Intel VT-d (Intel Virtualization Technology for Directed I/O)
Intel VT-d ermöglicht das Durchreichen eines PCI Gerätes direkt an ein Gastsystem mit Hilfe der bereitgestellten IOMMU. Damit kann etwa eine Netzwerkkarte dediziert einem Gastsystem bereitgestellt werden. Dadurch kann eine höhere Netzwerkperformance als mit einer emulierten Netzwerkkarte erreicht werden. Allerdings ist derzeit mit einer solchen Durchreichung dann keine live migration des Gastsystems möglich. Unter VMware konfigurieren Sie ein solches Setup bei aktiviertem Intel VT-d mit VMware VMDirectPath zum Durchreichen von PCI Karten.
Voraussetzungen für Intel VT-d:
der verwendete Chipsatz sowie das BIOS müssen Intel VT-d unterstützen
ab Intel Nehalem Mikroarchitektur möglich, etwa mit Xeon 34xx, 55xx und neuer, auch diverse Desktop-CPUs, siehe Intel CPUs im Überblick)
an die CPU selbst gibt es keine speziellen Anforderungen, da VT-d eine Funktion des Chipsatzes ist, die CPU muss nur VT allgemein unterstützen[5]
Informationen zum Aktivieren von Intel VT-d im BIOS (sofern vom Intel Prozessor unterstützt) finden Sie im Artikel Virtualisierungsfunktion Intel VT-d aktivieren.
Weitere Informationen zu VT-d: