Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community (1. Beitrag beachten!)

Sei doch mal ehrlich... du willst doch gar nicht diskutieren, sondern weiterhin auf deinem eingezäunten Hügel hocken und in Ruhe weiter deinem eigenen Narrativ folgen, ohne die geringsten Ambitionen, andere Perspektiven einzunehmen oder sich faktischen Argumenten zu öffnen, oder?

Man legt dir gut begründete und sich an Fakten und gesundem Menschenverstand orientierte Argumente auf dem Silbertablett hin, und alles was kommt, ist irgendein merkwürdig verschwurbeltes Gegenhalten aus irgendeiner Art schräger Echokammer.

Das macht es wirklich schwierig, dich weiterhin einzubinden und ernst zu nehmen.
 
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Rote Rose schrieb:
Früher hat es auch funktioniert ohne Labels
"Das haben wir schon immer so gemacht" ist immer ein schlechter Ratgeber. Und nein, es hat eben nicht funktioniert bzw. war es schlechter als heute. Warum gibt's heute z.B. Labels für die Tierhaltung?

Rote Rose schrieb:
Bildung in der Schule und die Erziehung durch die Eltern.
Wenn du die Zeit und die Muse hast, dich immer über alle erdenklichen Themen ausführlich zu informieren, dann ist das toll für dich. Ich hab keinen Bock, mich ständig über alles mögliche zu belesen und auch informiert zu bleiben.

Und das ist für nahezu alle Menschen erstens zeitmäßig gar nicht zu schaffen und zweitens ohnehin absolut utopisch, zu allen erdenklichen Themen auf dem Stand zu sein.

Deswegen ist es gut so, dass es Menschen gibt, die sich beruflich mit einem begrenzten Themengebiet beschäftigen, darin forschen und Empfehlungen geben. Dass diese allgemeinen Empfehlungen nicht immer das beste erdenkliche Ergebnis sind, mag sein. Aber sie sind besser als dein Gefühl allein.
 
und du fängst wieder an. Nein hat es nicht. Schau dir an wie verdreckt die Umwelt war. Wie lange sich Asbest und Uran in Alltagsprodukten gehalten hat.

Es hat früher genau gar nicht funktioniert.

Reglohln schrieb:
Themen ausführlich zu informieren
Das hat er doch gar nicht. Ich wette, er kann einfachste Fragen zum Thema Nachhaltigkeit, Umwelt, Lebensmittelchemie oder dergleichen nicht beantworten.
 
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Dann bin ich mal neugierig, wie ihr eine spanische Orange labeln wollt, wobei das Label die saisonalität und den Niederschlag in Spanien berücksichtigt und dem Käufer transparent macht.

Ganz zu schweigen von hochverarbeiteten Produkten
Ergänzung ()

Wie gesagt einen Durchschnittswert könnt ihr nicht benutzen, da er die weniger nachhaltige orange besser und die nachhaltige orange schlechter rechnen würde und dem Kunden so nicht erlaubt, gezielt nach Orangen aus Regionen mit viel Niederschlag zu kaufen.
Ergänzung ()

Übrigens sieht man wie es bei den enerhielabels ausgeartet ist. Früher gab es A, B, C usw. Heute gibt es AAA, AAA+++ AA und man muss erstmal recherchieren, wieviele As jetzt aktuell sind.
 
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Rote Rose schrieb:
wie ihr eine spanische Orange labeln wollt, wobei das Label die saisonalität und den Niederschlag in Spanien berücksichtigt
Gar nicht weil in der form nicht relevant. Sagten wir dir aber schon. Du kaufst den regionalen apfel ja auch nicht ausserhalb der trockenen zeit in DE…

Zum Energielabel. Ja mei, haben sie ein label, dessen wurzeln auf 1992 zurückgeht und somit 34 jahre alt ist immer mal wieder erweitert um den technischen fortschritt abzubilden. Ganz furchtbar.

Wie kann man nur so unflexibel und verbohrt sein.
 
Rote Rose schrieb:
Übrigens sieht man wie es bei den enerhielabels ausgeartet ist. Früher gab es A, B, C usw. Heute gibt es AAA, AAA+++ AA und man muss erstmal recherchieren, wieviele As jetzt aktuell sind.
Nein, es gibt nur noch A-G. Und abgesehen davon: Wie würdest du es denn ohne Label erkennen?
 
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Wenn du eine Orange kaufen willst, die nicht während einer Dürreperiode gewachsen ist, dann hilft nur eins. Wetterberichte aus der Herkunftsregion beobachten ... dann brauchst du nur noch die Info, wie lange die Orange unterwegs war und kannst feststellen, bei welchem Wetter sie gewachsen ist.

