M.2 SSD wird in CrystalDiskInfo nicht erkannt

Horstus

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Hallo,

habe nun meinen neuen PC zusammengebaut und bin derzeit dabei, alles durchzuchecken. Nun wollte ich die SSD, eine M.2 NVMe SSD (Kingston A2000 500GB) auf Firmwareupdates prüfen - doch die Software Kingston SSD Manager findet die Platte nicht. Also CrystalDiskInfo gestartet - und siehe da, dort ist auch nur meine 2te Platte (Datengrab) zu sehen. Woran könnte das liegen?

strange thing.png

Screenshot zeigt die Festplatte. Windows7SP1 erkennt sie, ist ja schließlich meine Systemplatte.

Noch etwas ist seltsam: Im Benchmarkprogramm AS SSD wird sie erkannt, siehe Screenshot 2.
as-ssd-bench NVMe KINGSTON SA 25.10.2019 10-03-37.png

Jemand eine Idee, warum sowohl das Herstellertool als auch CrystalDiskInfo die SSD nicht finden können, während sie als Systemplatte funktioniert sowie in AS SSD gefunden wird?

Board is übrigens ein MSI B450 Tomahawk Max, Treiber sind aktuell.
 

BlubbsDE

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Tja, Deine Plattform wird nicht von Windows 7 unterstützt. Vielleicht deswegen.
 

Graphixx

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Humptidumpti

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Ich würde mich ebenfalls der Theorie anschließen dass man sich bei der Nutzung eines über 10 Jahre alten Betriebssystemes nicht wirklich wundern muss wenn was nicht so klappt wie es soll.
 

KnolleJupp

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Es wird am veralteten Windows 7 liegen.
Ein Betriebssystem das bereits im Jahre 2009 das Licht der Welt erblickte, also schon 10(!) Jahre alt ist und spätestens seit 2015 durch Windows 10 ersetzt gehört (IMHO).
 

Horstus

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Ich glaube auch nicht, dass es am Win7SP1 liegt. Keine Lust auf Win10, und Linux geht nicht mangels Treiber Support.

Windows erkennt die NVMe SSD ja problemlos (sonst würde es kaum hochfahren, ist ja meine Systemplatte, die sowohl bootloader als auch OS enthält - zu sehen auf meinen Screenshots oben).

Es muss was anderes sein, nur habe ich keine Ahnung, woran es noch liegen könnte. Und warum erkennt Windows7SP1 die Platte, ebenso AS SSD Benchmark, nicht aber das herstellereigene Tool bzw. das sonst so gute CrystalDiskInfo?
 

Holt

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Kann sein, aber die Bilder der Samsung SSD belegen dies nicht, denn wahrscheinlich nutzt Du ja auch noch den Samsung NVMe Treiber und mit dem kann CDI auch unter Win 7 die Werte von Samsung NVMe SSDs auslesen. Schau mal ins Chnagelog von CDI, da steht einiges darüber drin was sich über die Versionen bzgl. der Unterstützung von NVMe SSDs getan hat.
 

pedder59

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Ja, ich benutze den Samsung-Treiber.
Ohne den hätte ich Win7 gar nicht drauf installieren können.

Nur laut Screenshots des TE wird die SSD auch vom Win7 erkannt.
Windows erkennt die NVMe SSD ja problemlos (sonst würde es kaum hochfahren, ist ja meine Systemplatte, die sowohl bootloader als auch OS enthält - zu sehen auf meinen Screenshots oben).
@TE,
Welche Version von CrystalDiskInfo benutzt Du?
Was sagt der Geräte-Manager unter "+Laufwerke"?
Im BIOS richtig eingestellt?

Auf https://www.kingston.com/de/ssd/ssd-faq
gefunden:
Benötige ich einen speziellen Treiber für die Verwendung von M.2-SSDs?

Nein, sowohl SATA- als auch PCIe-M.2-SSDs verwenden die im BS standardmäßig integrierten AHCI-Treiber. Möglicherweise müssen Sie jedoch die M.2-SSD im System-BIOS aktivieren, bevor Sie sie verwenden können.
 

Horstus

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Ich verwende sie ja bereits - und als Systemplatte. CrystalDiskInfo Version ist die aktuelle (auch im Screenshot erkenntlich). BIOS-Einstellungen sind alle korrekt. Auch dort wird die Platte ohne murren korrekt erkannt.
Im Gerätemanager unter LW ist sie als
NVMe KINGSTON SA2000M SCSI Disk Device
gelistet.
Habe zur Win7-Installation ein Image erstellt, dass KB2990941 enthält (Native NVMe-Unterstützung) und die boot.wim von Win10 nutzt, hat alles problemlos funktioniert.

