News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office erscheint als Desktop-App

Ikarus33 schrieb:
Gut das es Alternativen gibt.
Wird Zeit den Microsoft Müll loszuwerden.
Und dafür hast du dich jetzt registriert?
Office von Microsoft ist Vieles, aber ganz sicher kein Müll.
 
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Roesi schrieb:
Alles schön und gut.
IONOS früher 1&1 hat sich, was die Qualität angeht, nicht gesteigert großartig. Auch wenn es in den Medien gepuscht wird.

Was Collabora innerhalb einer Nextcloud-Instanz angeht hört sich das erst mal toll an.
Allerdings funktioniert dies nicht innerhalb bezahlbaren Webspace.
Teure Server mögen für gewisse Firmengrößen ok sein, allerdings nicht für kleinere geschweige denn für die massenhaften Kleinstunternehmer. Von Privatpersonen die von Microsoft weg wollen mal ganz zu schweigen.

Solange daran nicht gearbeitet wird... sehe ich schwarz.

Dedizierten Server oder Managed NextCloud kriegt man bei IONOS bspw. bereits für 9-11,50€ mit 1TB.

Das soll nicht bezahlbar sein?
 
n8mahr schrieb:
was bitte machst du privat, dass LibreOffice für dich langsam ist? ernstgemeinte frage.
seitenlange briefe , tabellenvorlagen für die haushaltskasse erstellen etc... geht doch alles? und auch "normal" schnell?

...
Also 100 Seiten Masterarbeit ging super mit LibreOffice 8-)
 
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Mic_on_lnx schrieb:
Also zwei Dinge, der Berliner hack hat nichts mit einem opensource system zu tun, vermutlich eher im Gegenteil, honk Hase hat dazu einiges geschrieben.
Durch die Nutzung, Bezahlung und Entwicklung solcher Lösungen wie Nextcloud durch z.B. Behörden kann der code für ALLE verbessert werden und nicht nur für eine Firma und ihre Shareholder. D.h. du bekommst für deine Steuergelder sogar was zusätzliches zurück. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Dazu können Zerodays, selbst mit weniger Budget effizienter bekämpft werden, da es nicht auf Sicherheit durch Verschleiern setzt.
Die IT in Berlin hat völlig versagt! Andernfalls wäre dieser Vorfall nicht passiert - man kann froh sein, dass nur Daten gestohlen und keine verschlüsselt wurden! Wenn man für diese Einrichtung ein solches System installiert – mit einer solchen IT –, dauert es sicher nicht lange, bis die nächste Katastrophe eintritt!
 
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Ich bleibe OnlyOffice treu. Unterstütze keine billig-Kopien und Diebe. Euro-Office hört sich auch richtig scheisse an.
 
GeT_R3kT45 schrieb:
Zudem greifen alle Tools ineinander und profitieren voneinander in einem Ökosystem nämlich M365 und das stellenweise zu Konkurrenzlosen guten Preisen (ca. 35€ im Monat für eine Business Premium Lizenz mit allen Features ist günstig im Vergleich dazu wenn man andere 3. Anbieter einkaufen müsste).
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Es gibt nicht wirklich eine Alternative - auch Google Workspace ist sehr leistungsfähig – vorausgesetzt, man ist bereit, sich darauf einzustellen.
Ich verstehe nicht, warum man nicht die funktionierende Lösung von Microsoft verwenden sollte.

Die Bastelei rund um Nextcloud und Self-Hosting wird definitiv zu einem Sicherheitsproblem werden.
 
Frankreich, Schweiz… und dann Schleswig-Holstein 🤣
Sagt leider viel Zuviel über digitale, deutsche Souveränität.
Ok, München hätte Vorreiter sein können, wollten sie aber nicht.
 
40l0so schrieb:
Schön! Jetzt bitte noch die restlichen Services (Entra, Intune, Purview, Defender, bspws) von MS365 darin abdecken, damit man eine echte Alternative hat :)
Intune und Defender sind Sparten, welche man sehr einfach mit anderen "Tools" ersetzen kann, welche oft auch angenehmer und schöner einzurichten sind. Defender ist in der Enterprise Variante schön nutzbar und lässt sich auch "Fine" tunen, aber andere machen's meisten's "besser".

Entra, Purview sowie Navision sind andere Kaliber.
 
