Nach Zusammenbau neuer PC startet nicht

@TE

...kann ich mir nicht vorstellen dass Alternate.de da eine rechtliche Handhabe hat. Denke mal die wollen einfach nur versuchen Arbeit auf andere abzuwälzen. Wenn die dir ein Board verkaufen das beworben wird (wenn es das wurde, weiß ich jetzt nicht wirklich) als Zambezi-ready, dann sollten die auch laufen. Aber 100% sicher bin ich mir hier nicht...kenne da die Rechtslage zu wenig.

Gruß

Sapphire fan
 
Danke für deine Antwort. So kenne ich das nämlich auch, aber scheinbar wollen die Arbeit sparen. Die Aussage des Alternate-Supports ist absurd und nicht nachgedacht

Ich werde denen ein letztes mal höfflich schreiben. Sollten sie weiterhin nicht wollen, werde ich mich beschweren und an Pc Games oder Computer Bild wenden. Es geht ja schließlich auch ums Prinzip. Wer ein fehlerhaftes Produkt verkauft, sollte auch dafür gerade stehen.
 
Suche eine Lösung und nicht ein Problem ....

Den Beweis der schadhaften Lieferung ist schwerlich zu erbringen - Kulanz ist angesagt
 
@Hanne, der Beweis ist vorhanden. Was soll daran schwer sein? Das Board wurde als Zambezi-Kompatibel beworben, ist es aber nicht. Erst durch ein schwerwiegendes Update kann man damit diese CPUs betreiben. Somit ist der Fall klar. Habe Alternate auch schon mit rechtlichen Schritten gedroht, da sowas nicht sein kann, geht schließlich auch ums Prinzip.

Wenn ich mir ein Produkt dieser Preisklasse anschaffe, dann will ich auch, dass es fehlerfrei ist und funktioniert. Das darf ich erwarten.
 
Siehe Post#11

Ist das MB auch außerhalb des Towers aufgebaut ( auf Pappe liegend ) - versucht worden zu starten ?

Wenn ein MB bestellt wurde, ein Prozessor "dazu" gekauft wurde, so obliegt es NICHT dem Verkäufer, die Kompatibilität zu überprüfen - es sei denn, man hat den Verkäufer hierauf besonders hingewiesen, dass man das MB / den Prozessor nur in Verbindung der "Lauffähigkeit" erwerben wird -
 
@Hanne, sorry, aber das ist ein rechtlicher Unsinn was du da schreibst. Wie ich bereits schrieb, besteht hier eine Nacherfüllungspflicht. Ansonsten war die Werbung Verbrauchertäuuschung und somit Betrug. Im übrigen übernimmt Asus die Kosten, Alternate ist nur der Betreuung mit gegenüber verpflichtet. Auch verweist Asus auf die Händler als Ansprechpartner, direkter Annahmeservice wird von Asus nicht angeboten.

Das Board wurde von mir auch außerhalb des PCs getestet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Hersteller des MBs mit dieser Kompatibilität zum "FX"- Prozessor wirbt, so kann der Verkäufer guten Glaubens davon ausgehen, dass dem so ist - dem Käufer obliegt es zu überprüfen, ob das MB zum Prozessor / RAM / Grafikkarte passt - oder umgekehrt - nicht der Verkäufer ist hierzu verpflichtet -

Ist die BIOS-/UEFI-Version nicht dem Prozessor angepasst worden, so liegt der Mangel allein beim Hersteller - nicht beim Verkäufer -

es ist jedoch davon auszugehen, dass das MB eines der ersten Baureihe ist, dass mit der BIOS/UEFI-Version "402" ausgestattet ist - ab der Version "705" ist der "FX" allerdings erst
voll lauffähig -

Ich würde mich nicht auf ein Recht verlassen, dass keines ist - Recht bekommt man nicht immer, auch wenn man der Meinung ist, dass man recht hat -

rechtlicher Unsinn ist, wenn man ohne Überprüfung der Gesamtumstände, z. B. wie der Kauf zustande kam, auf sein vermeintliches "Recht" besteht -

EDIT: Der Umtausch des MBs dauert ca. vier bis sechs Wochen - es sei denn, der Verkäufer tauscht dieses direkt um -
 
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Hast du grad nicht gelesen, was ich geschrieben habe? Asus muss zahlen, nicht Alternate.

Alternate ist nur in der Pflicht, den Garantieauftrag weiterzuleiten, da Vertragspartner. Aber auch das wollen sie nicht machen, obwohl dazu verpflichtet.
 
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Also, bin grad im Kontakt mit Asus. Die meinten auch, dass Alternate verpflichtet ist, Garantiefälle wie diesen bis zu 6 Monate danach zu bearbeiten. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet! Nun hoffe ich, dass ich das Mainboard direkt an Asus schicken kann, warte noch auf Feedback.

Werde jetzt die Geschäftsleitung von Alternate kontaktieren, da es ums Prinzip geht und ich sowas noch nie erlebt habe. Außerdem werd ich mich an die Verbraucherzentrale wenden, da Gesetze von Alternate nicht eingehalten werden.

Ich hab mal im Internet einige Erfahrungsberichte über Alternate gelesen, erschreckend! Mein Problem ist kein Einzelfall!