Die vier Punkte, die du oben angeführt hast, kann man gewichten ... das Wetter ist dabei einer der gringeren Einflüsse auf die Nachhaltigkeit insgesamt. Der dickste Posten ist unabhängig vom Wetter der Transport. Deswegen ist ein Apfel aus dem alten Land bedeutend nachhaltiger, als einer aus Kanada (es sei denn, man lebt in Kanada ... da gewinnt der kanadische) ... und zwar sogar dann, wenn in beiden Regionen Dürre herrscht.

Wenn ein Stück Obst vorm Verzehr um die halbe Welt gekarrt wird, spielt eine Dürre in der Herkunftsregion während der Wachstumsphase eine eigentlich eher unwichtige Rolle für die Nachhaltigkeit. Dadurch wirds nur noch ein bisschen schlechter.

Wirklich nicht nachhaltig ist der Wunsch, das ganze Jahr über die komplette Obstpalette im Supermarkt zur Auswahl zu haben ... für diese Auswahl wird nämlich eine ganze Menge Schweröl verbrannt.

Statt sich über Wetterkapriolen, die man eh nicht ändern kann, zu ärgern, wäre es viel lohnender, auf Produkte zu setzen, die weniger Weg hinter sich bringen müssen.
Das kann man ändern ... das Wetter kann man nichtmal wirklich zuverlässig vorhersagen.
 
Es ist aber eben nicht so einfach. Beispiel Äpfel. Deswegen: Nein, man kann nicht über alles informiert sein und sich daher auch keine fundierte Meinung zu allem bilden. Aber manche Menschen meinen wohl, sie könnten das.

Es wirkt manchmal wie maximaler Perfektionismus und Self-Gaslighting. "Schaffe ich das nicht selbst, bin ich weniger Wert."
 
Reglohln schrieb:
Es wirkt manchmal wie maximaler Perfektionismus und Self-Gaslighting. "Schaffe ich das nicht selbst, bin ich weniger Wert."
Und genau diese Einstellung befeuerst du durch Label, Menschen fühlen sich unter Druck gesetzt Produkte mit guten Label zu kaufen.

Für mich gilt weiterhin: Es ist viel sinnvoller, wenig zu Konsum und nichts wegzuschmeißen, als pauschal nur nachhaltiges zu konsumieren.
 
Aber das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.
Klar ist es am besten möglichst wenig zu konsumumieren, aber da wir konsumuieren müssen, weil wir sonst alle verhungern und erfrieren, wäre es doch gut Hilfen an die Hand zu bekommen, welche Produkte nachhaltiger sind als andere. Ob nun eine "CO2-Ampel" dafür der beste Weg ist, mag ich nicht zu beantworten.
 
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Rote Rose schrieb:
Und genau diese Einstellung befeuerst du durch Label,
Das genaue gegenteil ist der fall. Lenk doch nun nicht schon wieder ab! Das Beispiel
Mit dem Apfel zwigt doch nun ganz deutlich, dass es nicht so einfach ist. Da helfen label. Und gesetzliche vorgaben. Und nicht Helmut der meint, er wüsst alles besser, macht alles perfekt und regional topt alles. Weiss doch jeder. Und fährt dann mit dem auto zum Supermarkt.
Und label halten dich weder davon ab, wenig zu konsumieren, noch wenig wegzuschmeissen. Das allein ist aber eben auch nicht alles. Es ist ein anfang und label würden dir ermöglichen über deinen wissenshorizont hinaus entscheidungen zu treffen, die gut sein können.
Also hör bitte auf, ständig dir irgendeinen Quark auszudenken. Den eines weiss ich sicher, die geisteshaltung, die du hier offenbarst, war ganz sicher noch nie fortschrittlich und hat auch nix geschützt oder verbessert.
 
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Rote Rose schrieb:
Menschen fühlen sich unter Druck gesetzt Produkte mit guten Label zu kaufen.
Ach deswegen kauft die Mehrheit immer noch Fleisch und Eier aus den schlechtesten Haltungsformen.

Wem Umwelt, Klima und Tierwohl egal ist der interessiert sich auch nicht für irgendwelche Labels.
 
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Rote Rose schrieb:
Und genau diese Einstellung befeuerst du durch Label
Finde ich nicht. Die Argumentation baut ja andersherum auf.

Du meinst, du kannst dir alles selbst herleiten. In allen Dingen, die mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Aber warum ist es so wichtig für dich, das von dir behaupten zu können?

Klar, jeder Mensch hat Themen, in denen er sich besser auskennt. Aber das sind Nischen. Oder man hat (mehr oder weniger) oberflächliches Wissen in einer breiten Themenvielfalt. Alles wichtig und richtig.

