Mathestudium anfangen mit 25/26

Decuzzo

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was mein Ihr ist man zu alt um mit 25/26 an einer Uni/Technische Hochschule ein Mathestudium anzufangen um später mit 30/31 anfangen zu arbeiten?

hab gehört Unternehmen nehmen ungerne 30 jährige die aus dem Studium kommen.
Vielleicht hat hier einer Mathe studiert und arbeitet bereits in einer Bank/Versicherung/Schule etc. und kann sagen wie schwer es war eine Stelle zu finden, würde mich auch sehr interessieren
 

theblade

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fürs studieren bzw prinzipell fürs lernen ist man nie zu alt.

Ich denke lieber wird von den Firmen ein 30 lähriger student genommen als ein 26er mit Abitur (sofern es auf die Stelle notwendig ist)
 

sebocz

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Firmen wollen grundsätzlich Leute die mit 20 ihren Master und 5 Jahre Berufserfahrung haben. :)
Keine Sorge, als Naturwissenschaftler findest du auch mit 30 sicher eine gute Stelle.
 

DragonGate

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25/26 ist sicher kein Alter um sich darüber Gedanken zu machen ob du zu alt bist. ;) Mit einem guten Abschluss und 30/31 solltest du keine Sorgen beim Finden einer Arbeit haben. Zumal Naturwissenschaften sehr viel gefragt sind...
 

gsx-r

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Kumpel Nummer 1.
Damals 26 Jahre.
Traum, Arzt werden.
Ergebnis, er ist Arzt, ein guter Arzt.

Kumpel Nummer 2.
Damals 26 Jahre.
Gut bezahlter sicherer Job aber so kann es doch nicht bis 65 gehen?
Maßnahme, Ing.-Studium.
Ergebnis, glücklicher Ing.

Ich kann das jetzt noch weiter ausführen aber ich glaube Du siehst wo das hinführt.
Wenn es Dich 100% interessiert, MACHEN! Und Jobs als Mathematiker findest Du überall.
 

Fu Manchu

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Ich hab mit 29 angefangen zu studieren und arbeite jetzt erfolgreich in meinem Job. Es geht alles.
 

lalas

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Natürlich "geht alles", auch mit 40 kann man noch studieren gehen. Wenn Du allerdings in einem festen Arbeitsverhältnis stehst würde ich etwas analytischer an die eigenen Fähigkeiten rangehen:

- Kommst Du die nächsten 3-4 Jahre ohne dem jetzigen Einkommen aus bzw. mit erheblich weniger ? Finanzielle Lage genau prüfen.

- Kannst Du "lernen" ? Insbesondere wenn man jahrelang aus der Schule ist und dann wieder etwas lernen muss, hat man anfangs meist Schwierigkeiten

- Warum willst Du studieren ? Erfüllt Dich dein Beruf momentan nicht und ist dies vielleicht nur eine kurze Phase ?

- Was sagt Deine Frau (sofern vorhanden) dazu, hat sie vielleicht selbst Pläne für die nächsten 3-4 Jahre, z.B. Kinder ?


Wenn Du ungebunden bist und auch mit Bafög die monatlichen Kosten decken kannst, sollte das alles kein Problem sein. Allerdings sollte man sich vor Augen führen, dass man nach dem Studium erstmal arbeitslos ist. Wenn man dann nur einen mittelprächtigen Notenschnitt hat findet man auch nicht unbedingt sofort den Traumjob.

Vielleicht gibt es Alternativen für Dich, z.B. Teilzeit-Studium und nebenbei weiterarbeiten. Oder einen Meister machen, wenn Dir dein jetziger Beruf prinzipell gefällt.
Das Arbeitsamt bzw. Studentenwerk führt auch Beratungen in dieser Hinsicht durch.
 

Fu Manchu

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Je später man sich für ein Studium entscheidet um so länger geht man mit dieser Idee schwanger und hat sich bereits intensiv mit der Umwelt beschäftigt, deine Fragen sind IMO welche, die sich der TE entweder bereits gestellt hat oder die ihn nicht kümmern, denn seine Frage war ja explizit: ist man a) mit Mitte 20 zu alt um anzufangen und b) nehmen Unternehmen einen Absolventen mit 30.

Und mit Mitte 20 anzufangen ist nicht zu spät, auch wenn es ein Präsenzstudium ist. Die einzige Sache die ich ansehen würde für "als zu alt" ist die Mathemik-Forschung. Alle großen Erfolge wurden von Mathematikern am Ende ihrer Teenagerzeit gemacht oder in ihren 20ern. Im Buch "Fermats letzter Satz" war sogar aufgeführt, das es keine bahnbrechenden Erfolge mehr von über 30jährigen in der Mathematik gab. Die Hits haben die jungen geschrieben. :D
 

gbene

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Also ich hab zwei Kommilitonen, die sind 27 und der andere ist 29 und haben gerade angefangen Wirtschaftsinformatik zu studieren... also: Warum nicht? Man muss auch dazu sagen, dass die beiden ein Duales Studium machen, also ist das Alter kein so großes Kriterium bei der Bewerberauswahl.
 

aurum

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Ich habe ja auch mal Mathe studiert und kann dir sagen es ist Masochismus pur ... Um derartiges erfolgreich abzuschließen muss man entweder einen IQ von >140 haben oder man ist ein Freak. Sei dir dessen bewusst ;)
 

