News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem simplen Fileserver für Proxmox.
Am liebesten wäre mir ein Proxmox File Server Addon, so dass die Daten direkt auf den Datenträgern liegen und im Fall der Fälle einfach per SATA ausgelesen werden können.

Mit dem Turnkey Fileserver werd ich nicht warm, auch wenn ich den aktuell benutze.
Da ich nur 2x1TB habe, ist SATA passthrough aktuell auch keine Option.
 
Auch nichts von den Sachen vorhanden.
speichere meine wenigen Daten auf zwei Notebooks, einem 32gb Stick und einiges, ganz altes sogar noch auf Disks. :D
 
luckysh0t schrieb:
Oder man nimmt wie ich OmniOS
Ja. Kann man auch machen.
Wie ist es bei OmniOS mit dem Hardware-Support?
Also insbesondere, wenn man mit dem NAS noch ein paar Aufgaben jenseits von reinem Storage machen möchte.

luckysh0t schrieb:
mit napp-it als Web GUI.
WebUIs sind ohnehin over-rated. :-)
Das braucht man nur, um auch den unbescholtenen Bürger abzuholen. :-)

Dark_Soul schrieb:
Freust du dich nicht, dass sie einen Fehler eingesehen und gebessert haben?
Naja. Die haben ja den Fehler nicht eingesehen, weil ihnen klar geworden ist, das das eine schlechte Idee ist. Die haben sich "gebessert", weil sie dafür massiv Kritik bekommen haben und das sich vermutlich auch auf Umsatz niedergeschlagen hat.
Das Problem ist an der Stelle dann auch weniger der "Fehler", sondern das in der Firma ganz offensichtlich das Mindset vorherrscht, das man den Kunden über Gebühr melken will.

Und das war ja auch nicht der einzige Fehler. Schon zuvor hatte man ja bei Synology stark den Eindruck, als ob die veraltete Hardware an die Leute für gutes Geld verkaufen.

Da zeichnet sich also ein Gesamtbild ab und es ist eben nicht nur einfach ein dummer Fehler, der halt so mal passieren kann. Man hat eher den Eindruck, gabs vor ein paar Jahren ein breaking-bad.
 
Habe eine DS1621+ im Einsatz.
Diese hat
  • 32GB ECC RAM
  • 10GBe (E10G21-F2)
Storage:
  • 2x 1TB WD Black SN750
  • 6x WD Gold 8TB RAID 10 (also effektiv 24TB)
Als Switch nutze ich einen QNAP QSW-M400 und als Netzwerkkarte im PC eine ASUS XG-C100F.
Backups werden auf eine 14TB WD Elements gesichert sowie eine DS 220+ mit 2x 12TB IronWolf Platten und 6GB RAM.

Genutzt wird das ganze als zentraler Storage, Backups und als Jellyfin Server fürs Streaming meiner BluRay Sammlung.
 
raychan schrieb:
Schließfächer sicherer?
Sagen wir mal, es gibt auch Anbieter, die sicherer sind als die Sparkasse. Aber ja, eine Backup-Strategie ist sinnvoll. Was ich nur gemerkt habe bei dem Thema: Es gibt Daten, die sind wichtig und es gibt welche, die sind nicht wichtig. Bei mir passt alles auf 2TB und da ist schon vieles dabei, was im Notfall auch weg sein "darf".
 
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Ich nutze alte Xeons als Plattform finde die super - kosten wenig sind relativ sparsam und bis vor so einem Jahr zumindest gab es die mit 64 oder 128 Gbyte ECC echt super günstig als Gebrauchtworkstations.

Glaube der letzte Server HW die ich mir geholt habe mit Xeon 14 Kern 28 Thread CPU und 64 Gb ECC DDR4 auf SuperMicro mit 8xSAS + 4x SATA für 112 Euro. OnBoard VGA reicht (nutze halt VGA 2 HDMI) einzig was ich da reingesteckt habe waren 10 GBit - und natürlich immer anderes Gerhäuse und Netzteil.

Ich nutze TrueNAS im Dev Modus - und lass dann auch mal Videos mit ffmpeg script direkt auf dem Server umrechnen, wenn der eh gerade an ist - allerdings nur per CPU ne NVidia Grafikkarte bau ich da nicht extra ein.

