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News Modern Warfare 4: Activision nutzt Bilder von echter tödlicher Katastrophe

Ok echte Bilder werden auch in vielen Filmen verwendet. Warum soll es in einem Spiel auf einmal grundsätzlich falsch sein ?
Also entweder das in allen Medien untersagen oder eben nicht.
Zu kritisieren finde ich hier eher das Bilder genommen werden die mit der Situation nichts zu tun haben. Aber auch das findet man so in Filmen wieder. Also naja, wenn das hier ein Problem ist müssten viele Filme nochmal nen Cut bekommen.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist mag ich gar nicht beurteilen, mich stört nur das hier wieder andere Maßstäbe zu Filmen angesetzt werden.
Edit: Ok jetzt erst gelesen das auf den Bildern ein Wiederbelegunsversuch zu sehen sein soll. Das finde ich moralisch auch daneben, man stelle sich vor man war selber die Person...
 
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Arboster schrieb:
will das garantiert nicht in einem Produkt zur Unterhaltung sehen.
Genau das ist hier auch der springende Punkt. Nachrichten/Dokumentationszwecke? Klar, das ist und sollte auch erlaubt sein, aber den realen Todeskampf/Wiederbelebung von jemandem zu Unterhaltungszwecken zu verwenden ist definitiv mal mindestens geschmacklos.
Habe ich so auch noch nie in einem Spiel gesehen, also die, die hier schreiben "ist doch normal" können ja mal gerne konkrete Beispiele geben (ich will auch nicht einmal zwangsläufig ausschließen, dass es so etwas nicht vllt. schonmal gab - das ist bei der schieren Anzahl von Spielen auch unmöglich - , aber zwischen Einzelfällen, die ins Klo gegriffen haben und "normal" ist ja schon ein Unterschied).
 
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ToaStarr schrieb:
Traurig bzw. verstörend finde ich persönlich, dass derjenige bzw. diejenigen, die die Szene eingefügt haben sich vermutlich dessen bewusst waren

Geht denen auch nur um die Wirkung, die solche Bilder haben. Und für diese Titel gehört die natürlich maximal amplifiziert, damit sich der Dreck auch schön verkauft.

Es muss immer nochmal krasser werden. Sonst hebts die desensibilisierte, graue Masse ja nicht mehr.
 
Pandora schrieb:
Sowas ist seit Jahren gängige Praxis bei Filmen und auch Spielen, und ich finde das auch völlig legitim.
Aber bei allem gibt es irgend jemanden der sich daran stört und durch die sozialen Netzwerke gibt es dann ganz schnell eine Empörungsspirale..
Ich bin auch für vieles offen und find kontroverse Scenen in MW Kampagnen voll in Ordnung bis gut. Aber das hier ist echt Quatsch, etwas historisches aus einem echten Krieg okay, aber was aus einem konkreten, recht aktuellen, zivilen Unglück zweckentfremdet.. Das findet nahezu jeder wirklich nur daneben und ohne Mehrwert, taugt in dem Fall auch nicht mal als Werbung.
Mit absolut alles legitim finden, ist man auch nicht cool, wenn man ü14 ist.
 
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Die Geschmacklosigkeit seh ich, das eindeutige Urteil vieler sehe ich jedoch nicht: Die Aufnahmen wurden ja nicht verwendet um Leid abzuschwächen, den Verstorbenen zu verleumden, oder die Situations ins Lächerliche zu ziehen; Ferner würde ich sogar behaupten, dass so ziemlich keiner - außer eben die Hinterbliebenen - echte Aufnahmen als solche erkannt, oder gar den Verstorbenen per Namen gekannt hätten.

Aber jetzt glotzt halt die halbe Welt um welches Video es da nun ging: Ob damit jetzt jemandem geholfen war, dass das entsprechende Video nun für immer mit Activision und Call of Duty in Verbindung gebracht wird, anstatt mit dem Unglück, wage ich dann doch zu bezweifeln.

- Faxe - schrieb:
@Pandora Wir reden hier von Hinterbliebenen. Glaube die haben durchaus ein Mitspracherecht.
Syrato schrieb:
Wenn es mit Einverständnis aller Beteiligten/Hinterbliebenen und es einen realen Bezug hätte, wäre es in Ordnung.
NeerG schrieb:
Whataboutismus und "das war schon immer so!?!" ist halt auch kein Argument für irgendwas. Natürlich gehts hier auch nicht um Gesetze sonder um Moral, wer das nicht versteht...na ja. Mal davon abgesehen, dass man auch in Nachrichten nicht alles zeigen sollte/muss.
Dann vielleicht mal umgekehrt: Auf was genau beruht dieses Mitspracherecht eigentlich, also was genau begründet es? Wer sind diese Hinterbliebenen? Und wie muss das Einverständnis aussehen?

