News Netflix, Disney+ und mehr: Streamingdienste zu Investitionen in deutsche Filmindustrie verpflichtet

HAse_ONE schrieb:
Das aus Deutschland auch gutes kommen kann, haben auch gut im "Westen nichts neues" und "der Tiger" gezeigt.
Aber wenn man mal schaut was sonst so kommt "Schantal im Mächenland" "Till Schweiger Blödsinn Teil drölf" etc. und diese dann aber auch leider sehr oft sehr erfolgreich sind, kann ich oft nur noch den Kopf schütteln.
Ein Blick in die deutsche Filmgeschichte zeigt, dass wir mal die Filmfabrik der Welt waren und heute diskutieren, wir über Till Schwieger und Uwe Boll..
Ich kann zum Thema deutsche Filme nur die Kack und Sachgeschichten empfehlen.
Oder mal einen Besuch beim Studio Babelsberg.
 
DerMond schrieb:
Geh mal lieber auf (oder informiert dich zumindest) über kleinere Filmfestspiele und deren Teilnehmer. Die Budgets sind oftmals lächerlich gering.

Gerade Indieproduktionen gelangen momentan immer mehr an Traktion. Iron Lung z.b. vom Youtuber Markiplier. $4 Mio gekostet, $50 mio eingespielt. Nur im Kino und nur im englischsprachigen Raum (ab 31.05. dann als VoD auf Youtube). Oder Backrooms, der am 29.05. ins Kino kommt, mit einem Budget von $10 mio.
 
Fyrex schrieb:

Gegenfrage: Was haben wir denn, egal auf welchem Gebiet, in Kinoqualität ?

Sowas wie Terminator 2 aus Deutschland... The Fast and the was auch immer... Rushhour... Apocalypse now, Platoon, Full Metal Jacket, Avatar, Avangers, StarWars... UND UND UND...

Was hat good old Germany ? Autobahnraser, Manta Manta, Ballermann.

Das Boot und Schindlers Liste sind die einzigen Filme, die hier international herausstechen. Vielleicht sind auch noch ein paar wenige andere dabei. Aber der Rest ist einfach nur Schrott. Da finde ich selbst die alten Peter Alexander Schinken noch sehenswerter.
 
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Lola rennt, Der Tiger, Im Westen nichts neues, Sonne und Beton, Toni Erdmann, Systemsprenger, Aus dem Nichts, Werk ohne Autor. Was ist denn der Maßstab? Das der Film sauteuer ist, die Straßen leer fegt oder einfach mal etwas erzählt, was man nicht schon 100x gesehen hat?

Neben der ganzen deutschen "Hits" aus der Fremdscham-Schublade die hier schon genannt wurden. Die waren auch kommerziell sehr erfolgreich.

Individueller Geschmack ist nun mal nicht ausschlaggebend, auch wenn es ganz wunderbar zum eigenen Bias passt. Du bist halt nicht die Geschmackspolizei und die sollte es bei der Förderung auch nicht geben. Am Ende wurden "Dark" und "Fuck ju Göhte" gefördert. Genau wie der Rundfunkbeitrag für Musikantenstadl und Monitor genutzt. Genau wie der Krankenkassenbeitrag Rauchern und Risikosportlern zu gute kommt. Darauf hat man sich in diesem Land mal geeinigt.

Kein Milliardär wird daran gehindert einen Multmillionen-Dollar Blockbuster in Deutschland zu machen. Man müsste es einfach nur tun!
 
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Cat Toaster schrieb:
Genau wie der Krankenkassenbeitrag Rauchern und Risikosportlern zu gute kommt. Darauf hat man sich in diesem Land mal geeinigt.

Die sind das aber nicht die die Kassen leer saugen das ist eine andere Gruppe (nein nicht die flüchtlinge)
 
drago-museweni schrieb:
Wenn dabei solche Qualität wie bei der Serie "Dark" rauskommt fände ich das sehr gut mag generell Produktionen aus Europa, wie zb. Die Brücke, Black Spot, Bordertown, oder auch Kleo super.
Kann ich nur zustimmen, es gibt überraschend gute deutsche Produktionen die (aus welchen Gründen auch immer) kaum Anklang finden. Fand zB die Knochenfrau auch recht gut, auch wenn die Handlung ziemlich ausgeartet ist. 😂 Das Boot wäre ein weiterer Klassiker. Oder „Der Pass“, geniale Krimi-Serie. Das US-amerikanische 0815-Gedöhns kann mir mittlerweile gestohlen bleiben, Netflix ist voll von dem Schrott.
 
