Mac & Virenschutz

eddy.33

Lt. Junior Grade
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Feb. 2009
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Hallo liebe CBler,

Ich nenne nun seit 3 tagen ein Macbook Air 2012 mein eigen, nun folgendes stellt sich nun für mich in frage, brauche ich einen Virenschutz ?
Auf meinem Windows PC habe ich Kaspersky IS 2012 bin ja damit zufrieden.
Habe bei Kaspersky auf der Seite geguckt und na ja es gibt "Kaspersky Security for MAC"
ich bin mir nur echt nicht sicher ob ich das denn wirklich brauch?

Würde mich über Pro und Cons eurerseits freuen, Speziell von Macusern die lange dabei sind.

Gruß
Eddy :)
 
Kommt drauf an in wieweit du dich i mInternet auskennst bzw. auf welchen Seiten du surfst zB : Fake popups die dir vorgaugeln das du ein plugin für deine Browser etc brauchst bzw. zu alt ist...wenn du sowas nicht kennst und gerne auf alles klickst dann ja, wenn nicht dann nicht ^^
 
also ich bezeichne mich mal aus auskenner.. und hab auch adblock als addon .. an sich vllt nur beim downloaden von gewissen daten *hust* weiß ich halt nich wo ich immer genau lande :D
ging mir halt nur um meine daten da weiß ich das eben aufm mac nich wie sicher die sind
 
die Anzahl der Mac Viren mag verschwindend gering sein - d..h. nicht dass es sie nicht gibt und man sich keine einfangen kann...

http://www.sueddeutsche.de/digital/...ac-apple-sagt-trojaner-den-kampf-an-1.1329532

und wie bei Windows hilft brain.exe alleien auch nicht, es ist schon manch renomierte Webseite angegriffen und als Virenschleuder missbraucht worden


http://www.apfelwerk.de/apple_support_stuttgart_mac_os_viren.html
"Mac OS X ist wie das Landleben auf einem Bauernhof ohne Türschlösser, und Windows ist wie das Leben hinter vergitterten Fenstern im Elendsviertel der Stadt."
Charlie Miller :D
 
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Einen aktiven (also ständig laufenden) Virenscanner hab ich seitdem ich einen Mac nutze (10.4 Tiger) nie gehabt und nie vermisst. In abständen prüfe ich den Mac und die externen Platten mit ClamXav.
 
ich pers. würde Avast free nutzen, reicht vollkommen und hat bei Kunden iMacs durchaus Malware gefunden, allerdings ist es ratsam das System neu aufzusetzen fals es mal infiziert ist.
 
vielen dank schonmal für eure antworten :).. dann weiß ich ja bescheid .. lieber wischendurch nur einen Scanner drüber laufen lassen anstelle von einem echtzeitscanner.. ok vielen dank! :) mehr wollt ich gar nicht..
 
@eddy.33

Und hier mal richtige Informationen. Fakt ist, Mac Os X hat eine integrierte Technik zur Abwehr von Schädlingen. Diese ist aureichend gegen die aktuelle Bedrohung. Zusätzlich ist ab OS 10.8 Gatekeeper mit dabei. Dies verhindert das Ausführen von böses Programmen. Diese beide Dinge in Kombination sind völlig ausreichend zum Schutz das Mac. Wenn man allerdings Gatekeeper ausschaltet, dann sollte man vielleicht ab und an die Platte Scannen. Sonst ist das völlig überflüssig. OS X hat ausreichende Sicherheitsfunktionen integriert und man sollte Ihm dort nicht durch irgendwelche Scanns im Handwerk rumpfuschen.

Dazu empfiehlt sich: http://www.macmark.de/blog/osx_blog_2011-07-b.php
 
@ Antiuser

Nuja, ist zwar richtig das OS X Sicherheitsfunktionen hat, aber wenn die versagen, bringen die einem auch nichts, da kann ein AV-Scanner schon gut hefen.

Und Gatekeeper schützt nicht vor bösen Programmen, was auch immer du darunter erstehen magst.
Das ist eine Installationsüberwachung von Programmen

1. Nur Apps aus dem Appstore installieren.
2. Programme sind erlaubt, deren Ersteller sich bei Apple zertifiziert haben.
3. Alle Programme dürfen installiert werden.
 
@luckysh0t

Die in OS X integrierten Funktionen helfen auch Trojaner abzuwehren. Ich wüsste nicht wozu man da noch zusätzlichen Schutz braucht, da in OS X alles integriert ist. Auch in Gatekeeper ist diese Funktionen eingebaut. Die Programme werden mit einer Liste abgeglichen und wenn dort ein Programm dabei ist, welches von Apple als Schädlich markiert wurde, dann wird es in Quarantäne verschoben.

Mit diesem Programm http://www.macmark.de/apps/wallsoftroy_de.php?PHPSESSID=2cc2ec214ff2d83b695a94e67ec39e1c kannst du sehen welche Bösewichte mittlerweile erkannt werden.

