movie2k.to - legal oder nicht

also das mit dem sperren finde ich schwachsinn, wenn es eine grauzone ist sollte auch nichts passieren. und wenn was passieren sollte, sollte jeder in der lage sein um nachzuschauen wer wo wann was getan hat. wer das nicht kann sollte auch nicht an einer schule sowas machen. von daher lasst mal die armen schüler in ruhe, wenn die freistunde haben, haben die nicht unbedingt lust auf hausaufgaben! außerdem heißt es ja freistunde sie sind dort frei und nicht unbedingt an die schule gebunden. das heißt man sollte ihnen auch nicht was aufdrücken. aber das geht jetzt auch zu weit.

ich finde das ist einfach eine grau-zone und sollte solange gelassen werden, bis es ein gesetz gibt das alles klar aussagt und punkt. das es legal oder illegal ist ist daher irgendwie schwachsinnig.
 
Wie sah das eigentlich nochmal mit solchen (Bud Spencer undTerence Hill auf Youtube) Filmen aus ?
Ist schon relativ lange hochgeladen und man sehe nur die ganzen andern Filmen bei den Vorschlägen wie Transporter 3.
 
@Lusche1234
Wenn es über das Schulnetz geht so ist die Schule der Betreiber des Netzes und kann bestimmen was damit gemacht wird und was nicht. Der Anschlussinhaber, indem Fall die Schule, kann selber bestimmen was darüber gemacht wird. Und die Schule hat sich den Zugang bestimmt nicht geholt damit Hans Dampf dann darüber sich Filme aus dem internet reinziehen kann :rolleyes:

Erzähl mal deinem Arbeitgeber später das du in deiner Mittagspause ja machen kannst was du willst, ist ja privat, daher guckst du dir per Stream an, ist ja Grauzone :rolleyes:
 
Ich danke für vielen Hinweise und bin schon etwas erstaunt, dass man
meinen Eintrag nicht richtig lesen kann. Ich habe nie gesagt, dass wir in der Schule Filme darüber anschauen. Die Frage kam heute von den Schülern, die das natürlich zu Hause machen. Und ich wäre ein verdammt schlechter Lehrer, wenns ich darauf nicht eingehen würde. Die Frage des stealthy kam ebenfalls von einem Schüler, ich wusste davon vorher auch nichts. Deswegen schon pädagogisch wertvoll, denn aus vernüftigen Diskussionen lernen die Schüler sehr wohl etwas. Also, die Schreiber, die mir das angekreidet haben, bitte genau lesen. Erst denken, dann handeln!
 
Man kann ja auch aus der Schule oder so rausgehen, sich was zu essen holen das wäre dann für mich privat.
wie gesagt das is eine anderes thema. es ist eine grau-zone und fertig!
 
Dann appelliere in der Diskussion an die Moral. Denn die Leute, welche in der Unterhaltungsindustrie arbeiten wollen auch bezahlt werden und ihre Familien ernähren und frage ob sie, später im Berufsleben, nicht auch für ihre Arbeit Geld erhalten wollen. Zeige ihnen das hinter Produktionen nicht nur irgendwelche Millionenpromis sitzen, sondern auch normale Leute die jeden Tag zur Arbeit fahren und auch Leben wollen.

@Lusche1234
Ja, aber wir sind uns ja wohl einig das jedem, der einmal nur darüber logisch nachdenkt, bewusst ist das Streaming auch eine Form von Urheberrechtsverletzung darstellt - oder hat der Urheber von aktuellen Kinofilem das Material reingestellt? Kann man wohl bezweifeln.
Und wenn ich höre das immer mehr gefordert wird so etwas wie Medienkompetenz in Schulen einzuführen wäre man wohl schlecht beraten zu sagen" Ist Grauzone, macht was ihr wollt"
 
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Das ist schon richtig mit der Moral, aber dieser Punkt steht doch an zweiter Stelle. Der Schüler will zuerst bei der Benützung zu Hause die Frage geklärt haben, ob das legal oder nicht ist. Das ist die zentrale Frage für ihn und wenn ich ihm die beantworten kann, dann bin ich als Lehrer erstmal zufrieden.
 
HolzwurmMarkus schrieb:
Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke (schon über 15 Jahre her) hatten die IT-Lehrer weniger Ahnung als wir, das sollte nicht sein.

das ist auch heute noch so. war bis letztes jahr selbst am gymnasium und die "sperren" unserer "IT-fachleute" waren mehr als einfach zu umgehen.. bis alles über nen server vom landkreis lief und 95% der seiten pauschal gefiltert wurden. hätte damals generell auch nix dagegen gehabt, wenn die nicht einfach nur alles nach keywords filtern würden. war nämlich so und man konnte auf keine normale seite o.ä. (computerbase war ebenso gesperrt), da sie immer irgendwelche keywords beinhalteten über hardware, pc, what ever. genauso konnte man nix mehr bei google suchen (und finden), da eh nahezu jede seite gesperrt wurde. sowas halte ich für den völlig falschen ansatz. denn auch wenn man zur gruppenarbeit an den pc ging, um eine präsentation o.ä. vorzubereiten, konnte man kaum noch eine seite öffnen. im sinne des erfinders? ich hoffe doch nicht. davor konnte man immerhin noch mit etwas wissen die sperre, falls vorhanden, umgehen - sonst hätte auch das ein oder andere referat mit internetquellen gar nicht in vollem umfang gehalten werden können. da muss man sich dann schon fragen..

