Linux-United

Ist eine Wiederaufnahme des Projektes United-Linux für euch interessant ?

  • Ja

    Stimmen: 10 30,3%
  • Nein

    Stimmen: 23 69,7%

  • Umfrageteilnehmer
    33
naja, wenn es "Linux" (Distribution) heißt, muss wohl auch ein Linux-Kernel drin sein [bei Gentoo sind auch FreeBSD-, Hurd- Kernel, ... möglich]

gcc könnte man auch gegen die icc, ifc, etc. (compiler von Intel austauschen; dies jedoch nur auf Intel-Hardware, da sonst der Code wörtlich kaputtoptimiert wird - wie auf AMD-Hardware nachgewiesen: der Compiler macht die Software langsamer NICHT die AMD-Hardware erzielt schlechtere Leistung (!)]


wieder ontopic:

"Wer die Wahl hat, hat die Qual" und das ist eben das Hauptproblem: viele haben einfach nicht die Zeit und Energie (kann auch wörtlich verstanden werden) sich in die Materie einzulesen bzw. Erfahrungen zu sammeln und sich dann letztendlich zu entscheiden

In den meisten Fällen genügt Ubuntu den Anforderungen der breiten Masse um es einmal pauschalisiert auszudrücken.

Wenn die Leute eine attraktive (hier: weil kostenlose) Alternative zu ihren bekannten Microsoft-Produkten finden, die in der Bedienung auch noch ähnlich einfach zu handhaben sind und auch noch leistungsfähiger und sicherer (hier: kein Antivirenprogramm das unnötig Leistung und Geld "auffrisst" bzw. benötigt) sind - kann sich in der darauffolgenden Zeit durchaus eine win-win Situation ergeben:

die Leute sind zufrieden damit, erfahren evtl. durch die Hilfefunktion (oder Bekannte), dass die Entwicklung doch nicht "kostenlos" war und spenden bereitwillig (wenn es auch nur "kleine" Beträge sind - in diesem Fall macht es die Masse) - das Geld kann wieder sinnvoll in die Weiterentwicklung gesteckt werden ...
 
Zuletzt bearbeitet:
freak01 schrieb:
[...]
"Wer die Wahl hat, hat die Qual" und das ist eben das Hauptproblem: viele haben einfach nicht die Zeit und Energie (kann auch wörtlich verstanden werden) sich in die Materie einzulesen bzw. Erfahrungen zu sammeln und sich dann letztendlich zu entscheiden
[...]

Ich denke das ist genau das was "Linuxanfänger" abschreckt: Die schiere Erschlagung durch mehrere Zehntausende an Programmen und Anwendungen in den Repositories. Wenn jemand von Windows auf Linux umsteigen möchte, wird derjenige wohl auch zunächst ähnliche Programme (oder am besten die selben) nutzen wollen, das der Kulturschock nicht zu groß wird. Das Ironische daran ist das Leute die Linux lange nutzen eben auch solche Gewohnheiten an den Tag legen, da schließe ich mich mit ein.

Dennoch bin ich nach wie vor nicht dafür die Programme zu vereinheitlichen. Den Weg den Ubuntu gegangen ist halte ich für gar nicht so schlecht. Der geneigte User erhält zunächst eine vollständig funktionierendes System mit grafischer Oberfläche und kann ohne großes Hintergrundwissen zunächst einmal sein System ansehen.

Linux ist eben nicht nur frei im Sinne das es kein Geld kostet wenn man es benutzen möchte.

Diejenigen die mehr über Linux wissen wollen werden über kurz oder lang zu anderen Distributionen kommen oder zumindest im Dual- oder Multiboot arbeiten.

Bleibt immer noch die Kernfrage: Was soll vereinheitlicht werden? Oberfläche, Email, Webbrowser, Office-Programm werden kaum ohne wiederstand aus der Community vereinheitlicht werden . Der Kernel ist schon weitestgehend standardisiert.

Ich möchte mir hier nicht selbst wiedersprechen aber ich denke das solche Projekte gut durchdacht sein müssen und auf breiter Basis angesiedelt werden sollten.

Und vor allem wird eine klare und transparente Zielsetzung nötig sein.

Ich bin wirklich offen für diese Idee aber ich habe die Befürchtung das sich das Projekt erneut im Sand verläuft weil eben keine klaren Ziele ausgegeben werden (können?).
 
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danke nochmalö für eure antworten, es ist sehr interessant zu erfahren was ihr davon haltet... :)
 
Sry, aber Linux-United ist vollkommender Quatsch.
Es gibt keinen Grund Linux zu vereinheitlichen - es ist es nämlich schon.

Linux ist nur der Kernel - und von diesem gibt es nur eine offizielle Version.
(trotzdem steht jedem frei einen eigenen Kernel zu entwickeln oder einen anderen zu verwenden, es würde nur keinen sinn machen)

Was um den Kernel herum ist, ist Sache der Distributoren und der Linux-Nutzer.

Die Linux-Gemeinschaft tritt mit dem Linux-Kernel geschlossen auf und ist mir allem Drumherum gleichzeitig enorm innovationsfreundlich, offen und dynamisch.

Was will man mehr ?
 
@Zin-Azshari:

der Thread war wohl von Anfang an so gemeint - da die wenigsten es wissen wird aber immer wieder Linux (der Kernel) mit Linux-Distributionen "verwechselt" bzw. in einen Topf geworfen


was hälst du von einer Vereinheitlichung der Linux-Distributionen ?


LSB (Linux Standard Base) - Vorgaben zur Vereinheitlichung gibt es ja schon, nur halten sich eben nicht alle dran :rolleyes:
 
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