News Neue S-Klasse: Drive Pilot mit Level 3 wird vorerst nicht mehr angeboten

Salamimander schrieb:
Waymo arbeitet quasy mit “UHD Karten”.
Das ist ziemlich egal, die Fahrsituation in der Stadt hat um Größenordnungen mehr Variablen die es zu berücksichtigen gilt, die Umgebung ist viel unkontrollierter und vielfältiger.

Das was der DrivePilot bisher konnte, das kann rein von den Fähigkeiten her praktisch jedes Auto der letzten 10+ Jahre mit nem Spurhalteassi und Abstandstempomat - die dürfen es halt nicht nach Level 3.
Autonom in der Stadt zu agieren ist da eine völlig andere Nummer.
 
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aid0nex schrieb:
Man stelle sich vor man kauft sich 2026 einen Neuwagen für einen fetten sechsstelligen Betrag und bekommt dann solche fetten Displayränder:

Da war selbst ein iPad Air 1st Gen in 2013 (!!!) besser:

Naja die Displays in Autos dürfenm halt bei Crashs möglichst nicht zu "Messer" Glasscherben werden die z.B. zu Augenverletzungen durch Herumfliegen führen.

Da geht halt Sicherheit vor Design.

Finde das jetzt nicht so schlimm wenn die vielleicht mehr Stabilität brauchen.
 
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Salamimander schrieb:
Kommt auf das Prinzip an. Waymo arbeitet quasy mit “UHD Karten”. Daher auch immer nur kleine Happen. Wirklich echt Autonom wird es erst, wenn man keine Karten mehr braucht.
Und ohne UHD-Karten im Falle eines GPS-Ausfalls (z.B. starker Sonnenwind oder unscharfe GPS-Daten dank dem US-Militär an bestimmten Standorten)? Für mich ist "autonom", wenn das Auto ohne ständige Internetverbindung und ohne abgespeicherte Karten im Hintergrund in der Lage ist, auf einer Straße zu fahren wie ein Mensch.
 
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Delgado schrieb:
Schöne Werbeveranstaltung hier, 12 Bilder, die mit dem Thema Drive Pilot nur auch nichts zu tun haben.
Ich freu mich ehrlich gesagt darüber, dass CB entsprechend berichtet - und ob da jetzt 2, 12 oder 24 Bilder drin sind, ist mir gleich :)
 
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Magellan schrieb:
Das was der DrivePilot bisher konnte, das kann rein von den Fähigkeiten her praktisch jedes Auto der letzten 10+ Jahre mit nem Spurhalteassi und Abstandstempomat - die dürfen es halt nicht nach Level 3.
Autonom in der Stadt zu agieren ist da eine völlig andere Nummer.


Häh welches Auto hatte denn in den letzten 10 Jahrne garantierte 10 Sekunden Übergabezeit in dnen es komplett autonom weitergefahren ist zurück an dern Fahrer wenn es aktiv war?
 
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Incanus schrieb:
Und wo siehst Du da nun ein Problem?

Dass Mercedes mit "das beste oder nichts" wirbt und dann offensichtlich nicht das technisch-bestmögliche bietet.

Incanus schrieb:
Zudem ist ein Gerät für Automotive nicht mit einem für zu Hause vergleichbar,

Nicht? Seltsam, denn die Hersteller und Medien werben exakt genau damit:

"Die Mercedes-Benz S-Klasse (W223) verwandelt den Innenraum durch ein von Yachten inspiriertes Design, hochwertige Materialien und modernste Technik in eine luxuriöse Wohlfühloase ("Wohnzimmer auf Rädern"). Features wie aktive Ambientebeleuchtung, bis zu fünf große Bildschirme, massierende Sitze und ein extrem niedriges Geräuschniveau sorgen für maximalen Komfort und Entspannung."

Autohersteller nutzen intern auch gerne den Begriff "third place".
 
