News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

An mir geht das Thema NAS seit je her komplett vorbei. Ich bin froh über jedes Gerät, das ich nicht zusätzlich administrieren muss. Deswegen überrascht mich wie viele User hier sowas betreiben und was für Datenmengen dort gespeichert werden. Allerdings lebe ich auch allein und brauche deswegen auch keine Netzwerkfreigaben. Mein gesamter Bestand an Daten, den ich je angehäuft habe, passt auf eine externe 8TB HDD als Backup.
 
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Mein NAS ist ausschließlich Backup-Speicher für den Heimserver. Deshalb läuft das NAS auch nur nachts um 01:45 an und wird nach abgeschlossenem Backup-Job wieder automatisch ausgeschaltet.

So muss ich die HDDs nicht hören - der Heimserver hat SSDs.

Das sind 4x 14TB in einem QNAP Turbo Station TS-431X2-2G, das ich auf 8GB RAM nachgerüstet habe. Außerdem habe ich den Lüfter gegen einen leiseren getauscht.


Ein zweites NAS steht bei den Eltern mit 1x 18TB. Der Heimserver synchronisiert dort als offsite Backup eine Kopie aller wichtigen Dateien auf dem File-Server und der Nextcloud hin. Ein volles Backup würde zu viel Bandbreite fordern.
 
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aluis schrieb:
Das blöde am NAS ist, dass man auch Backups braucht. Man muss jede Platte immer doppelt kaufen. Da gehen dann 50TB schnell ins Geld.
Solang du nicht wie blöde auf dem NAS rumfuhrwerkst und dir deine Daten löschst, brauchst du kein Backup vom Backup. Gegen Plattendefekt hilft das Raidlevel. Gegen kurzfristiges löschen helfen Snapshots. Das sollte jedes NAS können. Ist im Datacenter nicht anders. Wenn du deine löschst, bevor der stündliche Snapshot erstellt wurde, waren die Daten auch nicht wichtig.
 
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Ich habe kein NAS oder DAS oder Heimserver. Ganz normale Backups und Datensammlungen auf externen 2.5 Zoll Festplatten. Mit mindestens USB 3.0:rolleyes:
 
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Synology 1817 ohne plus, 7x 22TB Raid6,16GB RAM, 2x 10G. Läuft :)
 
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hatte und habe kein nas und wüsste auch nicht wofür. nutze für backup von bildern etc. die cloud und ansonsten habe ich nix wichtiges privat gespeichert. filme z.b. streame ich seit jahren über div. anbieter etc.pp.

grüße
 
Ich habe auch kein NASS, DAS oder Heimserver.

Ich mache meine Back-Ups auch auf einer externen Festplatte.
 
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C.J. schrieb:
wie viele User hier sowas betreiben und was für Datenmengen dort gespeichert werden. Allerdings lebe ich auch allein und brauche deswegen auch keine Netzwerkfreigaben. Mein gesamter Bestand an Daten, den ich je angehäuft habe, passt auf eine externe 8TB HDD als Backup.
Und ein Smartphone hast du auch nicht....
Oder speicherst du alle deine Fotos auf Google/Apple Fotos Cloud?
 
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2 Qnaps in der Verwendung. Die Hauptstorage mit 2 x 6 TB gespiegelt und die andere Qnap mit 1 x 6TB. Diese sichert die Daten der ersten NAS als zusätzlichen Spiegel.
 
Ich glaube, viele Leute trennen nicht sauber zwischen NAS und Heimserver. Immerhin ist es ja ein leichtes, durch den Heimserver Speicherplatz im Netzwerk freizugeben, sodass ein separates NAS wohl nur selten nötig ist bzw. der Heimserver dessen Rolle übernimmt.

Mein Heimserver macht neben den genannten Punkten in der letzten Frage auch noch Werbeblocking, das sollte mMn. als ziemlich typische Anwendung mit in die Umfrage. War tatsächlich vor ca. zehn Jahren der Grund für die Anschaffung meines ersten Raspberry.
 
Ich habe meines vor Jahres auf Basis vom ASUS i-C 3150 ITX-Board, mittlerweile 2x4GB DDR3-RAM und 2x4TB Red (bevor es da Produktionsprobleme gegeben hat) im Raid1 selbst aufgebaut.
Das ganze steckt in einem Thermaltake V21, als quasi Redundanz für die mir wirklich wichtigen Daten und zweiten DNS habe ich noch einen Raspberry Pi 4 auf einer selbst gedruckten PCIe-Halterung drauf sitzen, der intern mit Strom vom Netzteil versorgt wird.

Laufen darauf hab ich auch seither OpenMediaVault, also Debian und bin bedient.

Ein paar Docker und Pihole ist ebenfalls eingerichtet, ich verwende das Teil mitunter als Datengrab, um Filme und Musik ins Netzwerk zu verteilen und hin und wieder für kleinere Sachen, wie einen IRC-Bouncer für den Twitch-Chat, oder Browservice, wenn ich Lust habe, mit einem alten Laptop zu spielen, dennoch was im Internet nachschlagen, oder mit Leuten schreiben will.

