Neubau - welches Verlegekabel

R4v3ncl4w

Ensign
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Hallo zusammen,

aktuell sind wir in der Planungsphase für unser EFH. Dabei wollte ich mich selbst um die Planung der Elektrik sowie Netzwerkverkabelung kümmern und das ganze am Ende mit einem Elektriker durchsprechen, ob er bedenken sieht.

Welche Netzwerkkabel empfehlt ihr?
Bestehen bedenken, wenn man in einem EFH Cat7 Kabel verlegt? Die Kabel werden auf Cat6 Dosen geklemmt damit ich RJ45 Stecker verwenden kann. Oder sollte ich dann besser direkt zu Cat5/6 Kabeln wechseln durch den geringeren Preis?
Sind Cat7 nicht zukunftssicherer?

Geplant ist ein Server mit Smart Home & HTPC Funktionalitäten. Für den HTPC bräuchte ich mindestens 1Gbit

Liebe Grüße
R4v3ncl4w
 
Hallo,

Ich würde CAT7 Kabel verlegen.
Ich habe dieses hier bei uns verlegt. Bin sehr zufrieden damit. Habe die Kabel auf ein Cat6a Patchfeld und Dosen aufgelegt.
Wer weis was noch alles kommt, und damit ist man für die Zukunft gesichert. Und der Preisunterschied ist jetzt nicht so hoch.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe auch Cat7 verlegen lassen. Der Materialaufpreis bewegt sich im zweistelligen Euro-Bereich. Wenn man ein Haus baut interessieren Summen unter tausen Euro niemanden :D

Mit Cat6A Dosen hast du dann 10GBit bis 30m oder so.
 
Beim Neubau würde ich ebenfalls Cat 7 nehmen.

Wenn irgendwann überall endlich 10 gigabit ethernet Standard wird, bist du gut vorbereitet.

Die ganze Smarthome Geschichte noch dazu.

Leg überall mindestens eine Doppeldose (gibt auch doppel-Verlegekabel, einfacher zu verlegen) und plane, je nach Aufbau deines Hauses, schon für eine gute Wlan Abdeckung!

Also auch Dosen für Access Points.
 
Old Knitterhemd schrieb:
Leg überall mindestens eine Doppeldose (gibt auch doppel-Verlegekabel, einfacher zu verlegen) und plane, je nach Aufbau deines Hauses, schon für eine gute Wlan Abdeckung!

Also auch Dosen für Access Points.

+1 von mir. Am Besten zentral pro Stockwerk eine Aussparung mit Dose in der Decke legen lassen für einen Accesspoint.
Ich habe allerdings gehört, dass man dieses Doppelverlegekabel lieber nicht nehmen sollte, da man damit in den Lehrrohren so schlecht um Kurven kommt. Lieber 2 einzelene Kabel nehmen, die können sich auch an einander verdrehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Empfehlungen für Kabel hast du ja schon bekommen. Nur noch ein anderer Hinweis: Elektriker sind keine Netzwerker, sondern verlegen gern mal nach Elektrikergesichtspunkten und nicht danach, wie es für ein Netzwerk sinnvoll wäre. Sieh auf jeder Etage mindestens eine Dose vor, an die ein Access-Point für WLAN auf dieser Etage geklemmt wird. Alle anderen Zimmer sollten auch mindestens eine Dose bekommen, in Zimmern mit absehbar viel Unterhaltungselektronik auch mehr und/oder auf gegenüberliegenden Seiten bzw. dort, wohin du es später mal haben möchtest, wenn du die Aufstellung schon kennst.
 
Wenn Du Dein Netzwerk direkt Zukunftssicher haben möchtest, dann achte darauf, dass auch die Netzwerkdosen und das Patchpanel der Kategorie 6A genügen.

Kategorie 6A ist übrigens für 10 Gigabit-Ethernet ausreichend. Ob man die besseren Übertragungseigenschaften von Kat 7 jemals ausnutzen wird? Schaden tut Kat 7 Kabel aber auch nicht.

Um später unliebsame Überraschungen zu vermeiden, kann es eher wichtiger sein, dass der ausführende Elektriker ein Prüfprotokoll vorlegt, welches die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes nachweist.

Da solche Prüfgeräte teuer sind könnte ich mir aber vorstellen, dass nicht jeder Elektriker dazu in der Lage oder Willens ist.

Ohne solch ein Prüfprotokoll kann es aber in zig Jahren, wenn es dann doch 10 Gig-Ethernet sein soll zu unliebsamen Überraschungen kommen.
 
DeusoftheWired schrieb:
Nur noch ein anderer Hinweis: Elektriker sind keine Netzwerker, sondern verlegen gern mal nach Elektrikergesichtspunkten und nicht danach, wie es für ein Netzwerk sinnvoll wäre.

Apropos Elektrik, an Steckdosen an den relevanten Dosen denken! (auch für Access Points)

Man kann sich natürlich an manchen Stellen auch mit einem kleinen Switch behelfen (Wohnzimmer TV Rack).

Ich würde auch empfehlen, in der Nähe/in/an der Haupt Unterverteilung ein kleines patchfeld einzuplanen.

So kannst du auch zentrale Smarthomegeräte / Aktoren etc an der UV nutzen.

LoveBunnyHunter schrieb:
+1 von mir. Am Besten zentral pro Stockwerk eine Aussparung mit Dose in der Decke legen lassen für einen Accesspoint.
Ich habe allerdings gehört, dass man dieses Doppelverlegekabel lieber nicht nehmen sollte, da man damit in den Lehrrohren so schlecht um Kurven kommt. Lieber 2 einzelene Kabel nehmen, die können sich auch an einander verdrehen.

Am besten für die Hauselektrik zu einem Betrieb mit eigenen Netzwerkern gehen, das sollte heutzutage üblich sein.
Wenn man vernünftig die Rohre plant und legt, sind die doppel Leitungen besser; können sich eben nicht umeinander legen und knoten ;), kommen gleich lang an den Dosen an usw.

Sowieso sollte Netzwerk und Strom anständig getrennt liegen.


Matusalem schrieb:
Um später unliebsame Überraschungen zu vermeiden, kann es eher wichtiger sein, dass der ausführende Elektriker ein Prüfprotokoll vorlegt, welches die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes nachweist.

Da solche Prüfgeräte teuer sind könnte ich mir aber vorstellen, dass nicht jeder Elektriker dazu in der Lage oder Willens ist.

Ohne solch ein Prüfprotokoll kann es aber in zig Jahren, wenn es dann doch 10 Gig-Ethernet sein soll zu unliebsamen Überraschungen kommen.

Das sollte sowieso passieren! nachdem alles installiert wurde!
Ein ordentlicher Betrieb prüft jede Dose bei der Installation schon und macht noch eine Endabnahme.
 
R4v3ncl4w schrieb:
Welche Netzwerkkabel empfehlt ihr?

Ich empfehle Netzwerkkabel die sich in einem Leerrohr befinden.
 
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