@dominiksturm: ich finde es erst mal gut, dass Sie sich als lehrkraft die mühe machen, auf computerbase diese diskussion loszutreten. an meiner schule wäre so viel engagement bei den meisten lehrern undenkbar gewesen. naja, jedenfalls kann ich meinen vorrednern auch nur zustimmen. das angebot an sich ist illegal, da ja urheberrechtlich geschütztes material frei zur verfügung gestellt wird. die nutzung selbst allerdings sieht anders aus. da der stream ja nur temporär gespeichert wird und nicht dauerhaft heruntergeladen wird, fällt es wohl in die kategorie "privatkopie" und "private nutzung" - jedenfalls sollte es mMn nicht als "download" gehandelt werden. und damit ist es eher legal als illegal und wird nicht geahndet. das war bei diesen tauschbörsen etc ja auch schon so. für das herunterladen an sich wurde man nicht zur kasse gebeten - sondern für das eigene hochladen der bereits heruntergeladenen parts usw..
 
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Legal oder nicht?
Das ist immer reine Auslegungssache der jeweiligen Staatsanwaltschaft.
Ich kenne Staatsanwälte, die interessieren sich nur für Raubkopien/Filme wenn ersichtlich ist, dass es KOMMERZIELL genutzt wird, also Software/Filme verkauft wurden.
Allerdings sieht das anscheinend die StA in Dresden etwas anders.
Aber wenn man 3 Juristen fragt, wird man midestens 3 Meinungen bekommen.
Grundsatzurteile gibt es jedenfalls noch nicht.
Im Zweifelsfall würde ich an Deiner Stelle den Schülern raten, solche Grauzonen besser nicht aufzusuchen.
Legal ist, was erlaubt ist.
Was die Schüler in der Freizeit machen, ist Aufgabe der Eltern.
Aber in der Schule muss man ein Regelwerk befolgen.
Also nur Schwarz und Weiß und dazwischen nichts.
Ich fürchte allerdings, dass viele Eltern weder die Aufsicht über die Internetaktivitäten iher Zöglinge haben noch einen Überblick über deren Computerkentnisse.
Irgendwie kommen die Kinder also dann doch an die Filme.
Denn was verboten, reizte schon immer...
 
Also Leute, natürlich ist es illegal die Filme über diese Seite zu schauen, da mann ja nicht dafür zahlt!!! Was die Grauzone angeht ist es wirklich so, dass es noch kein Urteil darüber gibt, ob das Ansehen gleichzeitig ein download ist, da die Filme nur temporär gespeichert werden.
Wenn ich mich in ein Kino schleiche, ohne zu zahlen ist das auch Erschleichen einer Leistung und strafbar.
 
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PiPaPa schrieb:
Dann appelliere in der Diskussion an die Moral. Denn die Leute, welche in der Unterhaltungsindustrie arbeiten wollen auch bezahlt werden und ihre Familien ernähren und frage ob sie, später im Berufsleben, nicht auch für ihre Arbeit Geld erhalten wollen. Zeige ihnen das hinter Produktionen nicht nur irgendwelche Millionenpromis sitzen, sondern auch normale Leute die jeden Tag zur Arbeit fahren und auch Leben wollen.

Das man bei dieser Diskussion auch über die Moral reden muss halte ich für selbstverständlich. Aber mal ganz ehrlich: Wie versucht man einem 15 jährigen (jetzt einfach mal so als Alter dahingestellt) klarzumachen, dass er von den von mir aus 50€ Taschengeld im Monat (glaube kaum, dass viele 15 jährige so viel zur Verfügung haben) Filme, CDs usw kaufen und auch noch ins Kino gehen sollen, statt sie sich diese Dinge auf anderem Wege zu besorgen. Ich kann die Schüler da schon verstehen, auch wenn es moralisch natürlich nicht korrekt ist. Im Endeffekt ist es aber die Medienindustrie selber die sich damit ein Eigentor schießt. Überall Werbung für dieses und jenes, alle sollen alles kaufen und haben wollen. Und wenn die Kids wirklich alles haben wollen ist es doch toll, dass die Werbung funktioniert ;) Nur dass man die Zielgruppen teilweise gar nicht die finanziellen Mittel haben, darüber denkt keine von denen nach. Wie gesagt, ich will das nicht gut reden aber irgendwo ist es verständlich und nachvollziehbar.
 