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Mit der Zwangsabgabe (ex GEZ) finanzieren wir schon mit enormen Summen die deutsche Filmindustrie. Allein rund 70 Krimiformate in den ÖR und offenbar reicht es immer noch nicht.

Wenn Produktionen aus D ohne Subventionen nicht überlebensfähig sind, besteht offensichtlich kein Interesse an ihnen und dann darf das mit ihnen geschehen was mit allen geschieht, die am Markt vorbeiproduzieren.

Wenn „Künstler“ sich verwirklichen wollen, sollen sie die Finanzierung selbst organisieren. Das gilt übrigens auch für Theater, Kunst und ähnliche „kulturell wertvolle“ Geschichten.
 
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bloss nicht. deutsche filme sind ausnahmslos schlecht.
ich kann schon am bild und am ton (ohne sprache) erkennen, dass es was deutsches ist.
es ist einfach nur mies gemacht...und dann diese emotionslosen schauspieler und schlechten drehbücher...
und jetzt zwingt man den kunden für dises komunistenscheisse auch noch zu bezahlen.
Warum nicht so: möge der bessere film gewinnen...ohne staatliche einmischung?!
 
zEtTlAh schrieb:
Gegenfrage: Was haben wir denn, egal auf welchem Gebiet, in Kinoqualität ?

Sowas wie Terminator 2 aus Deutschland... The Fast and the was auch immer... Rushhour... Apocalypse now, Platoon, Full Metal Jacket, Avatar, Avangers, StarWars... UND UND UND...
Interessant was Du so gut findest ...
Mit der deutschen Filmförderung erstellt, weil unter anderem in Deutschland gedreht:
Grand Budapest Hotel (4 Oscars), Im Westen nichts Neues (4 Oscars), Inglourious Basterds, The First Avenger: Civil War, Babylon Berlin, Dark, 1899, John Wick: Kapitel 4 ...

bytzmaster schrieb:
Warum nicht so: möge der bessere film gewinnen...ohne staatliche einmischung?!
Informierst Du dann die berühmt-berüchtigten "Kommunisten"-Staaten wie USA, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Spanien, Italien, Mexiko usw. darüber, dass Du es doof findest, dass man einerseits Projekte unterstützt und anderseits auch noch den Zuschauer für die Produktion und den Konsum mitbezahlen lässt?
 
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Carsti80 schrieb:
Interessant was Du so gut findest ...

Nur weil es in DE gedreht wurde, ist es noch lange kein deutscher Film. Wie viele deutsche Top Schauspieler haben denn eine Hauptrolle in den Filmen die du aufgezählt hast ?

Einzige Ausnahme ist Im Westen nichts neues. Bombastischer Film, aber bei einem waren sich die Kritiken einig: Man versteht kein Wort. Ich musste den Film auf Krampf ankucken weil der Dolby der Oberhammer ist. Aber 3/4 vom Film nur Genuschel.
 
zEtTlAh schrieb:
Man versteht kein Wort. Ich musste den Film auf Krampf ankucken weil der Dolby der Oberhammer ist. Aber 3/4 vom Film nur Genuschel.
Das ist bei englischen Filmen auch so

Wir sind halt die Tonspur aus dem synchrostudio gewöhnt und keine Aufnahme von Set.

Außerdem hat es vlt einen stilistischen Grund. Sind ja an der Front und nicht im Opernhaus.
 
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zEtTlAh schrieb:
Nur weil es in DE gedreht wurde, ist es noch lange kein deutscher Film. Wie viele deutsche Top Schauspieler haben denn eine Hauptrolle in den Filmen die du aufgezählt hast ?
Du schriebst:
zEtTlAh schrieb:
Gegenfrage: Was haben wir denn, egal auf welchem Gebiet, in Kinoqualität ?
Jetzt sind alle Gebiete raus und es bleiben nur noch die Schauspieler? Und dann müssen das auch noch Top Schauspieler sein? Woran machst Du einen Topschauspieler fest? Mindestens einen Oscar als bester Hauptdarsteller? War schon spektakulär als Arnold Schwarzenegger, Vin Diesel oder The Rock ihre Oscars in dem Bereich bekommen haben
 
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Carsti80 schrieb:

Dann beschreibe ich das nochmal etwas verständlicher:

Egal welches Genere. Ob Action, Comedy, SciFi und was es so alles gibt.