Trotzdem ist das NAS kein Backup, auch der Pi4 in dem NAS ist keines, dafür hab ich noch weitere Festplatten, mit der selben Größe, welche ich dann bei Freunde oder Bekannten versuche zu lagern, sowie noch einen Pi mit zwei SSDs, den ich auf Arbeit stehen lassen darf.
Dazu gesellt sich noch lokal verschlüsselter Cloudspeicher, wo halt wirklich das mir wichtigste, spricht Fotos und Dokumente, vielleicht noch Spielstände außerhalb von Steam, oder von alten Spielmodulen liegen, welche ich ausgelesen und dann eben gespeichert habe.
 
moeppel schrieb:
Qnap TS-253D mit 20GB RAM Upgrade und 2x 18TB Seagate Exos im RAID 1 :)

mega praktisch das Ding, Home Assistant und Immich laufen auch drüber
20GB - laufen die darauf (hat ja nur 2 Slots, und die brauchen identische SO-DIMMs) ?
Ich frag deswegen, ich hab hier als "Anfangs-NAS" ein TS453mini, was auf unRAID umgerüstet wurde (QNAP-OS ist mir zu "frickelig"), und da hab ich 2x8 GB drin. 2x16 lief auch, aber sobald die Grafikkarte etwas mehr genutzt wird (>64MB GPU-Shared-RAM) wird die Kiste (sowohl unter QNAP-OS als auch unter unRAID) instabil - schaltet man die GPU-Funktion komplett ab, hat unRAID Probleme mit der virtuellen Host-Grafikausgabe...
 
KeinNutzerName schrieb:
Ich habe kein NAS oder DAS oder Heimserver. Ganz normale Backups und Datensammlungen auf externen 2.5 Zoll Festplatten. Mit mindestens USB 3.0:rolleyes:
@Moritz Velten
Eine USB-Festplatte/SSD ist nichts anderes als DAS, genau wie interne Festplatten/SSD, CD/DVD, Tape.
 
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Ich habe ein Ugreen DXP4800 mit 30TB verteilt auf 4 Platten, Ram ist auf 16GB aufgerüstet.
Zusätzlich läuft noch ein Proxmox Server auf einem Asrock Nuc.
 
14republic schrieb:
Ich glaube, viele Leute trennen nicht sauber zwischen NAS und Heimserver. Immerhin ist es ja ein leichtes, durch den Heimserver Speicherplatz im Netzwerk freizugeben, sodass ein separates NAS wohl nur selten nötig ist bzw. der Heimserver dessen Rolle übernimmt.
Die Trennung gibt es doch praktisch nicht mehr so klar. Guck dir die Hersteller doch an, du kannst praktisch überall noch irgendwas mithosten, z. B. per Docker (hab ich z. B. bei Synology mitbekommen).
Gleichzeitig weiß ich auch nicht, ob ich mein kleines System als richtigen Heimserver bezeichnen würde. Sobald da etwas drauf gerechnet werden muss, wirds knapp.
 
Bei der Frage zu gekauft oder selbstgebaut fehlt meines Erachtens eine Kategorie, die so ein bißchen dazwischen liegt, nämlich Mini-Rechner, die man als NAS nutzt. Und zwar entweder mit den bereits vorhandenen Datenträgerslots, wie beim Beelink Mini ME, oder z.B. einen alten Thin Client, wie z.B. Dell Wyse 5070, und daran dann ggf. DAS. Das ist ja streng genommen nicht Komponentenweise einzeln ausgewählt und zusammengebaut, gleichzeitig sind diese natürlich nicht als NAS im Verkauf, sondern als PC und werden mit einem Desktop-Betriebssystem ausgeliefert. Daher wäre es imho sinnvoll, die Frage hier zu ergänzen.
 
Ne externe USB Festplatte an der Fritzbox im Elternhaus die über samba Share freigegeben ist.
Den samba share aufm raspi 4 gemountet auf den ich per ssh auch aus der Ferne zugreifen kann.
Trotz 40 Mbit Upload ruckeln die ähhh Urlaubsvideos auf meinem heimischen Fernseher wenn ich sie streame.
Runterladen und das File abspielen während es noch lädt klappt jedoch. Hmm, vielleicht die USB Festplatte mal direkt an den raspi hängen.
 
Nilson schrieb:
Anhang anzeigen 1695856
Da fehlt die Option "genau 2 TB"

Zählt ein umfuktionierter Mini-PC / Thin-Client mit Unraid als "Fertig-NAS" oder als "Selbstbau"
Gemäß der Umfrage zählt es sicher zu "Selbstbau", da der Mini-PC sehr sicher nicht von einem NAS-Hersteller (Synology etc.) stammt und "Unraid" wird m.W.n. auch nicht bei den NAS-Herstellern verwendet, da die Großen zumindest durch die Bank weg ihre "eigene" SW ausliefern.
 
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aluis schrieb:
Das blöde am NAS ist, dass man auch Backups braucht. Man muss jede Platte immer doppelt kaufen. Da gehen dann 50TB schnell ins Geld.
Unraid ist da flexibler und besser erweiterbar. Offsite Backups braucht man dann natürlich trotzdem.
 
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