MBA in Reparatur - Admindaten angeben, wirklich nötig?

nex0rz

Lt. Commander
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Hey.

Folgendes: Gestern habe ich mein MBA zur Reparatur zu einem Service Provider gebracht. Was genau kaputt ist, konnte man so nicht sagen, entweder der Akku oder das Logicboard. Jedenfalls wollte der Herr meine Admindaten haben, zwecks Serviceprogramme die installiert werden müssten. Ich habe darauf hin ziemlich, ziemlich skeptisch geschaut, und er sagte nur: Keine Angst, an deine Daten würde ich auch ohne Adminzugriff kommen.
Strange, aber naheliegend. Jedenfalls habe ich noch schnell ein neues Testkonto mit Adminrechten für ihn erstellt. Mir ging es dabei primär nicht um die Daten, sondern um das Passwort selbst, das sollte er auf keinen Fall bekommen. Habe dazu noch schnell alle Cookies, etc. in den Browsern gelöscht, was ich in der kurzen Zeit halt noch machen konnte.

Jetzt im Nachhinein wird mir allerdings ziemlich mulmig deswegen. Ich frag mich nur: War das wirklich, wirklich nötig?
Das Ding war vor ein paar Monaten schonmal in der Reparatur, damals allerdings wegen einem Displaybruch - das Ding konnte man also nicht mehr bedienen. Ich hatte damals noch kein passwortgeschütztes Konto, hatte also die ziemliche Popokarte gezogen, da ich dieses auch nicht mehr einrichten konnte. Damals hab ich das Teil aber in einem Apple Store abgegeben, und die haben nichtmal nach den Daten gefragt.
Als ich das Ding dann wieder hatte, konnte ich ne Benutzung des Kontos noch am selben Tag feststellen, d.h. die waren da definitiv dran. Nur was sie taten, weiß ich leider nicht.

Also, lange Rede, kurzer Sinn: Ist das normal? Oder sollte ich mir da doch Gedanken machen? :/

MfG
 
Das Apple da kurz dran ist nach einen Displaybruch ist klar, die testen das Notebook kurz nach dem Austausch.

Aber normal sollte der Service Provider sowas nicht brauchen... Zumindest nicht wenn es ein Hardwareproblem ist.
 
Diese Diskussion hatte ich auch im Laden bzgl. eines Kostenvoranschlags wegen Displaytausch. Nach längerem hin- und her (Ich hatte bedenken wegen sensibler Daten) wurde mir dann angeboten, dass die Festplatte ausgebaut wird und ich diese an mich nehmen kann für die Zeit der Erstellung des Kostenvoranschlags.
Rückblickend kann ich nicht wirklich verstehen warum ein Admin-Konto notwendig gewesen wäre, wenn die Arbeiten auch ganz ohne Festplatte durchführbar waren.
 
Na, klingt ja super. x:

Ich hätte die Daten zuvor natürlich gebackupt und dann gelöscht, allerdings:

- habe ich keine externe Festplatte o.ä. großen Stick oder sonstwas.
- wäre das Risiko einer Beschädigung der Daten zu groß gewesen, da das Ding alle 5-20 Minuten sowas von sporadisch und unerwartet abstürzt.

Verdammt. ):
 
Wir in der Firma haben auch solch einen Fall, ziemlich genau letzte Woche Donnerstag! MBP wurde eingeschickt, weil sporadisch das Display schwarz wurde, obwohl anscheinend das MBP selbst noch an war. Jedenfalls kam eine freundliche Mail, dass der MA das Passwort bräuchte. Wir haben ihm dann geschrieben, dass er es nicht bekommt, da sensible Firmendaten da gespeichert sind. Seine Antwort war, dass er es auch anders kann und das Passwort nicht unbedingt braucht.

Jetzt stellt sich die Frage, wieso fragen sie erst nach dem Passwort, obwohl sie ja anscheinend andere Möglichkeiten haben? Ist doch ziemlich eigenartig...
 
Hm, eventuell wollen sie das auf "legale" Art und Weise machen. Unbefugter Zugriff auf die Daten ist ja strafbar. Mit dem Einverständnis des Kunden ist das ganze eben einfach und legitim. Vermute ich!

Klar, durch Backdoors, etc. können die sich schon Zugriff verschaffen... Aber die Frage ist nur, warum?

Achja: An wen hast du das Teil geschickt? Apple oder Service Provider?
 
Und das Ding habt ihr noch nicht wieder?

Mensch, das wird langsam immer schlimmer. Mich plagt das richtig, da sind BackUps meiner Website drauf, Dokumente, Bilder, zig Programme, Spiele, Zugangsdaten, etc.

Ich denk mir schon: Was, wenn der Typ n TimeMachine-BackUp erstellt? Und hinterher meint, er hätte das sicherheitshalber getan? x:
Oder das Ding einfach auf ne externe kopiert...
Herrgott. Kann man das im Nachhinein präzise irgendwie zurückverfolgen?
 
