News Microsoft streicht weltweit 5.000 Jobs

Christoph

Lustsklave der Frauen
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#1

NickName86

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#3
Was heißt nicht nötig, viel wird Microsoft nicht übrig bleiben. Die Investoren sehen es mit Sicherheit nicht gerne, wenn auf fallende Umsätze und Gewinne nichts geändert wird. Und da der Ausblick für die nächsten Monate/Jahre nicht sonderlich rosig sind, muss MS reagieren. Weniger Menschen in Lohn und Brot in allen anderen Branchen bedeuten nunmal auch für MS weniger Kunden für Office + Windowsprodukte.

Klar, Microsoft steht jetzt nicht kurz vor dem Bettelstab, aber die Investoren müssen gehätschelt und beruhigt werden.
 

PunGNU

Lieutenant
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#4
Ich glaubs ja nicht. 4,17 Milliarden und Menschen auf die Straße setzen... Kurzfirstig gesehenbringt es mehr Geld, da aber alle Unternehmen so (egoistisch) Denken, gibt es langfristig eine deutlich Schwächere Kaufkraft! (Arbeitslose haben weniger Geld, kaufen weniger, die Unternehmen machen noch weniger Gewinne)
Ich finde, hier sollten mal die Staaten eingreifen, wenn es ans Geldauszahlen geht, um die Unternehmen vor dem Bankrott zu schützen sind die Unternehmen ja schnell beim Staat...
 

nenrik

Lt. Commander
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#6
also ich behaupte mal, dass Microsoft NICHT wegen der Wirtschaftsflaute weniger Gewinn gemacht hat sondern dass dies am grottenschlechten Vista liegt. Bei uns in der Firma hat man bewusst von Vista Abstand genommen. Und ich kenne SO VIELE bei denen es in der Firma gleich ist... Ich wundere mich, dass sie überhaupt noch Gewinne fahren... Knebelverträge sei dank!

Von dem neuen Microsoft Office will ich gar nicht erst anfangen.

Wenn Microsoft an Vista glauben würde... wäre da wohl Windows 7 so schnell hinterhergeschoben worden? Sie haben nur Glück, dass Linuxprodukte für den Otto Normal User zu umständlich sind und für Firmen zu teuer in der Wartung... :freak: zumindest hört man das so ... von Microsoft :D
 

savage.

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#7
ach bitte.. das sind also die hochgebildeten sehr gut bezahlten Manager?
weniger Umsatz = Leute entlassen.

Wenn das alles so einfach ist sollte doch bitte die Putzfrau von Bill auf dem Chefsessel Platz nehmen. da spart das Unternehmen mal richtig Geld.
Vielleicht sollten die Herren mal die gleiche Flexibilität an den Tag legen den sie von ihren Angestellten immer verlangen.
Neue Verkaufswege, Produkte die einen wirklichen Mehrwert zum Vorprodukt haben....
Die Aktienhaie lassen sich auch durch noch so viele Entlassungen nicht bei der Stange halten.
Umdenken ist angesagt.. und wenn das nicht hilft.. sollte die Politik da mal etwas regulierend eingreifen.
 
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Allo

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#8
Computerbase sollte mal über eine eigene Rubrik "Entlassungen" nachdenken. Was überall an Arbeitsplätzen abgebaut wird ist nicht mehr normal :(
 
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#9
Warum hier immer auf die Firmen geschimpft wird wenn sie Leute entlassen. Was würdet ihr machen wenn ihr die gleiche Arbeit mit weniger Mitarbeitern auch machen könnt, natürlich auch entlassen. Firmen sind ja schließlich keine Wohlfahrtsunternehmen. Und ein Gewinneinbruch von 11% ist jetzt bei einem Betrag von über 4 Milliarden Dollar nicht grade wenig. Außerdem muss MS im Sinne der Aktionäre handeln, genau wie alle andern AGs eben auch.
 
