News Neue Studie: Deutsche Games-Branche im Aufwind

MichaG

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Rund fünf Jahre nach der letzten Erhebung wurde wieder eine offizielle Studie zur Videospielbranche in Deutschland veröffentlicht. Diese zeigt, dass sich in den vergangenen Jahren viel getan hat. Nicht zuletzt dank Förderung vom Bund hat sich die Zahl der Spieleunternehmen nahezu verdoppelt.

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Moin,

jetzt müssen nur noch vernünftige Titel dabei rauskommen, und zwar durch die Bank weg, egal welches Genre bzw. Zielpublikum.

Aber liest sich erstmal nicht schlecht.

Schönes Wochenende allen. ✌️
 
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"Sie schließt an die letzte Erhebung dieser Art aus dem Dezember 2020 an und soll gezielt die Effekte der Förderung des Bundes darlegen."

eine Studie, die dafür angefertigt wurde die Fördermittel zu legitimieren kommt zu dem Schluss, dass das Geld gut eingesetzt wird. Ich zeige mich überrascht.

"Deutsche Games-Branche im Aufwind*"

*so lange die Fördermittel fließen
 
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Würde der Bund, meiner Meinung nach, die nicht mit sinnlosen Millionen unterstützen, sähe die Sache total anders aus. Was kam denn nennenswertes aus DE?
 
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Ein paar vernünftige Titel gibts ja schon, das neue Titan Quest 2, Entwickler Grimlore Games aus München, Egosoft mit der X-Reihe, Rockfish Games aus Hamburg mit Everquest und dann das Gothic Remake, aber halt das wird ja durch ein spanisches Studio entwickelt, aber zumindest sind ein paar vom Urgothic dabei :D
 
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Mal gespannt wie sich die Mitarbeiterzahlen entwickeln werden. 31% sind im Bereich Game Art tätig, da wird die KI für Wirbel sorgen.

Es bleibt die kleine Hoffnung, dass unterm Strich mehr Firmen, mit insgesamt mehr Mitarbeitern, das kompensieren werden.

Gemeßen je 10.000 Einwohner liegen wir eh noch weit zurück, da ist noch Luft nach oben.
Ohne Förderung sähe es natürlich noch schlechter aus.
 
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supertramp schrieb:
Würde der Bund, meiner Meinung nach, die nicht mit sinnlosen Millionen unterstützen, sähe die Sache total anders aus. Was kam den nennenswertes denn aus DE?
Glaub der von Megabonk ist Deutscher. 😅 Ich mein, das isn lustiges Spiel. Da frag ich mich nämlich jetzt, wie viel von den über 900 "Unternehmen" tatsächlich "richtige" Studios sind und nicht Ein-Mann-Betriebe.
Nicht falsch verstehen, alles gemacht, wer eine Idee hat und die umsetzen will. Bitte. Lets Go.
Aber die "Studie" klingt ja bissl sehr "gehyped". Und wenn ich das richtig verstanden habe werden hier 252 "Studios" mit 180 Millionen Steuergeld versorgt. Is ne ganz schöne Stange Geld.
Will jetzt net wirklich motzen und schlecht reden aber müssten da nicht wenigstens dann auch so 1-3 Triple A oder wie man ja neuerdings sagt AAAA-Spiele bei rumkommen? Also mindestens? Also wenigstens so 3 Expedtion33 Spiele? Also vom Erfolg her?
Oder sind das dann eher so "NGO-Spiele"? "Wie rette ich "unsere Demokratie™"?

Und bitte jetzt nicht wieder wegen "Polemik" den Post in die Spam-Abteilung verfrachten. Danke.

Ich mein das als ernstgemeinte Frage. Was sind das für Studios und an was für Spielen arbeiten die?
Also die 252 die Steuergelder erhalten. Interessiert mich halt schon. Vielleicht ist ja sogar ein Spiel dabei auf das ich mich freue. 🥰



Edit: So mal selber gerade am gucken. Ok Anno is da zb. dabei. Also Ubisoft Mainz wird gefördert.
Und Enshrouded auch. Gut. Sind 2 super Spiele. Will ich mich gar net beschweren. Aber was is mit den anderen 250? 😅