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Zensored schrieb:
Anhang anzeigen 1702693
gibt es offiziell zum kaufen, man müsste den Anschuss auf USB abändern.
Genuine Mercedes-Benz Mercedes Star 166-817-74-00

226€ Aufwärts ist sehr teuer
das teil ist zu groß, ist ja teil der Kühlermaske und nicht der dezente kleine freistehende Stern. Kann man nicht vergleichen
 
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Weyoun schrieb:
Da habe ich doch lieber das Auto als Helferlein zur Unterstützung.
Mit einem Level 2 System hast du ein Auto was für dich fährt, du musst nur alle 20-30 Sek mit irgendeinem Körperteil das Lenkrad berühren. Du darfst an dieser Stelle nicht vergessen, alles was früher gerne zu Unfällen geführt hat, während man sich ein Brötchen in den Mund geschoben hat und mit den Knien gelenkt hat, deckt bereits eine Fahrassistenz nach Level 2 ab.

Es gab schlichtweg in der Praxis kaum Argumente für das Mercedes System, zudem kostete es im Vergleich zu BMWs Level 2+ knapp das doppelte. Während du aber beim BMW dein Brötchen bei 200 Sachen auf der linken Spur verdrücken konntest, hast du dich mit der S-Klasse auf der rechten Spur hinter einem LKW gequält.
 
aid0nex schrieb:
Nicht? Seltsam, denn die Hersteller und Medien werben exakt genau damit:
Da hast Du wohl was grundsätzlich missverstanden. Die Anforderung an die Sicherheit und Langlebigkeit sind ganz andere, als für die leicht austauschbare Technik für zu Hause. Und breite Ränder haben doch nichts damit zu tun, ob es das 'technisch Beste' ist oder nicht.
 
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xexex schrieb:
Während du aber beim BMW dein Brötchen bei 200 Sachen auf der linken Spur verdrücken konntest, hast du dich mit der S-Klasse auf der rechten Spur hinter einem LKW gequält.

Äh das kann ein Mercedesfahrer auch machen wenn er darauf Lust hat.

Der kann auch stundenlang mit seinem 580 mit 250 km/h auf der linken Spur entlangsausen.

Der Mercedesfahrer kann ALLES machen, was der BMW Fahrer machen kann - er hat nur zusätzliche Optionen die der BMW Fahrer nicht hat.

Dass man Drivepilot hat heisst nicht dass man das System permanent nutzen muss - man nutzt es halt dann wenn es passt.
 
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jo die Frage ist halt bei gleicher Sicherheit?

Hat das billige Auto denn auch sowas wie Seatbeltairbags oder Airbag Lärmschutz im Soundsystem etc ? Mercedes hat nunmal einen sehr hohen Anspruch an Insassenschutz.

Die Frage ist nicht ob das geht sondern ob das bei gleichem Anspruch an Insassenschutz geht.
 
Uzer1510 schrieb:
Der Mercedesfahrer kann alles machen was der BMW Fahrer machen kann
In der Praxis eben nicht.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrze...etzung/autonomes-fahren-mercedes-eqs-bmw-5er/

Der Spurwechselassistenten mussten sie sogar zum Ende des Jahres aus vielen Fahrzeugen entfernen.
Mercedes-Benz hat den automatischen Spurwechsel-Assistenten (ALC, Code K46) in allen Baureihen aus dem Programm genommen. Grund dafür sind geänderte gesetzliche Vorgaben, die eine weitere Nutzung dieser Funktion in ihrer bisherigen Form nicht mehr zulassen.
https://mbpassion.de/2025/10/mercedes-benz-streicht-automatischen-spurwechsel-assistenten-alc/

Zumal es darum letztlich nicht geht, sondern wie das wofür der Kunde bezahlt angenommen wird. Der Kunde bezahlt 10000€ für ein "Level 3" System, was am Ende nicht funktioniert, weil man ständig durch abbiegende Fahrzeuge, Tunnel oder schlechte Straßenverhältnisse aufgefordert wird das Lenkrad zu übernehmen.