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#10
Ich weiß nicht, warum sich alle so aufregen. Es ist ja nicht schön, wenn Arbeitsplätze abgebaut werden, aber dies ist die Entscheidung der Unternehmensleitung, die das auch bestimmt nicht nach Lust und Laune macht. Und statt auf den Managern herumzuschimpfen, dass diese so viel verdienen: Die Aktionäre stört's nicht, irgendetwas müssen diese Menschen also richtig gemacht haben.

Alle diese Arbeitsplätze, die nun wegfallen, wurden vorher auch geschaffen. Das wird übersehen. Wie wäre es, wenn die Arbeitsplätze erst gar nicht geschaffen wurden? Niemanden würde es interessieren.

Und natürlich müssen Unternehmen profitorientiert handeln und so viel sparen, wie es nur geht. Auch Privatpersonen (also wir alle) kaufen lieber günstigere Sachen, und machen uns dabei kaum Gedanken, was die Folgen sind (was für Arbeitsbedingungen herrschen).
 
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#11
Boah der Hammer, NUR VIER MILLIARDEN GEWINN! Die Aktionäre können einem ja richtig leid tun...

Mal ernsthaft: Ist in dieser verqueren Börsenwelt eigentlich jegliche Menschlichkeit abhanden gekommen?

Alle diese Arbeitsplätze, die nun wegfallen, wurden vorher auch geschaffen. Das wird übersehen. Wie wäre es, wenn die Arbeitsplätze erst gar nicht geschaffen wurden? Niemanden würde es interessieren.
Den Spieß kann man auch umdrehen: Du vergisst offenbar, wem die Aktionäre die Milliarden, die sie sich in den Hintern pumpen, zu verdanken haben. Und das ist also der Lohn für die Mühe? Auf die Straße gesetzt zu werden, weil mal nur lächerliche vier Milliarden Dollar Gewinn erzielt wurden statt der üblichen fünf Mrd... :freak:


Und natürlich müssen Unternehmen profitorientiert handeln und so viel sparen, wie es nur geht. Auch Privatpersonen (also wir alle) kaufen lieber günstigere Sachen, und machen uns dabei kaum Gedanken, was die Folgen sind (was für Arbeitsbedingungen herrschen).
Wie gesagt, siehe oben. Das hat schon nichts mehr mit profitabel denken zu tun. Wenn sie denn Verluste eingefahren hätten, würde niemand was gegen diese Umstrukturierung sagen. Aber das hier nimmt schon höchst abartige Züge an.
 
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DarkTaur

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#12
Der Manager der diese Entscheidung trifft bekommt nachher einen Wahnsinns Bonus weil er viele Millionen/Milliarden eingespart hat. Anschl. wechselt dieser zu einer anderen Firma ins Management. Die späteren Probleme "badet" dann der Nachfolger aus und bekommt anschl. für seine Leistungen ebenfalls einen entsprechenden "Bonus". Das ist der ewige Kreislauf im Management.
 
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#14
Du vergisst offenbar, wem die Aktionäre die Milliarden, die sie sich in den Hintern pumpen, zu verdanken haben. Und das ist also der Lohn für die Mühe?
Nein, der Lohn für die Mühe war das Gehalt, dass die Arbeitnehmer jeden Monat vollständig ausgehändigt bekommen haben. Was sonst?

Wie gesagt, siehe oben. Das hat schon nichts mehr mit profitabel denken zu tun. Wenn sie denn Verluste eingefahren hätten, würde niemand was gegen diese Umstrukturierung sagen.
Hä? Die meisten Privatpersonen haben genug Geld, und kaufen dennoch möglichst günstig (teilweise, ohne an die Folgen wie schlechte Arbeistbedingungen zu denken).

Unternehmen sind weit mehr als nur Arbeitgeber.
 
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#15
Danke, aber entgegen deiner Annahme weiß ich in etwa, was da für eine gequirlte Scheiße abläuft. Gut finden muss ich's deswegen noch lange nicht. Und in so einem Extremfall wie hier ist wohl auch eine gewisse Empörung nicht unangebracht, außer natürlich man sitzt selber am Hebel der asozialen Maschinerie des Finanzkapitals...
 
