Musiker-PC um 800 gesucht

AuroraFlash

Lt. Commander
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Wir haben vor, einen Musiker-PC zu bauen und sind uns da noch nicht ganz sicher, was man wirklich braucht: Was ist sinnvoll, was ist überflüssig?

Sicher ist bisher nur, dass er auf jeden Fall in einem Bitfenix Prodigy M soll. Das Gehäuse schluckt Micro-ATX-Mainboards.

Eine Grafikkarte soll wahrscheinlich gar nicht gekauft werden. Schätzungsweise reicht die "APU" des Intel Core i5 4670 aus.

Bisher geplant
Intel Core i5 4670 (wird wahrscheinlich nie übertaktet)
8 GB DDR3 RAM
M-ATX Mainboard
Irgendein Netzteil, möglichst leise
240 GB SSD
Dieser Brenner, aus Erfahrung gut
Sound Blaster Z wenn er denn gebraucht wird für gute Aufnahmen
Windows 8.1 OEM Lizenz

Erstmal brauchen wir einen Blick auf das Zeug: Über den Mic-Port wird mit einem Mikrofon beispielsweise die Stimme aufgenommen. Ist die Verwendung eines Sound Blasters sinnvoll? Ist die ZX besser oder ein älteres Modell besser als die aktuelle Serie etc.?
Vielleicht kennt sich jemand aus. Bei uns trennen sich die Hardware-Kenntnisse und das musikalische Wissen. :)
 
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Über den Mic-Port wird Stimme aufgenommen. Macht die Karte sinn, ist die ZX besser oder ein älteres Modell besser als die aktuelle Serie etc.?
Gar keine SK Gleich auf ein geeignetes USB Interface setzen, einfache Modelle kosten nicht die Welt stellen aber z.B auch gleich eine Phantomspeisung fürs MIC bereit, ich bin etwas raus aus der Materie weshalb ich nichts konkretes empfehlen mag aber man wird dir sicher im Musikhaus deines Vertrauens weiterhelfen können.

Das NT kannst du ruhig eine nummer kleiner kaufen das Pure Power L8 ist in Ordnung und gehört zu den leisesten am Markt
 
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Also doch auf jeden Fall sowas? Weil der Musiker das eher abgelehnt hat. Ein Interface hat er, aber kein USB-Interface.
 
Consumer-Soundkarten eignen sich nicht wirklich gut für Aufnahmen. Das gilt insbesondere, wenn man diverse Mikrofone einsetzt.
Also lass den Quatsch mit der Soundkarte, und hol dir zum Aufnehmen ein Interface. Ich benutze beispielsweise das Focusrite Scarlett 2i2, das ist für den Preis echt ungeschlagen.

Wie du richtig vermutest, reicht die Intel IGP völlig aus. Ein Xeon mit SMT wäre zwar perfekt für deinen Einsatzzweck, die gibt es aber mit IGP erst ab 235€.

Netzteil würde ich zum be quiet! Pure Power L8 greifen, das soll recht leise sein.
Eine Pico-PSU würde sich zwar anbieten (und wäre absolut lautlos), ist aber wie Voll Passive ATX-Netzteile in dem Leistungsbereich zu teuer.
 
235 Euro? Machst du mir mal ein entsprechendes Setup bei CK? Die sollen das bauen, weil sie 36 Monate Garantie geben. Ich kenne keinen anderen Anbieter, der einen so guten Support anbietet beim Rechnerbau. 2 Jahre abholen, 3 Jahre Garantie und das ohne Aufpreis. Außerdem ist der Laden in Berlin. Der Rechner wird in Berlin sein. Das macht es einfach.
 
Keine Ahnung. Er sagt, er hat ein "Interface". Ich kenne nur den riesen Kasten, nichts für USB sondern für die Bühne.

Ich versuche nur, die richtige Hardware zu kaufen. Warum ist ein SMT-Prozessor besser geeignet?
 
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Kp welche Software dein Freund einsetzen wird, aber mehrspurige Masteringsoftware freut sich immer über Kerne, und seien sie auch virtuell. Ist aber auch nur Optional. Caseking führt den Prozessor ohnehin nicht im Sortiment, warum auch immer...

Brauchbare Musikersoundkarten sind rar, die verfügbaren Modelle im Einsteigerbereich veraltet und mit Treiberproblemen belastet (ESI Juli).
USB-Interfaces sind da unproblematischer. Auf Thomann kannst du dir ja mal die Lobeshymnen zu dem Scarlett anhören. Und die hervorragende Ausgabe/Eingabequalität kann ich bestätigen.
Das Ding hat man auch mal beim nächsten Gig dabei und kann es am Laptop für Live-aufnahmen oder einfach nur als DAC für den Kopfhörer fürs Mastern missbrauchen. Recht universell das Teil.
 
