@Habicht
ich hatte es auf der Seite zuvor schon einmal geschrieben.
Das Surface Pro 3 stammt aus der Zeit, als Microsoft das als Sicherheitsfeature durch boxen wollte.
Die Firmware ist so gestaltet, dass beim Boot, wenn das Logo dargestellt wird, statt ein "Surface" auf einem schwarzem Bildschirm angezeigt, alles knall rot wird.
Dann kommt noch vor dem Grub eine "Fehlermeldung" dass Secure Boot ausgeschaltet ist und das System unsicher ist, bevor Grub geladen wird.
Auch das ist wieder ein Problem für den inneren Monk. Ich habe bei allen anderen PCs Secure Boot ausgeschaltet und halt davon auch nicht viel, wenn dann sowieso nur für mobile Geräte ein Thema, die man außer Haus benutzt und was mal schnell geklaut werden könnte.
Die SteamMachine am Fernseher zu Hause, die fest verkabelt ist und nie ihren Platz verlässt, braucht nicht nur kein Secure Boot, die braucht auch eine ganze andere Reihe an "Sicherheitsfeatures" nicht, weil es viele Angriffsvektoren schlicht nicht an dem Gerät gibt.
Festplattenverschlüsselung (gerade automatisierte, wo der Schlüssel nachher in einem Cloud Konto liegt und man den gar nicht bewußt hat, so wie Microsoft das handhabt) sind für mich praktisch ein Nachteil, weil ich durchaus bei Problemfällen auch mal die Festplatten ausbauen möchte und von einem anderen PC drauf schauen will um das Problem zu lösen.
Das kann sinnvoll sein, bei mobilen Geräten, die einem auch mal geklaut werden können. Aber selbst da interessiert sich ein Dieb wohl weniger um irgendwelche Anmeldedaten bei Netflix und Co, sondern eher um die Hardware, die er zu Geld machen will.
Im Fall vom Surface mit der Gängelung der Firmware ist das halt einfach ein Versuch solche Sachen selbst mal mit Linux zu machen. Mehr um das System selbst kennenzulernen, als nachher ein Sicherheitsfeature zu aktivieren.
Letztendlich habe ich hierbei schonmal gelernt, dass Debian mit shim hier eine extra Lösung nutzt, was andere Distributionen wieder nicht nutzen. Es geht ja schließlich in dem Thread auch um meine Erfahrungen mit den verschiedenen Distributionen. Beim machen stoße ich halt auch über diverse Unterschiede bzw was die Distribution ausmacht und damit von anderen unterscheidet.
Zum Schluß kann ich im ersten Post dann auch meine Meinung zu Debian schreiben, weil nur durch das agieren damit kann ich auch eine (persönliche) Meinung überhaupt erst bilden.