News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office erscheint als Desktop-App

Andy schrieb:
Einer der Streitpunkte beim Start war, dass Euro-Office standardmäßig nicht das ODF-Format verwendet, sondern auf das von Microsoft entwickelte OOXML-Format setzt.
[...]
Daher kann bereits ab diesem Release das Standard-Dateiformat bereits von OOXML auf ODF umgestellt werden.
FTFY. :)
 
Wie auch immer Microsoft die Marktwirtschaft da angreift bleibe ich nun bei LibreOffice, das Läuft auf Microsoft Windows genauso gut wie auch auch Linux, ich kann meine Dokumente vom Server holen und bearbeiten und gut ist es.
Nie wieder Microsoft 365 und nie wieder Excel und Outlook Probleme.
 
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wagga schrieb:
Mich würde interessieren was macht es besser als OnlyOffice und Libreoffice?
Es ist vermutlich wie SoftMaker Office kompatibler zu MS Office. Gerade LibreOffice ist davon weit entfernt (OnlyOffice kann ich nicht beurteilen).
 
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estros schrieb:
Als Unternehmen auch nicht. Aber unser Land ist klamm und ich denke, das war der eigentliche Grund der Umstellung. Geld regiert die Welt.
Wild das als Grund für propritäre Software anzuführen.

Das ist auf so vielen verschiedenen Ebenen falsch. 🤦
 
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Alles schön und gut.
IONOS früher 1&1 hat sich, was die Qualität angeht, nicht gesteigert großartig. Auch wenn es in den Medien gepuscht wird.

Was Collabora innerhalb einer Nextcloud-Instanz angeht hört sich das erst mal toll an.
Allerdings funktioniert dies nicht innerhalb bezahlbaren Webspace.
Teure Server mögen für gewisse Firmengrößen ok sein, allerdings nicht für kleinere geschweige denn für die massenhaften Kleinstunternehmer. Von Privatpersonen die von Microsoft weg wollen mal ganz zu schweigen.

Solange daran nicht gearbeitet wird... sehe ich schwarz.
 
Ich denke für einen wirklich erkennbaren Trend hin zu Open Source ist es noch zu früh. Es ist allerdings schön zu sehen, dass die Zahl der verfügbaren Alternativen zu M$ anwächst.
Dieser Trend ist außerhalb der USA in vielen Ländern zu beobachten. Nicht zuletzt auch, um eine stabile Industrie im IT-Sektor zu etablieren, die keine Abhängigkeiten von den USA aufweist.
estros schrieb:
Wir in SH haben schon den Open Source Ansatz. Und ich kann sagen, anfreunden kann ich mich damit nicht.
Arbeitest du in einer Behörde?
 
wagga schrieb:
Mich würde interessieren was macht es besser als OnlyOffice und Libreoffice?
Seit 2023 nutze ich nur noch Libreoffice davor Office 2007 und Office 2019 parallel.
Außer Serienbrief läuft alles.
Euro Office ist ein Fork von OnlyOffice. Da wurde immer auf die Verbindung zu Russland geschimpft. Tech. Stack ist genau gleich. Man hat ein paar Änderungen machen müssen für Codezeilen welche in OnlyOffice nicht Open Source sind.
 
Der entscheidende Faktor ist die vollständige Cloud-Integration mit Microsoft Entra ID (Azure AD) – also Diensten wie Intune, SharePoint, Teams, Outlook und Exchange Online.

Genau das macht das Microsoft-Ökosystem so leistungsstark für Unternehmen und deren Datenmanagement (Groupware). Selbst Google Workspace wäre eine ernstzunehmende Alternative!

Euro-Office hingegen wirkt auf mich wie nichts weiter als eine Ansammlung von Programmen zur Dokumentenbearbeitung ... es ist absoluter Schrott und definitiv keine Alternative. Die Integration mit Nextcloud wirkt wie eine eher improvisierte Lösung – sie mag zwar ähnliche Funktionen bieten, ist aber zu 100 % zum Scheitern verurteilt. - Wenn deutsche Behörden dies nutzen, wird Nextcloud täglich gehackt werden!