Decuzzo

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eigentlich bin ich derzeit 23, aber um hier an einer seriösen Uni/TS aufgenommen zu werden, benötige ich eine gymnasiale Matur (Schweiz), die ich berufsbegleitend ab August 2013 nachholen werde. Mein Traum wäre es mit ~26 an der ETH Zürich studieren zu können. Warum ich Mathematik studieren will? ich bin einfach ein Mathefreak :D, und die Fähigkeit hat mir im Leben extrem geholfen. Mein jetziger Beruf gefällt mir auch, aber ich denke ich sollte meine starke Mathefähigkeiten ausüben.
Der Gedanke dazu kam vor ca 1 Jahr als ich noch eine Weiterbildung machte und wir das Fach Elektrotechnik in der Schule behandelten, damals konnte ich sogar den Lehrer korrigieren :lol: . Dank der Elektrotechnik konnte ich die Weiterbildung als bester und jüngster Student abschliessen.

Klar war ich mit 15 auch stark in der Mathematik aber damals konnte man sich Mathe Berufe nicht wirklich vorstellen (ausg. Lehrer) und so entschied ich mich für eine Lehre/Ausbildung
 

aurum

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Dir ist schon bewusst, dass das Mathestudium faktisch gar nichts mit dem zu tun hat was di bisher gemacht hast? Im Mathestudium gibt es eigentlich ausnahmslos Beweise ...
 

ice-breaker

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Kann mich da aurum nur anschließen, Mathematik an einer Uni/FH haben mit der Schul-Mathematik nur noch den Namen gemeinsam, das wars. Ich habe so viele gesehen, die vor ihrem Studium meinten, dass Mathematik ja so einfach ist, und es war immer voll toll und sie lieben es - natürlich immer auf die Schulmathematik bezogen - und ich soll mich nicht so anstellen, das ist nicht so schwer (ich war schon Student, sie nicht). Und wenn sie dann erstmal das Mathe an der Uni begonnen haben, haben sie geflucht und geheult wie sonstwas und ich konnte mich schön hinsetzen, grinsen und sagen: Habe ich doch gesagt.

Ganz ehrlich? Schau dir vorher Uni-Mathematik an, bevor du dich darauf versteifst. Die Unis haben i.R. die Mathe-Scripte sowie Übungen online. Dann kannst du dich schonmal ein Wochenende einlesen, und dann nochmal reflektieren, ob es das richtige ist.
 

aurum

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Bei Bedarf schicke ich dir mal eine Ladung Übungen. Nur ao als Tipp: Nach den Vorlesungen ist man genauso schlau wie vorher ... Wenn du die jetzt nicht kannst lass es ^^ ist nur gut gemeint.
 

Decuzzo

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zuerst muss ich die Gymnasiale Matur nachholen, dort gibt es auch Mathematik als Fach daher werde ich schon vorbereitet hoffe ich. Wenn ich erstmal im zweitletzten/letzten Semester bin werde ich entscheiden ob ich ein Mathe Studium oder Elektrotechnik Studium anfange.
Zum Mathestudium weiss ich nur das ein gewisses abstraktes Denken vorhanden sein soll oder es wird einem beigebracht.
 

e-Laurin

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Jo, Hochschulmathe ist höhere Mathematik. Die hat mit Schulmathematik gar nichts mehr zu tun.

Der Screenshot im Anhang zeigt einen Teil der Probeklausur im Fach Mathe im Studiengang Informatik M. Sc. Glaub' mir, das Zeug ist so abgefuckt, da fragt man sich laufend, ob die Entdecker auf Drogen waren oder nicht. Sry für die Wortwahl, aber es ist einfach so.

Ich kann mir teilweise nicht mal vorstellen, wozu viele dieser Dinge überhaupt gut sind. Ich mein', die bestimmen da Eigenschaften und ergründen Rechenregeln von Zahlen, Gruppen und irgendwelchen merkwürdigen Konstrukten, nur um am Ende einen erklären zu können, warum zB ein Skalarprodukt so funktioniert, wie es funktioniert.
 

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Decuzzo

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Jo, Hochschulmathe ist höhere Mathematik. Die hat mit Schulmathematik gar nichts mehr zu tun.

Der Screenshot im Anhang zeigt einen Teil der Probeklausur im Fach Mathe im Studiengang Informatik M. Sc. Glaub' mir, das Zeug ist so abgefuckt, da fragt man sich laufend, ob die Entdecker auf Drogen waren oder nicht. Sry für die Wortwahl, aber es ist einfach so.

Ich kann mir teilweise nicht mal vorstellen, wozu viele dieser Dinge überhaupt gut sind. Ich mein', die bestimmen da Eigenschaften und ergründen Rechenregeln von Zahlen, Gruppen und irgendwelchen merkwürdigen Konstrukten, nur um am Ende einen erklären zu können, warum zB ein Skalarprodukt so funktioniert, wie es funktioniert.

not bad :D verstehe gar nichts
allerdings frage ich mich was für Personen für eine Mathe Studium geeignet sind? Kann ja nicht sein das es nur was für verrückte ist
 

Queediab

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Was ich so von Leuten mitbekommen habe die Mathematik (oder auch Informatik) studiert haben, ist Folgendes: Die Anzahl derer die sich durch das Studium geschleppt haben, hat mit der Anzahl der Semester exponentiell abgenommen. Am Ende war es nur eine Handvoll, die wirklich den Abschluss hatte...
 
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