Wie gesagt, Windows und AS SSD erkennen die Platte korrekt und arbeiten auch korrekt. Einzig die Firmensoftware von Kingston und - was mich wirklich stutzig macht - CrystalDiskInfo "sehen" sie nicht (alles auch bereits den oben angefügten Screenshots zu entnehmen).

An für sich läuft alles wie es soll, einziges Manko ist eben, dass ich weder Firmware updaten kann noch "Health Status" der SSD einsehen kann mittels des Herstellertools.
 

Holt

Fleet Admiral
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Habe zur Win7-Installation ein Image erstellt, dass KB2990941 enthält (Native NVMe-Unterstützung)
Eben und damit hast Du eben anderes als pedder59 den Microsoft NVMe Treiber.

Wenn man nun mal in die Changelogs von CrystalDiskInfo schaut, so findet man für die Version 6.8.0 den Hinweis:
Das wird hier nicht klappen, da der Samsung Treiber natürlich nicht mit der Kingston SSD läuft und auch der Intel Treiber wird sich kaum für eine Kingston SSD auf einem AMD Mainboard zuständig fühlen. Also kann es wegen des OS nicht gehen, mit Win 10 wäre es kein Problem und wieso pedder59 trotz Win 7 die Werte seiner Samsung NVMe SSDs auslesen kann, sollte ja nun hoffentlich auch klar sein, ebenso dass dies eben kein Gegenbeweis für die Feststellung ist, dass es am Win 7 liegt.

Also entweder lebst Du damit die Werte bei CDI nicht sehen zu können oder Du wechselst auf Win 10.
 

Holt

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John Sinclair

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Das selbe Problem habe ich auch bei Mein MSI Laptop, da ist eine Kingston NVMe verbaut. Diese wird auch von CrystalDiskInfo erkannt, aber nicht von dem Kingston SSD Manager. Was aber Komisch ist das diese SSD von der Samsung Margican 6.0 Software erkannt wird. Und ich habe WIndows 10 Pro drauf, also es liegt nicht an Windows.
 

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Holt

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Margican zeigt auch andere Laufwerke als nur die von Samsung an, aber dafür sind dann natürlich nicht alle Funktionen verfügbar. Der Laptop läuft unter Win 10, vermute ich mal.
 

John Sinclair

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Ja auf die Aktuelle 1909 Version
 

Horstus

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Soweit, sogut... dann fehlt bei CrystalDiskInfo einfach der Support für die nativen NVMe Treiber von MS (<Win10). Komisch, da zB AS SSD diesen bietet (es also möglich ist). Was mir nicht einleuchtet, ist die Tatsache, dass die hauseigene Software von Kingston, die ausdrücklich Win7SP1 als unterstütztes OS nennt, die SSD nicht finden kann.

Hab noch etwas zum MS NVMe Treiber StorNVMe.sys gefunden:
"StorNVMe doesn't have pass-through support for NVMe commands. It still processes SCSI pass through IOCTL, however only limited number of SCSI commands are translated to NVM commands by StorNVMe driver."
Denke, daran wird es liegen. Auf die Funktionalität hat das keine Auswirkungen, aber Health Status und Firmwareupdate lassen sich so nicht durchführen. AS SSD ist ein reines Benchmarkprogramm, daher wird dort die SSD auch gesehen und Benchmarks können ausgeführt werden.

Betreffend Win10 habe ich wahrlich kein Interesse an einer Datenkrake. Win7 war diesbezüglich noch nicht so gierig. Würde sofort auf Linux wechseln, wenn es eine vernünftige Treiberunterstützung für meine Zusatzhardware gäbe (zB Creative Soundcarte etc). Leider bietet aber eben jene Software von Kingston auch keinen Linux Support. Werde also damit leben müssen, den Health Status nicht überprüfen zu können sowie auf Firmwareupdates zu verzichten.

Wieder was gelernt. Danke für die Hinweise, die mich in die richtige Richtung recherchieren ließen.
 

KnolleJupp

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Win7 war diesbezüglich noch nicht so gierig.
Falsch! Eine immer wieder behauptete aber deshalb noch lange nicht korrekte Behauptung.
Windows 7 sammelt(e) genauso viele Daten wie Windows 10, Windows 7 macht das nur versteckt, während Windows 10 dir immerhin eine Wahl lässt.

Aus so einem Grund an Windows 7 festzuhalten ist die berühmte Vogelstraß-Mentalität: Solange ich es nicht sehe, existiert es auch nicht.
 
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