Auszug:
Keine Übernahme von Verantwortung bei fehlerhafter Ware. Die anderen sind schuld. Nicht wir.

Verfügbarkeit inkorrekt, Reklamationshandling unbefriedigend

Kundenbetreuung noch verbesserungsfähig

Unnötige Schwierigkeiten bei Widerruf, lange Zeit bis zur Gutschrift

schlechter service, langsamer Versand

Verbrauchergesetze werden nicht eingehalten; Service FLOP

Schlechtes Kundenmanagement

Kein Service, extrem lange Wartezeiten bei Garantiefällen

Kundenservice desinteressiert

Werden Garantieansprüche fällig dann steht man relativ hilflos da, den Kundenfreundlichkeit darf man in dem Fall nicht erwarten

Überlasteter Service und Garantiefall-Komplikationen

Schlechter Service

Schlechte Hotline

Mieser Service

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug. Weitere Erfahrungen könnt ihr hier nachlesen:

http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/alternate_de__21831


Zitat der letzten E-Mail von Alternate:


Im Wesentlichen möchten wir Ihnen nochmals ausdrücklich mitteilen, dass ein
Biosupdate keine Leistung der Garantie ist, wie auch nicht der Gewährleistung.
Es handelt sich bei einer älteren Bios Version auch regelmäßig nicht um einen
Mangel. Ein Bios Update erfolgt auf eigene Gefahr des Anwenders.
Zum Zeitpunkt des Erwerbs dieses Mainboards, war die von Ihnen angesprochene
CPU noch nicht auf dem Markt. Auch wurde die Ware nicht explizit so beworben
(Zambezi-Kompatibel).

Ich lass mich von denen nicht verarschen! Der Teamleiter des Supports will mir weiß machen, was die Mitarbeiter mit vorrigen Mails vergeblich versuchten, dass das Mainboard nicht Zambezi kompatibel seien kann und das ein Biosupdate und somit ein fehlerhaftes Produkt kein Grantiefall wäre. Wenn es nicht so unverschämt wäre, könnte man über deren dreiste Blödheit lachen.
 
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Es hat sich in den Letzten tagen zweifelsfrei erwiesen, dass es tatsächlich ein BIOS-Problem mit FX-CPUs auf AM3+-Mainboards gibt:

So lief der FX-8150 auf keinem der kürzlich von xbitlabs.com getesteten 990 FX-Boards von Asus, Gigabyte und MSI im Auslieferungszustand; erst nachdem das BIOS mittels Phenom II-CPU aktualisiert wurde, booteten die Systeme.

Ähnliche Berichte gibt es auch aus deutschen Quellen.

Die Ursache liegt aber nicht in einem versäumnis der Boardhersteller oder Händler, sondern offenbar einzig darin, dass AMD noch "in letzter Sekunde" vor dem launch des BD unerwartet die CPU-Spezifikationen so stark verändert hat, dass eine BIOS-Modifikation erforderlich wurde (wird z.B. im Gigabyte-Forum berichtet). Da war es aber für die bereits seit Sommer ausgelieferten Mainboards zu spät.

Was die Frage einer Händlergewährleistung betrifft: Ich bin da skeptisch, jedenfalls bei Alternate, denn dort heißt es bei jedem Mainboard (auch AM3+) unter "Infos/weitere Infos":

Um auch neueste Prozessorkerne zu unterstützen, ist evtl. ein BIOS-Update erforderlich.

Aber man kann es natürlich probieren, ggf. auch auf Kulanz-Basis.

LG N.
 
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Auch bei PC Games gibt es dazu einen Artikel und die Foren sind voll mit dem Bios-Problem.

Naja, um die Schuldfrage geht es nicht. Der Verkäufer und Hersteller ist gesetzlich in der Pflicht, bestätigte auch Asus, bis zu 6 Monate Garantie zu geben, später kommt die Gewährleistung bzw. Kulanz. Sollte das Gerät in diesen 6 Monaten nicht ordnungsgemäß funktionieren, dann auf Kosten des Herstellers Reparieren, Geld zurück oder Umtausch. Hier weigert sich aber der Händler Alternate, der die Garantie abwickeln und ggf. an Asus weiterleiten muss. Das verstößt gegen deutsches Recht und ist alles andere als verbraucherfreundlich.

Auf der Homepage von Asus steht geschrieben, dass man sich direkt an den Händler wenden soll und sie keine direkten Garantiefälle bearbeiten. Somit können nur Händler Garantiefälle an Asus einschicken, deren Kosten selbstverständlich Asus übernimmt. Deshalb warte ich jetzt auf Feedback von Asus, ob ich mein Mainboard trotzdem direkt an Asus schicken kann. Ansonsten müssen die ein ernstes Wort mit Alternate reden, da es ja auch für Asus schädlich ist.

Das war jedenfalls meine erste und letzte Bestellung bei diesem verlogenen Laden. Die lügen wie gedruckt, wie man auch in dem Zitat lesen kann! Die Erfahrungsberichte bestätigen, dass Alternate nur sein Zeug verkaufen will und kein Wert auf die Kunden legt. Wer also mal den Kundenservice beanspruchen muss, ist auf sich allein gestellt. Das kenne ich von Mindfactory oder HOH nicht so.
 
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