Netzwerkaufbau Haus

myLooo

Lieutenant
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Aug. 2008
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Hallo,

Wir befinden uns gerade in einem Umbau unserer neuen Immobilie.

Ich bin gelernter Elektroniker und bin jetzt in der Thematik Netzwerk eher stiefmütterlich unterwegs. Die Leitung wurden soweit geprüft mit einem Netzwerktester

Ausgangslage ist jedes Zimmer hat zwei Ethernetleitung .. also knapp 14 Leitungen.

Internetleitung 1000 Mbit von Vodafone
Router FRITZ!Box 6690

Ich möchte gerne alles in einem Schrank unterbekommen, wo hierbei noch die Kabelfernsehen - also die Antennenkabel unterkommen soll.

Die meisten Endgerät sind 100Mbit/1Gbit.
Außer mein Laptop sowie NAS die laufen beide mit 2,5 GBit.

Und ich würde gerne irgendwann zwei PoE Kamera einbauen.

Könnt ihr mir bei meinem Vorhaben unterstützen?
 
Es ist schon durchgeführt? Macht man die Planung nicht vorher?

Hier gab es erst unlängst ein paar Threads zum Thema mit vielen Tipps.
 
Alle Kabel in einem 24er Patchpanel enden lassen
16er, oder 24er switch, zB. Mikrotik
 
In wie weit brauchst du jetzt Unterstützung?

1. Die 14 Kabel kommen ohne Stecker/Dose einfach aus der Wand?
-> Dann KeyStone Module und Blende für den Serverschrank kaufen.
2. Serverschrank kaufen (idealerweise 19") und installieren.
3. 19" 16/24 Port Switch (ggf. mit POE und 2,5Gbit, steigert den Preis enorm) kaufen
-> Alternativ 16 Port Gigabit Switch kaufen und POE (5 Port POE Switch, oder POE Injektoren) und 2,5Gbit Switch jeweils einzeln kaufen und mit den 16 Port verbinden.
 
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Wo ist denn konkret ein Problem? Du kaufst einen 24 Port PoE Switch, zum Beispiel den.
Und der Rest ist so, wie mit jedem 0815 Switch für 15 Euro auch. Kabel verbinden, läuft.
Bei dem Switch wirst du dich dann nur noch auf der Konfigurationsseite anmelden (müssen) zwecks Konfiguration.
Auf 2,5 GBit würde ich verzichten, verdoppelt den Preis sofort.

Die Antennenkabel haben da erstmal nix mit zu tun, oder willst du Kabel TV auch über den Switch verteilen?!
 
Tip am Rande.
Netzwerkschrank mit ausreichend Tiefgang kaufen.
Für die kurzen gibt es nicht so viel Equipment und die Lüftung ist ein wenig schlechter.
 
myLooo schrieb:
Könnt ihr mir bei meinem Vorhaben unterstützen?
Welche Unterstützung benötigst du denn? Sicher können wir Tips geben, aber dazu müsste man schon die Richtung wissen. Brauchst du Hilfe beim Thema Verkabelung im Sinne von Kabel, Patchfeld, Keystone, o.ä.? Oder geht es dir um den Aufbau eines Netzwerkschranks bzw die darin eingesetzten Geräte? Oder brauchst du Unterstützung bei der Organisation des Netzwerks bezüglich VLANs, o.ä.?


Der übliche Aufbau sähe wie folgt aus:

Dosen --Verlegekabel-- Patchfeld (mit LSA-Klemmen oder besser Keystone-Modulen)
Darunter wird ein ausreichend großer Switch montiert, bei 14 Kabeln bietet sich ein 24er Switch an.
Der Switch wird anschließend mit den Ports des Patchfelds verbunden (mit Patchkabeln) sowie ggfs Geräte, die sich direkt im Schrank befinden (zB ein NAS und/oder der Router).
 