Gerade bei Dokus finde ich reichen 720p und ~ 3000 KBit avg. doch dicke - und lieber rechtzeitig Platz sparen :D
 
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Bei 720p auf nem 4k Display/TV kriegt man doch Augenkrebs :D
 
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Dr. MaRV schrieb:
Zum einen habe ich nichts anderes behauptet, zum anderen muss man es im Heimbereich nicht übertreiben. 3-2-1 für zu Hause ist Kanonen auf Spatzen.
Du benutzt ein NAS offenbar aber auch anders als ich es z.B. nutze. Zumindest wenn ich deine Aussage "Backup vom Backup" richtig verstehe.
Ich habe einen Großteil meiner Daten exklusiv auf dem NAS liegen, da ich diese nicht lokal brauche bzw. lokal entsprechende Kapazitäten nicht vorhalten will.
Alleine deshalb macht ein Backup schon Sinn.
Und Speziell was meine Fotos angeht - hier ist insbesondere der ideelle Wert wichtig! - möchte ich diese schon vor dem unwahrscheinlichen Szenario eines Brandes schützen.
Klar, man könnte auch argumentieren, dass man dann andere Probleme als die Familienfotos hat aber mir sind die paar Euro es definitiv wert, dafür ein Backup bei meinem alten Herrn zu lagern.
Zumal ich hierfür überwiegend alte Hardware von irgendwo her recycled habe, diese mich effektiv also nahezu nichts gekostet hat...
Dr. MaRV schrieb:
Von 3-2-1 reden und dann keinen Überspannungsschutz im Rack. Passt nicht so ganz, oder?
Der 3-2-1 Hinweis war nicht an dich gerichtet.
So oder so - einem Überspannungsschutz würde ich aber auch nicht so weit vertrauen, dass er ein Backup ersetzen könnte. Schon gar nicht, weil selbiger bestenfalls auch nur für Überspannung effektiv schützt, nicht jedoch vor anderen Szenarien (Brand, Ransomware, ...), die zu Datenverlust führen können.

Deshalb habe ich aktuell auch noch keinen Überspannungsschutz. Momentan ist meine Hardware nicht wertvoll genug, als dass ich das Geld dafür ausgeben wollen würde, zudem das Risiko in meiner Wohnsituation recht gering.
Bei nem Kumpel - der wohnt recht weit oben am Berg - war das anders, da hat's schon beinahe zuverlässig bei jedem größeren Gewitter die Fritzbox bzw. das Modem zerlegt. Klar, die Versicherung zahlt aber den Ärger haste trotzdem. Seit einigen Jahren hängt ne kleine USV dazwischen und schon hält die Fritzbox länger als 12 Monate.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was einem die Daten wert sind.
Wenn dir dein NAS - mit dem dir bekannten Risiko unter gewissen Umständen die Daten zu verlieren - so ausreicht und du damit d'accord bist, ist doch alles fein. :)


//edit//
@DaBoon kommt auf die Distanz an. :D
Aber ja, meine Frau und ich schauen aktuell selten mal was über WowTV in 720p. Da sieht man schon n Unterschied zu FullHD, kann ich aber aktuell aushalten. FullHD zu UHD (4K) sehe ich auf unsere aktuelle Distanz (ca. 4m Kopf bis TV) bei 65" aber nicht mehr.
Vielleicht gibt's Ende des Jahres mal n Upgrade auf 83".
 
ich backuppe fast nix von meinem NAS. Nur Fotos und Dokumente. Aber fast keine Filme, außer die Schätze der Sammlung. Das meiste sind da doch Files die dann recht easy wieder zu bekommen sind, das steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. 321 halte ich in meiner persönlichen Risikoabwägung für eher nutzlos bzw unattraktiv
 
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SheepShaver schrieb:
Wem seine Daten was Wert sind, der nutzt RAID 1 oder gar RAID 6 und macht zusätzlich regelmäßig Offsite Backups.
RAID ist kein Backup. Wenn deine Daten verschlüsselt werden, hilft auch das RAID nicht viel. Gleiches gilt für Snapshots die bei einem Ausfall des Gesamtsystems (z. B. durch Feuer) weg sind.
 
