€te eine Infektion geben könnte, wobei ich noch nicht gehört habe das dass oft vorkommt.

Insgesamt halte ich den Angriffsvector fĂŒr relativ klein solange das System up to date ist.
 
Tenferenzu schrieb:
Hier unter Debian brauch ich ca. 12Gb damit meine Arbeitsumgebung mit allem drum und dran lÀuft.

Das liegt aber an Deiner "Arbeitsumgebung mit allem drum und dran". Bei mir z.B.

Code:
[~:167308] uptime
 19:39:27 up  1:59,  2 users,  load average: 0.07, 0.07, 0.02
[~:167309] free -h
               total        used        free      shared  buff/cache   available
Mem:            60Gi       2.3Gi        56Gi        20Mi       2.0Gi        58Gi
Swap:             0B          0B          0B
 
@T3rm1
Wo siehst Du denn Linux im Desktop-Bereich schlechter als Windows? Mein Mint lÀuft nicht schlechter als Windows 11, ist aber sehr viel schlanker, reaktionsfreudiger und ich hab dort bis auf eine Ausnahme die gleichen Programme in Nutzung, die ich auch unter Windows genutzt hab. Und Thunderbird als Alternative zu Outlook ist nicht schlechter als Outlook. Windows 11 war fetter, behÀbiger und sein UI hat auf Anforderungen deutlich weniger reaktionsfreudig reagiert.

Ausserdem geht es hier lediglich um von den Entwicklern formulierte Anforderungen, die nicht bedeuten, dass sich das System auf schwĂ€cher ausgestatteten nicht trotzdem installieren lĂ€sst und vernĂŒnftig lĂ€uft.

Aber Dein letzter Satz zeigts ja deutlich. Du hast lediglich viel Meinung und musst unbedingt die herabsetzen, die Deine völlig unmassgebliche Meinung nicht teilen.
 
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Epistolarius schrieb:
Ein TPM-Modul lĂ€sst sich aber leicht nachrĂŒsten...
Nein! nicht jedes! und bei Jedem. Und leicht schon gar nicht. :rolleyes: Also alles wie immer, es kommt darauf an. :schluck:

Gehe auf einen Wochen-Markt Deiner Wahl und frage beliebige Menschen, was ein TPM-Modul ist.
Merkste was? Die reale Welt existiert ausserhalb Deiner Technik-Bubble :schluck: :heilig: :daumen:
 
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