News Network Attached Storage: Habt ihr ein NAS, wie groß ist das und von welchem Hersteller?

20TB Netto für private Fotos/Videos im Raid Z2 (Truenas) und als BackUP für den Proxmox Server.
Mc12 LE0 für 18€ auf Ebay, und nen alten 3500x mit 64gb DDR4 ECC.

Dazu ist‘s einfach so genial ganz unkompliziert Daten vom Iphone auf jedes Gerät zu übertragen. Definitiv die beste Funktion, mit der ich noch gar nicht gerechnet hatte.
 
Haldi schrieb:
Und ein Smartphone hast du auch nicht....
Oder speicherst du alle deine Fotos auf Google/Apple Fotos Cloud?
?
Was hat das mit einem NAS zu tun? Fotos sichere ich regelmäßig über meinen PC. Ich habe für meine Zwecke bisher nur keinen NAS gebraucht, weil es eine externe Festplatte auch tut. Der meiste Bedarf ist eh cold storage, d.h. ich schließe die Platte vielleicht einmal im Monat an. Änderungen an Daten werden täglich per Skript auf eine andere interne Platte gespiegelt (und wöchentlich auf eine externe SSD).
 
Ich würde keines mehr kaufen, war ein Fehlkauf. Ich nutze es nur als Datengrab… Cloud wäre die günstigere und bessere Alternative.
 
Bei Verwendung fehlt mir noch der Punkt Virtualisierung. Meine 1825+ Allflash Konfiguration ist aktuell Host für 3 Produktive VM's plus ein Paar Test Maschinen die bei Bedarf noch aktiv sind.

Für nicht zeitkrittische Systeme eine geile Lösung mit wenig Stromverbrauch. Dafür ist mein alter VM Server in Rente gegangen nach 7 Jahren Dauereinsatz. Der hat je nach Auslastung 3x soviel Strom verschlungen bei mittlerer Auslastung.

Klar ist jetzt keine günstige Konfiguration. Aber für die Leistung, Speicherplatz und Hochverfügbarkeit via VMM Pro + Cluster ist es für mich perfekt. Und günstiger was die Lizenzierung angeht als auf MS Basis sowieso.
 
Ich nutze ein Ugreen DXP4800 Plus. Als Festplatten habe ich WD Gold 4TB x 4 gewählt, die gabs tatsächlich mit einem Corporate Benefits Coupon direkt bei WD für 125€ je Platte. Zusätzlich habe ich der Kiste dann noch 48GB RAM (2x24GB) spendiert, da ich als Bare Metal OS Proxmox drauf laufen habe.

In Proxmox läuft dann ein TrueNAS der durch den Passthrough des SATA Controllers direkt auf die Platten zugreift.

So bin ich mit der Kiste richtig zufrieden, die Qualität und Leistung der Hardware finde ich echt solide!
Zum mitgelieferten Ugreen OS kann ich nichts wirklich sagen da ich das nicht einmal gebootet habe, sondern direkt Proxmox installiert habe.

Nur den Mechanismus zum entsperren der Platten hätte gerne ebenfalls aus Alu oder Metall sein können, denn wenn man dort mit einem Schraubenzieher dreht holt man sich schnell bleibende Abdrücke davon im Plastik.

Ich würde daher das NAS auf jeden Fall weiterempfehlen.
 
Marke Eigenbau und auch:
  • DHCP/DNS/Infra (VM)
  • DMS (VM)
  • DLNA/NAS (VM)
  • Test (VMs)
  • VPN-Router (VM)
  • etc.
Zur Zeit auf/mit nem i7-13700K, 64 GB und 1x 1 TB NVMe (Sys) + 4x 4 TB NVMe (Data/RAID5).

Macht Spass.. :D
 

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Ich habe:

Terramaster NAS: 4Bay, 4x14TB Toshiba HDD. 2018 von einem Bekannten bekommen, der nicht damit klar kam und lieber wieder externe HDDs nutzt.
Selbstbau Server: Chinaboard mit N100, zusätzlichem Sata-Controller, OMV, 13HDDs (Mix aus Seagate, Toshiba und WD, 4TB, 8TB, 12TB und 20TB Platten). Platz für weitere 4 HDDs. 176TB gesamt.
Selbstbau Server 2: Sandybridge Celeron, zusätzlicher Sata Controller, OMV, 12HDDs (Mix aus Seagate, Toshiba und WD, 5TB und 6TB Platten) 66TB gesamt.

Das Terramaster NAS und Server 2 sind ausschließlich für Backups, hier haben Familienmitglieder und ein paar Freunde jeweils verschlüsselte Container liegen. --> Offsite Backup für andere Personen.
Server Nummer 2 steht ausserdem "Offsite" bei meiner Mutter (Haus neben an, kann aber mittels LAN-Kabel direkt in mein Netzwerk eingehängt werden).
Server Nummer 1 ist mein Hauptserver, hier liegen alle meine Daten herum (was eben so anfällt, Filme, Serien, Musik, Fotos, Spiele, Backups, ...

