Medion-Laptops und Medion-Shop

Martinus33

Lt. Commander
Dabei seit
Juni 2011
Beiträge
1.625
Hallo,
also ich kaufe gern bei Aldi ein... :), einen Medion-Laptop habe ich mir dort aber noch nie gekauft.

Offenbar verwenden die Medions die gleichen "guten" Komponenten wie andere Laptops auch und sind vom Preis her etwas günstiger. Displays sind meist durchschnittlich (?).

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Medion-Shop, der z.B. bei geizhals.de eine furchtbare 3,9 als Note hat?

Kann man einen Medion kaufen und hält der langfristig, wenn man sorgsam damit umgeht und keine extensive Nutzung hat (habe noch nen stationären Desktop)?
 
Bei jedem Gerät kann man einen Defekt haben. Da ist es egal, ob du ein Aldi-PC oder Dell-Rechner kaufst. Das nimmt sich alles nix. Am Ende musst du halt wissen / entscheiden, ob das, was das Gerät bietet, kann & mitgeliefert wird für dich den Preis wert ist. Jeder Hersteller hat da gute und weniger gute Geräte im Sortiment.

Ansonsten musst du auch nicht zwingend im Medion-Onlineshop kaufen. Die Geräte gibt es auch bei anderen Shops. (Etwa bei Amazon habe ich öfters mal die Geräte im Sortiment gesehen.)
 
Der Vorteil bei Aldi ist glaube ich das zusätzliche Jahr Garantie. 3 anstatt 2 Jahre.
 
Medion spart erfahrungsgemäß an der kühlung, das war zumindest beim Aldi notebook Ende letztes Jahr der Fall, und auch aus etwas betagterer Vergangenheit hatte ich öfters mit Aldi Rechnern zu tun die nach 3-5 Jahren defekt waren (OEM billigboards und miese kühlung), ich würde nach ner anderen Marke schauen. Wie hoch ist eig dein Budget und was willst du damit machen :D?
 
"das nimmt sich alles nichts" ist schon stark übertrieben. die verlöteten Chips mögen gleich sein, aber in was für ein Gehäuse man die einbaut kann schon erhebliche Unterschiede ausmachen. man kann eben Displayscharniere bauen die nach 50x auf und zu klappen auseinander brechen, oder welche die 1000x mal auf und zu klappen aushalten.
Da muss man eben sich selbst im klaren sein, welche Ansprüche man stellt und man muss sich im klaren sein, dass ein 400/500€ Laptop nicht das gleiche ist wie ein 1xxx€ Businesslaptop. und auch in Sachen Treibersupport oder Servicequalität (oder shopqualität, die siehst du ja schon selbst an den Bewertungen) gibts große Unterschiede. Lesestoff. wenn du für dich entscheidest, dass es ein Medion sein soll, gut, kann man machen. aber du musst die Erwartung auch niedrig halten. es ist eben nicht alles das gleiche nur weil die gleichen Chips verlötet sind
 
Medion ist für mich privat ein absolutes NOGO.

Es hat schon seinen Grund warum die Kisten so "preiswert" sind - siehe Post 5 - alles gesagt.
 
Hey,

Also ich selbst besitze seit 4,5 Jahren einen Erazer x6816 und bin sehr zufrieden damit...Damals hat er knapp 700€ gekostet mit einem i7 2670qm und einer gt555m.

Ich hatte nie Probleme damit, von dem her kann ich dir Medion aus meiner Sicht nur empfehlen, mein 1100€ teurer Asus Vorgänger ist nach 2 Jahren und 1 Monat an Überhitzung gestorben.
An dem Beispiel und den Kommentaren meiner Vorgänger sieht man, dass es bei jedem Hersteller zu Problemen kommen kann, also könnte es auch Probleme bei deinem Medion geben falls du dir einen kaufst :p.

Allerdings finde ich Medion Produkte einfach P/L mäßig besser (aber das sind inzwischen Lenovo und diverse andere Hersteller auch)

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man die Rezensionen bei Amazon durchliest, fällt schon auf, dass überdurchschnittlich viele Käufer bereits beim Hochfahren oder innerhalb der ersten Wochen einen Defekt erfahren und das Gerät zurückschicken. Was außerdem auffällt: Es sind keine Rezensionen aus 2013, sondern aktuelle aus den letzten 12 Monaten und beschränkt sich nicht auf nur ein oder zwei Modelle.
Also wenn, dann würde ich nicht im Medion-Shop kaufen, weil dann kann man problemlos und zuverlässig wieder zurückgeben oder Gewährleistung beanspruchen.

@species-0001:
Den verlinkten Artikel kenne ich, finde ihn aber ehrlich gesagt zu sehr über den Kamm geschert. Dell z.B. hat m.E. keine Zwei-Klassen-Gesellschaft, sondern durchwegs gute Geräte, auch die "Consumer"-Inspiron-Serie. Es gibt da bestimmt viele "fließende Übergänge", kein schwarz-weiß. Und wer kann sich schon das "Rein-Weiß" leisten, also ein Notebook für 2000 EUR? Die meisten müssen sich im Grau-Bereich umschauen.