VON einer deutschen Produktion (darum geht es doch hier) und idealerweise noch mit deutschen Schauspielern. Nicht zwingend IN Deutschland. Aber mit internationalem Erfolg.

Und DAS gibt es quasi kaum. Außnahmen (Schindlers Liste, Das Boot. Im Westen nichts neues hast du ja bereits auch genannt).

Die deutsche Film Industrie hat einfach nicht das Zeug, internationale Kracher zu landen. Wobei witzigerweise Alarm für Cobra 11, wo in jeder Folge der gleiche Stunt gemacht wird, in Frankreich sehr beliebt ist. Aber das ist noch weit weg von International.

Und nur weil ein Deutscher in Gladiator mitgespielt hat (ich glaube es war Gladiator), ist das noch lange keine deutsche Produktion.
 

Internationale und künstlerische Erfolge​

  • Im Westen nichts Neues (2022): Die Neuverfilmung des Remarque-Klassikers von Edward Berger wurde zwar primär über Netflix distribuiert, lief aber auch im Kino. Der Film gewann vier Oscars (darunter „Bester internationaler Film“) und sieben BAFTAs.
  • Toni Erdmann (2016): Maren Ades Tragikomödie feierte Weltpremiere in Cannes, wurde für den Oscar nominiert und gewann den Europäischen Filmpreis in allen Hauptkategorien.
  • Systemsprenger (2019): Das Drama von Nora Fingscheidt über ein schwer traumatisiertes,懷 aggressives Mädchen (Helena Zengel) war ein weltweiter Festivalerfolg (Silberner Bär auf der Berlinale) und dominierte den Deutschen Filmpreis.
  • Aus dem Nichts (2017): Das NSU-Drama von Fatih Akin mit Diane Kruger in der Hauptrolle gewann den Golden Globe als bester fremdsprachiger Film.
  • Werk ohne Autor (2018): Florian Henckel von Donnersmarcks dreistündiges Epochen-Drama erhielt zwei Oscar-Nominierungen (Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera).
 
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Raul99 schrieb:
Zum Glück leben wir nicht im kommunistischen USA da wird diese Filmindustrie mit schätzungsweise 1,5 Milliarden Steuern gefördert.
Und? Die USA haben auch ein BIP von 32 Billionen Dollar, Deutschland ein Achtel davon. In beiden Fällen ist das relativ zu anderen staatl. "Förderungen" ein Fliegenschiss. ;)
 
zEtTlAh schrieb:
Die deutsche Film Industrie hat einfach nicht das Zeug, internationale Kracher zu landen
So so! Und wie erklärst du dir dann dass alleine der Klassiker "Derrick" in über 100 Länder verkauft wurde?

Bei neuen Serien kannst dich ja gerne mal nach dem internationalen Erfolg von Bad Banks, Charité, der Kudamm Reihe oder Deutschland 83, Tatortreiniger, Türkisch für Anfänger erkundigen, um nur einige zu nennen.
Falls das jetzt nicht so dein Genre ist kannst es auch mal mit Dark, Unorthodox, Barbaren, 4 Blocks, How to sell drugs online probieren.
Ja, und kaum zu glauben, selbst die Neuauflage von Sissi läuft blendend außerhalb von Deutschland und Österreich.

Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe ich selbstverständlich nicht.

BTW:
Schindlers Liste ist von Spielberg, also amerikanisch!
 
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zEtTlAh schrieb:
Nur weil es in DE gedreht wurde, ist es noch lange kein deutscher Film. Wie viele deutsche Top Schauspieler haben denn eine Hauptrolle in den Filmen die du aufgezählt hast ?
Und wenn wir tolle Deutsche Schauspieler haben, sind die nicht mehr in Deutschland bzw. Tod

R.I.P Udo Kier : (
 
Relict schrieb:
Und? Die USA haben auch ein BIP von 32 Billionen Dollar, Deutschland ein Achtel davon. In beiden Fällen ist das relativ zu anderen staatl. "Förderungen" ein Fliegenschiss. ;)
Also sind die USA ein kommunistischer Staat? Bleiben wir doch mal bei der Sache, anstatt immer neue Strohmänner aufzubauen.
 
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