Richtiger Schritt. Dann werde ich mir das auch anschauen, denn mit Libre/OpenOffice bin ich nur eingeschränkt zufrieden. M$-Office hat da doch immer noch einiges voraus - als Desktopversion. Die Webversion ist die Seuche. Für mich ist irgendein Web-Office eh nichts, da ich sehr oft offline mit Office arbeite und grundsätzlich finde ich die Offline-Fähigkeit essentiell. Wie oft geht da irgendwas nicht und dann stehste da. Nee nee.
 
Weg von BigTech, hin zu bürokratisch-etatistischen Molochen.
Für mich ist das eher so der Wechsel von Pest zu Cholera.

Wieso braucht es denn bitte ein Euro-Office das wohl nur ein mit der EU-Flagge & EU- Zusatzdiensten aufgeblähter Fork von OnlyOffice ist?

In Behörden muss man das dann einsetzen, aber als einfacher Bürger würde ich mir so einen Unsinn sicherlich nicht freiwillig installieren. Da bleibe ich dann entweder beim weltweiten Standard: "MS Office" oder eben beim nicht-EU OpenSource Office.

Finde es halt etwas schräg das ausgerechnet die EU, die den Bürger 24/7 einhämmert das man so weltoffen und tolerant sein soll, jetzt beim Thema Office im Grunde nun zu reinem nationalistischen Protektionismus greift, also "EU-Only" ;)
 
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Marmic(on) schrieb:
Microsoft ist der etablierte Industriestandard.
Waren Kodak, Nokia und so viele andere auch mal. Dinge könn(t)en sich ändern.
GeT_R3kT45 schrieb:
Träumt weiter oder setzt euch mit der Materie auseinander bevor ihr kommentiert
Ja ich träume weiter. Natürlich ist der Vorsprung von MS gewaltig und das Produkt gut. Aber im Moment kann die USA damit massiv Druck auf EU und einzelne Länder ausüben. In der Grönland "Frage" gab es die Aussage von Dänemark, das sie im Krisenfall, bei Abschaltung der MS Dienste, nur noch wenige Stunden handlungsfähig gewesen wären. Das kann niemand wollen, egal wie bequem die aktuelle Lösung ist.

Es muss aber auch klar sein, das dieses Produkt nicht als schlüsselfertige Lösung von einem Tag auf den anderen auf den Markt kommen kann. Dazu fehlen zu aller erst die Milliarden, die jährlich über den großen Teich gehen. Und das ist der wirkliche Knackpunkt.
In dem Moment, da die USA die sinkende Handelsbilanz bemerken und da wären wir noch stark abhängig, ab da würden sie uns Daumenschrauben anlegen und wir einknicken.

Und ja, ich habe gerade die USA und MS gleichgesetzt. (Nicht nur) Bei der aktuellen Präsidentschaft sind die Handelsbilanzen nämlich Chefsache und alleine Deutschland beschert MS knapp 12 MRD Euro Umsatz, die gesamte EU sogar ca. 200Mrd..

Unabhängig von der technischen Hürde sehe ich einfach nicht, dass der Dealer uns da einen Entzug gestattet.
 
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So kritisch hier einige sind und die Superverzahnung der M365 positiv hervorheben - habt ihr mal in einer Behörde gearbeitet? Da ist häufig nichts bis wenig verzahnt und M365 n seiner Vielfalt wäre (bzw. ist!) eine große Überforderung für die beteiligten Sachbearbeiter. Das EuroOffice passt eigentlich genau in die derzeitige Behördenlücke - denn immer mehr behördliche Datenschützer entziehen Microsoft und Google ihr "Go". Das mag in Unternehmen anders aussehen - aber Behörden ticken anders. Rechtssicherheit und Stabilität sind im Betriebsablauf das Wichtigste.
 
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empower schrieb:
libreoffice hat bugs wie wie hässliche ribbons, abstand zu den zellen in deren excel. weiß nicht ob die durch die konkurrenz schon aufgewacht sind. collabora hat viel verbesserungen.

Leider bleibt es beim Alten! Collabora wollte die Oberfläche auch in Libre Office erneuern, wurden wie bekanntlich von der Entwicklung rausgeschmissen! Es bleibt bei der veralten Oberfläche-Schnittstelle!
 
Euro-Office ist echt ein scheiß Name, aber was solls.
 
