News Nächste Klage: Musk will bis zu 134 Milliarden US-Dollar von OpenAI und Microsoft

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Alphanerd schrieb:
Reiche Spenden ihren eigenen Stiftungen für Steuervermeidung
Was aber ein ganz anderes Thema ist. Musk zielt auf Publicity ab und wollte sowieso schon immer im Mittelpunkt stehen. Dieser Egozentrismus geht weit über Geldgier hinaus und das macht es so gefährlich und absurd zugleich.
 
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Die einen sagen; So ein Unsinn - das ist haltlos und andere reden von Betrug weil Spenden als Kapitel abgezockt wurden um keine Anteile abgeben zu müssen. Genau deswegen klären das jetzt die Gerichte :) Ich persönlich denke, dass er durchaus Chancen hat nicht leer auszugehen. Stellt euch das nur mal in DE vor; Ich gründe irgendwas unter dem Vorwand gemeinützig zu sein um Spenden als Kapital aufzubauen und mache dann wenns gut läut ein Unternehmen draus und musste keinen Investor Anteile bei Gründung geben. Ist doch super. Aber sicher nicht ganz korrekt.... Die Frage hier ist also; Wie lange darf das zurück liegen und hat ein Spender dann noch rückwürckend Anspruch, weil er unter falschem Vorwand gespendet hat. Genau genommen ist seine Spende ja jetzt ein Invest ohne das er was davon hat. Ich bin aus rechtlich wirtschlicher Sicht gespannt, wie es ausgeht.
 
Northstar2710 schrieb:
Gewinne und OpenAI in einem Satz? Irgendwie passt das nicht. habe ich es Artikel überlesen wodurch diese gewinne entstanden sein sollen?
Wenn er Anfangs in der Investitionsrunde sagen wir 30% reingesteckt hat will er jetzt auf Basis des Unternehmenswerts von OpenAI (waren das nicht 500 Mrd.?) seine 10-20% vom Unternehmen als Entschädigung ausgezahlt bekommen.
 
M@tze schrieb:
Es ist nur noch traurig. Anstatt mit Leistungen zu glänzen, wie es früher mal war, kennt Elon mittlerweile nur noch den Weg, unliebsame Mitbewerber oder allgemein Personen die nicht seinem Weltbild entsprechen oder seine Meinung teilen, mit Klagen zu überziehen oder anderweitig versuchen zu schädigen.
Er verklagt hier weder ne Privatperson noch nen kleinen Verein oder sowas... er verklagt hier ein großen Konzern.

Die ihm jetzt vorwerfen das er das selbe versucht hat, was sie jetzt mit Microsoft und Sam Altmann gemacht haben.

Sie haben vermutlich legale Steuerschlupflöcher benutzt um moralisch Steuern zu hinterziehen und das Geld für Spendern benutzt um sich (und Microsoft) zu bereichern, mit vorgetäuschter Gemeinnützigkeit. Die Gemeinnützigkeit von OpenAI ist genauso Gemeinnützig wie die von Porsche, man verkauft an Leute Produkte die sie wollen aber damit kann man sich nicht als Gemeinnützigen Verein anmelden in nem normalen moralischen Rechtssystem. Die sind auf 300 Milliarden Wert evaluiert und sind nur ne Front für Microsoft.

Das hat auch gar nichts mit Meinungen zu tun. Er ist auch nicht nur Spender sondern auch Gründer wenn du von ner Firma Gründer bist die dich aber anlügen das es ein gemeinnütziger Verein sei, und danach der Plan aufgeht das man stinkreich wird, auch mit dem Geld von Musk dann hat man ihm falsche Tatsachen vor getäuscht. Besonders wenn er versucht hat es kommerziell zu machen und man ihm damals sagte, nene geht nicht wir sind doch ein Gemeinnütziger Verein uns kann man nicht in ne Firma verwandeln...
 
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Naja, so wenig ich Hirnilon mag, ich wäre auch sauer, wenn ich einer Organisation Geld spenden würde und die würden dann sich selbst und damit auch meine Spende "umwidmen".

Wäre übrigens schön, wenn man in Artikeln zu Leuten wie ihm und Donald nicht immer wieder ihre "Gesichter" sehen müsste.
 
CR4NK schrieb:
Ja das ist auch nachvollziehbar. Nun wollen sie (von OpenAI) aber Mails haben, die beweisen, dass Musk auch plante das ganze Unternehmen zu kommerzialisieren.
Dann könnte man es so sehen, sie haben das was er wollte damals abgelehnt, und ihm den Gewinn, der ihm dadurch verloren gegangen ist vorenthalten.

Ob er Ansprüche hat, muss tatsächlich ein Gericht entscheiden. Irgendwo verstehe ich ihn aber dann, das er sauer ist.
 