Ich erwähne nur mal den Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz – so eine „Lösung“ passt genau zu deren IT-Abteilung 🤡
 
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super, freu mich auf die desktop version

wagga schrieb:
Mich würde interessieren was macht es besser als OnlyOffice und Libreoffice?
Seit 2023 nutze ich nur noch Libreoffice davor Office 2007 und Office 2019 parallel.
Außer Serienbrief läuft alles.
onlyoffice ist von den russen. die haben auf verbesserungenvorschläge von außen wenig gegeben. teile wurden kostenpflichtig.

libreoffice hat bugs wie wie hässliche ribbons, abstand zu den zellen in deren excel. weiß nicht ob die durch die konkurrenz schon aufgewacht sind. collabora hat viel verbesserungen.
 
Bin bisher als ziemlicher DAU bei dem Thema davon ausgegangen, dass LibreOffice als MS-Alternative für private am besten geeignet ist. Dadurch, dass hier jetzt wahrscheinlich nicht wenig Geld drinnen steckt und den Behörden die MS-Kompatibilität wichtig ist, könnte die Desktop Version die neue Empfehlung für Privatnutzer werden.
 
Analog vieler Open Source Projekten wird der Streit früher oder später zu Trennung führen und zu Alternativlösungen mit eigenem Namen. Das gab es schon bei Linux aber eben auch bei früheren Office Alternativen.

Jeder der Beteiligten meint, dass er der Schlauste ist und Kompromisse macht man eher selten.

Deshalb ist mir bislang Microsoft lieber, zumal ich nichts zu verbergen habe und auch über die lächerlichen Aufreger wie ein Kontozwang oder die gemeldeten Probleme bei Updates (welche ich merkwürdigerweise aber nie habe) nur schmunzeln kann. Am Handy ist man doch schon wegen der Abspeicherung bzw. Sicherung der Daten irgendwo registriert.
 
Spätestens wenn nach der Orange eine Miniorange in drn USA an die Macht kommt, sollte man MS drn Rücken kehren. Man sieht es ja am Orangeverhalten in Bezug auf KI. Obwohl Hersteller staatliche Schrankrn fordern, will er vor China stehen. USA, USA über alles, über alles in der Welt regiert dort. D.h., wenn es zum Vorteil ist, wird MS springen müssen auf unsere Kosten. Auf die USA ist kein Verlaß mehr, außer es gibt dort einen extremen Wandel hin zur Vernunft. Aber wer daran glaubt, hält die Gebrüder Grimm auch für Tatsachenschreiber......
 
Ist das eine echte Desktop-App wie LibreOffice oder ist das so ein webbasierter Müll, de reigentlich nur statt im Browser zu sein seinen eigenen Browser öffnet wie "das neue Outlook" ?
Ergänzung ()

Muntermacher schrieb:
Obwohl Hersteller staatliche Schrankrn fordern,
Was eigentlich dumm ist. Wenn Anthropic und OpenAI da swirklich wollen, dann setzen sie es selbst um. Was auch immer die US-Rgeierung da begrenzen würde: Chinesische Firmen würde das eh einen Dreck interessieren.
 
Microsoft ist der etablierte Industriestandard. Solche Frickellösungen werden sich nie durchsetzen. Bei OpenOffice und LibeOffice höre ich auch schon seit bald 25 Jahren, dass doch nächstes Jahr der große Durchbruch käme.
 
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culus schrieb:
Der entscheidende Faktor ist die vollständige Cloud-Integration mit Microsoft Entra ID (Azure AD) – also Diensten wie Intune, SharePoint, Teams, Outlook und Exchange Online.

Genau das macht das Microsoft-Ökosystem so leistungsstark für Unternehmen und deren Datenmanagement (Groupware). Selbst Google Workspace wäre eine ernstzunehmende Alternative!

Euro-Office hingegen wirkt auf mich wie nichts weiter als eine Ansammlung von Programmen zur Dokumentenbearbeitung ... es ist absoluter Schrott und definitiv keine Alternative. Die Integration mit Nextcloud wirkt wie eine eher improvisierte Lösung – sie mag zwar ähnliche Funktionen bieten, ist aber zu 100 % zum Scheitern verurteilt. - Wenn deutsche Behörden dies nutzen, wird Nextcloud täglich gehackt werden!

