News Mercedes-Benz: Neuer CLA setzt erstmals auf MB.OS und fährt 800 km weit

Kommando schrieb:
Defektanfälligste Variante, weil Du den 1000 Teile Motor
Darum schreibe ich von einem bauteilarmen 2-Takt-Diesel Rex, der hat bzw braucht ganz viele Teile eines ultra komplexen Traktions-4-Takt-Motors nicht. Der muss nur eine Drehzahl und eine Leistung können (auf die man ihn optimiert), nix variabel, nur den Akku mit bspw 20 kW laden/entlasten.
So ein Rex wäre sehr wahrscheinlich leichter, als 90 kWh zusätzlich an Akku.
 
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Ja ich verstehe das ja, aber wir sind doch schon viel weiter. 🙂 Gewicht ist dank Reku das kleinste Problem von BEVs. Es macht einfach keinen Sinn einen Verbrenner an einen Akku zu hängen.
Wir sollten alle froh sein, wenn unsere Innenstädte nicht mehr von verbranntem Öl verpestet werden.

BEVs werden bald die günstigsten Autos sein, sieht man angesichts der stark fallenden Akku Preise. Blöd, dass es hier in Europa länger dauern wird, da wir kaum Akkus selbst herstellen.

Warum also einen defektanfälligen Verbrenner anhängen? Damit die Autos häufiger brennen? Damit sie mehr verbrauchen (Zwischenspeicherung des ineffektiven Verbrennerstroms im Akku macht nix effizient)?
 
pacifico schrieb:
In den Leasingraten ist der Wertvsrlust eingepreist Btw die größte Position.

Du glaubst doch etwa nicht das die Händler oder der Hersteller für dich den Wseertverlust übernehmen... :-D
Mal exemplarisch: Fürn Ioniq 5 63kWh sind erste Angebote fürs Privatleasing für ~350-400€ zu haben, 48 Monate zu 30000km pro Jahr. Zwar nur die Basisausstattung, aber die is auch schon echt ok.

Der Wertverlust bei solchen Fahrleistungen bei einem Kauf (egal, ob nu Bar oder per Finanzierung) liegt nach vier Jahren und 120.000km im Falle dieses Autos deutlich über 16800-19200€. Wer sich davon überzeugen mag, kann dies auf den üblichen Vergleichsportalen ja mal tun. Da gibts erste Angebote von dem Auto mit besseren Ausstattungen und diesen Eckdaten, die weit über 50% von ihrem Listenpreis an Wert eingebüßt haben...

Speziell bei Hyundai hast du halt auch 5 Jahre allgemeine Garantie und gesetzlich glaube 8 Jahre Garantie auf den Akku (bis 160.000km). Das Leasing wäre in dem Fall also weitesgehend eine Rundum-Sorglos-Angelegenheit ohne Verpflichtungen im Anschluss (nachdem die Leasingrückgabe durch ist), wie man sie nach der Zeit mit einer Vollfinanzierung oder auch den mittlerweile verbreiteten 3-Wege-Finanzierungen hätte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Privatleasing kann sinnvoll sein - kommt halt auf die Umstände und vorallem die vertraglichen Konditionen an. Man muss sich halt umhören und vergleichen. Wenigfahrer schauen natürlich tendenziell inne Röhre...

Ein privater Barkauf von Neuwagen ist heute eher ne absolute Seltenheit... Obs manchen gefällt oder nicht. Halte ich bei nem Fahrzeugkauf aber auch für wenig problematisch.
 
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Furchtbares Interieur. Sieht aus wie das Spielezimmer von einem 14 jährigen.
 
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iGameKudan schrieb:
Mal exemplarisch: Fürn Ioniq 5 63kWh sind erste Angebote fürs Privatleasing für ~350-400€ zu haben, 48 Monate zu 30000km pro Jahr. Zwar nur die Basisausstattung, aber die is auch schon echt ok.
Wäre interessant zu wissen, was man statistisch gesehen an Schäden am Fahrzeug selbt zahlen muss. Bei nur 2000 € wären das auf 2 Jahren dann immerhin 83,33 € mehr im Monat. Hab dazu aber nichts finden können, angeblich suchen Leasingfirmen ja so was gerne als Einnahmequelle und viele Mitbürger knallen die Türen auch gegen parkende Fahrzeuge.
 
Windell schrieb:
Der neue CLA wird Minimum 45k kosten, wer soll sich das heutzutage noch leisten?!?
Niemand aus der breiten Masse. Daher uninteressant und der x-te Luxus Aufguss.
 