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Mic_on_lnx schrieb:
Also 100 Seiten Masterarbeit ging super mit LibreOffice 8-)
Ja, hier scheinen echt Romanschreiber und Wissenschaftler am Werk zu sein.. ich meine, ok, wenn jetzt einer LaTex angeführt hätte statt M$Office.. aber der Vergleich Libre zu M$ Office? Ich verstehe es ehrlich nicht.
 
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endlich, hoffe das Teil kommt schnell ins repo, dann ersetze ich daheim Onlyoffice
 
0815burner schrieb:
Ja ich träume weiter. Natürlich ist der Vorsprung von MS gewaltig und das Produkt gut. Aber im Moment kann die USA damit massiv Druck auf EU und einzelne Länder ausüben.
Marmic(on) schrieb:
Microsoft ist der etablierte Industriestandard. Solche Frickellösungen werden sich nie durchsetzen. Bei OpenOffice und LibeOffice höre ich auch schon seit bald 25 Jahren, dass doch nächstes Jahr der große Durchbruch käme.
Das Problem dürfte viel mehr sein, dass es am Willen mangelt und an der Konsequenz.

Wir haben bei uns im Unternehmen (sehr großer Laden mit sehr vielen Entwicklern - den Namen dürften viele hier schon gehört haben) Sharepoint ersetzt, nachdem mehrere Teams aus mehreren Ländern Alternativen gebaut haben, weil sie die Schnauze voll hatten. Langsam kristallisieren sich Gewinner raus. Warum hat das geklappt? Weil niemand Sharepoint incl Word 1:1 nachbauen wollte (dann hätten wir es auch behalten können), sondern es darum ging, ein Produkt zu bauen, das zu unseren Workflows passt und in unsere Systeme integriert ist.
Selbstverständlich könnten das auch große non-Tech-Unternehmen machen (mehrere zusammen erst recht) oder mehrere Behörden zusammen. Aber dann muss man das eben von Anfang bis Ende durchdenken und auf die eigenen Prozesse anpassen, statt einfach ein 1:1-Replacement des Produkts haben zu wollen.

Und die Doc-Kompatibilität: Wann zur Hölle verschickt man jemals ein Docx-File? Bisher habe ich im Geschäftsverkehr entweder ein PDF bekommen oder bin zum kollaborativen Arbeiten auf einem Web-Frontend rausgekommen.
 
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Wir spielen uns gerade mit NextCloud, Keycloak (Entra ID Alternative) herum. Ja im Endeffekt kann man es durchaus als MS Alternative sehen aber zum derzeitigen Stand ist, und so Leid es mir tut, MS noch Lichtjahre voraus, man merkt auch das NextCloud von Technikern entwickelt wird und nicht von Business orientierten Entwickler.

Egal wie man es dreht und wendet, so sind diese Produkte für den KMU Markt einfach noch nicht geeignet und ausgereift.

Edit: Aber es ist ein weiterer richtiger Schritt, schön langsam, gemächlich geht es in die richtige Richtung.
 
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Ikarus33 schrieb:
Gut das es Alternativen gibt.
Wird Zeit den Microsoft Müll loszuwerden.
Ne, tut mir leid, aber zu einer Alternative gehört auch eine gute Homepage, auf der jemand einfach hinklicken kann um es herunterzuladen. Ich habe mal einfach über heise.de versucht es herunterzulanden, bin von dort auf der github Seite gelandet, bin dort rumgeirt, einen direkten Link zum Download habe ich nicht gefunden.

Mal im ernst, da redet man groß von der Alternative, aber eine representative Seite mit EINFACHEN Download Link, das gibt es nicht. Ich meine jeder Otto Normalverbraucher wird spätestents auf gitgub verwirrt sein und sagen "ne, nicht mit mir". Sowas mach mich echt wütend, ich finde die Idee ja super, aber Einfache Verfügbarkeit scheint echt nicht die Stärke des Verantworltichen zu sein - da hilft auch das Beste Marketing nicht.

Und jetzt mal die anderen Atlternativen:
 
MrBravissimo schrieb:
bin von dort auf der github Seite gelandet, bin dort rumgeirt, einen direkten Link zum Download habe ich nicht gefunden
Ja das ist die Projektseite für Entwickler warum heise dahin linkt verstehe ich nicht.

So wie ich das verstehe kommen die Desktop Apps von nextcloud und sind noch nicht verfügbar.

Nun kündigt die Entwicklergruppe rund um Nextcloud den Start der Desktop-Version an. Diese soll in den kommenden Wochen erscheinen.
 
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