News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

SheepShaver schrieb:
@Dark_Soul
Ich schrieb RAID und zusaetzlich Offsite-Backup (sprich an einem physisch von der Ursprungsstelle getrennten Ort). RAID ist natuerlich kein Backup sondern dient nur Verfuegbarkeitszwecken.
Du sagtest man müsse Raid 1 oder Raid 6 nutzen wenn einem die Daten sicher sind. Fraglich wäre was denn die Alternative wäre? JBOD? Abgesehen davon ist Raid 5 je nach Medientyp auch absolut ausreichend. Niemand, dem seine Daten wichtig sind, würde ein Raid 0 oder JBOD fahren, daher eben meine Frage was du überhaupt aussagen wolltest.
 
NAS läuft auf über ein Raspberry Pi 4 mit OMV. Funktionen sind ausreichend Updates gibt es ewig und keine Herstellereinschränkungen.

Fertig NAS sind für mich ein Graus. Ja Sie sind einfach aber der Stromverbrauch im Idle ist trotzdem viel höher als bei einem Pi4, selbst ein Pi5 ist da sparsamer.

Wenn ich den Pi4 nicht als NAS hätte oder mehr Leistung bräucht, dann würde ich eher zu einem Mini-PC mit Notebook CPU greifen, oder einen Intel N100/N150. Die brauchen im Idle genau soviel Strom wie ein Fertig-NAS sind aber flexibeler und Leistungsfähiger.
 
Vor 12 Jahren mit einer Synology DS414 angefangen und diese noch neu gekauft, mittlerweile rödelt eine gebrauchte 1821+ mit 10GbE- Karte vor sich hin. Es sind 6x Seagate Ironwolf Pro 22TB + 1x 28TB im RAID6 verbaut. Ist unser kleines Datengrab im Mehrfamilienhaus und fungiert auch noch als Medienserver.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NadaSurf
Scardust schrieb:
Als dann alles da war gab's Probleme im Fehlerlog und was finde ich heraus? In der Zeit wo ich auf ein Angebot gewartet habe sind die 8TB WD Platten aus der Kompatibilitätsliste geflogen.

Tja jetzt sitz ich hier und bin genervt.

Probier doch einfach mal ein anderes Betriebssystem. Je nachdem, was du mit dem NAS vorhast, ist das ohnehin die bessere Option. Dass mit den Kompatibilitätslisten bei UGreen ist komplett albern.

Betrifft hier auch jemanden: https://www.computerbase.de/forum/threads/neuer-ugreen-dxp2800-fehler.2262976/ mit anderem Modell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das MatZe schrieb:
DIY ist keine Option?
Meine Taktik dabei war - um damit überhaupt erst mal warm zu werden - einfach n alten PC recyclen, irgend ne HDD/SSD, die man noch rumfliegen hat, dran stecken und los geht's. (Test-)Share einrichten, mal ein paar Daten hin und her kopieren etc.

Sowas kann man doch auch noch einfacher mit Virtualbox und Co machen?
 
Ich habe ein Synology DS1621+ mit einer DX517 Erweiterungseinheit.
Insgesamt gibt es 7 x Seagate Ironwolfe mit 12 TB, im RAID 6, davon eine als Hotspare-Festplatte für den Fall eines Laufwerksverlustes. Dazu gibt es noch eine 512 GB SSD im zweiten Speicherpool, auf der die virtuelle Maschine für die Heimautomatisierung läuft. Der Arbeitsspeicher ist von 8 GB auf 32 GB EEC erweitert worden. Das NAS und die Erweiterungseinheit hängen an einer USV, weiterhin werden die wirklich wichtigen Ordner wöchentlich per Synology C2 in ein BackUp übertragen.
Könnte sein, dass es etwas übertrieben ist ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: croshanks
Marke Eigenbau mit Unraid und 20 Platten :rolleyes:
So über die letzten 20 Jahre sind es dann über 150TB geworden...
Das Backup NAS ist quasi ein Klon, aber mit "nur" 8 Platten mit jeweils 8TB für die wichtigsten Daten.
 
Uzer1510 schrieb:
Sowas kann man doch auch noch einfacher mit Virtualbox und Co machen?
Viel zu einfach!:freaky:



Aber ja, du hast vollkommen Recht. :D



@Chaosbreed mein altes Zyxel NAS326 kommt im Idle mit HDD Spindown mit 5W zurecht.
Aber zieht zugegebenermaßen auch echt keinen Hering vom Teller. :D Dagegen ist selbst n Raspi 3 schon ne Rakete...
Aber für ne einfache Samba-Freigabe hat's mir einige Jahre allemal gelangt.
 
Chaosbreed schrieb:
Wenn ich den Pi4 nicht als NAS hätte oder mehr Leistung bräucht, dann würde ich eher zu einem Mini-PC mit Notebook CPU greifen, oder einen Intel N100/N150. Die brauchen im Idle genau soviel Strom wie ein Fertig-NAS sind aber flexibeler und Leistungsfähiger.
In den Ugreen NAS ist der N100 drinnen und die sind extrem sparsam, finde ich. Hab Pihole auf der SSD liegen und der Verbrauch ist gegenüber einem Raspberry zwar höher, aber nicht so, dass das kostenmäßig einen Ausschlag geben würde, jedenfalls wenn ich davon ausgehe, dass Pihole und NAS vorher getrennte Systeme waren.
 
