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NewsNetwork Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?
Gibt halt Fotos die sind heute nicht mehr machbar. Z.B. habe ich vom Fluss in Tokyo noch den Tokyo Tower als Panaorama mit der Rainbow Bridge fotografiert. Als ich 2023 die Location nochmal abschecken wollte habe ich gesehen das nun Hochhäuser vor den Tokyo Tower stehen.
@Boimler
ist halt wieder das Problem mit Chinasoftware im Netzwerk, deswegen kaufe ich mir auch keinen China-Router es sei denn da kann WRT-Firmware drauf. Auf China-Hardware kann man schlecht verzichten, aber China-Software reicht schon auf dem Tablett.
Ich kann es nur empfehlen - gerade wenn man nicht den Umfang von Truenas braucht, ist OmniOS eine schlanke Alternative. Die Entwickler sind auch etwas konservativer im Bereich neue Funktionen von ZFS zu implementieren - was kein Nachteil sein muss.
Ich bin vor einem Jahr von Solaris auf OmniOS gewechselt - da ich dann doch gerne ein updatefähiges System gehabt hätte. Allerdings ist Solaris schneller gewesen, was Transferraten im Netzwerk anbelangt, so um die +- 20 MB/s.
@Chaosbreed
Da könnte man sich dann die NitroWall von NitroKey anschauen - gibts mit OPNSense oder Open WRT. Und das proprietäre UEFI wurde durch Dasharo Coreboot UEFI ersetzt.
Najo letztendlich ist TrueNAS ja nur eine Oberfläche für Linux - ich finde das ein gutes Konzept.
Man kann es bequem bedienen für die Standardsachen aber kann es trotzdem auch extrem erweitern wenn man will, man hat die aktuelle Linux HW Unterstützung und halt durch den Linux Unterbau eine krass aktive Community was Entwicklung etc angeht.
Was mich Mal an die ganzen transcoder Freaks interessiert. Warum transcodiert ihr überhaupt noch Medien? Habt ihr da echt noch Probleme beim streaming wie vor 15 Jahren oder welche Vorteile hat das aktuell noch?
Letztes mal hatte ich es so ca um 2014 benötigt wegen meinem TV. Danach hatte ich immer einen mini PC dran und seitdem brauch ich das transcodieren gar nicht mehr.
Aktuell ist resp. war es nur eine spielerei. In der Jellyfin Android App muss ich den Video player type auf "integrated player" setzen damit nicht transcoded wird.
Generell würde ich dir zustimmen, dass das mediale Festhalten heute schlimme Züge angenommen hat. Wenn ich z.B. Leute sehe, die bei einem Konzert quasi permanent fotografieren oder ein Video machen, dann denke ich mir nur, was stimmt mit denen nicht, die sollten doch einfach das Erlebnis genießen.
Allerdings ist die Erinnerung der meisten Menschen fehlerhaft (das kann man empirisch schon anhand von Zeugenbefragungen nachweisen) und wird mit der Zeit immer schlechter/verwaschener. Somit habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn jemand Fotos von bestimmten Ereignissen, Orten oder Personen anfertigt, um die Erinnerung an diese "frisch" zu halten bzw. wieder auffrischen zu können.
Was mich Mal an die ganzen transcoder Freaks interessiert. Warum transcodiert ihr überhaupt noch Medien? Habt ihr da echt noch Probleme beim streaming wie vor 15 Jahren oder welche Vorteile hat das aktuell noch?
Ich hatte den Fall jetzt auch das erste Mal: Ein Video statt in H.264 in AV1 encodiert und der Fernseher erkennt es jetzt nicht mehr. Ist ärgerlich, aber dann wandle ich es eben noch einmal um. Der Kompressionsvorteil von AV1 ist bei den wenigen Serien und Filmen, die ich digital habe, zu vernachlässigen.
Allerdings ist die Erinnerung der meisten Menschen fehlerhaft (das kann man empirisch schon anhand von Zeugenbefragungen nachweisen) und wird mit der Zeit immer schlechter/verwaschener.
Ja. Das kann teilweise groteske Züge annehmen.
Unser Gehirn arbeitet eben nicht wie eine Festplatte, bei dem eine bitgenaue Kopie der Erinnerung unveränderlich gespeichert ist. Es ist ein lebendiges Netzwerk. Schon allein ein Abrufen von Erinnerungen führt zu dessen Verfälschung.
Insofern hast Du völlig Recht. Fotos sind da eine sinnvolle Ergänzung.
Aber Du hast auch damit recht, das sich viele durch einen übermäßigen der Foto- und Filmwahn des eigentlichen Erlebens berauben.
