News Mikrotransaktionen: Auch Finnland nimmt Beuteboxen unter die Lupe

AbstaubBaer

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#1
Auch in Finnland stehen Beuteboxen unter dem Verdacht, Glücksspiel zu sein. Eine Untersuchung soll Gewissheit bringen und klären, ob die Kisten tatsächlich die gesetzlichen Kriterien für eine solche Einstufung erfüllen. Ist das der Fall, wären die Lootkisten illegales, weil unreguliertes Glücksspiel.

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#2
Und jetzt gibts für jedes Land hier irgendwelche News, zumal Finnland bestimmt eine riesige Dichte an Gamern hat.. :D
du kannst sonst auch die Kommentare aus den News mit Belgien kommentieren, sind quasi die selben :evillol:
 
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#3
Bis empfiehlt sie Eltern, sich über die Inhalte der von ihren Kindern gespielten Videospiele zu informieren und sie im Zweifelsfall bei vermuteten Verstößen der Lotteriebehöde zu melden.
Ich glaub, da fehlt ein "dahin".

Ich hoffe ja, dass die ganzen Publisher oder Entwickler damit auf die Nase fallen und ordentlich Glücksspielsteuer oder ähnliches aufgebrummt bekommen. Oder Spiele für "Kinder" erst ab 18 sind. Dieser Mist mit diesen Lootboxen und Premium-Mist nervt einfach nur noch.
 

AbstaubBaer

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#6
Die sorgen sich in ihrem Land um die Bürger. Nicht wie bei und es der Politik alles egal.
Politik ist keine reine Dienstleistung, die auf magische Weise jedes Thema korrekt bearbeitet und auswählt, sondern wird in letzter Konsequenz von Bürgern gemacht und sei es durch ihre Wahlentscheidungen und die damit verbundene Priorisierung von Themen. Zukunftsthemen wie Altersversorgung und Digitales waren es zuletzt ja wohl nicht.

@<unknown>
Damit ist er aber auch ein Abbild der meisten Wähler, die ebenso wenig verstehen, worum es eigentlich geht. Sieht man hier auf CB immer wieder durch die ganzen Vergleiche mit Panini-Bildchen und anderen Verharmlosungen. Natürlich passiert dann nichts, woher soll der Anstoß kommen?
 

QXARE

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#7
Ich finds eigentlich gut, dass man hier so stark dahintersteht, das rüttelt vielleicht den einen oder anderen Entwickler wach, aber vielleicht auch die eine oder andere Person, die diesem Glücksspiel verfällt...

Lootboxen sind dennoch nicht das einzige Problem am Markt, denn solange man sich nicht gezielte Items/Sticker/etc. kaufen kann (ohne Limit), ist es wohl offensichtlich, worauf die Publisher/Hersteller abzielen - sie machen weitaus mehr Geld mit vielleicht ~5 Versuchen pro Item im Vergleich zu einem Sofortkauf. Das ist bei Panini-Bildchen auch nicht anders, und nein, nicht jeder hat die Möglichkeit zu tauschen.

Inwiefern ist das jetzt eine Verharmlosung @AbstaubBaer?
 
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#8
Kein schöner Abend für EA :D
 
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#9
Sehr gut, dass das Thema „Beuteboxen“ bei immer mehr Regierungen unter Beobachtung steht, ist absolut zu begrüßen.

Zu unserer Regierung nur soviel, jeder bekommt was er verdient und wenn ein Land politisch entladen und Politikverdrossenheit an der Tagesordnung ist, muss man sich halt nicht wundern.

Mit Jammern und „Merkel ist schuld!“, kommt man auf jeden Fall nicht weiter.

Es liegt an jedem selbst sich zu engagieren.

Wie @AbstaubBaer schon richtig herausgestellt hat, eine Regierung oder die Politik als solches, ist kein Allheilmittel.

Liebe Grüße
Sven
 
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#10
Super. Nur weiter so.
Jetzt können Spieleentwickler und -publisher mit Spielen ohne Lootboxen richtig punkten. Nur Mut. Der Konsument muss sein Kaufverhalten natürlich auch anpassen. Und schon sind Lootboxen und andere Glückspielmechaniken passe.
 

Axxid

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#11
Glücksspiel muss definiert werden. Eine Definition hat Lücken. Lücken lassen sich ausnutzen.
Ich sehe das wie Steuer'reduzierung'. Es steckt einfach zu viel Geld dahinter, als das man es effektiv in der Fläche bekämpfen kann.

Was natürlich nicht heißt, dass man es nicht versuchen sollte.
 
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#13
Also prinzipiell finde ich es gut das man sich da mal näher anschaut.

Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen das die Leute die Lootboxen, DLC usw. kaufen doch selber mit dran schuld.
Da kauft man sich ein Vollpreisspiel und darf dann noch mal fleissig zahlen um Alle Inhalte zu haben. Früher war die Sache mit dem Spielkauf erledigt. Da gab es dann vieleicht mal eine entsprechend große Erweiterung die man gekauft hat, das war es dann aber auch.

Bei F2P spielen sieht die Sache natürlich etwas anders aus, irgendwie muss der Spass ja finanziert werden.

Heutzutage hat man ja das Gefühl das die Publisher teilweise die Inhalte extra kürzen, damit Sie noch was haben was Sie einem anschließend als DLC usw. andrehen können.