Daher halte ich zusätzlichen Schutz für völlig Überflüssig. Programme werden mit Gatekeeper am starten gehindert und mit der Liste abgeglichen. Es ist quasi die umgedrehte Version eines AV Programmes. Grade unter ML halte ich zusätzliche Schutzprogramme für völlig Überflüssig.

Wie gesagt, der Artikel ist sehr interessant: http://www.macmark.de/blog/osx_blog_2011-07-b.php
Av Programme sind auf einem Mac eher Schädlich anstelle Hilfreich.
 
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Das mag zwar schön sein, betrifft allerdings nur ML mit der verbesserten Sicherheit.
Viele haben aber noch ältere Version von 10.4-10.8 ist alles dabei und die älteren Versionen sind leider anfällig, wi eich sebst auf meiner Arbeit eben gesehen habe.

Ich selbst bin ein Fan von ML gerade weil Apple sich mal gedanken über die Sicherheit gemacht hat, Sandboxing, GK, etc. Ich finde es nur Schade das keine Möglichkeit besteht selbst zu entscheiden welche Programme in der Sandbox laufen sollen und mit welchen rechten- zumindest ist mir dazu noch nichts unter gekommen.
 
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@luckysh0t

Auch das stimmt nicht. Gatekeeper ist hinzugekommen, die Überprüfung gibt es schon länger. Mit OS 10.6 SL existiert die xProtect Liste, welche täglich aktualisiert wird. Programme welche auf den Rechner geladen werden bekommen das "Download-Flag". Anhand diesem weis das System, dass dieses Programm mit der Liste abgeglichen wird. Schädliche Software wird dabei sofort ins Abseits befördert. Diese Technik ist völlig Ausreichend zu den weiteren Schutzmaßnahmen. Ein AV Programm ist unter einem Mac absolut nicht notwendig, nach meiner Erfahrung schadet es mehr anstelle das es Hilft! OS X ist nicht Windows!
 
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Wer redet den von Windows. Und von mir aus kannst du jede Sicherheitsfunktion die es in OS X gibt hervorheben, Fakt ist nunmal das ich ich Kunden iMacs hatte die mit derivaten des DNS Changer verseucht waren und der hat genau das gemacht was er soll, die DNS IP Adressen geändert, die in die Ukraine führen.
Sag mir doch mal bitte wo da der ach so tolle integrierte Schutz war.

Btw. Du erwähnst sogar das es erst ab 10.6 dabei ist, was machen die anderen, denen bringt der Schutz von 10.6 gar nichts.Einfach mal aufs neue System updaten ? Zumal man 10.6 nur noch selten kaufen kann und 10.7 nuja das lass ma ma lieber, 10.8 ist keine alternative da es da nicht mehr läuft. (Das verseuchte System ist ein 10.5 er gewesen, auf aktuellsten Stand wie es sein kann)
 
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Also ich finde das Thema Antivirenprogramme auf dem Mac sehr interessant. Vorallem da es dort viele unterschiedliche Meinungen gibt. Wenn es Windows betrifft, muss man sagen, dass ein Antivirenprogramm eine Pflichinstallation ist. Denn Windows 7 selbst ist zwar an sich nicht besonders anfällig für Viren, aber alle folgenden installierten Programme erhöhen die Gefahr auf eine Infektion. Somit sollten die auf Windows eingesetzten AV-Programme einen Echtzeitschutz und eine gute Heuristik besitzen.
Die nachinstallierten Programme, die Unachtsamkeit der Nutzer, die Anzahl der Nutzer und die stark auf Windows spezialisierte Untergrundszene sind der Grund für die hohe Anzahl an Schadsoftware.

Bei Mac ist es aktuell noch anders aus. Die Nutzeranzahl ist relativ gering, Apple schränkt die installierbaren Programme recht stark ein, wenn man einigermaßen sicher arbeiten will unter Mac. Die überaus großzügigen Sicherheitsfeatures von Mac hervorzuheben ist doch eher lächerlich. Denn viele Sicherheitsfeatures wurden in Mac später als in anderen Betriebssystemen eingebaut. Außerdem sollte ein AV-Programm nicht nur gegen bestehende Gefahren schützen, sondern gegen noch unbekannte. Und Mac hat einige Lücken, denn so viele wie in den letzten Jahren aufgedeckt wurden, lässt noch eine weitere hohe Anzahl im Dunkeln schlummern. Denn wenn es mehr Virenprogrammierer auf Mac absehen, wird es dort auch brennzlig. Bei Mac können zudem auch Gefahren durch Apps aus dem AppStore kommen. Daher wird die Frage in Zukunft immer zentraler werden.
Jetzt wird es aktuell noch nicht nötig sein, denn man kann die Gefahren noch als gering einschätzen, wenn alle Software auf aktuellen Stand sind. Vor allem Browser, Java und andere internetfähige Programme.
 