Ich erwähne nur mal den Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz – so eine „Lösung“ passt genau zu deren IT-Abteilung 🤡
Mal jemand der es mehr versteht als 99% der Kommentare hier… auch im Text wird Office365 mit Microsoft 365 verwechselt. Hinter M365 steht deutlich mehr als nur das Office Paket aber das verstehen scheinbar die wenigsten. Ein Unternehmen wird nicht wechseln nur weil er seine Excel nun mit einer anderen Software öffnen kann sondern es geht um die zugrundeliegende Infrastruktur dahinter von Entra als IAM samt Security (Conditional Access, Defender for Identity etc.) über Exchange und Mail Seceurity mit Defender for Office 365 bis hin zur Endgeräteverwaltung mittels Intune (Dienste wie Purview, die anderen Defender Dienste, Sentinel und C. lasse ich da mal aufgrund der Einfachheit weg). Teilweise so einfach das ein eine ausgebildete Person in dem Bereich gefühlt den ganzen Betrieb aufrecht halten könnte.
Zudem greifen alle Tools ineinander und profitieren voneinander in einem Ökosystem nämlich M365 und das stellenweise zu Konkurrenzlosen guten Preisen (ca. 35€ im Monat für eine Business Premium Lizenz mit allen Features ist günstig im Vergleich dazu wenn man andere 3. Anbieter einkaufen müsste).

Naja man sieht aber auch hier und auch in den meisten anderen Foren z.B. heise, dass die Leute wenig Ahnung von der Materie haben und meist nur denken, Microsoft macht Excel und wenn wir eine Software entwickeln die Excel verarbeitet haben wir alles geschafft. Träumt weiter oder setzt euch mit der Materie auseinander bevor ihr kommentiert ;)
 
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estros schrieb:
Nextcloud und LibreOffice sind langsam und hässlich. Privat würd ich sowas niemals verwenden.

Als Unternehmen auch nicht. Aber unser Land ist klamm und ich denke, das war der eigentliche Grund der Umstellung. Geld regiert die Welt.
was bitte machst du privat, dass LibreOffice für dich langsam ist? ernstgemeinte frage.
seitenlange briefe , tabellenvorlagen für die haushaltskasse erstellen etc... geht doch alles? und auch "normal" schnell?

und ich habe mein halbes bisheriges leben in einer großen landesbehörde zugebracht... mit MS Office. und ich wüsste ernsthaft nicht, warum das, was dort gemacht wurde, nicht ebensogut oder - schlecht auf LibreOffice funktionieren sollte. Ehrlich nicht. Vewaltungsarbeit ist in der Breite nämlich gerade kein "super fancy stuff", sondern massenweise text, noch mehr text, tabellen und ganz viel text.
 
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Gut das es mehr Alternativen gibt. Immerhin ist Office365 zB an Schulen nicht legal nutzbar (siehe Lfdi BW).

@Andy Was im Text falsch ist, dass collabora nur was für die cloud wäre, das war mal so,ist aber überholt, siehe hier: https://www.collaboraonline.com/de/collabora-office/ (läuft, habs getestet ;) ).
Vielleicht wäre ein Vergleich der verschiedenen Office Programme was für CB? ;)

culus schrieb:
(...)- Wenn deutsche Behörden dies nutzen, wird Nextcloud täglich gehackt werden!

Ich erwähne nur mal den Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz – so eine „Lösung“ passt genau zu deren IT-Abteilung 🤡
Also zwei Dinge, der Berliner hack hat nichts mit einem opensource system zu tun, vermutlich eher im Gegenteil, honk Hase hat dazu einiges geschrieben.
Durch die Nutzung, Bezahlung und Entwicklung solcher Lösungen wie Nextcloud durch z.B. Behörden kann der code für ALLE verbessert werden und nicht nur für eine Firma und ihre Shareholder. D.h. du bekommst für deine Steuergelder sogar was zusätzliches zurück. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Dazu können Zerodays, selbst mit weniger Budget effizienter bekämpft werden, da es nicht auf Sicherheit durch Verschleiern setzt.
 
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