Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

Ja,
i5 4300U (der aufgrund der mangelhaften Kühlkonstruktion und der wahrscheinlich steinharten Wärmeleitpaste dauerhaft überhitzt), 8GB RAM und 256GB SSD.
Hatte ich in 20132014 gekauft gehabt und irgendwann meiner Mutter vermacht.
Bis Windows 10 war das Gerät auch noch super nutzbar. Trotz Secure Boot und TPM2.0 on board geht Windows 11 nicht, weil die CPU nicht auf der Whitelist steht.
Mit Rufus Windows 11 drauf gebügelt aber das Gerät ist unbenutzbar.
Windows 11 lastet beim Nichtstun das Surface derart aus, dass es schon hakelig wird, wenn man den Datei Explorer aufmacht. Wenn Updates installiert werden, ist die Auslastung bei 100% und das Surface ist unbedienbar.

Meiner Mutter hatte ich jetzt ein neues Notebook besorgt. Ich könnte das Surface jetzt nach 12 Jahren wegwerfen (obwohl das Gerät noch in Ordnung ist und selbst der Akku noch halbwegs Laufzeit hat), oder eben Linux installieren und letztlich ist es ja genau so ein Fall, wo ich wieder mit Linux Distributionen herum spielen kann.

Ich habe einfach zuviele PCs hier herum fliegen...
 
SavageSkull schrieb:
Daher ist verstehe ich das Distrohopping in meinem Fall als Lerneffekt
Den Lerneffekt hast Du eher, wenn Du in die Tiefe gehst.
Denn hast Du nicht so, wenn Du mehr oder weniger ziellos (ich formuliere es mit Absicht überspitzt, damit der Punkt klar wird) durch die Distributionen hüpfst und dann mal guckst und bissl hier und da was zurecht frickelst.

Wenn Du wirklich lernen willst, dann würde ich auch einfach mal so ein Linux from Scratch durchspielen. Man muss es hinterher ja dann auch nicht unbedingt nutzen. Aber dann versteht man auch, was Distributionen machen und warum sie das machen und versteht auch, wo mögliche Ursachen von Problemen sind.

Letztlich musst Du das aber selbst wissen.
 
@andy_m4
Verstehe deinen Punkt. In meiner Realität ist es aber mehr oder weniger so, dass meine Berührungspunkte eben genau so etwas ist. Das zurecht frickeln bei Problemen, wenn X oder Y nicht (von Haus aus) will.
Letztlich ist ja bereits jede Diskussion nach der Distribution dahingehend schon unnötig, weil man praktisch immer das erhalten kann, was man will, wenn man das eine oder andere anpasst. Die Frage ist dann eher, wer geht dann so weit in die Tiefe?
Ziel eines Betriebssystem sollte doch sein, eine Basis als Schnittstelle zwischen dem Bediener und dem PC zu bieten. Wenn ich daran herum bauen muß, ist das ja nicht mehr zielförderlich.
Ist halt nicht so schwarz und weiß das Thema und kann man sicherlich sich noch tot diskutieren.
Wie gesagt, das ist aktuell der Weg, den ich gerade mit Linux gehe. Heißt nicht das es der richtige oder beste ist. Aber für mich passt es aktuell so.
 
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Geht ja durchaus beides. Das Hopping wird quasi automatisch aufhören, wenn man eine Distro gefunden hat, bei der man sich angekommen fühlt. Und von da an kann es in die Tiefe gehen, wenn man mag. :)
 
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@Kuristina
Ich muß allerdings sagen, dass ich bei den verschiedenen PCs die ich hier habe, keine Distribution sehe, die alle Situationen abdeckt.
Auf meinem Haupt PC läuft CachyOS, womit ich nach fast 2 Jahre testen sehr glücklich bin. Ich halte CachyOS aber auf dem Surface, was ich dann vielleicht mal ins Training mitnehme und mal Videoaufnahmen mache oder auf der Couch liegend mal etwas surfe, das wieder nicht ideal ist. SteamOS läuft auf einem PC am Fernseher im Wohnzimmer, würde aber sowohl beim Surface Tablet, als auch beim Haupt PC wieder gar nicht passen.
Dann habe ich noch einen uraltes AIO System, Was ich in der Werkstatt an der Wand hängen habe und wo Musik/Radio im Hintergrund läuft, mal eine PDF Anleitung oder ein Youtube Video läuft und vorrangig der Slicer für den 3D Drucker läuft. Auch hier passt weder CachyOS, noch SteamOS so richtig für die Aufgabe.

