Netzwerkdrucker unter Win11 + WinXP

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Köppen Klaus

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Hallo zusammen,
ich habe hier ein WINXP-HomeNetz, über dem auch ein Drucker (Brother, Laser) an einem PC angeschlossen ist.
Der Drucker ist freigegeben und kann von allen anderen XP-Rechnern verwendet werden.
Mit meinem (neuen) Win11-Laptop tut das nicht :
Beim Hinzufügen eines neuen Druckers 'sieht' Win11 zwar den Drucker (unter seinem Freigabenamen) kann ihn aber nicht installieren.
Die Installation nudelt eine Weile, dann kommt die Meldung 'kann nicht installieren....'.
Leider wird auch NICHT nach einem Treiber gefragt (ist Win11 zufrieden mit dem was es bereits hat ??)
Ich vermute stark, das MS (wieder mal) das Protokoll geändert hat um alle Benutzer zum Umstieg zu zwingen.
Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich in den Tiefen der Einstellungen was ändern kann ??
(zZt. 'drucke' ich vom Win11 --> pdf in eine Netzdatei und drucke von dort aus mit XP aus. Das ist sehr nervig)
Grüsse Klaus Köppen
 
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Köppen Klaus schrieb:
an einem PC angeschlossen ist.
Auf dem freigegebenen PC sind keine Treiber die das W11 nutzen könnte. Ist ja völlig veraltet für W11.

Wenn der Drucker eh im Netz ist, verbinde das W11 direkt mit dem Drucker.
 
Köppen Klaus schrieb:
Ich vermute stark, das MS (wieder mal) das Protokoll geändert hat um alle Benutzer zum Umstieg zu zwingen.
Dein Ernst?

Köppen Klaus schrieb:

Windows XP stammt von 2001. Hoffentlich hat sich in der Zeit etwas geändert. Und dass man Windows XP nicht mehr produktiv einsetzen sollte - insbesondere wenn man damit womöglich gar noch die Internetverbindung nutzt - ist weitläufig bekannt. Wenn überhaupt sollte man XP nur noch auf einzelnen isolierten Systemen ohne Netzwerk und Internet nutzen, da die Gefahr für Malware viel zu hoch ist.

Die Aktivierung von SMBv1 auf dem Win11 Laptop kann hier die kurzfristige Lösung sein, aber sinnvoller wäre es hier wohl eher, den Drucker direkt ins Netzwerk zu hängen - sofern das uns unbekannte Modell LAN/WLAN hat - oder alternativ über einen Printserver. Damit wärst du auch nicht darauf angewiesen, dass die XP-Maschine, an der der Drucker momentan angeschlossen zu sein scheint, eingeschaltet ist. Somit wäre der Drucker unabhängig zu nutzen. Mittelfristig solltest du aber wirklich von XP weg, allen möglichen konspirativen Microsoft-Verschwörungstheorien zum Trotz ist Windows XP nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sondern auch schlicht und ergreifend gefährlich....
 
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Danke für die vielen Tipps, das mit smb1 könnte der richtige sein.
Der Drucker ist Brother, HL-L8250CDN, aber das ist ziemlich egal, da es mit einem ANDEREN Drucker auch nicht tut. Der DIRKTE Anschluss an Win_11 tut.
Umstellen ALLER Rechner auf Win_11 geht nicht, kostet jede Menge Geld, Zeit+Nerven.
Danke Klaus Köppen
 
Der Drucker hat eine LAN Schnittstelle. Einfach an den Router anschließen. Dann muss man den nicht freigeben und er funktioniert unter jedem Windows.

Der Weg über am Rechner anschließen und freigeben ist albern, wenn der Drucker selbst netzwerkfähig ist.
 
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Köppen Klaus schrieb:
Umstellen ALLER Rechner auf Win_11 geht nicht, kostet jede Menge Geld, Zeit+Nerven.
Links zu entsprechenden Plattformen sind im Forum unerwünscht, aber wenn's rein privat ist, kann man bei zahlreichen Shops günstige Windows-Lizenzen kaufen. Vieles bewegt sich dabei sicherlich in einer rechtlichen Grauzone, aber im Rahmen der rechtlichen Situation gibt es auch halbwegs seriöse Shops wo man zB Windows 10 Pro für 15€ bekommt (an dieser Stelle bitte keine Diskussion darüber, ich verlinke nichts und jeder kann das für sich selbst entscheiden). Das ist allemal besser als ein über 20 Jahre altes Betriebssystem, das seit ziemlich genau 10 Jahren keine Sicherheitsupdates mehr erhält und gewissermaßen den Begriff "Virenschleuder" erfunden hat.

