memtest86 fehler

einergehtnoch

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hallo. habe memtest86 jetzt gerade 7 stunden am laufen (usb boot), und dabei in 4 passes 9 fehler gefunden. angezeigt werden: 1 fehler in test #3, 4 fehler in test #4 sowie 6 fehler in test #6.
alle fehler waren scheinbar an der selben adresse mit memory 2029.2 mb. weiterhin werden die errors per memory slot angegeben mit einem im slot #0 sowie einem im slot #1 (blicke hier bei den zahlen aber eigentlich nicht durch, wenn es doch 9 fehler sein sollen?) wie zuverlässig ist die adresszuordnung? oder muss ich jezt doch nochmal alle riegel einzeln testen? oder sind 9 fehler in 6 passes relativ egal?

zum system gehört sonst das mb gigabyte z77 ds3h sowie die cpu i5 3570k overclocked auf 4.1 ghz per multi, ram timings und spannung hab ich dabei nicht verändert.

ram:
2* kingston value (2*2gb)
2* corsair (2*2gb)

danke
 
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Setze mal die "Command Rate(CMD)" oder "1T/2T Memory Timing" im BIOS auf "2T" - es sollten keine Fehler mehr angezeigt werden -

Ein BIOS-Update könnte auch Abhilfe schaffen -

Wenn ansonsten WIN ohne Probleme läuft, ändere nichts -

"memtest86+" ist ein Anhaltspunkt zur Fehlerbehebung - gibt aber keine absolute Aussage, ob es am RAM / den Einstellungen liegt - oder es ist eine Fehlangabe -
 
einergehtnoch schrieb:
oder sind 9 fehler in 6 passes relativ egal?
Es darf kein Fehler auftreten, denn jeder Fahler kann korrupte Dateien und Bluescreens provozieren. Versuche mal die BIOS Einstellungen und das OC etwas zurückzunehmen und wenn das nicht hilft, prüfe jeden Riegel einzeln. So wie es nachher laufen soll, musst Du es am Ende auch testen und es darf keinen Fehler geben, wenn Du ein ordentliches und stabiles System haben willst.
Ergänzung ()

Hanne schrieb:
oder es ist eine Fehlangabe -
Wenn man die releaste Version von Memtest86 und keine Beta nimmt, dann kommen da eigentlich keine Fehler vor und wenn da welche angezeigt werden, dann sollte man diese beheben, ehe man Probleme hat. Jeder Fehler ist einer zuviel.
 
Jeder Fehler ist zuviel.
Eine Fehlerrate von absolut NULL ist zwingende Vorraussetzung.
Wenn man auch nur einen einzigen Fehler hat, dann ist der TrueCrypt-Container praktisch schrott und alle Daten darin sind für alle Zeiten verloren.

Da du 4 RAM-Module einsetzt, musst du auch die Frequenz runtersetzen.
Bei zwei Modulen kann dein Mainboard vielleicht 1333 MHz, aber bei 4 Modulen schafft es nur noch 1066 MHz.
Das sollte man auch nicht der Automatik überlassen, sondern das sollte man manuell fest vorschreiben.

Außerdem sollte man die "DRAM Command Rate" von 1Takte auf 2 Takte runtersetzen (2T) .
Man sollte nicht overclocken und für gute Kühlung sorgen.

Man sollte Backups anlegen. Alle Daten müssen zwingend mindestens zweimal vorhanden sein, denn wenn eine Festplatte ausfällt oder durch defekten Speicher nur mit Müll befüllt wird, dann hast du keine Daten mehr.

Für wichtige Fälle sollte man ECC-RAM einsetzen.

Ich habe auch Speicher in einer meiner Schubladen, den kann man dreimal durch MemTest jagen und der zeigt NULL Fehler an, aber beim vierten Mal gibt es Fehler.
Das liegt an der Fehlerquelle namens Wärme.
Deswegen ist gute Kühlung nötig.

Bezüglich Kompatibilität habe ich die allerbesten Erfahrungen mit Kingston Ram gemacht.
Der ist nicht nur billig im Sinne von preiswert (also sowohl gut als auch bezahlbar), sondern er funktioniert auch noch vorzüglich.
Die neumodischen Dinger mit Heatspreader von G.Skill (Ripjaws Super-Color und Super-Outfit) und Co taugen alle nichts, jedenfalls nicht die Exemplare, die ich bei mir hier rumliegen habe.
Das war alles rausgeschmissenes Geld.

Einfach funktionierenden günstigen Kingston ValueRam einsetzen und es funzt.
 
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also gut, hab heute nacht mal das ganze mit stock cpu freq @3.4ghz durchlaufen lassen und nach wie vor die fehler an der gleichen adresse gefunden. cpu-z zeigt übrigens bereits eine command rate von 2T an. also wäre der nächste schritt jetzt entweder den ram/die slots einzeln überprüfen oder das gleiche nochmal mit niedrigerer taktfrequenz @1066?

vermute die Fehler werden durch die Mischkombination an Ram verursacht nicht durch einen defekt.
aber nur Vermutung ...

das kann natürlich auch sein, dachte aber im dual channel kann man durchauss zwei verschiedene kits verwenden, vor allem wenn die frequenz die gleiche ist?
 
Zwei verschiedene KITs kann man verwenden - im DUAL_CHANNEL-Modus - diese müssen dann aber auch so eingesetzt sein -

sind die Spannungswerte unterschiedlich, so sollten die mit der höheren Spannung in "DDR3_1 & DDR3_3 " - siehe Handbuch )eingesetzt sein - ganz rechts und dritte von rechts KIT_1 - KIT_2 in die anderen -

Beim GA-MB "2T" direkt einstellen !! Nicht "auto"
 
Zuletzt bearbeitet:
hey. so habe jetzt den test nochmal mit fester command rate 2T durchlaufen lassen und wieder entsprechende fehler gefunden. würde dann jetzt mal die kits im jeweils anderen dual channel einstecken und nochmal laufen lassen? vermute den fehler ja bei den kingston da diese jetzt doch schon 3 jahre im gebrauch sind (corsair ~2 monate, motherboard 1 monat), aber mal sehen
 
Teste beide Kits einzeln und wenn eines einen Fehler hat, dann auch noch die einzelnen Riegel. Es kann auch sein, dass bei einzeln funktionieren, nur hat nicht zusammen.
 
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