Man könnte jetzt jeweils eine Arch oder Debian Basis nehmen und für die jeweilige Aufgabe hochziehen, oder man bedient sich halt bei den 600 Distributionen, die eben genau aus der Notwendigkeit heraus entstanden sind und nimmt je Gerät/Anwendungsfall, die jeweils passende.
foofoobar schrieb:
Unterschiedliche Ziele erfordern unterschiedliche Herangehensweisen.
Das ist doch genau der Punkt
 
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SavageSkull schrieb:
Das zurecht frickeln bei Problemen, wenn X oder Y nicht (von Haus aus) will.
Ja. Aber genau das macht man ja nicht, wenn man die Distribution switcht sobald einem was zu anstrengend wird.

SavageSkull schrieb:
Die Frage ist dann eher, wer geht dann so weit in die Tiefe?
Ist ja auch eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.
Und ich sag ja auch überhaupt nicht, das man das tun muss.
Ich sag ja nur das der Lerneffekt größer ist, wenn man das tut.

SavageSkull schrieb:
Man könnte jetzt jeweils eine Arch oder Debian Basis nehmen und für die jeweilige Aufgabe hochziehen, oder man bedient sich halt bei den 600 Distributionen, die eben genau aus der Notwendigkeit heraus entstanden sind und nimmt je Gerät/Anwendungsfall, die jeweils passende.
Das kann man so sehen und auch so machen. Ich sag halt nur, der Lerneffekt ist nicht so deep, als wenn man sich die Arbeit mal macht.
 
@SavageSkull
😉👍 Vielleicht auch ganz interessant:
https://www.computerbase.de/forum/threads/linux-auf-surface-3-pro-installieren.2142718/
https://gnulinux.ch/das-linux-on-surface-projekt

Q4OS soll außerdem eine Unterstützung des Surface 3 Pro haben:
https://www.q4os.org/forum/viewtopic.php?id=2030
https://de.console-linux.com/?p=2656
https://www.q4os.org/dqa014.html

andy_m4 schrieb:
Ich sag ja nur das der Lerneffekt größer ist, wenn man das tut.
... vielleicht aber auch zuuhu groß werden kann. 😉👍
In die Breite gehen ist auch eine Möglichkeit neben der Tiefe. :daumen:
Und in die Tiefe gehen geht auch auf langsame Weise.
Es gibt' viele Wege ...
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tanzmusikus
Ich denke mit MX Linux bin ich jetzt an dem Punkt, dass das Surface wieder voll dabei ist.
Es gibt das Linux-Surface Projekt, welches einen angepassten Kernel pflegt, womit die Hardware Besonderheiten der Surface Geräte im Kernel direkt abgefrühstückt werden.

Im Prinzip sind die Geräte halt auch nur normale x86 Hardware. Man kann da jede Distri drauf installieren und mit dem angepassten Kernel geht dann eigentlich auch alles von Haus aus.

Die Touch/Tablet Bedienung ist dann eher ein Thema der ausgesuchten Desktop Umgebung.

Ich hatte massive Probleme den Kernel unter Fedora zum Laufen zu bekommen. Bei der alten Hardware und der unregelmäßigen Nutzung halte ich ein Rolling Release bzw sehr aktives/aktuelles Linux nicht für sehr sinnvoll. Fedora bringt mir da eher Probleme, da es sich schon recht "bleeding edge" ist.