@Seelenernter:
Es soll ein passabler 17-Zöller sein, für Office, Internet, aber eben auch kleine Video-Bearbeitung mit Windows Movie Maker. Wenn möglich, SSD + HD. Habe bereits einen anderen Thread eröffnet, bei dem es um die nötigen Resourcen für Videobearbeitung geht.
 
Kommt bei medion auch drauf an - manche sind gut und manche sind halt nur "ok".
Jedoch wie bei jedem anderen Notebook kommt es auf die Nutzung und den Umgang damit an.
Wird nicht die gleiche Qualität sein wie Lenovo aber je nach Preis/Leistung wird es auch was hermachen
 
ja, der Artikel ist etwas polemisch und es gibt fließende Übergänge, ja, aber von der Grundaussage ist da schon vieles zutreffend und deutlich formuliert.

17" ist natürlich ein Segment was im Business wenig stattfindet.
im Bereich Office Laptops gibts eigentlich nur die HP Probook 470. dann hat man einen i5/i7-6xxxU, 8/max 16g ram, man kann m.2 SSD und eine HDD parallel drin haben.
das kann auch für Windows Movie Maker reichen. ist natürlich immer die Frage wie intensiv man das betreibt. die Funktionalität geht immer, dass dann eine Renderausgabe mit einem 2Kern i7-U länger dauert als einem 4Kern i7-HQ ist halt klar, sofern die Kerne auch genutzt werden, ansonsten gehts auch nicht schneller. aber ggf. kann man trotzdem damit leben, dann läuft die finale ausgabe des Films eben die Nacht durch... da windows movie maker meines googlens nach sowieso kein Cuda bzw gpucomputing unterstützt brauchts auch überhaupt keine dezidierte Grafikkarte.
so gesehen kann man mit der Leistung eines Probooks durchaus leben.
Würde man andere Programme nutzen, die GPUcomputing mit unterstützen kann man von einem Laptop mit dicker GPU natürlich schon enorm profitieren

will man mehr CPU/GPU Leistung, hat man im 17" Bereich dann nur noch die üblichen Gaming Laptops, die günstigeren sind dann aber leider alle nicht auf Qualität getrimmt, da ist es mehr oder weniger egal, ob da Acer, Medion, xyz drauf steht.
etwas höherwertiger wirds im Bereich Asus ROG, MSI PE, hochwertig wirds dann erst im Bereich alienware 17, und hochwertig hochwertig wirds dann bei HP Studio z17, aber das wird alles außerhalb deiner preisvorstellung sein

und richtig, wie gesagt wurde, der Umgang mit einem Laptop ist auch entscheidend über seine Lebensdauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Polemik hilft manchmal bei der Verdeutlichung :) und der Artikel schärft das Bewusstsein für etwas, das im Grunde sicher wahr ist, aber die Aufzählung der Hersteller mit deren Serien und die Zuordung zu Consumer/Business hätte man m.E. mit noch deutlicheren Vorbehalten und Einschränkungen versehen können. Das finde ich zu sehr schwarz-weiß.

Ich weiß es halt nur von meiner Zeit früher bei einer Behörde, wo sie immer nur Dell gekauft haben und da haben all die Schreibkräfte und kleineren Sachbearbeiter die "Consumer"-PCs bekommen. Die waren keinen Deut schlechter (Gehäuse, Belüftung, Tastatur, leicht zu warten ect.), nur halt weniger leistungsfähig als die großen.
Leider gibt es keine Inspiron 17 7000 mit SSD + HD.

Das Rendern kann ruhig länger dauern, weil ich jetzt nicht jeden Tag einen Film mache, sondern nur ab und zu gute YT-Videos über ca. 15 Minuten.

Windows Movie Maker wurde seit 2012 nicht mehr nennenswert geändert und hat von Microsoft recht niedrige Systemanforderungen, aber ein paar Reserven können nicht schaden.

ProBook 470 G2 gibt's keine mehr, aber G3 wäre eine Möglichkeit? Alternativ ein besseres HP Pavilion, ein passabler Lenovo oder ein Toshiba, der nicht zu viel glänzt. Toshiba hat aber nur SSHD in meiner Preisklasse, soweit ich weiß.

So um die 800 EUR wollte ich ausgeben, max. 900. Ich kann aber noch ein oder zwei Monate warten.
 
Medion produdiziert schon lange keine eigenen Notebooks mehr, das sind alles MSI, Asus oder Lenovo Geräte. Entweder gibt es von den Herstellern genau die gleichen Geräte, nur unter einem anderen Namen oder die Hersteller produzieren direkt für Medion. Es werden keine günstigen Komponenten oder schlechte Kühlsysteme verwendet, das ist totaler Blödsinn... Gerade im Gamingnotebook Bereich kann man da viel Geld sparen... die alten Medion Erazer X78**/68** Geräte waren alles 1:1 umbenannte MSI Gamingnotebooks der GT Serie, ausser X6815 und X6816, die waren von Asus. Das aktuelle X7841/X7843 ist ein hochpreisiger Clevo Barebone und wird 1:1 auch von MySN und anderen Clevo Resellern verwendet.
 
Zurück
Top