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Falc410 schrieb:
Gefällt mir, ob da auch eine AMG Variante kommen wird? Hab eben erst meinen CLA 45 S nach dem Leasing übernomen weil es noch keine Alternative für mich gab. Bin gespannt, aber das könnte mein nächstes Auto werden.
Mei A 45 S wartet auch auf einen Nachfolger. Hat mir schon 5 Jahre gute Dienste geleistet fast ohne Probleme. Elektro ist bei mir aber nogo.
 
Fleischklopfer schrieb:
Elektro ist bei mir aber nogo
Elektro wäre für mich schon ok, aber was Mercedes bisher im Angebot hatte war auf 160 km/h begrenzt - das ist für mich ein nogo. Noch dazu super teuer. Aber auch der CLA 45 S (und vermutlich der A 45 S ebenfalls) sind extrem teuer geworden in den letzten Jahren. Als ich meinen geleased habe war der Listenpreis bei 70k und jetzt die selbe Konfig schon über 90k €. Abartige Preise.

Werde meinen aber auch noch ein paar Jahre fahren. Hoffe dass die E-Variante nicht ganz so teuer sein, vor allem auch was Service etc angeht.
 
SKu schrieb:
Bei Dienstwagen ist aber der Listenpreis ohne Rabatte zu versteuern. Dort interessiert der Bruttolistenpreis dann umso mehr.
Zu Zeiten der 1% Regelung sicherlich, aber mit der 0,25% Regelung juckt mich der Listenpreis eher weniger, solange er unter der Grenze liegt.

Da ist die reale Leasingrate wesentlich relevanter.
 
Alphanerd schrieb:
Du weißt doch ganz genau, dass er das Dienstwagenprivileg meint
Nein, woher? Der Begriff ist auch falsch. Es handelt sich um eine Besteuerung eines geldwerten Vorteils, der erst einmal zu steuerlichen Mehreinnahmen führt, die Pauschalkritik daran ist einfach dümmlicher Pseudoklassenkampf.

Die Vergünstigung an sich bezahlt der Arbeitgeber - wenn es denn eine gibt, nicht jede Dienstwagenregelung ist attraktiv- und der Staat besteuert diese dann. Ähnlich wie bei einem Essenzuschuss oder Dienstkleidung muss dann typisiert werden und im Falle der Dienstwagenbesteuerung wird auch noch ökologisch gelenkt.

Die Aussage „Kostet den Staat xy“ würde nur dann stimmen, wenn der Arbeitgeber im Falle der Nutzung eines Dienstwagens sonst das gleiche Auto selber immer neu alle drei / vier Jahre kaufen würde. Das ist aber nicht der Fall, daher ist es für den Staat attraktiv, da der Gesamtsteuereffekt über die Wertschöpfungskette positiv ist.

Und hier schliesst sich der Kreis zum Thema: Schau Dir mal an, wie die Dienstwagenquote in einem Staat ohne Autoindustrie ist, wie zum Beispiel Schweiz. Dann bemerkst Du, dass es wohl sinnvoll ist aus Sicht des Staats, dass er eben nicht draufzahlt
 
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@DerRico

"So rechnet das Umweltbundesamt seit Jahren mit einer Dienstwagensubvention von mindestens 3,1 Milliarden Euro. Das Öko-Institut kommt in einem Bericht , den die Bundesregierung erst auf Druck veröffentlichen ließ, auf 6,077 Milliarden Euro."

https://www.spiegel.de/auto/dienstw...o-jahr-a-f17bf521-47c7-480c-9725-51f41ac50c3f

Ansonsten ist alles was du beschreibst einfach nur Subventionen.

Wenn eine Industrie sich nicht halten kann, sind Steuergelder das letzte was verwendet werden sollte.

Edit: wir werden ja demnächst massiv die Rüstung hochfahren müssen. Wer Autos zusammenbauen kann, kann das auch für Militärtransporter, Panzer etc lernen. Arbeitsplätze sind da also nur ein kleines Argument

Und das sagt jemand aus dem tiefsten Pott.
 
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Zarlak schrieb:
Ganz einfach, die kWh/100Km sind Durchschnittsverbräuche. Die Gesamtkilometerleistung wird in "bis zu" angegeben". Im Stadtverkehr mit maximaler Rekuperation kommste sicher auch an die 10kWh/100Km ran, bei sachtem Gas....äh Strom geben.