MM Verteiler setzen: https://hager.com/de/katalog/produkt/vu36nw-mmvoltaupv3reihgeschlstahlblechtuer
Diesen Switch rein: https://geizhals.de/qnap-qsw-m2100-desktop-2-5g-smart-switch-qsw-m2116p-2t2s-a2547345.html
Und Du bist für alles vorbereitet. Glasfaser, 10GBE, VLANs.
Als Alternative den SG3400 von TP-Link: https://geizhals.de/tp-link-sg3400-...bit-managed-switch-tl-sg3428xmp-a2470343.html
Mehr RJ45 und SFP+ Ports, dafür die RJ45 "nur" Gigabit aber preislich attraktiv.
Die 6690 stellst Du NICHT da rein. Viel zu schade. Die kommt zentral dort hin, wo Du gutes WLAN und DECT benötigt. Willst Du das nicht, brauchst Du auch keine 6690. Dann tuts die Vodafone Station mit abgeschaltetem WLAN als dummen Router im Schrank.
An die Kabel kommen Keystones und die kommen im Schrank ins Patchfeld und in den Räumen in die Dosen.
Reicht die 6690 fürs WLAN nicht, setze ein Zyxel NWA210 pro Stockwerk an der Decke des Raumes, wo der meiste WLAN Traffic erwartet wird.
 
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Ich würde gerne - das so preiswert wie möglich halten.

Ich hab mir die Preise der Switches angeschaut.. und bin da bisschen überfragt.

Plan war Patchpanel und dann direkt an die FRITZ!Box .. macht da ein Switch mit Uplink Sinn - ich denke eher nicht.

Für das Kabelfernsehen- bin ich noch am überlegen wir haben 4-5 Stellen wo eventuell Kabelfernsehen gefragt ist.
 
2x Fernseher, Laptop , PS5 , Drucker und Repeater von FRITZ!Box 6000, Nas und später zwei Kamera ..
 
Ok, also Neun.

Wie viele Anschlüsse hat die Fritzbox? Vier.

myLooo schrieb:
macht da ein Switch mit Uplink Sinn - ich denke eher nicht.

Dann solltest Du diese Aussage überdenken, bei der FritzBox fehlen dann fünf Anschlüsse.

Ein Switch macht Sinn.

Und wenn Du schon Kameras benutzen möchtest, solltest Du über einen Switch mit POE nachdenken.

Cu
redjack
 
myLooo schrieb:
Plan war Patchpanel und dann direkt an die FRITZ!Box .. macht da ein Switch mit Uplink Sinn - ich denke eher nicht.
Ähm... Du hast 14 Kabel, die am Patchfeld ankommen und willst diese ohne Switch dazwischen direkt an die Fritzbox anschließen. Wie soll das gehen, wenn die Fritzbox doch nur 4 Ports bietet?

Sofern du nicht tatsächlich nur 4 der 14 Leitungen aktiv benutzt und die übrigen 10 reine Reserve sind, brauchst du zwingend einen Switch. Da du von Kabel-TV sprichst, ist MagentaTV wohl kein Thema und ich mutmaße, dass VLANs ebenfalls nicht auf dem Zettel stehen. Folglich sollte für dich ein 08/15 unmanaged Switch ausreichen. (Smart) Managed Switches werden dann sinnvoll, wenn besagtes MagentaTV im Spiel ist oder man mit den erwähnten VLANs das Netzwerk weiter auftrennen möchte.

Grundsätzlich muss man natürlich nicht sofort alle Dosen auf einen Switch schalten, wenn die Dosen tatsächlich nur Reserve sind. Beispielsweise die LAN-Dosen im Kinderzimmer des 3-monatigen Würmchens oder die Dose in der Küche für einen künftigen smarten Kühlschrank in 20 Jahren oder so... Allerdings sollte man sich nicht schon von Anfang an selbst kastrieren, indem man bewusst einen zu kleinen Switch nimmt - oder gar keinen. Bei 14 Kabeln kann ein 8er Switch reichen, aber ich würde eher 16 bzw. 24 Ports nehmen. Switches schaltet man nämlich nur sehr ungern in Reihe, ein 16er Switch ist also besser als 2x 8er Switches...


Was die Kameras und PoE angeht, kann man auch mit Injektoren arbeiten und braucht für die zwei Kameras nicht zwingend einen PoE-Switch.
 
myLooo schrieb:
Ich würde gerne - das so preiswert wie möglich halten.
Machst Du das bei deiner Küche auch?
Nimmst Du dort auch Elektrokochplatten statt nem Induktionsfeld?
Nimmst Du lieber die Stoff oder die Ledercouch?
Kann man machen, ist dann halt nicht so geil...
Was glaubst Du, bekommst Du empfohlen, wenn Du in einem Computerforum ohne Budget nach Empfehlungen fragst? Musterring oder POCO Domäne?
 