Bei sowas weiß man gar nicht, auf wessen Seite man sein sollte. Einer unsympathischer als der andere. Von daher:

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blackiwid schrieb:
Er verklagt hier weder ne Privatperson noch nen kleinen Verein oder sowas... er verklagt hier ein großen Konzern.
Richtig lesen, deswegen schrieb ich:
M@tze schrieb:
kennt Elon mittlerweile nur noch den Weg, unliebsame Mitbewerber ... mit Klagen zu überziehen oder anderweitig versuchen zu schädigen.
Nachdem er xAI gegründet hat, ist OpenAI mittlerweile ein direkter Mitbewerber und solchen versucht er schon immer Steine in den Weg zu legen, wo er nur kann.

blackiwid schrieb:
Sie haben vermutlich legale Steuerschlupflöcher benutzt um moralisch Steuern zu hinterziehen und das Geld für Spendern benutzt um sich (und Microsoft) zu bereichern, mit vorgetäuschter Gemeinnützigkeit.
Bisschen viel Spekulatius, meinst Du nicht auch?!
blackiwid schrieb:
Besonders wenn er versucht hat es kommerziell zu machen und man ihm damals sagte, nene geht nicht wir sind doch ein Gemeinnütziger Verein uns kann man nicht in ne Firma verwandeln...
Das sich nach 9 Jahren an der Ausrichtung einer Firma etwas ändern kann, hältst Du also für ungewöhnlich? In dieser Zeit, wo sich auf technischer Seite schneller Sachen ändern als andere ihre Unterhose wechseln?
 
Als Titelbild dürfte man gern ein aktuelleres Bild von Herrn Musk nehmen, auf dem sein Verfall der letzten Jahre deutlich wird. Auf Messersschneide zwischen Genie und Wahnsinn ist er wohl in Richtung Wahnsinn gerutscht. Eigentlich echt Schade, mit Tesla, Space X und früher PayPal hat er clever investiert und etwas großes daraus (mit) gemacht.
 
M@tze schrieb:
Bisschen viel Spekulatius, meinst Du nicht auch?!
Dann erklär mir mal wie du hier ne gemeinnützigen Verein in ne Firma verwandelst. Also hier wäre das wohl ohne wenn und aber Illegal. Dort offenbar wohl nicht, vermutlich daher Steuerschlupfloch und das ist moralisch dann Steuerhinterziehung, hab den Unterschied doch klar genannt moral vs Jura.
 
M@tze schrieb:
Das sich nach 9 Jahren an der Ausrichtung einer Firma etwas ändern kann
Ja ich finde es absurd einen gemeinnützlichen Verein in ein Gewinnorientiertes Unternehmen zu verwandeln das nur noch für die Interessen einer anderen Firma arbeitet.

Aber Rechtlich ist das entweder erlaubt oder illegal es scheint legal zu sein, dann wäre es auch mit Musk legal gewesen und er als Hauptsponsor damals macht Sinn das wenn man es macht mit ihm macht oder mit mehreren.
 
Ich habe mir jetzt wirklich lange Zeit genommen, über diese Situation nachzudenken. Denn der Punkt "Ich habe viel Geld schon am Anfang reingesteckt und irgendwann später profitieren andere dann davon und man selbst nicht", konnte ich nicht wirklich abstreiten, dass sich das blöd anfühlt.

Ich habe mir wirklich überlegt, wie mir das gefallen würde und wenn das bei einer Organisation passieren würde, die ich mit Spenden unterstütze.

Zwei Punkte unterschieden sich da aber fundamental. Ich bin mit meiner Spende nicht mal annähern einer der Hauptspender und zweites würde mich wunden, wenn das SOS Kinderdorf plötzlich von sich aus Profitabel wird. Aber selbst wenn, spendete ich ja, weil ich es richtig fand und würde mich freuen, wenn es sich dann selbst tragen könnte.

In dem Punkt glaube ich aber nicht, dass Musk jemals im Blick hatte, das OpenAI einen positiven Effekt haben wird, oder soll. Er sah nur, dass es sehr Profitabel sein kann.

Passender fand ich dann da eher ein Vergleich zu Mozilla. Und jetzt nicht auf mich bezogen, sondern wohl eher auf google. Google zahlte weniger aus Überzeugung der Produkt und dessen Philosophie, sondern da es für sie ein Geschäft war, dass ihre Suchmaschine die Standardeinstellung ist. Ich glaube aber nicht, dass google jemals Anspruch auf Mozilla erheben würde.

Letztlich muss ich sagen. Entweder ging es Musk um die Idee, welche er unterstützen wollte und es ihm nie um das Geld ging, oder es war für ihn schon immer ein Geschäft und er hat sich verzockt und verloren.
 
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