Weyoun schrieb:
Verbrauch und WLTP-Reichweite werden schon immer (leider) unterschiedlich ermittelt.
Wie wird die WLTP Reichweite berechnet?

Die WLTP-Reichweite wird durch einen standardisierten Testzyklus ermittelt, der verschiedene Fahrbedingungen wie Stadtverkehr, außerstädtische Straßen und Autobahnen simuliert. Während des Tests wird das Elektrofahrzeug mit einer vollständig geladenen Batterie auf einem Rollenprüfstand gefahren, wobei der Verbrauch und die zurückgelegte Strecke gemessen werden. Die erzielbare Reichweite wird dann basierend auf diesen Messungen berechnet und als offizieller WLTP-Reichweitenwert angegeben. Diese Reichweite dient als Richtwert für den Vergleich der Reichweiten verschiedener Fahrzeuge unter standardisierten Bedingungen........ https://www.adac.de/fahrzeugwelt/rechner/elektroauto-reichweite/

Folglich sind verschiedene WLTP Angaben schon mal nicht korrekt - es bleibt also nur der echte Praxistest, aber dazu werden die Fahrzeuge nur stundenweise verliehen für ein Probefahrt

Oder eben alles nach Praxiserfahrungen durchsuchen

Und WLTC nach zu vollziehen, viel Spass

https://de.wikipedia.org/wiki/Worldwide_harmonized_Light_vehicles_Test_Procedure
 
Stöf schrieb:
Und wieso kann weder die Reichweite noch die Ladeleistung stimmen? Wat ist hier nur los?
Weil die noch nie gestimmt hat?

Ich kann mich nicht an eine einzige Review eines EVs erinnern, bei der die Reichweiten unter Realbedingungen eingehalten wurden. Sobald Außentemperatur oder Reisegeschwindigkeit nicht perfekt passen, war es das.

Wobei die Reichweite dann noch durch Alterung abnimmt. Für Leasing-Kunden natürlich irrelevant, aber für Käufer durchaus nicht zu vernachlässigen, zumal der Gebrauchtwagenmarkt für höherpreisige EVs absolut bodenlos ist.

Die Ladeleistung wird immer Peak mit perfekt temperiertem Akku angegeben, nicht als Durchschnitt, das bestreiten nicht mal die Hersteller selbst.
 
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Kommando schrieb:
BEVs werden bald die günstigsten Autos sein, sieht man angesichts der stark fallenden Akku Preise. Blöd, dass es hier in Europa länger dauern wird, da wir kaum Akkus selbst herstellen.

Speicherwerke sind in D schon im Aufbau. Du meinst wohl eher die Zellen. Das ist aber auch wieder ein recht dreckiges und energie intensives Geschäft, zumdem sind die Rohstoffe in China. Das wird bei uns also eh nie wirtschaftlich gehen.
 
ALso ernst gemeinte Frage... "ComputerBase" und dann Auto-News.. als nächstes kommt dann,
Bäcker um die Ecke führt neuen Apfelstrudel ein oder?
 
Alphanerd schrieb:
Ansonsten ist alles was du beschreibst einfach nur Subventionen.
Du hast den Link ja offenbar selber nicht gelesen: Zitat: Gemessen werden die Subventionen an den höheren Einnahmen, die der Staat hätte, wenn die Beschäftigten dieselben Autos mitsamt aller Nebenkosten privat finanzieren müssten und dafür ein entsprechend höheres Gehalt bekämen.

Und genau das ist, wie ich gesagt habe, natürlich nicht der Fall, schau Dir mal an, was für Autos privat gekauft werden, da führen Dacia und Skoda ;) Der Privatmann kauft gebraucht und gerne ohne Steuer.
Das von mir beschriebene kleine Konjunkturprogramm, das so ein CLA darstellt, fällt dann einfach weg und das ist fiskalisch betrachtet schlechter als den geldwerten Vorteil beim Auto zu typisieren.

Was eher eine Subvention ist, oder fiskalisch eher lenkungsfunktion haben soll, ist die Vergünstigung für E-Autos auf allen Ebenen.

Merke: Nicht alles, was unterschiedlich behandelt wird ist eine Subvention. Sonst wäre z.B. die Kapitalertragsteuer eine. Oder die Brennelementesteuer. Oder die Luftverkehrsteuer. Oder die Mineralölsteuer.