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Oh, ich hab den Part mit 2,5 Gbit/s ganz überlesen. Dann wird es sowieso nicht günstig und mit Fritzbox-only erst recht nicht. Dann könntest du maximal Laptop und NAS direkt via 2,5 Gbit/s verbinden - oder du kaufst einen Switch wie @bender_ ihn oben verlinkt hat. Wenn die 2,5 Gbit/s keine Rolle spielen, tut's auch ein Switch mit herkömmlichen 1 Gbit/s.
 
Also dann Patchpanel -> 1GBit Switch und 2,5GBit Switch und dann an die FRITZ!Box
 
Meinst du jetzt 2 Switches? Einen mit 1 Gbit/s und einen mit 2,5 Gbit/s? Das halte ich für wenig sinnvoll. Ein einzelner Switch mit 2,5 Gbit/s ist tendenziell immer besser. In Reihe geschaltete Switches haben nämlich schnell ein Problem mit dem Uplink zwischen ihnen, wenn dieser nur 1 Gbit/s schafft, aber von mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden soll.

Sollte es gar so sein, dass auch in absehbarer Zeit nur der Laptop und das NAS 2,5 Gbit/s unterstützen - letzteres ist mutmaßlich ein QNAP mit 2x LAN? - könnte man den Laptop und das NAS auch direkt verbinden, ohne Umweg über den Switch. Dabei würde man den Laptop an eine Dose hängen und das NAS mit dem vermuteten zweiten LAN-Port ebenfalls. Am Patchfeld brückt man dann diese beiden Ports und so hat man eine Direktverbindung zwischen diesen beiden Dosen bzw. Geräten. Für die Internetverbindung kann der Laptop ja über WLAN verbunden werden.



Wie schnell ist das NAS denn überhaupt? Die bloße Existenz eines 2,5 Gbit/s Ports sagt noch nicht viel aus. Wenn da herkömmliche HDDs verbaut sind, stehen die Chancen gut, dass das NAS gar nicht 2,5 Gbit/s liefern kann, weil die HDDs vorher limitieren. HDDs im RAID können je nach Modus zwar schneller liefern, aber auslasten wird man die 2,5 Gbit/s wohl eher mit SSDs. Immerhin reden wir bei 2,5 Gbit/s von über 300 MByte/s.
Brauchst du überhaupt soviel Speed oder willst du nur das nutzen was die Hardware zumindest theoretisch hergibt? Das kostet dann natürlich auch entsprechend Geld.
 
Dann die "so billig wie möglich" Variante:
Vodafone Station statt 6690.
Hoffen dass die WLAN Abdeckung im Haus ausreicht.
TV Kabel mit Datendose an zentralster Stelle mit Data Anschluss planen. Diesen Strang rückkanalfähig gestalten, alle anderen gegen Rückwegstörungen sichern. Verstärker, Verteiler, Dosen einpegeln (kannst Du das? Schonmal eine CATV Anlage eingepegelt? ensprechende Messgeräte vorhanden?)
Dort Vodafone Station platzieren und einen LAN Anschluss zum Schrank patchen.
Dummen 24er Switch in den Schrank. Wenn Du auf 2,5GbE verzichten kannst, tuts jeder 24er unmanaged. Kannst den billigsten nehmen. Ist meist der von TP-Link.
Wenn mit 2,5GbE, dann einen davon: https://geizhals.de/zyxel-xgs1010-1...1010-12-zz0101f-a2243169.html?hloc=at&hloc=de. Kostet kaum mehr als ein 5-port 2,5GbE Switch und sollte für alles ausreichen. An die 2,5er Ports PC und NAS, an die GbE Ports alles andere.
Dort wo die VFST steht kannst Du dann ja noch Geräte direkt an die VFST anschließen.
So hast Du noch die SFP+ Ports für weitere Geräte, die >1GbE benötigen könnten.
PoE dann mit Injektoren.
In welchen Schrank Du das am Ende einbaust, bleibt dir überlassen. Ich würde bei nem MM Verteiler bleiben, da für CATV und Netzwerkzeugs gleichermaßen geeignet und das Patchfeld schon dabei ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab noch ein Repeater 6000 von FRITZ
 
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