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Wo ist der Vorteil eines quasi kleinen Server-Prozessors gegen den 4770k? Der 4770k hat doch alles, was benötigt würde.
 
Der Preis ansonsten geben die sich nicht viel.
Dem günstigeren 1230 fehlt zusätzlich noch die iGPU
 
Der 4770k hat bis auf den freien Multi keinerlei Vorteile gegenüber beispielsweise dem E3-1245V3, dieser kostet aber 40! € weniger. Selbst der nahezu exakt gleiche 4770 (ohne freien Multi) kostet mit 250€ immer noch mehr als der Xeon.
 
Die Mainboard-Preise sind aber ganz andere, oder?
 
Nein o.O Kenne kein 1150 Board, welches nicht auch die Xeons unterstützt. Im Zweifelsfall einfach beim Hersteller in die CPU-Supportliste schauen, da kann man seine Zweifel dann widerlegen.

Dein Board zb:
http://www.cpu-upgrade.com/mb-MSI/Z87M-G43.html

Wobei ein Z-Board mit einem Xeon völliger Blödsinn ist. Das ASRock B85M Pro4 reicht bereits vollkommen aus.
http://www.caseking.de/shop/catalog...4-Intel-B85-Mainboard-Sockel-1150::23097.html

Und zum Beweis, dass es den Xeon frisst:
http://www.cpu-upgrade.com/mb-ASRock/B85M_Pro4.html
 
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Also könnte man beim Mainboard sparen und den entsprechenden Prozessor bestellen. Das wäre eine Option? Welche sonstigen Vorteile hat der Xeon eventuell?
 
Er ist ein günstiger i7. Das wars auch schon mit den Vorteilen, aus denen du in deinem Fall nutzen ziehen kannst. Man kann ihn nur schwer und nicht weit übertakten, aber das ist ja sowieso nicht vorgesehen. Also ist er der ideale Prozessor für deinen Anwendungsfall.
Nur leider führt Caseking gerade das interessanteste Modell (E3-1245V3) nicht. Der 1230 hat zwar ebenfalls SMT, aber erst der 1245 hat auch eine IGP, somit fällt er raus. Aber ich bin auch der Meinung dass man nicht mehr benötigt außer die Garantie, die einem der Hersteller auf die Komponenten gibt. Alles weitere dauert zu lange oder führt zu langen, langen Ausfallzeiten des Systems. So gut ist nämlich der Service meist gar nicht. Somit würde ich die teile dort kaufen, wo sie insgesamt am günstigsten sind und die Kiste selbst zusammenbauen.
 
Ich kenne das. Sobald irgendetwas defekt ist, weiß man nicht was, kann es nicht austauschen und kann somit das defekte Teil auch nicht einschicken. Darüber hinaus sind 36 Monate besser als 24 und eine Garantie auf das System heißt, sie machen den Rechner lauffähig anstatt von Intel 45 Euro für einen 2,5 Jahre alten Prozessor zu bekommen. Und letzteres ist schonmal passiert.

Und ich habe nicht die Nerven dafür, im falschen Moment wieder alles wegen eines neu ausgepackten defekten Netzteils checken zu müssen etc. Es ist vielleicht eine um 50 Euro teurere Lösung, aber sie ist sicher.

Frage:
8 oder lieber doch 16 GB?
 
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Aber wie gesagt, wenn du auf Caseking bestehst, können wir uns die Diskussion über den Xeon sparen, denn (ich wiederhole) Caseking hat den nicht im Sortiment. Diverse Mainboards des unteren Preissegmentes fehlen ebenfalls wie RAM-Riegel der Marke Skill oder Kühler von Thermalright. Also auch kein HR-02 für den Prozessor. Insgesamt scheint diese Seite eher auf Gehäuse, Modding und teuren Gamerkram spezialisiert zu sein, anstatt ein sinnvolles Sortiment für verschiedenste Konfigurationen zu beherbergen.

8/16 kommt ganz auf den Umfang seiner Arbeit an. Wenn er Beethoven 7. Symphonie mit einem Kanal pro Instrument aufnimmt und dann in 192/24 Mastert, würde ich ihm 128GB empfehlen. Da er aber mit dem Focusrite erst mal auf 2 simultane Monokanäle beschränkt ist, würde ich 8GB mit Option auf 16GB verbauen, wenn es eng wird. Normalerweise reicht die Geschwindigkeit der SSD für tmp auch völlig aus, zumindest in der Musikproduktion.
 
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Wenn du einen Laden mit ca. 2 Jahren Garantie auf das von ihnen gebaute System kennst, der auch die Teile an der Tür abholt, dann sind wir im Gespräch. :)

Irgendwas gegen die Crucial M500?
 
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