News Microsoft-Studie zu den Kosten der Linux-Migration in München

marcol1979

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Microsoft kommt mit seiner Studie zu dem Schluss das Windows günstiger wäre.
Na was für eine Überraschung. :lol:

Wenn eine Linux Gemeinde die Untersuchung macht kommt bestimmt das gleiche Ergebnis raus. :lol:
 

riDDi

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Es wurde ganz sicher auch nicht mit eingerechnet, dass ein nicht unerheblicher Teil der Kosten für die Modernisierung zahlreicher Makros o.ä. benötigt wurde. Man kann nicht davon ausgehen, dass irgendein Excel-Makro von 1998 ewig weiter umgestrickt werden kann. Der Posten wäre dann vielleicht nicht schon jetzt angefallen, aber dafür in ein paar Jahren umso dicker.
 

HeavensBlade

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"Microsoft Deutschland wollte sich bisher auch nicht zu der Studie direkt äußern, ließ aber mitteilen, man wünsche sich zukünftig eine sachlichere Auseinandersetzung bei IT-Einsätzen in den Kommunen."

Hinterlässt selbst bei mir als Windowsnutzer einen mehr als bitteren Nachgeschmack.
Natürlich will ich als Hersteller einer Ware, dass sich der Kunde von mir beraten lässt und keine Informationen zu meinem Produkt bei der Konkurrenz einholt.

Meiner Meinung nach ein sehr fragwürdiges Verhalten.
 

kinglouy

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Ich glaube zwar nicht, dass die Zahlen von München der Wahrheit entsprechen, aber die Studie von Microsoft genauso wenig. Das haben Studien nunmal so an sich.
 

Tuetensuppe

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Merkwürdig.

Im Frühjahr gab der Oberbürgermeister von München bekannt, dass die Umstellung auf Linux ca. 25% günstiger wäre als eine entsprechende Windows-Infrastruktur.
Auch Störfälle wären weniger geworden.

In Wien ist das Linux-Projekt allerdings gescheitert.
 

ice-breaker

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Von der Studie Pro-Linux kann man ja halten was man will, aber wenn man in der Pro-Windowsstudie direkt den eklatanten Fehler, der wirklich sehr teuren Lizenzkosten "übersehen" wurde, weiß man direkt, dass diese Studie für den Papierkorb ist. Ich halte mich zwar normalerweise stark zurück eine Manipulation der Studie jemandem vorzuwerfen, aber wenn jemand einen wirklich so großen, selbstverständlichen Kostenberg unter den Tisch fallen lässt, kann man nur von einer Manipulation ausgehen.
 

Zehkul

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Interessant. Ich war ja bisher noch etwas skeptisch der Pro-Linux Studie gegenüber, aber wenn Microsoft schon so etwas „übersehen“ muss, damit die Studie für sie gut aussieht, dann muss ja was dran sein. :p
 

derGrimm

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Als falsch bezeichnet Schneider die Aussage, die Stadt hätte die Kosten einer aktuellen Windows-7-Version mit einer zehn Jahre alten Linux-Version verglichen.
Schlau von M$.
Dank des Marktanteils von Win werden wohl die meisten dieses Argument nachvollziehen können während man in der upgrade/update Welt Linux Kopf->Tisch vollzieht...
 

CrazyJ0hn

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jaja, man soll halt keiner statistik glauben die man nicht selber gefälscht hat^^

wahrheit wird wohl irgendwo in der mitte liegen, aber ich denk mal das kosten seit jeher ein nachteil von microsoft produkten waren und nicht andersrum.....ich hab beides(also linux und windows) und beides hat nix gekostet, der uni sei dank*gg*
 

gbene

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Ich behauote mal, dass beide Zahlen nicht so richtig aussagekräftig sind, die aus München und die von Microsoft. München will sich nicht blamieren und redet das möglicherweise sschön und Microsoft will Software verkaufen... ein Schelm wer Böses dabei denkt ;)
 

ChilliConCarne

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Als die Zahlen der Münchner damals veröffentlicht wurden, kam mir manches auch etwas vergünstigt bzw. verteuert vor. Wenn ich ganz pessimistisch gerechnet habe, bin ich zumindest auf Null-Null gekommen. Es ist jedoch nicht zu vergessen, welch enorme Vorteile die Stadt München durch offene Standards und Schnittstellen in Zukunft haben wird. Zudem fließt das Geld nicht in großen Teilen über den Atlantik. Bevor jemand rumnörgelt: Ja das ist so. Punkt.

