Mobo erkennt SSD nicht

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Mickey Cohen

Gast
hallo,

ich habe folgendes problem mit meinem mainboard:

es erkennt beim booten meine m.2 pcie ssd nicht.

was funktioniert:
  • mit anderem laufwerk booten und dann auf die pcie ssd zugreifen (daten sind vorhanden)
  • mit windows-usb-stick in der eingabeaufforderung bootrec/fixmbr etc. ausführen

was nicht funktioniert:
  • auf der ssd installiertes windows 10 booten
  • windows 10 neu installieren (fehlermeldung von wegen ich bräuchte einen treiber, was bullshit ist, weil ich das schon mindestens 1 mal ohne extra treiber geschafft habe)
  • automatische startreparatur via windows usb stick
  • ssd wird im uefi nicht erkannt

mainboard: gigabyte ab350 gaming
ssd: samsung pm961 256 gb pcie m.2

es hat definitiv bis gestern funktioniert!
heute morgen pc eingeschaltet -> besagtes problem

gibts irgendwelche uefi-settings, die ich beachten muss?

danke für eure hilfe! :)
 
ähm die M2 ist als Bootmedium eingestellt im UEFI?
 
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Und was hat sich seit gestern geändert? Seit dem es nicht mehr funktioniert?
Hast du eventuell eine SSD ausgetauscht oder umgesteckt?

Dein Mainboard zum Beispiel regelt das Interface des M.2 Slots von PCIe 4x auf PCIe 2x runter wenn in ASATA3 0 und ASATA3 1 etwas angesteckt ist. Manch andere Mainboards erkennen eine M.2 erst gar nicht wenn was im PCIe Slot 2 ( je nach Fabrikat und Hersteller unterschiedlich ) eingesteckt ist.

http://download.gigabyte.eu/FileList/Manual/mb_manual_ga-ab350-gaming_e.pdf

Da die M.2 aber anscheinend nach dem Boot von einer normalen SSD erkannt wird.... widerspricht sich das alles ein wenig. Die MUSS auch im Bios erkannt werden. Daher einfach mal durchgehen ob du was am System geändert hast. ggf mal ein Bios-Reset durchführen.
 
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Boot Device Modus von Legacy auf UEFI?
SATA-Modus von IDE auf AHCI bzw. bei M.2 auf RAID?
 
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das lief alles ganz ok, nur dacht ich dass mein system zu langsam bootet.
ich -> google -> auf mehr oder weniger einschlägigen fachseiten stand, dass mit dem agesa-update 1.0.0.6 die bottzeiten verkürzt wurden.

also hab ich nachgeschaut, welche agesa-version mein uefi (damals F23d) hat und siehe da: 1.0.0.4(a?), ok dachte ich mir, updateste mal auf bios F25, das hat agesa 1.0.0.6

was ich wieder nicht bedacht habe, ist die unendliche unfähigkeit von gigabyte und amd:

1. benennt amd die agesa versionen gerne mal gleich (das muss man erst mal schaffen). die version, die das booten beschleunigen sollte war jedenfalls irgendeine alte aus 2017, die nur gleich hieß, es wäre also garkein update nötig gewesen.

naja jedenfalls gings gestern abend noch. aber so übermäßig stabil lief der pc jetzt nicht mit der version. (ab und zu mal bluescreens), whatever, also dachte ich mir wieder zurück auf F23d.

HAHA f23d ist wohl eine Beta-version (wer nennt beta-versionen "d"??????), jedenfalls gibts die jetzt nicht mehr, nur mehr die normale F23.

aber auch mit der gings gestern abend noch.

aber heute will er nicht mehr.

uefi-mäßig ist also alles verstellt, was nur irgendwie verstellt werden kann.

(im nachhinein hat sich btw. rausgestellt, dass mein altes DVD-laufwerk die langen bootzeiten verursacht hat)

deswegen meine frage: welche bios-settings muss ich da ggf. beachten, wenn ichs wieder zum laufen kriegen will? "load optimized defaults" bringt jedenfalls nichts.
Ergänzung ()

Pacman0811 schrieb:
Boot Device Modus von Legacy auf UEFI?
SATA-Modus von IDE auf AHCI bzw. bei M.2 auf RAID?

jap,

wenn ich CSM aktiviere, also den bios-boot-modus erkennt das uefi zwar die SSD, aber sonst ist nicht mehr mit ihr anzufangen (keine windows-installation möglich, fehlender treiber)
wenn ich CSM deaktiviere erkennt das UEFI die SSD garnicht mehr

dass ich den bei M2 auf raid stellen muss ist mir neu, gleich mal versuchen

nope, alle varianten durch, erfolglos.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und das die SSD einfach kaputt ist ist keine Option? Kannst du das irgendwo gegenchecken?
 