Das sind solche Sätze, bei denen jeder nickt, weil keiner merkt, dass sich jeder unter schwammigen Begriffen wie "Hinterbliebenen" oder "Einverständnis" etwas völlig unterschiedliches vorstellen kann. Für den einen sind es alle aus dem sozialen Kreis des Verstorbenen, für den nächsten nur Blutsverwandte, und für den nächsten wiederum nur Ehepartner und Verwandte in direkter Linie, also Eltern und/oder Kinder.
Das gleiche beim Einverständnis: Wie genau sieht das aus? Braucht es Einstimmigkeit? Absolute Mehrheit? Einfache Mehrheit? Einverständnis von direkter Verwandtschaft oder Witwe(r)?

Und an @NeerG: Du kannst da leider nicht darauf verweisen, dass die Moral "halt so ist" oder "es schon immer so war", schließlich ist das "kein Argument für irgendwas". :D
 
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Arboster schrieb:
Wer an so etwas schlimme Erinnerungen hat, will das garantiert nicht in einem Produkt zur Unterhaltung sehen.

Vielleicht sollte er dann aber generell solche Unterhaltungs-Produkte vermeiden, oder nicht?
Ob nun echtes Material verwendet wurde, oder nicht.
 
@Fyrex

Warum? Darf jetzt jemand der eine PTBS wegen einer Katastrophe bei einer Halloweenfeierlichkeit erlitten hat keine Kriegsspiele mehr spielen?
Ich sehe da keinen Zusammenhang.
Wenn jemand im Krieg war, dort traumatisiert wurde, und dann CoD oder MWF spielt fände ich das seltsam.
Aber wenn jemand auf ner großen Feier war?
 
TouchGameplay schrieb:
Das hier das Material überhaupt Online erworben werden konnte hat schon einen bitteren Beigeschmack.
Ich kann mich dunkel daran erinnern, das Shutterstock oder Fotolia es nicht mochten, wenn man Bilder aus KZ Gedenkstätten anbietet.
Auf der anderen Seite, muss man für Artikel etc. ja auch irgendwie wieder an solches Bildmaterial gelangen.
Ich rede jetzt aber nicht vom Eingangstor etc., sondern etwas pietätvolleren Fotos.
Ergänzung ()

Fyrex schrieb:
Vielleicht sollte er dann aber generell solche Unterhaltungs-Produkte vermeiden, oder nicht?
Ob nun echtes Material verwendet wurde, oder nicht.
Schwieriges Thema, einerseits kann man sich durch bestimmte Aufnahmen desensibilisieren, andererseits muss man selbst seine eigenen Grenzen setzen.
Ist kein einfacher Spielplatz.
 
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NissinSama schrieb:
Du kannst da leider nicht darauf verweisen, dass die Moral "halt so ist" oder "es schon immer so war", schließlich ist das "kein Argument für irgendwas". :D
Natürich kann ich darauf verweisen, dass es ein allgemein Moralisches Verständnis gibt. Nur weil du oder jemand anderes in diesem Kulturkreis ein anderes moralisches Verständnis hat, wird dadurch nicht automatisch das allgemeine revidiert. Man denke da auch an Journalismus, bei dem Opfer eigentlich geschützt werden sollen und eben nicht einfach so gezeigt (aber ja, das Thema ist komplex und deshalb wollen viele wieder einfach Antworten (wobei es die in dem Fall eigentlich gibt, aber scheinbar muss man es trotzdem weiter ausführen), weshalb ich das weiter unten noch weiter ausführen werde). Als Grundlage zitiere ich einfach mal Wikipedia:
"Als Moral wird der Teil der Handlungskonventionen bzw. -regeln bezeichnet, deren Befolgung im zwischenmenschlichen Miteinander als „gut"/„richtig" und deren Nichtbefolgung als „böse"/„falsch" bewertet wird. Dies hängt von der jeweiligen Kultur ab. "
Moralisch falsch wäre auch, wenn ich bei jemanden zum Essen eingeladen werde und ich (ohne einverständniss etc) den vollen Teller nehmen und auf den Boden schmeißen würde und das nur als "Witz meine". Man könnte jetzt sagen, ist ja nicht so schlimm, moralisch falsch wäre das trotzdem, da man einerseits respektlos ist und andererseits den Teller potentiell kaputt mach (gut, da wären wir wahrscheinlich sogar beim rechtlichen, das kann sich ja auch mit der Moral überschneiden).