Danke für die Hinweise hier in diesem Forum. Nachdem ich mit dem Anwalt heute vereinbart habe, dass er mir - wenn er etwas konkretes zu diesem Thema für mich gefunden hat - eine email schickt, werde ich euch hier in diesem Forum darüber informieren. Zusammenfassend kann man also sagen, dass diese Seite mit höchster Vorsicht zu genießen ist und man sich wahrscheinlich sehr am Rande der Legalität bewegt. Und in diesem Sinne kann man die Diskussion im Moment einstellen, sonst wiederholt man sich nur in seinen Statements! Danke!

Und wie gesagt: Bei uns an der Schule werden nicht online Filme geschaut, aber sich mit diesem Thema beschäftigt. Und das ist der erste Schritt für unsere Schüler!
 
@acidarchangel
Natürlich ist es verständlich und der Anreiz ist da, doch man muss sich auch über den pädagogischen Effekt im klaren sein. Reicht mein Geld nicht muss ich eben verzicht üben, aber doch nicht einfach nehmen. Deswegen drückt man Kindern eben nicht gleich von Anfang an 50€ in die Hand ;) Sie sollen ja lernen mit ihren finanziellen Mitteln auszukommen.

Als ich in dem Alter war konnte ich mir auch nicht alles leisten, was ich haben wollte. Von 50€ Taschengeld im Monat konnte ich nur träumen - obwohl meine Eltern nicht schlecht gestellt sind und es mir locker hätten geben können. Wollten sie aber nicht.
Alles was ich mir nicht leisten konnte, da musste ich halt drauf verzichten. Oder ich habe meinen Eltern und Großeltern bei der Gartenarbeit geholfen - oder hab Zeitungen ausgetragen oder bin für die Nachbarin einkaufen gegangen etc und hab mir so etwas dazu verdient. Und konnte mir dann auch bestimmte Dinge leisten.
Wenn ich dann sehe wofür Geld da ist, angefangen bei bestimmten Markenklamotten bishin zu Smartphones usw dann hat ein gewisser Teil der Gesellschaft einfach wohl verlernt dem Konsum zu widerstehen. Aber man muss ja alles haben, andere Dinge wie eben Software, Filme, Musik etc kann man ja kopieren, kostet ja nix....
Und das ist eben der falsche Weg. Natürlich hat man früher auch selber mal Kassetten kopiert oder später eine CD gebrannt, aber auf dem Schulhof war das ja noch übersichtlich und dank Privatkopie auch gedeckelt. Aber inzwischen hat das allerdings Ausmaße angenommen, einige laden GB weise aus dem Netz herunter, da frage ich mich wann die Leute dazu kommen das alles zu konsumieren.

@dominiksturm
Die größte Gefahr derzeit, die von diesen Seiten ausgeht, sind die Abofallen die auf diesen Seiten als versteckte Werbung geschaltet ist. Gerade unbedarfte klicken da sonstwas an. Vielleicht auch etwas wovor man warnen sollte.
 
Cai-pirinha schrieb:
Zitat von HolzwurmMarkus
Wenn ich an meine Schulzeit zurück denke (schon über 15 Jahre her) hatten die IT-Lehrer weniger Ahnung als wir, das sollte nicht sein.

das ist auch heute noch so. war bis letztes jahr selbst am gymnasium und die "sperren" unserer "IT-fachleute" waren mehr als einfach zu umgehen..

Das kann man doch so pauschal gar nicht sagen, zumal sich in den letzten 15 Jahren doch sehr viel geändert hat. Damals waren die 'Informatiker' an den Schulen in erster Linie Mathematiklehrer, die sich das IT-Wissen mehr oder weniger in ihrer Freizeit draufgeschafft haben und an der Schule dann ein paar Stunden einen entsprechenden Wahlkurs gegeben haben.
Mittlerweile sieht das anders aus. Wer ein Informatikstudium über 9 Semester erfolgreich absolviert hat, dürfte dann doch ein wenig Ahnung von der Materie haben.
Und dass die 'IT-Fachleute' an der Schule das komplette System einrichten, glaubst du ja wohl nicht wirklich, oder? Das wird alles von externen IT-Dienstleistern bereitgestellt und soll möglichst ohne zeitintensive Administration laufen.
Ist ja auch klar, denn die Systemadministratoren (einer oder zwei, je nach Schulgröße) sind schließlich ganz normale Lehrkräfte, die für diese Zusatzarbeit gerade mal eine(!) Schulstunde pro Woche gutgeschrieben bekommen.

Der (kritische) Umgang mit modernen Medien ist übrigens schon längst Teil des Lehrplans und somit auch des Schulalltags (Stichwort 'Medienkompetenz'). ;)
 
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