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Ich habe ein altes Synology 414 als Offsite Backup mit knapp 16tb und ein selbstgebautes System Zuhause stehen, welches mit Xpenology als DS918+ läuft. Bisher bin ich sehr zufrieden. Der Eigenbau läuft auch schon mehrere Jahre ohne irgendein Problem zu haben und wird regelmäßig mit Updates versorgt👌 Ich bin leider an Synology gebunden, da ich mich so am einfachsten mit Freunde und Familie verbinden kann. Die sind leider nicht gewillt Synology den Rücken zu kehren.
 
Dark_Soul schrieb:
RAID ist kein Backup. Wenn deine Daten verschlüsselt werden, hilft auch das RAID nicht viel. Gleiches gilt für Snapshots die bei einem Ausfall des Gesamtsystems (z. B. durch Feuer) weg sind.
Und wo hab ich das geschrieben?
 
Siehe Zitat oben. Habe ich dich falsch verstanden? Was wolltest du mit deiner Aussage denn klar machen? "wem seine Daten sicher sind raid 1 oder 6"

(zumal ich dir nicht vorgeworfen habe irgendwas gesagt zu haben. Immer schön entspannt bleiben)
 
@Dark_Soul
Ich schrieb RAID und zusaetzlich Offsite-Backup (sprich an einem physisch von der Ursprungsstelle getrennten Ort). RAID ist natuerlich kein Backup sondern dient nur Verfuegbarkeitszwecken.
 
Ich hatte überlegt meine DS423 gegen eine 425 zu tauschen. Vorteile wären der 2,5Gb Port und die weitere Verwendung von DDR4.

Allerdings ist die Politik von Synology echt abtörnend. Erst der Hick/Hack mit den HDDs, dann kein Trim mehr für nicht Synology SSDs und jetzt wird wohl auch noch klammheimlich eine SynologyAnalytics Programm installiert, das im Hintergrund läuft und nicht als App sichtbar ist.

Zu Terramaster und Ugreen habe ich noch nicht wirklich Vertrauen geschöpft, bei Qnap spricht mich das QTS nicht an. Ubiquiti hat zwar interessante Geräte, aber leider sind die neuen preislich (im Vergleich zum ersten UNAS Pro) nicht mehr so interessant und/oder merkwürdige Designentscheidungen (Power nur über POE bei den Desktopvarianten). Schwierig, aber noch läuft ja alles.
 
@x86

DIY ist keine Option?
Meine Taktik dabei war - um damit überhaupt erst mal warm zu werden - einfach n alten PC recyclen, irgend ne HDD/SSD, die man noch rumfliegen hat, dran stecken und los geht's. (Test-)Share einrichten, mal ein paar Daten hin und her kopieren etc.
Dann kann man in Ruhe herumprobieren, ohne gleich sein NAS/RAID zu schlachten und nachher feststellen zu müssen, dass einem TrueNAS, Unraid, Open Media Vault oder was auch immer doch nichts taugt.
Letzteres kann sogar auf ARM-Plattformen, sprich einem Raspi, installiert und somit getestet werden.

@SheepShaver Der Satz, wenn einem die Daten wichtig sind, dann RAID, war an der Stelle aber zumindest etwas irreführend. Diesen Teilsatz würde ich eher auf das Backup anwenden, nicht den eigentlichen Nutzdatenspeicher. Aber ja, du hast das Offsite Backup ja auch selbst angeführt, insofern alles OK. :)

Ich betreibe selbigen auch in nem RAIDZ1, welches bei einem kürzlichen Plattendefekt auch dafür sorgte, dass ich weiter darauf arbeiten/zugreifen konnte. Wäre mir während des Rebuilds noch ne zweite Platte gestorben, hätte ich eben ans Backup ran gemusst. Das RAID hat in dem Fall also seinen Zweck - Verfügbarkeit - vollumfänglich erfüllt.
 
Ein Ugreen Dxp2800 und ärgere mich. Als ich mich vor Monaten informiert habe und Festplatten ausgewählt. Dann Monate auf ein gutes Angebot gewartet.
Als dann alles da war gab's Probleme im Fehlerlog und was finde ich heraus? In der Zeit wo ich auf ein Angebot gewartet habe sind die 8TB WD Platten aus der Kompatibilitätsliste geflogen.

Tja jetzt sitz ich hier und bin genervt.
 
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