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was funktioniert:
  • mit anderem laufwerk booten und dann auf die pcie ssd zugreifen (daten sind vorhanden)

Bei einem BIOS Update werden bei Gigabyte MB automatisch die UEFI Defaults geladen. Da wirklich nichts anders als vor dem Update?
 
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Die M.2 NVMe selbst kann nicht als Bootmedium eingestellt werden!

Man installiert ein Betriebssystem auf eine NVMe-SSD per UEFI-Boot des Installationsmediums.
Dazu muss im CSM bei Storage UEFI stehen oder CSM generell aus sein.
Danach findet man unter den Bootdevices einen Windows-Boot-Manager des auf die NVMe-SSD installierten Betriebssystems.
Nur von diesem Manager kann man booten.
Dieser Boot-Manager kann verschwinden, wenn man zufällig CSM wieder einschaltet oder Storage auf Legacy stellt.

Bei Deinem Problem tippe ich auf BIOS Settings: CSM Storage ungleich UEFI
Dann fixmbr durchgeführt (und damit wahrscheinlich den Bootmanager zerschossen)
mit windows-usb-stick in der eingabeaufforderung bootrec/fixmbr etc. ausführen
Also ist danach selbst mit Storage = UEFI oder CSM = aus nichts mehr zu machen (kaputtrepariert ?!).

Wichtig: Um mit NVMe zu arbeiten hat CSM aus zu sein, oder Storage im CSM auf UEFI zu stehen.
Alles andere klappt nicht !
wenn ich CSM aktiviere, also den bios-boot-modus erkennt das uefi zwar die SSD, aber sonst ist nicht mehr mit ihr anzufangen (keine windows-installation möglich, fehlender treiber)
wenn ich CSM deaktiviere erkennt das UEFI die SSD garnicht mehr
(nur mit der alten 950 Pro von Samsung, da diese noch ein eigenes Option-Rom onboard hat).
 
Zuletzt bearbeitet:
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Raid ist Blödsinn .UEFI Bootloader als Startpartition auswählen.
 
BoB DeR BaeR schrieb:
Und das die SSD einfach kaputt ist ist keine Option? Kannst du das irgendwo gegenchecken?

es wäre doch wirklich ein komischer zufall, dass sie ausgerechnet 9h später kaputtgeht, nachdem ich da am uefi rumgefrickelt habe ;) ich kann es leider nich gegenchecken, weil das mein einziger m.2 pcie slot im haushalt ist
Ergänzung ()

motorazrv3 schrieb:
was funktioniert:
  • mit anderem laufwerk booten und dann auf die pcie ssd zugreifen (daten sind vorhanden)

Bei einem BIOS Update werden bei Gigabyte MB automatisch die UEFI Defaults geladen. Da wirklich nichts anders als vor dem Update?

ich hoffe, dass da ne einstellung anders ist, ich weiss nur nicht welche ;) vll. weiß das ja wer von euch :)
 
lies dir den Post #9 von [U]Wishbringer[/U] genau durch und prüfe dein Bios/UEFI entsprechend. Er hat alles genau und bündig beschrieben !

UEFI richtig einstellen und Windows neu installieren. Ein Boot von der M2 wird durch deinen Einsatz von "bootrec/fixmbr" nicht mehr funktionieren, da du damit wohl den Bootsector zerlegt hast. -> kaputt optimiert.
 
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Wishbringer schrieb:
Man installiert ein Betriebssystem auf eine NVMe-SSD per UEFI-Boot des Installationsmediums.
Dazu muss im CSM bei Storage UEFI stehen oder CSM generell aus sein.

Nicht zwingend. Wenn das Bios beide Bootmethoden gleichzeitig akzeptiert, ist es nur wichtig, beim Boot vom Installationsmedium die richtige Version zu starten (UEFI/GPT)! Wurde jedoch das Bootmedium für BIOS/MBR konfiguriert, bekomme ich zwangsläufig Probleme.



@ TE
Wichtig ist (neben meinen obigen Anmerkungen) auch, dass Du außer der SSD, auf der Du installieren willst, keine anderen Datenträger angeschlossen hast, weil sonst ggf. der Bootloader auf der falschen Platte/SSD landet. Also lediglich den Stick bzw. die DVD mit aktueller ISO passend vorbereiten und alle weiteren Datenträger außer Stick/DVD und der m.2 abklemmen!
 
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@Sound-Fuzzy :
Für das spätere Booten von NVMe ist es aber dann doch zwingend erforderlich.
Zur Vereinfachung habe ich das bereits für die Installation geschrieben, dafür aber die Auswahl des Installationsmediums weggelassen (weitere mögliche Fehlerquelle).
 