Hier werden jedoch einfach mal ganze Kostenpunkte verheimlicht. Und zur Studie möchte man sich auch nicht weiter äußern. Und das noch von HP. Jemanden der im Unix/Linux Feld richtig Geld macht. Also wenn das nicht zum Himmel stinkt.

Ich will gar nicht wissen, wie manche aufgeschrien hätten, wenn bei den Zahlen der Münchner einfach mal ein paar Kostenpunkte unterschlagen worden wären.
 

Chuck Finlay

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SavageSkull

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Mal ne andere Frage, LiMux als eigenständige Linux Distribution extra für München ist genauso kostenlos wie wenn ich Ubuntu als Ottonormalverbraucher herunterlade?
Ich meine da wurden doch direkt Programmierer für diese extra Distribution bezahlt, damit sie ein Produkt entwerfen, also sehe ich da jetzt keinen Vorteil Lizenzkosten einzusparen...

Schulungs und Migrationsaufwand wäre bei beiden Plattformen gekommen. Ich glaube kaum, dass hier eine Lösung wesentlich billiger gewesen wäre, als die Alternative. München wollte einfach Linux nehmen.

Das bei MS Studie die Lizenzkosten ausgeklammert wurden, wundert mich wenig, da hier sicherlich kein Listenpreis zustande gekommen wäre und man sicherlich ungern veröffentlicht hätte, dass MS hier wahrscheinlich die Lizenzen sehr billig verkauft hätte.
 

derGrimm

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Zuletzt bearbeitet: (falsches Zitat)

Jethro

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Ich meine da wurden doch direkt Programmierer für diese extra Distribution bezahlt, damit sie ein Produkt entwerfen, also sehe ich da jetzt keinen Vorteil Lizenzkosten einzusparen...
Das wird wohl auf lange Sich richtig teuer.
Wenn diese Distribution extra programmiert wurde dann braucht man immer Programmierer die sich damit auskennen, lass da mal ein paar wegfallen dann wirds lustig.


Zur Studie kann man sagen, MS legt die sich so zu aus das sie billiger werden und die verantwortlichen in München werden das gleiche getan haben.
 

KainerM

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zu den Lizenzkosten ist zu sagen: Ja mei... 15.000 Rechner, wenn ich da für jeden ein Windows 7 Professional rechne, und zwar Vollversion, ohne sonderkonditionen, sondern Marktpreis (250€), dann sind das ca. 4 Millionen. Bei angeblichen 10 Millionen Ersparnis durch Linux geht sich da für jeden Rechner noch ein Office Professional aus - insofern bezweifle ich die Aussage der Müncher durchaus...

mfg
 

derGrimm

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Das wird wohl auf lange Sich richtig teuer.
Wenn diese Distribution extra programmiert wurde dann braucht man immer Programmierer die sich damit auskennen, lass da mal ein paar wegfallen dann wirds lustig.
1. Hätte ich gerne mal Beweise dafür, dass man für Limux tatsächlich Programmierer brauchte bzw in Zukunft braucht. (Achtung Limux = Wollmux!)
Vermute es ist einfach eine modifizierte KUbuntu Version.
Ist so etwa wie wenn Firmen images mit Programmen und Treibern nutzen um ihre Rechner schneller aufzusetzen...

2. Das ist FreieSoftware => Wenn einer zu teuer wird abspringt, kann man den Auftrag an jemand anderes abgeben.

3. Wenigstens kann man so kleine Betriebe in der Gegend so unterstützen und bekommt das Geld indirekt teilweise wieder zurück, in der USA wäre es fast nur "versandet"...
 
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