Also, weiter im Text, es ist nun wirklich nicht weit hergeholt, dass solche Materialien (also welche wo echte Menschen tatsächlich in Gefahr waren/sind oder tatsächlich gestorben etc.) in Spielen (laut Pressekodex
sogar in Medien, was darunter fällt, darf man gerne selbst auf Wikipedia nachlesen) zu zeigen, in einigen Kulturen - besonders auch der "deutschsprachigen"/europäischen und scheinbar auch der südkoreanischen Kultur -, wenn nicht "böse" dann zumindest als "nicht erwünscht" aka "moralisch falsch" zu werten ist (dazu braucht es übrigens kein Gesetz und auch kein Studium). Diese Annahme wird dadurch verstärkt, da die Angehörigen sich beschwert haben und Activision dem Folge leistete. Somit sollte das auch der größte "Zweifler" anerkennen, dass das aus einem moralischem Standpunkt daneben war (mal davon abgesehen, dass das Spiel in keiner Weise davon profitiert hat, würde ein gestelltes Stock oder eigens angefertigtes Video etc. das Spiel genauso wenig schlechter machen).

Wenn sich Leute jetzt aufregen, dass das "ja nicht so schlimm ist", dann dürfen die das natürlich sage und finden, aber man kann dann legitimerweise die Moral dieser Leute anprangern, dann sollte man als mündiger und erwachsener Mensch halt auch damit klar kommen können. Ob das jetzt aus Unwissenheit, Ignoranz, Dummheit oder einem individuell anderen Moralverständnis herrührt ist komplett irrelevant, für das allgemeine Bild von Moral.
 
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die nächste Erweiterung von Call of Duty "Amok" -> Erlebe die Action aus der Sicht eines Amokläufers im großen Uni Gelände, mit vielen verschiedenen Waffen/Aufsätzen, mit vielen unterschiedlichen Umgebungen (Turnhalle, Schwimmhalle, Basketballplatz, verschiedenste Klassenräume, Lehrerraum, Keller,...)

das beste: du hast eine Auswahl an 10 Klassen (dass sind die 10 größten Amokläufer der letzten 30 Jahre), jede Klasse hat eine eigene Spezialisierung und Hintergrundgeschichte.

was ich bisher hier so mitbekommen habe, es wird nicht wenige Käufer geben weil es "entspricht ja der Realität und Realität darf man nicht verbergen".
 
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Rote Rose schrieb:
Ganz nach dem neuen amerikanischen Zeitgeist, wo man schon darüber diskutiert Todesstrafen live zu übertragen.
Mord ist ok das kennen die von der Staße her ... nur Brüste nicht^^
 
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Rote Rose schrieb:
Ganz nach dem neuen amerikanischen Zeitgeist, wo man schon darüber diskutiert Todesstrafen live zu übertragen. Wen interessiert schon etwas, wie Moral?

Sind historische Fotos in Buechern oder Filmen auch verkehrt?
 
Ist das ekelhaft.
 
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Das ist wirklich maximal Geschmacklos. Wie kommt man denn überhaupt bitte auf die Idee, dass das eine gute Idee war? Da sollten sämtliche Köpfe, die das durchgewunken haben, direkt gegangen werden.
 
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Finds witzig, wie hier einige mit Schaum vor dem Mund argumentieren. Leider kann man bei solchen Abstimmungen nicht die Accounts sehen: https://www.computerbase.de/news/ga...iter-gewaltdarstellung-in-videospielen.98457/
Realismus und Glaubwürdigkeit: Gewalt wirkt ohne sichtbare Folgen künstlich oder steril.
Moderne Computergrafik verstärkt Gore wesentlich: Die Gewaltdarstellung erscheint realistischer, dramatischer und letztlich besser.
 
Ich finde es immer gut wenn Bilder aus dem RL in Spielen sind und diese für die Story etc. genutzt werden. Meiner Meinung nach sollte Activision die Bilder drinne lassen.
 
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Ein weiteres Argument dafür, warum man KI nicht für Spiele verwenden sollte. Zudem: Gibt es bei AC keine Qualitätssicherung?
 
Interessant, wie mal wieder abseits der eigentlichen Informationen und des Kontextes im Artikel alles fröhlich oder weniger fröhlich durcheinander geworfen wird. 🙄
 
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