So ein System hätte man vielleicht von Tesla oder von einem Chinesen erwarten können, von Mercedes will man wohl eher funktionierende und praktikable Technik sehen, weshalb das Zeug jetzt rausfliegt. Wenn die Testmagazine unisono berichten, dass sich der Assistent kaum länger als 10 Minuten nutzen lässt, lässt man sowas nicht auf Kunden los.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Da hast Du wohl was grundsätzlich missverstanden. Die Anforderung an die Sicherheit und Langlebigkeit sind ganz andere, als für die leicht austauschbare Technik für zu Hause. Und breite Ränder haben doch nichts damit zu tun, ob es das 'technisch Beste' ist oder nicht.

Achso also zählen für andere Autos, die ebenfalls in Europa/Deutschland zugelassen sind, andere Anforderungen an z.B. die Sicherheit? 🤨
z.B. von den Chinesen

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Ja die haben einen anderen Anspruch - gibt es bei den Chinesen z.B. einen Seatbeltairbag? Oder ein Fahrwerk, das sich vor einem Aufprall anpasst?

Die Chinesen erfüllen sicher den Mindeststandard für eine Zulassungsfähigkeit aber für einen S Klasse Käufer ist der gesetzliche Mindeststandard halt zuwenig - der will oft das technsich machbare an Sicherheit.

Die Frage ist also wie viel geht ein China Hersteller über das hinaus, weas man gesetzlich mindestens erfüllen muss. Mercedes ist da halt einfach deutlich darüber.

Der BMW kann nur Level 2 alles was ein Fahrzeug an Level 2 Funktionen macht ist halt nichts wert wenn man das mit Drivepilot vergleicht das geht es darum was kann das Auto OHNE permanenete Aufsicht und OHNE dass man sofort eingreifen muss und Feher beheben.
 
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Wieso muss ich den erkennen? ich stelle nur objektiv fest Mercedes hat einen deutlich höheren Insassenschuitz Anspruch vor allem in der S-Klasse, der deutlich über das hinausgeht was in 95% der anderen Fahrzeuge zu finden ist.

Das hat halt keine Aussagekraft was in einem Fahrzeug, das einen deutlich geringeren Anspruch an Sicherheit hat zu finden ist.
 
xexex schrieb:
Mit einem Level 2 System hast du ein Auto was für dich fährt, du musst nur alle 20-30 Sek mit irgendeinem Körperteil das Lenkrad berühren.
Wenn ich mein Enyaq-Lenkrad nur alle 20 Sekunden mit einem beliebigen Körperteil berühre, dann fliegt das Auto ganz schnell mal aus der Bahn (ich sage nur Autobahn-Baustellen, wo gelbe und weiße Markierungen das Level-2-System schnell an seine Grenzen bringen). Dann doch lieber ein zuverlässiges Level-3-System. ;)
xexex schrieb:
Du darfst an dieser Stelle nicht vergessen, alles was früher gerne zu Unfällen geführt hat, während man sich ein Brötchen in den Mund geschoben hat und mit den Knien gelenkt hat, deckt bereits eine Fahrassistenz nach Level 2 ab.
Ich hatte vor ein paar Jahren mal ein Wiener Würstchen im Brötchen gefuttert (da hatte ich noch den Skoda Superb III mit ebenfalls Level-2-System) und bei der ersten Baustelle hätte ich mich fast das letzte Mal verschluckt, als das Auto plötzlich in die Leitplanke steuern wollte. Am Ende konnte ich die Wiener vom Beifahrersitz kratzen, nachdem ich das Brötchen wegwarf und gerade noch das Steuer rumreißen konnte...
 
Incanus schrieb:
Ja, die haben da ganz sicher andere Ansprüche.

Also reicht für Deutsche auch eine schlechtere Qualität und Anmutung oder was willst du damit sagen?

Incanus schrieb:
Vor allem weiß ich immer noch nicht, wo Du einen Qualitätsmakel erkennst.

Habe ich doch mehrfach ausdrücklich betont: Dicke Bildschirmränder. Was ist daran so schwer zu begreifen?
 
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