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also ich weiß nicht wie, jedenfalls habe ich es jetzt geschafft, ubuntu auf der SSD zu installieren.

ich will nicht sagen, dass ubuntu bootet, bleibt halt beim booten irgendwo hängen, aber gut.
jedenfalls wird die platte jetzt so als bootbar wieder im uefi angezeigt.

wenn ich windows 10 installieren will, werde ich aber immer noch nach einem treiber gefragt.
(gestern abend habe ich windows 10 auch installiert, da gings noch ohne externen treiber)

welchen nehme ich da jetzt?

Gigabyte AB350 Gaming, UEFI v. F25

https://www.gigabyte.com/de/Motherboard/GA-AB350-Gaming-rev-1x#support-dl-driver

der Chipset-Driver [18.50.16.01] enthält jedenfalls nix brauchbares, wenn ich den bei der windowsinstallation auswähle heissts nur, dass das verzeichnis keine gerätetreiber enthält.

jetzt versuch ichs mal mit dem sata-raid treiber [Win10: 9.2.0.87], obwohls bei der ganzen sache weder um sata noch um raid geht.

und dann hole ich den vorschlaghammer
 
Mich wunderts, ich habe gerade bei einem Freund einen Ryzen 2700x, ASrock x470 Taichi und Samsung 970 Evo mit stock Win10 1809 und 1903 (frisch runtergeladen) installiert.

Er wollte nach der 1809 Installation wissen, ob das die neuste ist. Habe ich dummerweise verneint, da die 1903 schon zu haben ist. Also nocmal durch das Prozedere...

Was für eine Win10 Version hast Du? Älter?
 
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1809

ich habe mittlerweile den verdacht, dass das image auf dem usb stick kaputt ist xD

wo kriegt man die 1903?
 
Veröffentlicht wurde das MCT hier:
https://software-download.microsoft.com/download/pr/MediaCreationTool1903.exe

Aber es scheint, MS hat es wieder zurückgezogen.
Ich suche gerade den Link zu den ganzen ESD-Dateien, wo man es trotzdem von den MS-Servern runterladen kann.

Edit:
Scheint tatsächlich wieder im Insider-Ring zu sein.
Ich habe meine ISO am 07.04.2019 aus der damals über das MCT heruntergeladenen ESD erstellt:
"18362.1.190318-1202.19H1_RELEASE_CLIENTMULTI_x64FRE_DE-DE.ISO"

Sorry dass ich die Pferde scheu gemacht habe.
Da hat MS anscheinend das gleiche wie mit der 1809 vor, die erst released wurde und dann wieder verschwand, bis sie jetzt im März groß rauskam.
Ich bleibe aber auf 18362.86, da keine Probleme bislang.

Man kann die ISO immer noch erstellen:
https://gitlab.com/uup-dump/uupdl
Damit die einzelnen ESD-Komponenten herunterladen und mit
https://github.com/abbodi1406/WHD/raw/master/scripts/uup-converter-wimlib-25.7z
dann in eine ISO konvertieren.

Aber der Normaluser sollte erstmal bei 1809 bleiben.

Dein nächster Schritt sollte sein, die 1809 auf einem neuen Stick erneut packen und dann eine weitere Installation probieren.
 
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1903 ist offiziell noch nicht verfügbar. Es läuft derzeit noch im Insider-Programm, da es bis vor kurzem noch diverse Fehler bei 18362.53 gab. Es gibt zwar mittlerweile ein Update aber das Mai-Update ist trotzdem noch nicht offiziell. Zudem soll 1903 eh erst Ende Mai offiziell erscheinen. Somit ist Build 1809 aktuell derzeit.
 
Wishbringer schrieb:
@Sound-Fuzzy :
Für das spätere Booten von NVMe ist es aber dann doch zwingend erforderlich.

Nein. Sofern man manuell dann nichts ändert, stellt das Bios zu 99,9% während des Installationsvorgangs das Bootmedium dann automatisch primär auf "Windows Boot Manager", welcher ohnehin nur bei UEFI-Boot aktiv ist!


Mickey Cohen schrieb:
also ich weiß nicht wie, jedenfalls habe ich es jetzt geschafft, ubuntu auf der SSD zu installieren.

ich will nicht sagen, dass ubuntu bootet, bleibt halt beim booten irgendwo hängen, aber gut.
jedenfalls wird die platte jetzt so als bootbar wieder im uefi angezeigt.

Wenn Ubuntu hängt, dann würde ich definitiv die Hardware checken (u.a. Speicher!) und ggf. SATA-Kabel nach und nach durchtauschen.


Mickey Cohen schrieb:
wenn ich windows 10 installieren will, werde ich aber immer noch nach einem treiber gefragt.
(gestern abend habe ich windows 10 auch installiert, da gings noch ohne externen treiber)

Wie gesagt: Aktuelle ISO´s sollten alle wichtigen Treiber beinhalten.
Falls trotzdem die Datenträger nicht erkannt werden, stimmt etwas hardwareseitig nicht!
 
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