@luckysh0t

Wir sollten uns schon auf aktuelle Systeme konzentrieren. Die Intel Macs können nämlich ein Update fahren auf min. 10.6 und die PPC Mac sind davon größtenteils ausgeschlossen, da die Trojaner nicht laufen. In dem Moment ist es wirklich eigenes Verschulden.

Bei aktuellen Systemen (10.7 & 10.8) brauchst du keine Av Software!

@LostInWeb

Zeig mir doch mal wie ein AV-Programm gegen einen Zuküftigen Schädling schützen will?! Die Teile sind mittlerweile so intelligent, dass ein gewiefter Trojaner gar nicht mehr erkannt wird. Vorsorge ist damit unmöglich! Lücken kann KEIN AV Programm stopfen, dies kann nur der Hersteller mit einem Update. Das ist genau das was ich meinte. Es werden immer die seit Jahren gängigen Methoden von Windows auf den Mac übertragen. Ein OS X ist aber kein Windows! Auch in naher Zukunft wird es nicht nötig sein AV Software auf OS X zu nutzen!
 
Also wenn man es auf den Ursprung herunterbricht ist Mac und Windows genau das gleiche. Nur das eine unterschiedliche Entwicklung gab.
Man wird sehen, ob es nicht naher Zukunft doch ein AV von nöten ist.
Ein AV-Programm soll auch nicht Lücken schließen, sondern schadhafte Software erkennen und blockieren, beseitigen. Dass es immer wieder unbekannte Gefahren gibt ist klar, aber man kann auch vor bekannten Gefahren schützen. Denn man muss immer von dümmst anzunehmendsten User ausgehen und daher ist ein AV nicht unsinnig. Ich denke die Gefahr auf Mac nimmt zu. Sonst hätte es schließlich auch noch kein Mac-Botnetz gegeben.
 
LostInWeb schrieb:
Ein AV-Programm soll auch nicht Lücken schließen, sondern schadhafte Software erkennen und blockieren, beseitigen.
Das macht doch das benannte Apple XProtect. Es ist quasi sowas wie BitDefender bei Windows, nur dass es automatisch dabei ist. Und eben auch nur auf Mac-Viren scannt und nicht wie Kaspersky und Co noch auf Milliarden Windows-Viren scannen muss.

LostInWeb schrieb:
Dass es immer wieder unbekannte Gefahren gibt ist klar, aber man kann auch vor bekannten Gefahren schützen.
Das können die Virenscanner auch nicht. Du kannst fast nicht unbekannte Viren erkennen. Diese Erkennung "unbekannter Gefahren" trifft nur zu, wenn der gleiche Virus nochmal in minimal abgewandelter Form auftritt, so dass die alten Erkennungsregeln anschlagen. Dabei melden erst die ungenauen Erkennungsregeln den Schädling, die genauen Regeln ignorieren die Datei dann aber, weil der Virus modifiziert wurde. Der Erkennungsgrad hoch der Virenscanner mit vielen Fehlalarmen würde den Virus dann trotzdem melden.

LostInWeb schrieb:
Denn man muss immer von dümmst anzunehmendsten User ausgehen und daher ist ein AV nicht unsinnig. Ich denke die Gefahr auf Mac nimmt zu. Sonst hätte es schließlich auch noch kein Mac-Botnetz gegeben.
Für einen DAU sollte man auf jedem OS einen Virenscanner nutzen. Aber auch auf Windows braucht man keinen, wenn man Brain.exe nutzt. Habe die letzten 5 Jahre keinen Virus gehabt, aber natürlich einen Virenscanner, der im Hintergrund mitläuft. Wer natürlich die ganze Zeit irgendwelche Cracks oder direkt Spiele aus dubiosen Quellen lädt, oder den Anhang jeder BKA-Mail öffnet, der braucht dann natürlich einen Virenscanner.


Imho sollte ein Virenschutz schon mitlaufen für "Viren" die Bugs z.B. im PDF Reader oder im Browser ausnutzen und sich so ohne manuelles zutun verbreiten können. Die sind aber sehr gering. Deswegen verstehe ich es auch, wenn jemand gar keinen Virenscanner nutzt. Aber wie heißt es so schön "Safety First", man muss das Kind ja nicht erst in den Brunnen fallen lassen.


Achso: "Ich bin ein (Windows-) PC" ;)
 
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Durch die Heuristik sind AV in der Lage auch unbekannte Viren mehr oder weniger zu erkennen. Es kommt zu Fehlalarmen in gewissen Fällen, aber dies tritt nur bei bestimmten AV-Programmen gehäuft auf.

Ein Windows PC ohne AV zu betreiben ist fahrlässig. Denn wer damit behauptet noch nie ein Virus gehabt zu haben, kann es mir schlecht beweisen ohne AV. Denn es gibt genug Möglichkeiten über seriöse Seiten Schadsoftware zu verteilen. Die größten Downloadportale (z.B. Chip) betraf es schon.
Die Begründung, dass die Schadsoftware nur durch Porno-, Crack-, Cheatseiten u.ä. kommt, ist meist nur eine Ausrede.
 
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