Was ja auch die Aufnahmen entwertet. Man guckt sie sich eigentlich nicht mehr oder nur noch selten dann, weil man mit dem damit verbunden Erlebnis gar nicht richtig emotional verbunden ist.
Wie so oft, gilt es den passenden Mittelweg zu finden.
Oder halt ne 360° Kamera die ständig mitfilmt, ohne das ich mich darum kümmern muss und wo ich im nachhinein auch noch irgendwo hingucken kann, wo ich beim Live-Erlebnis nicht hingeschaut hab. :-)
Wobei es erstaunlicherweise Personen mit Inselbegabung gibt, die da sehr nahe rankommen. Aber auf den Durchschnittsmenschen trifft das eben nicht zu. Seine Erinnerung wird zu sehr durch Erfahrungen, Vorprägungen, Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen und sonstige die objektive Wahrnehmung beinträchtigen Einflüssen gelenkt.
Also bis auf paar Ausnahmen alles H.264 und H.265/HEVC bei mir, nur sehr wenig AV1 oder anderes.
Audio ist dagegen etwas bunter.
Reencoding in AV1 würde mich dementsprechend ziemlich viel Rechenleistung kosten, sowohl jetzt als auch bei etwaigen Clients die kein AV1 sprechen, nur um "etwas" Speicherplatz zu sparen.
so begabt bin ich jetzt nicht, dass meine erinnerungen garantiert realitätsgetreu sind. ein foto/video könnte aber auch nicht alles einfangen (zb gerüche, temperatur, gemütszustand, gedanken etc). sonst könnte man ja auch ein video von der karibik in dauerschleife anschaun und das mit urlaub gleichsetzen.
ich mach aber lieber sachen direkt, anstatt immer ein gerät in der hand zu haben, durch das ich die welt anschau.
wenn dann noch mehrere leute dabei sind und man sich später mit ihnen über die erinnerungen austauscht, werden diese dabei teilweise korrigiert und aber auch verfälscht.
wenn mir jemand mal urlaubsbilder zeigt mit mehreren reisenden, krieg ich auch unterschiedliche geschichten pro bild und reisenden erzählt. ich zeige eben keine fotos, sondern der zuhörer muss sich die bilder aus meinen geschichten vorstellen.
Also macht jemand der Fotos macht keine Erinnerung weil beim Fotourlaub lässt man das Gehirn Zuhause oder wie?
Und außerdem sind Fotos erstens erinnerungsstütze und zweitens können Fotos auch das eigene Leben überdauern.
Zudem ist es bei der Hauptgrund warum ich Urlaub mache. Erholen kann ich mich im Bett liegend. Aber die Herausforderung immer bessere Motive zu machen als das letzte Mal das zieht ein raus und erst dadurch erlebt man Dinge die man normalerweise nie erlebt. Durch die Fotografie bekommt man auch ein ganz anderen Blick auf die Welt da man ständig auf kleine Details achtet die man vorher nicht beachtet hat.
Ergänzung ()
alyk.brevin schrieb:
ich mach aber lieber sachen direkt, anstatt immer ein gerät in der hand zu haben, durch das ich die welt anschau.
Da merkt man auch das du keine Ahnung von Fotografie hast.
Wer etwas Anspruch in der Fotografie hat als einfach nur ein Handy hinzu halten nimmt sich sehr viel Zeit mit der Sache bevor man ein Foto macht. Man überprüft die Location warten teilweise Stunden für die idealen Bedingungen und Zeitpunkt und beobatet dadurch sehr lange die Umgebung.
Niemand beschäftigt sich mehr als jemand der ein gutes Foto von einer Sache oder Objekt machen will. Wenn man den hochen Anspruch hat dann ist man viel tiefer in der Umgebung verbunden als wenn man als Urlauber laut quasselt durch die Straßen schländer und jedes Objekt nur für Bruchteil unter 1sec anschaut.
Teilweise habe ich für ein Foto die Location an unterschiedlichen Tagen mehrmals besucht.
Oder teilweise habe ich für Zeitraffer Aufnahmen mich daneben gesetzt und über mehre Stunden die Umgebung beobachtet und genossen. Meist von Tag zur Nacht.
Aber ich kann verstehen das Menschen wie du keine Lust haben sich mit dem Thema zu befassen und einfach nur abhängen wollen oder Action haben wollen. Fotografie verschlingt viel Zeit.
Auch das kann ich nachvollziehen.
Nichtsdestotrotz ist es ja für sich selber auch ganz hilfreich für Erinnerung den ein oder anderen Ankerpunkt als Foto zu haben. Das heißt ja nicht, das man pausenlos alles mitfilmt.