Also sollte es eher in die Debian Ecke schlagen. Daher habe ich ja diese Distributionen wie Debian selbst, Mint, Ubuntu und jetzt eben MX Linux im Sinn gehabt. Das sind halt alles stabile Distributionen die teils auf LTS basieren. Damit hat man dann seine Ruhe. Der Linux-Surface Kernel funktioniert und dann ist halt die Frage, wie Touch an dem Gerät funktioniert.

Letztlich läuft das Ding wieder richtig flott ohne Einschränkungen. Ich kann in einer freien Minute mir nochmal die DE Erweiterung ansehen, die @Habicht verlinkt hat.
 
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Dann frohes Schaffen auf dem Gerät !! :daumen:
 
Guten Tag, ich habe gelernt das man Mint eher für ältere Systeme nimmt und das es für Gaming eher nicht geeignet ist wegen der schlechteren Performance.
Ich komme mit dem OS ganz gut zurecht da es einfach gehalten ist, sehr stabil läuft und auch Gaming kein Problem ist. Wie nun die Performance auf anderen Distros ausschaut weiß ich nicht - kann es deshalb auch nicht gut beurteilen.
Wissen möchte ich nun welche Distro ihr dicht gefolgt nach Mint für Anfänger vorschlagt,
 
@Ikone Wenn du mit Mint klarkommst und zufrieden bist, bleib dabei, Mehr Leistung ist mit anderen Distros zu bekommen ist möglich, aber meist nicht der Fall bzw. nur sehr minimal.
 
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Danke für das Feedback.
Dennoch die Frage welche Disto nach mint für Anfänger empfehlenswert ist.
Wichtig wäre noch zu erwähnen dass ich KDE sowie Gnome nicht mag. Zorin ?
 
Ikone schrieb:
Hängt oder hing noch weiter zurück als Mint. Zudem baut Zorin auch nur auf einem verbastelten Gnome auf.

Das Problem mit "Anfängerdistro" ist, dass das niemand definiert hat. Oft wird das einfach für Distributionen verwendet, die ihren mitgelieferten Desktop halbwegs auf das Design von Windows 7 oder 10 getrimmt haben. Jetzt hast du schon gesagt, dass du weder KDE noch Gnome magst, aber nicht, was dich daran stört. Du könntest dir z.B. Xubuntu (XFCE) oder Ubuntu Mate anschauen. Oder MX Linux (XFCE). Manjaro hat meiner Meinung nach auch eine schöne XFCE-Vorkonfiguration. Oder PoP!OS für Cosmic.
 
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@Ikone
Probiere mal MX-Linux (z.B. mit Xfce-Desktop).

Auch Q4OS könnte deinen Horizont erweitern ...

@Garmor Du warst schneller! :daumen:
 
@Ikone
Du kannst dir auch gerne mal Pop!_OS anschauen. Das sollte eigentlich auch recht gut für Anfänger vorkonfiguriert sein und hat mit Cosmic auch eine andere Oberfläche als 0815 Gnome oder KDE Plasma.
XFCE erinnert mich eher an Windows 98 und finde ich heute nicht mehr gut zu benutzen.

Als Anfänger Distro verstehe ich, dass die Installation durch einen grafischen Installer geführt wird, so dass man das mit halbwegs Interesse ohne Hilfe hinbekommt, dass Tools/Programme für den Alltag vorinstalliert sind und was der nicht definierbare Anfänger so macht, so konfiguriert ist, das es out of the box funktioniert und man ggfls auch an die Hand genommen wird. Wenn man es übertreibt gibt es auch noch Schutzmaßnahmen, dass man nicht aus versehen, sein System verbasteln kann.

LTS und Support für ältere Hardware, so wie bewußtes Zurückhalten von neuen Updates/Features der Stabilität wegen, ist für mich nicht Anfänger sondern ein Philosophie. Bei einem "Gaming Rechner" mit aktueller Hardware und ständig neuen Features ist das nix, auf dem alten PC, der offiziell kein Windows kann und nachher zum Surfen und für Office genutzt wird, ganz vorteilhaft.
 
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