Bei der Besteuerung geldwerter Vorteile ist es doch so, wenn wir ganz ehrlich sind (habe keinen Dienstwagen): Wenn ich selber keinen habe, sollen andere dafür mehr zahlen. Denn die anderen haben immer zu viel, denen muss man mehr wegnehmen weil… beliebigen moralisch aufgeladenen Quatsch einfüllen…
 
DarkSoul schrieb:
Wäre interessant zu wissen, was man statistisch gesehen an Schäden am Fahrzeug selbt zahlen muss. Bei nur 2000 € wären das auf 2 Jahren dann immerhin 83,33 € mehr im Monat.
ADAC schrieb:

In welchem Zustand muss das Auto sein?​

Der Leasingnehmer oder die Leasingnehmerin muss für die übermäßige Abnutzung des Autos zahlen, so steht es in den Leasingbedingungen.

Das Problem: Dafür gibt es keine objektiven Kriterien. Die Feststellung des Minderwerts ist deshalb einer der häufigsten Streitpunkte beim Leasing. Auch Sachverständige können hier unterschiedlicher Meinung sein.

Hinweis der ADAC Juristinnen und Juristen: Das Leasingauto muss bei der Rückgabe nicht in Neuzustand sein. Es reicht, wenn es in einem Gebrauchszustand ist, der dem Alter und der Laufzeit des Fahrzeugs entspricht. Viele Händler und Gutachter argumentieren mit übermäßiger Abnutzung und versuchen, jede Kleinigkeit in Rechnung zu stellen. Zum Beispiel jeden Kratzer, Steinschlag oder die kleinste Delle. Normale Gebrauchsspuren sind nach der Rechtsprechung aber keine übermäßige Abnutzung.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/finanzierung-leasing/fahrzeugrueckgabe/

Das ist natürlich so ein vages Ding, was übermäßige Abnutzung ist und was nicht. Aber nach 120.000km wage ich mal zu behaupten, dass Steinschläge (Autobahngebrauch) und kleinere Kratzer (Querparken) kein Thema mehr sind...

Klar, Dellen, Kratzer, Parkschäden und sonstiger Vandalismus durch Dritte sind halt nicht auszuschließen - nicht umsonst verlangen Leasinggeber oft den Abschluss einer Vollkaskoversicherung... Was am Ende aber auch keine Mehrkosten sind, da dies bei einem Neuwagen eh quasi obligatorisch ist. (Zumal ist das eher ein gesellschaftliches Problem, dass keiner mehr zu seinem Mist steht und sich einfach ausm Staub macht).

Und gewisse Schäden (bspw. Hagelschäden oder größere Kratzer) würde man vermutlich aus eigenem Interesse eh beseitigen lassen.

In meinem Versicherungstarif ist bspw. 1x pro Jahr die Beseitigung eines handflächengroßen Parkschadens im SmartRepair-Verfahren inkludiert. Damit wär das Thema schonmal erledigt.
 
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cubisticanus schrieb:
Ich lebe im Speckgürtel einer sehr großen, gleichwohl etwas runtergekommenen deutschen Stadt. Hier hat der mittlere Dienst einen VW Tiguan (Leasing), Zweitwagen Golf, und ab TV-ÖD E9 wird "natürlich deutsch" gefahren. Gekauft wird aber Haltungsstufe 1 bei Kaufland. Leute mit weitaus mehr Geld kaufen dann weitaus teurer ein, aber halt nur Autos und Häuser. Nicht Lebensmittel.

What? E8, was eig. nach ein paar Jahren Standard für Bürokräfte mit Ausbildung (d.h. mittlerer Dienst) im öD ist, sind mickrige 3281€ Brutto im Monat. E9b, meist Ausbildung mit Weiterbildungen o.ä. und langjähriger Erfahrung, 3566€ Brutto.

Mittlerer Dienst ohne Bürojob, z.B. Straßenreinigung oder Hausmeister mit Ausbildung, ist meist sogar nur E6 und damit noch mal weniger.

Wie soll das finanziell funktionieren? Tiguan Leasing für 35-40% des Einkommens?

Wir reden hier von Netto-Gehältern im Bereich 2-2,5k.
 
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tree-snake schrieb:
Speicherwerke sind in D schon im Aufbau. Du meinst wohl eher die Zellen. Das ist aber auch wieder ein recht dreckiges und energie intensives Geschäft, zumdem sind die Rohstoffe in China. Das wird bei uns also eh nie wirtschaftlich gehen.
Natrium gibt’s überall.
Auch LFP-Akku Rohstoffe sind gut verfügbar.

Lion Rohstoffe nicht, das ist aber auch das einzige. Und nicht benötigt für eine einheimische Akku Produktion.
 
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