Von wie vielen Rechnern reden wir überhaupt? Einen einzelnen XP-PC kann man ja noch halbwegs nachvollziehen, wenn man auf spezielle alte Software angewiesen ist - gibt dazu gerade einen Parallelthread - aber mehrere? Das ist purer Wahnsinn und grenz an digitalen Selbst- oder gar Massenmord, weil man mit solchen Virenschleudern auch andere in Mitleidenschaft ziehen kann.


Köppen Klaus schrieb:
Der Drucker ist Brother, HL-L8250CDN, aber das ist ziemlich egal, da es mit einem ANDEREN Drucker auch nicht tut. Der DIRKTE Anschluss an Win_11 tut.
Das ist eben nicht egal, wenn der Drucker über eine eingebaute Netzwerkschnittstelle verfügt. Wenn du den Drucker direkt ins Netzwerk hängst, stellt sich gar nicht mehr die Frage wie du Windows 11 dazu bringen kannst, mit Windows XP zu drucken, weil W11 einfach direkt auf dem Drucker druckt........
 
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Sinn macht es nicht auf alten Rechnern win10 zu installieren. Das ist auch angezählt und ab Okt 25 gibt es da auch nix mehr. Ich würde in alte Kisten eher nix investieren. Oder gleich den Weg über Linux / Wine erkunden. Evt. ist auch ChromeOS interessant dafür.
Aber sofern es sich um Produktions oder Messgeräte handelt, kann man die auch offline betreiben.
Ein Verwandter hat auch eine Achsmessstation in Autowerkstatt mit XP aber offline. Drucker dran und gut.
Da braucht niemand dran surfen.
 
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hildefeuer schrieb:
Sinn macht es nicht auf alten Rechnern win10 zu installieren.
Man hat halt seit über 15 Jahren keine passende Ersatzhardware eingeplant, das kostet ja nur Geld.
Das Zeug läuft, bis die Kunststoffe abbröckkeln.

Wenn dann mal was defekt ist, wird der Techniker angelassen, wieso es für 20 Jahre alte Hardware eigentlich keine passenden Ersatzteile mehr gibt.
Ich kenne etliche Firmen, die so verfahren.

Da werden 4 Farbtintenstrahler gekauft, die der Firma kostenmäßig die Haare vom Kopf fressen, anstatt einmal einen großen Laserdrucker in einem Systemhaus mit Wartung zu kaufen.
Das kostet ja nur ünnötig Geld jedes Jahr.

Und dann hat man eben 15 oder 20 Jahre alte PCs in der Verwaltung und an der Kasse stehen.
Was hab ich da schon argumentiert, damit man wenigstens den Nadeldrucker für die Kassenzettel (EPSON TMU-220) mal gegen einen Bixolon 350 mit 10facher Druckgeschwindigkeit ersetzt.
"Der Druckt ja keine Kopie!" - Doch, man muß nur einen Haken setzen in der Kassensoftware.


hildefeuer schrieb:
Oder gleich den Weg über Linux / Wine erkunden.
Da werden Dir viele Kassenprogramme in die Parade fahren, die gibt es nur für Windows.
Im Autobereich ist das oft so.

hildefeuer schrieb:
Evt. ist auch ChromeOS interessant dafür.
Das geht schon gar nicht.

hildefeuer schrieb:
Aber sofern es sich um Produktions oder Messgeräte handelt, kann man die auch offline betreiben.
Eine Autofirma hat einen Abgastester, der Läuft mit DOS seit 25 Jahren.
Wehe, wenn da mal die HD hochgeht.
Einmal hab ich die schon gewechselt, beim nächsten mal wird es da knapp mit Teilen.
Komischerweise lief die geclonte Platte ohne Treibernachinstallation oder ähnliche sofort als Systemplatte fehlerfrei ohne CHS oder LBS-Eintrag im BIOS.

hildefeuer schrieb:
Ein Verwandter hat auch eine Achsmessstation in Autowerkstatt mit XP aber offline. Drucker dran und gut.
Da braucht niemand dran surfen.
Bis des kracht ... .

Dann ist das Geschrei groß.
Ersatzhardware wird grundsätzlich nicht vorgehalten und Sicherheitskopien gibt es meist erst nach dem ersten großen Crash.
 
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Also wenn es sich um eine Firma dreht, ist sowieso Hopfen und Malz verloren, wenn seit 20 Jahren kein Budget für neue Hard- und Software vorhanden ist - das war nämlich die Ära von Pentium III und so. Bisher ging ich immer noch von einem reinen Heimnetzwerk aus.
 
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