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#16
Dann denk' dir ein besseres System aus. Von irgendwelchen Forenposts wird die Welt auch nicht besser...

Ich habe daran nichts auszusetzen. Nicht schön für die Arbeitnehmer, aber dennoch.

Gegen Arbeit bekommt man Geld, und wenn die Arbeit nicht mehr gebraucht wird, dann gibt's eben auch kein Geld mehr. Hat jemand eine bessere Idee :D?
 

Gwito

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#17
Wenn du weisst was wie das läuft dann würde da nicht so ein Kommentar stehen.

Was würdest du als Manager tun? Alles beim alten lassen solange bis der Gewinn in Verlust übergeht, oder besser noch bis auch alle Rücklagen aufgebraucht sind... oder was würdeste als Aktionär tun? Dich freuen das Arbeitsplätze sicher sind und du dafür dein Einkommen streichen musst? Wenn du so sozial bist dann spende doch dein Haus/Auto etc. -.-

Das System funktioniert nunmal nicht anders, es ist nicht perfekt aber es gibt kein besseres, vll. findeste im Kommunismus bzw in der Planwirtschaft deinen frieden, dort haste vollbeschäftigung ;)
 
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#18
Steht in keiner Relation zu dem, was Aktionäre absahnen, ohne faktisch einen Finger dafür krumm zu machen. Da kommt mir die besagte Menschlichkeit eindeutig zu kurz. Langjährige Mitarbeiter auf Nimmerwiedersehen rauswerfen, nur weil mal die immense Gewinnerwartung nicht erfüllt wurde, da ja sonst der über alles geschätzte Aktienkurs nicht weiter raufklettert. Krank nenn' ich das... Auf die Arbeitsmoral wird sich das auch kaum förderlich auswirken. Was, wenn in einem Quartal nur unvorstellbar niedrige drei Milliarden Gewinn erwirtschaftet werden - schmeißt man dann gleich zehntausend Mitarbeiter auf einen Schlag raus? :freak:

Bedank dich bei der pseudofreien Marktwirtschaft. Wenn die Chinesen so günstig produzieren, wer kann da schon widerstehen? Aber im Falle von Microsoft oder aktuell auch Intel geht's ja nicht um Verluste aufgrund dieses Wettbewerbs. Die trotz allem enormen Gewinne blieben etwas hinter den Erwartugnen zurück - und 'tschuldige, solche Massenentlassungen als Reaktion darauf kann man nur als absolut radikale und übertriebene Maßnahme sehen, um auf gegenüber seinen Angestellten verachtungsvolle Weise um jeden Preis die Gewinnspanne zu erhöhen. Zumindest wenn man es nicht aus den Augen eines skrupellosen Büroheinis der Führungsriege sieht...
 
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savage.

Lt. Junior Grade
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#19
Wenn dem so währe - würde es die Menschheit nicht geben.
Menschen sind Soziale Lebewesen, wenn du die verecken lassen möchtest die gerade nicht gebraucht werden.. werden sie sich wehren und sich das holen was sie zum überleben brauchen.
Wer hat dir zu deinem Wohlstandsleben..deiner Ausbildung deiner Sicherheit verholfen?
Mami und Papi.. ne.. dieser oder ein anderer Staat.. oder besser gesagt deine Mitmenschen.
 
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#20
was Aktionäre absahnen, ohne faktisch einen Finger dafür krumm zu machen
Stimmt, die Aktionäre haben ihr Geld sicher auf der Straße gefunden ne?

Bedank dich bei der pseudofreien Marktwirtschaft.
Wenn es eine richtig freie Marktwirtschaft gäbe - würden die meisten Investment Banken pleite gehen - sowas nennt man dann entschlacken des Marktes - besser wäre es wohl.


Auch wenn ich mich wiederholen muss - solange man nicht weiß wer da weswegen im Detail raus fliegt, ist jegliche Bewertung hinfällig.
 
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