Dark_Soul schrieb:
Du sagtest man müsse Raid 1 oder Raid 6 nutzen wenn einem die Daten sicher sind. Fraglich wäre was denn die Alternative wäre? JBOD? Abgesehen davon ist Raid 5 je nach Medientyp auch absolut ausreichend. Niemand, dem seine Daten wichtig sind, würde ein Raid 0 oder JBOD fahren, daher eben meine Frage was du überhaupt aussagen wolltest.
Im Thread wurden merhmals RAID und Backup vermischt. Genau das wollte ich klarstellen: RAID ersetzt kein Backup. RAID sorgt nur für Verfügbarkeit, ein separates Backup (idealerweise offsite) ist trotzdem zwingend notwendig. Man braucht beides, nicht entweder oder. RAID 1 und RAID 6 habe ich bewusst als Beispiele für sinnvolle Redundanz genannt. JBOD oder RAID 0 sind bei relevanten Daten keine Option.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Benj, thelittledevil und oem111
SheepShaver schrieb:
RAID 1 und RAID 6 habe ich bewusst als Beispiele für sinnvolle Redundanz genannt. JBOD oder RAID 0 sind bei relevanten Daten keine Option.

Jaein... ich hatte schon wichtige (gerade in Bearbeizung befindliche) Daten aus Performancegründen auf Raid 0.

Zum Aufbewahren der Daten ist Raid 0 selbstverständlich nicht geeignet...
 
Hmmm wenn man genug HDDs hat funktioniert aber auch RAIDZ1,2 und selbst 3 problemlos um ein 10 GBit Netzwerk auszulasten - und die wenigsten dürften bereits > 10 GBit sein, auch wenn das langsam kommt.
 
Boimler schrieb:
Was ich nur gemerkt habe bei dem Thema: Es gibt Daten, die sind wichtig und es gibt welche, die sind nicht wichtig. Bei mir passt alles auf 2TB und da ist schon vieles dabei, was im Notfall auch weg sein "darf".
Das stimmt. Bei mir sind es 15 TB statt 30TB die für mich wirklich wichtig sind. Aber ist halt meine Fotografie, wenn meine Wohnung abbrennt ist es zu 99% was ich problemlos mit Geld ersetzen kann, aber meine Reisen und Fotografie halt nicht. Gibt halt Fotos die sind heute nicht mehr machbar. Z.B. habe ich vom Fluss in Tokyo noch den Tokyo Tower als Panaorama mit der Rainbow Bridge fotografiert. Als ich 2023 die Location nochmal abschecken wollte habe ich gesehen das nun Hochhäuser vor den Tokyo Tower stehen.

Hingegen die ganzen Filme und Serien wären nur weniger wichtig. Die habe ich sowieso auf Blu-ray das macht halt nur wieder neue Arbeit aber wäre kein Verlust.
Ergänzung ()

Was mich Mal an die ganzen transcoder Freaks interessiert. Warum transcodiert ihr überhaupt noch Medien? Habt ihr da echt noch Probleme beim streaming wie vor 15 Jahren oder welche Vorteile hat das aktuell noch?

Also ich kenne das echt nur aus den Anfang 2000ern wo man das gemacht hatte weil die abspiel Geräte zu schwach waren und nicht alle Codec Unterstützt haben.

Ich nutze selbst Navidome, KODi und Jellyfin mit meinen eigenen Blurays und Musik alles Flacs und ich kann auf jedem Gerät alles abspielen auch unterwegs und ich habe noch nie etwas decodiert. Kann meine NAS auch nicht wegen fehlender GPU.

Daher bin ich einfach Mal neugierig warum das noch so viele machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: dasBaum_CH und Boimler
Ein Strix Halo Mini-PC mit 4TB dient als Server für quasi alles: Nextcloud, Home Assistant, Mediathek, Fotos, lokale LLMs.
 
andy_m4 schrieb:
Wie ist es bei OmniOS mit dem Hardware-Support?
Also insbesondere, wenn man mit dem NAS noch ein paar Aufgaben jenseits von reinem Storage machen möchte.
Da kann ich mangels Erfahrung nichts dazu sagen, ich nutze es nur als Dateiserver.
 
@luckysh0t ich war vor 20+ Jahren Solaris Administratorin. Soll ich das mal ausprobieren? Obwohl ich Solaris total vergessen habe.

stimmt das? Im Zitat

Die Verbindung zu Solaris:​

OmniOS basiert auf illumos, das wiederum aus dem OpenSolaris-Projekt hervorgegangen ist. OpenSolaris war Oracles Open-Source-Version von Solaris.

Die Geschichte kurz:

  1. Solaris = Proprietäres Unix-Betriebssystem von Sun Microsystems (später Oracle)
  2. OpenSolaris = Oracle veröffentlichte Solaris als Open Source (2005-2010)
  3. illumos = Community-Fork von OpenSolaris nach dessen Einstellung durch Oracle
  4. OmniOS = Ein modernes illumos-basiertes Betriebssystem

Wichtige Unterschiede:​

🔹 OmniOS ist nicht Solaris, sondern ein eigenständiges, modernes Betriebssystem

🔹 OmniOS erbt viele bewährte Solaris-Technologien (ZFS, DTrace, Zones)

🔹 OmniOS ist kostenlos und vollständig Open Source, während Solaris proprietär ist

🔹 OmniOS wird von einer aktiven Community entwickelt und regelmäßig aktualisiert

Fazit:​

Man könnte sagen: OmniOS ist der spirituelle Nachfolger von OpenSolaris und bewahrt das Erbe von Solaris, ist aber ein eigenständiges, modernes Projekt. 🚀
 
Zurück
Oben