Leider nicht! Mein Kollege nervt auch schon rum, da er mit einem kleinen 13" MBP rumeiert ^^

Nachvollziehen kann man denk ich nichts, aber ich glaube kaum, dass die die Daten kopieren oder sich anschauen. Sollte so etwas rauskommen, dann wäre "die Kacke am dampfen"!
 
Mag sein, aber wie soll das denn rauskommen?
Bin auch schon am überlegen, ob ich mal einen seiner Kollegen frage, ob das normal is... x:

Zumindest stand auf deren Formular auch etwas von den Zugangsdaten - also Name + Passwort... Könnte also ne Standardprozedur sein.
 
MacBook Air. :)
 
...hmh könnte macbookair bedeuten...:))
-hätt ich so übersensible Daten, dann wären die da nich drauf. Sondern verschlüsselt auf einem oder mehreren externen Datenträgern.
 
Ich habe wohl genauso doof geguckt wie du.
Da bootet er schon recht stolz sein Lion von einer USB Platte und will trotzdem mein Kennwort haben.
Da waren gar keine Daten drauf, aber ich fande es trotzdem sinnlos.
 
Auch bei einem Display tausch muss die voll Funktionalität des Display nach dem Einbau gewährleistet werden, und dies kann man nur wenn man es testet.
Eine Live Disk ist viel zu aufwendig.

Ihr könnt sensible Daten auch auslagern, das Admin Kennwort ist mit der Install Disk Geschichte, nett das sie gefragt haben.
Ihr solltet sie vielleicht verschlüsseln.
 
arbeite ja selber als PC fritze um andere Notebooks/PCs zu reparieren.

Mich interessiert es eigentlich nicht, was drauf ist. Nur bei Virus-Angelegenheiten schau ich mir mal den Browser Verlauf an, um vllt erkennen zu können wo der Virus her kam.


Ich arbeite leider nur mit Windows, aber ich hatte mal ein PC mit einem Mainboardschaden, auf dem eine Live CD (DSL) zum booten ging und auch funktionierte.

Unter Windows habe ich aber selbst mit frisch installiertem OS Bluescreen (sowas wie windows Kernel Panic^^) bekommen.

Ich hätte wohl auch gerne mal dein Passwort.
Ich versichere mich, dass das Teil, genauso wie der Knd. es nutzt auch funktioniert.
Auch installiere ich Updates, falls der Kunde es nicht macht, lass mal, wenn mir was auffällt den Virenscanner drüber schrubben.. etc. etc.

Aber ich kann natürlich verstehen, dass deine Passwörter etc. dir sehr wichtig sind. Ich würde mein Email Passwort auch nicht preisgeben wollen, bzw. wollen dass jemand anders, den ich nicht kenne darüber eventuell bescheid weiss.

€dit:
Das MBA hat ja nicht mal ein DVD Laufwerk. Man müsste ein kompatibles USB Laufwerk auch erstmal raussuchen usw..
Dass die Live CD da zu aufwendig ist, kann ich schon verstehen.
Außerdem dauert das ewig zum booten etc. Sind alles Kosten (warten)
 
Mac OS X schreibt verschiedene bzw. in verschiedene Log-Dateien auf die interne Festplatte. Einige Apple Tools greifen auf diese Log-Dateien zu und brauchen zudem Superuser-Rechte (sudo). Ohne diese Rechte bzw. die interne Festplatte bzw. den Log-Dateien auf der internen Festplatte ist eine Diagnose auch möglich, allerdings muss der Fehler auch auftreten, wenn ein externes System gebootet wurde, damit in die Log-Datei geschrieben werden und das Tool die Log-Dateien auslesen kann.

Das ist ein erhöhter Aufwand und zudem lässt sich der Fehler nicht immer oder erst nach längerer Zeit reproduzieren. Eine schnelle Diagnose wird dadurch erschwert und die Reparatur- bzw. Diagnosedauer nur zum Leiden des Kunden verlängert.

Ein AASP sollte normalerweise keine Diagnosetools unter dem Kundensystem installieren müssen, denn die Diagnosetools die unter einem Kundensystem gestartet werden müssen, kann man an einer Hand abzählen und das verteilt auf verschiedene Modelle und Generationen. Ein Beispiel ist das MacBook Pro 15-inch Mid 2010-Modell für welches ein extra Tool geschrieben worden ist. Bei einem MacBook Air ist mir kein Tool bekannt, aber bei Interesse Frage ich mal die Kollegen.

Eine CD/DVD oder USB-Stick ist für die aktuelle Diagnosesoftware keine Option, da pro Generation locker 5GB bis 8GB an Speicher für die Diagnosesoftware anfällt. Mit 3 Testsystemen und allen Diagnosetools ab 2008 kommen wir auf eine Größe von ca. 250GB. Die Geräte vor 2008, die aktuelle Generation und Server sind nicht inbegriffen.
 
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