Thema Verfügbarkeit und Backups:
Verfügbarkeit ist mir egal, hier liegen nur private Daten, nichts, was immer verfügbar sein muss. Fällt mal was aus, dann habe ich immer genug Zeit um es in Ordnung zu bringen. Daher habe ich keinerlei Raid oder Raidähnliche Systeme, sondern betreibe alle Platten als Einzellaufwerke. Das hat für mich zwei Vorteile: die Konfiguration ist absolut simpel und wenn der Server selbst mal nicht mehr will, kann ich die Platten an einen beliebigen anderen Rechner hängen und komme an die Daten.
Backups sind etwas, wofür ich meinen Server1 nicht habe, dieser ist primärer Speicher, meine Backups liegen pseudo-offsite (Server2), Offsite (bei einem Freund auf dem NAS) und auf externen HDDs (teils Offsite).
Ich habe bei weitem nicht von allen meinen Daten einen Backup, nur von dem Teil, der mir besonders wichtig ist.
 
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Gewechselt von Synology zu QNAP. Habe kurz überlegt, auf Selbstbau und TrueNAS zu wechseln, aber wollte nicht mehr stundenlang herumbasteln.

Mein primäres NAS hat keine Festplatten mehr sondern 18 TB SSD-Speicher in RAID6 und 128 GB RAM, dafür müsste ich heute eine Niere verkaufen.

Das sekundäre NAS läuft mit Festplatten und dient als erste Stufe des Backups für das primäre NAS und ein paar PCs.
 
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Vor 12 Jahren QNAP TS412 mit 4x3TB WD RED im RAID 5

Vor 2 Jahren UGREEN DXP6800PRO mit aktuell 2x 12TB WD RED RAID 1 und den 4x3TB aus dem alten NAS.
Nach und nach die Platten gegen weitere 12TB tauschen.
OS ist das UGREEN eigene.

"Heimserver" auf dem PLEX läuft.
 
Wilfriede schrieb:
Cloud wäre die günstigere und bessere Alternative.
Hängt von dir selbst ab .. wenn ich nur nach meinen belegten Speicher schaue, würde ich bei Hetzner 82,07€ im Monat zahlen müssen. Für mich ist das NAS daheim also besser.
 
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Mein qnap nas ist 14 Jahre alt und es wird mir bestimmt bald um die Ohren fliegen....
 
Sorry, in den falschen Bereich gepostet 😕
 
0xffffffff schrieb:
Spannendes Thema, ich bin vor 1-2 Jahren mal in den NAS-Kaninchenbau hinabgetaucht und wollte mir da selbst was bauen und das war sogesehen für mich eine ziemliche Zeitverschwendung. Vor allem wenn man sich einen kleinen, Low-Power 24/7 NAS/Heimserver bauen will.
Was ich geil finde, ist die Langlebigkeit der Selbstbau-Dinger. Meine ist jetzt bei 9 Jahren, ein Ende ist nicht in Sicht. So lange muss man bei fertigen erstmal Updates bekommen.
Billig war das System auch noch.
 
Mein NAS aka Heimserver ist ein Selbstbau-NAS mit (noch) 2x4TB HDD und 1x512GB SSD, 16GB RAM, das ganze auf einem ASROCK N100DC-ITX mit TrueNAS.
Darauf läuft Immich (Fotoverwaltung), Gitea (Github-Alternative), Paperless-NGX (Dokumenten-Verwaltung), Baikal (Kalender), Pihole (DNS-Blocker) und Seafile (Daten-Sync). Ich versuche so viel wie möglich selbst zu Hosten und nichts in die "Cloud" zu packen. Openhab (Smart-Home) läuft auf meinem Raspi, der das NAS morgens immer weckt (Nachts ist es im Standby).
Ansonsten dient das Ding natürlich für Backups, Datenfreigabe und Media-Server.

Hatte vorher eine Synology D210J, aber 800MHz CPU und 128MB RAM sind doch etwas mager :)
 
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Ich nutze eine Synology DS1621+ mit DX517 als mein zentrales NAS. Hauptsächlich liegt dort mein Storage für Musikproduktionen und Fotos. Die DS1621+ ist mit 64 GB ECC-RAM ausgestattet und zusätzlich mit einer GPU versehen, die ich für Transcoding und AI-Themen einsetze.

Die zwei SSDs laufen als eigene Volumes und werden vor allem für VMs genutzt, zum Beispiel für Entwicklungsumgebungen und mein Smart Home. Außerdem laufen darauf noch ein Webserver sowie Dienste wie Bitwarden und GitLab. Für größere Datenmengen stehen rund 40 TB HDD-Speicher zur Verfügung, die DX517 nutze ich rein zur Kapazitätserweiterung.
 
Wie definiere ich 'primäres NAS'?

Ich habe eine altersschwache Syno DS-218+ mit 2x 7.68TB SSD, die u.a. als Downloadcenter und privater FTP-Server herhält.
Dazu reichen wir eine Syno 920+ mit 4x 16TB HDD, die derzeit als Ablageort für Medien dient.
 
1 TB Stick an der Fritzbox 7530 und an den PCs eingebunden per Samba. Billig, aber es tut seinen Dienst.
 
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