Aber es befähigt uns nicht, in der Masse an Themen immer die tatsächlich beste Entscheidung zu treffen. Aber aus irgendeinem Grund meinst du, das zu können

Man darf auch Produkte nach Labels kaufen. Hey, ich achte tagtäglich auf das Vegan-Label! Warum? Weil ich keinen Bock darauf habe, mir ständig alles durchzulesen.

Es ist aber völlig ok, nicht alles zu wissen. Es ist ok, sich auf andere zu verlassen. Es darf auch Unvollkommenheit geben. Niemand erwartet, dass alles perfekt ist. Viel wichtiger ist es, sich Dingen bewusst zu sein und sie bei Entscheidungen mindestens mit einfließen zu lassen.
 
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Hallo

Kassenwart schrieb:
Ach deswegen kauft die Mehrheit immer noch Fleisch und Eier aus den schlechtesten Haltungsformen.
Qualitativ und geschmacklich gute Lebensmittel sind teuer/teurer, das muss man sich leisten können/wollen.

Kassenwart schrieb:
Wem Umwelt, Klima und Tierwohl egal ist der interessiert sich auch nicht für irgendwelche Labels.
Das ist nicht richtig, mir ist Umwelt, Klima und Tierwohl komplett egal, ich kaufe trotzdem nur qualitativ und geschmacklich gute Lebensmittel.
Ich würde z.B. Fleisch nie beim Discounter kaufen, alleine schon weil nach dem braten/grillen nur noch 1/2 - 2/3 der Größe/Menge über bleibt.
Fleisch schmeckt auch deutlich besser wenn man es bei einem guten Metzger kauft der einem sagen kann von welchem Bauer die Kuh kommt.
Label sind nicht nur was für diejenigen die sich für Umwelt, Klima und Tierwohl interessieren, ich kaufe z.B. Bio weil da weniger Chemie drin ist.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das ist nicht richtig, mir ist Umwelt, Klima und Tierwohl komplett egal, ich kaufe trotzdem nur qualitativ und geschmacklich gute Lebensmittel.
Wie oft noch: Du als Einzelperson spielst keine Rolle. Das mag für einen alten Mann mit Ragebait-Komplexen schwer zu begreifen sein, aber das ändert an der Sache nichts.

Die Mehrheit kauft billig. Und auch, wenn dein Fleisch von dem Tier nebenan ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch hochwertig ist. Geschweige denn Bio. Aussagen, wie die deinen, hört und liest man ständig. Aber es sind eben nur Anekdoten, wenn nicht sogar kompletter Paulaner-Quark, denn zu den Zahlen habe ich bereits was geschrieben.
 
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Reglohln schrieb:
Wie oft noch: Du als Einzelperson spielst keine Rolle.
Einzelpersonen gehen immer als Vorbilder voran und wecken die Motivation der anderen. Man sollte besonders nachhaltige, tugendhafte und gewissenhafte Einzelpersonen und deren Konsumverhalten viel stärker in den Fokus stellen.
 
Darum geht es doch gar nicht? 🙄 Was reißt du das jetzt aus dem Kontext?

Bitte beteilige dich doch ordentlich an der Diskussion. Bisher bist du auf fast kein Gegenargument zu deinen Aussagen eingegangen, sondern machst stets nur neue Nebenschauplätze auf. Du flutest den Raum hier einfach nur und spielst Taubenschach. Wenn das dein Ansinnen ist, dann lass es bitte.
 
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es geht schon darum, weil ihr jeden Hinweis darauf, dass es zum Beispiel bei mir tomislav oder auch vielen weiteren mit dem nachhaltigen Konsum allein aus intrinsischer Motivation klappt damit abschmettert, dass wir ja als Einzelperson irrelevant für das große Ganze seien.
 
Rote Rose schrieb:
dass wir ja als Einzelperson irrelevant für das große Ganze seien.
Ja, das seid ihr aber nun einmal. Warum du aber Tomislav in einem Satz mit Nachhaltigkeit erwähnst, weißt nur du.

Dass einige hier im Thread ein Verständnis für Nachhaltigkeit haben, ändert nichts am großen Ganzen. Die Zahlen zeigen es doch. Wie erklärst du denn die desaströse Bio-Fleisch-Quote, den generellen Fleischkonsum oder den Anteil von Haltungsstufe 1 in den Läden? Mit deiner Vorbildfunktion?

Es leben je nach Quelle um die 1-1,5 (hier und da auch mal 2+) Millionen Menschen in Deutschland vegan. Bezogen auf die Gesamtheit der Menschen in Deutschland kann man das mit deinem Beispiel einer einzelnen Personen vergleichen. Siehst du diese Menschen als Vorbilder? Aus meiner "Bubble" heraus könnte ich jetzt behaupten, dass ich soooo viele Leute kenne, die vegan leben. Ändert nur absolut nichts an den kalten Zahlen.

Also: Wer sind genau die
Rote Rose schrieb:
?
 
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