Solange sich also genug Leute finden die bei solchen Sachen immer fleissig zugreifen, gibt es ja auch keinen Grund für die Publisher es nicht weiter anzubieten.

Ggf. muss man dann so Spiele eben einfach mal aus Prinzip nicht kaufen, auch wenn man es gerne spielen würde.

Erst wenn die Publisher das an den Verkaufszahlen merken, werden Sie was ändern, vorher wohl eher nicht. Sofern Sie nicht per Urteil dazu gezwungen werden.
 
U

<unknown>

Gast
#14
@Galaxytourist
Wie willst du das vor allem "jungen" Menschen (<20 Jahre) beibringen, die damit aufgewachsen sind?
Die wissen nicht wie es früher war und durch das nicht vorhandene Verständnis der Wirtschaft wissen die auch nicht, was die mit einem Kauf solcher Lootboxen oder DLCs allgemein verursachen.
 
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#15
Triple A Spiele sind mittlerweile halt einfach nur noch Geldmacherei. Siehe neues COD jedes Jahr, neues FIFA, NBA, NHL jedes Jahr, teilweise pay-to-win. Mit guten Spielen hat Spieleentwicklung nicht mehr viel zu tun im Triple-A bereich.
Manchmal haben Spiele noch nicht mal Gameplay gezeigt, aber es gibt schon 6 angekuendigte Versionen und ein paar angekuendigte DLC und noch weitere microtransaction, plus noch andere Vorbestellungsbonuse.

@Galaxytourist
Siehe Shadow of War. Lootboxen wurden jetzt rausgepatcht und das gameplay ist doch mal direkt anders.
 
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#16
Heutzutage hat man ja das Gefühl das die Publisher teilweise die Inhalte extra kürzen, damit Sie noch was haben was Sie einem anschließend als DLC usw. andrehen können.
Das ist nicht nur ein Gefühl sondern die Wahrheit - es gab schon Spiele da hatte man DLC`s schon am Releasetag des Basisspiels mit im Angebot ^^ Irgendjemand hat sich mal gedacht "Warum nen Kuchen als ganzes verkaufen wenn man ihn auch in 8 Teilen verkaufen kann", und diese Taktik hat sich die Spieleindustrie leider abgeschaut - wenn man aber nun BF:V sieht für das es keine DLCs geben wird und noch dazu sieht das EA diese Woche alle BF:1 DLCs verschenkt hat will zumindest EA aber anscheinend wieder davon weg - scheint wohl nicht so aufgegangen zu sein die "Häppchentaktik" ^^
 
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#17
Triple A Spiele sind mittlerweile halt einfach nur noch Geldmacherei. Siehe neues COD jedes Jahr, neues FIFA, NBA, NHL jedes Jahr (...)
Zumindest bei FIFA, NBA (Live) & Co. war es schon immer so. FIFA International Soccer (93), FIFA Soccer 95 (1994), FIFA Soccer 96 (95), ab FIFA 97 dann jährlich ein FIFA...

Es waren immer nur Grafikupdates und neue Kader.

Erst in den letzten Jahren gibt’s neue Modi wie Karrieren, Storylines usw.

Früher war nicht alles besser. ;)

Liebe Grüße
Sven
 

DerPessimist

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#18
Ich treffe zwar keine Entscheidungen über den Vetrieb, sondern entwickle nur Inhalte, aber heute hat man weniger Zeit als früher ein Spiel zu vermarkten.

Es werden Inhalte nicht gekürzt, sondern das Nötigste verkauft und parallel dazu an weiteren Inhalten gearbeitet.
Ist das Spiel ein Erfolg, werden mehr Inhalte erstellt, wenn nicht, werden die aktuellen Inhalte fertiggestellt und das nächste Projekt gestartet.

Mir persönlich kann es egal sein, weil ich ständig was zu tun habe und mein Honorar sicher ist. Die Verluste sind das Problem der Leitung bzw. des Publishers.
Als Grafikdesigner wechselt man sowieso den Arbeitgeber öfter als der Rest. Einfach weil man sich auch selbst weiterentwickeln muss und neue kreative Wege gehen will.
Ich hätte keine Lust beispielsweise für League of Legends 10 Jahre irgendwelche Skins zu erstellen.
Das wären 10 Jahre Stillstand...
 
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#19
Nein, frueher war nicht alles besser. Ich wollte nur mal auf NBA2k19 aufmerksam machen, wo man in-game XP sammeln muss (was mittlerweile auch reduziert wurde damit man mehr Geld fuer lootboxen ausgibt) und grinden muss, damit man im Spiel weiter kommen kann. So wie bei Shadow of War.
 
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#20
@Galaxytourist
Wie willst du das vor allem "jungen" Menschen (<20 Jahre) beibringen, die damit aufgewachsen sind?
Die wissen nicht wie es früher war und durch das nicht vorhandene Verständnis der Wirtschaft wissen die auch nicht, was die mit einem Kauf solcher Lootboxen oder DLCs allgemein verursachen.
Also das es kontraproduktiv ist, jemanden Geld für etwas zu geben das man eigentlich nicht gut findet, sollte auch einem <20 Jährigen klar sein.
 
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