Edit numero 2: Hier gibts ne Liste. Ist allerdings von letztem Jahr im Nov. https://www.gameswirtschaft.de/politik/games-foerderung-die-groessten-projekte-2025-2026-201125/
 
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Naja bei den aktuellen Speicherpreisen für Systeme und Grafikkarten dürfte es wohl bald wieder zum Abwind kommen, zumindest bei den anspruchsvolleren AAA-Titeln ;)
 
Djura schrieb:
[...] jetzt müssen nur noch vernünftige Titel dabei rauskommen, und zwar durch die Bank weg, egal welches Genre bzw. Zielpublikum.
[...]
Dem schließe ich mich an. 👍


supertramp schrieb:
Was kam den nennenswertes denn aus DE?
;)
mimimi.jpg
 
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supertramp schrieb:
Was kam den nennenswertes denn aus DE?
Enshrouded, Thronfall, Closer the Distance, Chained Echoes, Signalis mal ein paar Beispiele genannt.
 
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supertramp schrieb:
Würde der Bund, meiner Meinung nach, die nicht mit sinnlosen Millionen unterstützen, sähe die Sache total anders aus. Was kam den nennenswertes denn aus DE?
Enshrouded.

Keen Games hat für dessen Entwicklung auch Unterstützung aus dem Fördertopf des Bundes erhalten. Allein dafür hat sich das mMn schon mehr als gelohnt.

Enshrouded hat sich ja auch sehr gut verkauft und ich hoffe, dass sie sich mit den Einnahmen vergrößern können und wir zukünftig noch mehr Spiele von Keen Games sehen werden.
 
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Wurden ja schon einige genannt, hier noch ein paar:
Farming Simulator, Anno, Dorfromantik, Destroy All Humans, Desperados, Everspace

Nur weil man nicht alle Spiele kennt, oder diese nicht spielt, heißt das ja nicht, dass es dafür keine Spieler gibt.
Hab die KI gefragt und da waren Titel dabei, die von vielen gespielt werden, von denen ich noch nie gehört habe und oder die mich auch nicht interessieren. Ich bin aber nicht die ganze Welt ;-)
 
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Risen, Far Cry, Das Schwarze Auge, Lord of Fallen, Tropico 6, Desperados 3, Elex, Siedler, Gothic, Shadow of Gambit, Industrie Gigant, Nordhold, Commandos Origins. Ja da sind schon einige dabei, auch wenn es nicht die Mega Blockbuster sind. Ok Anno ist es auf jedenfall.
 
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Eine sehr schöne Entwicklung, die mich angesichts des doch vergleichsweise kleinen Fördertopfs eher positiv überrascht. Denn ohne Förderung ist die Entwicklung in DE wahrscheinlich aufgrund der Lohnkosten eher unrentabel.
Es wäre wirklich toll, wenn es langfristig auch größere Studios und Publisher aus Deutschland gäbe. Immerhin sind Spiele mittlerweile ein riesiger Markt.

Weil danach gefragt wurde: meine momentanen Top Picks für tolle Spiele aus Deutschland:
  • Enshrouded - technisch absolut beeindruckend und auch das Gameplay macht Spaß!
  • Dorfromantik + Star Birds - einfach super entspannend
  • Anno - auch wenn mich 117 momentan noch nicht so fesselt, ist es dennoch ein Top Spiel; die Vorgänger sowieso
 
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Abrexxes schrieb:
Aus dem Text: "Woran es mangelt, sind große Arbeitgeber mit großen Budgets und großen Spielen.
Diese Kennzahl wächst nicht – sie schrumpft. Messbar. Sechs Jahre nach Einführung der Förderung gibt es bundesweit keine 20 Games-Produzenten mit 100+ Beschäftigten mehr."

Es hat halt auch viel mit unsere (nicht vorhandenen) Invesititionskultur zu tun und mit der generellen Skepsis gegenüber digitalem. Diverse Dämonisierungen, sobald was schlimmer passiert, waren auch nicht hilfreich.
#neuland halt und all das rächt sich mal wieder.

Geh mal einer zur Bank "ich möchte ein Spiel Entwickeln und brauche 100k" Bankmitarbeiter "ooookaaaay, Security! Security!!!" ;-)
Oder zur KfW.

Ich will auch nicht wissen, was all die Firmen für einen Handstand machen mussten, damit die überhaupt die Fördermittel bekommen.
 
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