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NewsMonopolmissbrauch: Google muss Idealo 465 Millionen Euro Schadensersatz zahlen
Es ist ein weiteres Urteil mit Signalwirkung: Die Tagesschau berichtet, dass das Landgericht Berlin in einem Urteil entschieden hat, dass Google dem Betreiber der deutschen Preissuchmaschine Idealo 465 Millionen Euro inklusive Zinsen zahlen muss.
@SLanKi Richtig! Zu wenig und zu spät, genauso jetzt wie bei der integrierten KI Suche. Es müssten jetzt die Klagen kommen und der Marktmissbrauch von Google schon in der Entstehung unterdrückt werden.
Auf der anderen Seite, auch ein kleiner Erfolg ist ein Erfolg! Im Gegensatz zu den Kartendiensten damals, haben Idealo und Geizhals bisher noch überlebt.
Kann das Urteil nicht nachvollziehen...Google könnte Idealo aus dem Index werfen, oder einfach Google.DE abmelden und sich offiziell nur an US Bürger wenden. Dann gilt US Recht. Natürlich kann jeder aber weiterhin Google.COM aufrufen und den bisherigen Inhalt sehen.
Wäre Idealo ein Vergleichsportal das auch gut wäre, würde ich es Positiver sehen aber bei Idealo ist es mir ein Rätsel wie der Laden sich am laufen hält.
Nope. Meist wird abgewogen (bei ähnlichen Rechtsvorschriften), wo geklagt werden soll. Wenn die Rechtsverstöße aber hauptsächlich in Deutschland stattfinden, dann wird deutsches Recht angewendet, egal, wo die Seite gehostet wird.
Und wenn Google sich da nicht fügt, dann kann das auch bis hoch auf EU-Ebene eskalieren (z. B. EU-weite Sperrung). Und niemals nicht werden die sich das EU-Geschäft durch die Lappen gehen lassen. Da werden einfach zu viele Milliarden verdient.
Wäre Idealo ein Vergleichsportal das auch gut wäre, würde ich es Positiver sehen aber bei Idealo ist es mir ein Rätsel wie der Laden sich am laufen hält.
Bin ich der einzige der die behaupteten 3,5 Milliarden entgangene Provision abartig hoch empfindet? Das sind 233.333.333 jährlich. Jeden einzelnen Tag sechshundertvierzigtausend Euro, jeden Tag 640.000 €.
Kann das Urteil nicht nachvollziehen...Google könnte Idealo aus dem Index werfen, oder einfach Google.DE abmelden und sich offiziell nur an US Bürger wenden. Dann gilt US Recht. Natürlich kann jeder aber weiterhin Google.COM aufrufen und den bisherigen Inhalt sehen.
A) Google kann nicht einfach so Konkurrenten aus dem Index werfen ohne das zurecht Verbraucherschützer und Wettbewerbshüter tätigt werden.
B) Natürlich steht es Google frei sein Europageschäft einzustellen. Damit einher würde jedoch auch europäische Werbeeinnahmen wegfallen, weswegen Google und Co diesen Schritt nie gehen werden.
Was schlägst du vor, Firmen die hierzulande nicht beheimatet sind einfach frei von jeglicher gesetzlichen Grundlage operieren lassen obwohl wir diese offensichtlich regulieren können?
Die Masse macht es aus bei den Portalen. Außerdem haben die größten Portale meistens auch einen guten Hebel für hohe Provisionen, weil man da eben gefunden werden möchte. Häufig gibt es da extra Verträge.
Und klar, Hardware ist eng kalkuliert mit wenig Marge. Es gibt aber auch Produktkategorien mit 10%. Und dann gibt es auch noch Verträge bei Telefon, Strom, Gas, Reisen und gar nicht zu reden von Finanzprodukten. Da hat man mit einem Abschluss schnell einen dreistelligen Verdienst. Und das mit minimalen Aufwand.
Nicht umsonst machen die Portale auch so viel Werbung um im Gedächtnis zu bleiben.