News Neue VelociRaptor mit 600 GB und SATA 6 Gb/s

Die heutigen SSD-Mimosen sind doch keinerlei Alternative, die Raptoren sind immer noch konkurrenzlos als Arbeitsplatte. Bei jeder Anwendung, die mit großen Mengen an kleinen Dateien arbeiten und hohe Schreibaktivität haben, würde jede SSD in kurzer Zeit alle Viere von sich strecken.

Ich schreibe und lösche problemlos 50GB an temporären Dateien pro Tag, selbst meine WD Blacks sind dann schleichend lahm, weil die Zugriffszeit zu hoch ist. Eine SSD ist bei den Datenmengen sowohl zu teuer als auch nicht geeignet.
 
außerdem ist ne HDD in sachen haltbarkeit immernoch besser als ne SSD
könntest du mir das bitte erklären?
Das höre ich immerwieder, glauben kann ich das nicht.

Intel Postville SSD MLC Zellen können bis zu 10.000mal überschrieben werden.
Das macht: 10.000 Zyklen x 80GB = 800.000 GB = ~ 800TB Lebensdauer (schreiben, nicht lesen).
Wenn man dann noch die Schreibamplifikation von 1,1 für die Intel SSD nimmt, dann bekommt man einen Wert von 661TB

661TB / 365 Tage = 1,8 TB/tag

Also:
Wenn du jeden Tag 180GB auf die SSD schreiben würdest, würde sie erst nach 10 Jahre am Wearlevel "ersticken". Die 160GB Version hält gar doppelt so lange (da mehr MLC Zellen).
 
Die Rechnung ist nonsense... eine SSD wird wohl kaum bei jedem Schreibvorgang darauf auchten das die Zellen gleichmäßig abgenutzt werden.

Daher werden einige zellen zuerst den Geist aufgeben. Da immer BLockweise geschrieben wird ist der Block dann schon quasi hinüber. Irgendwann kommt der Punkt wo für eine Datei wesentlich mehr Blöocke neu gefüllt werden müssen, da die Blöcke schon ordentlich defekte zellen haben.

Ob die angegebe Lebenszeit stimmt weiß doch keiner :freak:

Bei Ledleuchten heißt es bei manchen auch 100.000 Stunden.... wie will man das wissen?
Das sind 11 Jahre und 151 Tage. So lange wird man ein produkt wohl kaum testen bevor man es auf den markt bringt.

Ich würde daher auch nur eine SLC SSD kaufen.
 
Gorby schrieb:
Wenn die 600er 3 Platter hat sind ja logischerweise leder Platter 200GB groß. Aber was is dann mit den anderen Versionen? Benutzen die andere Platter? komisch. sowas ist normal total unwirtschaftlich.
Im PDF stehen definitv 200GB/Platter.
Erscheint zunächst wirklich komisch dass man dann in 150GB Schritten die Kapazität ändert. 200, 400 und 600GB erscheinen sinniger.
Aber Toshiba macht das genauso bei der Allegro 12.
Dort hat dann die 450GB Verison (3Platter/5Heads) und die 300GB (2Platter/ 3Heads).

Vielleicht haben sich die Hersteller drauf geeinigt nur ganze vielfache von 36GB zu verkaufen.
Denn auf dem Markt gibt es nur 36, 74, 146, 300, 450 und 600GB 2,5" 10k HDDs.


Die Datendichte ist natürlich im Vergleich zu den 2,5" HDDs mit 7200U/min sehr niedrig. Es wurden ja vor kurzem von WD 750GB Platten vorgestellt, wo schon jeder Platter 375GB fasst.
Aber bei Laufwerken mit 10k U/min ist das etwas schwieriger. Die Allegro 12 und Savvio 10k.4 sind Anfang des Jahres gekommen und haben auch nur 200GB/Platter.
 
Naja ob sich das noch lohnt in Zeiten langsam sinkender SSD Preise? Die Zeiten für "hochgeschwindigkeits" HDDs sind mMn vorbei, da haben sie einfach gar keine Chance gegen SSDs. Aber als Platten für große Datenmengen werden sie uns noch eine ganze Weile ob Intern oder Extern begleiten, nur zählt da halt eher der Preis pro GB....
Mfg
 
@Wattebaellchen:
Natürlich sind das theoretische Berechnungen. Dabei handelt es sich um Annahmen. Ob nun deine Aussagen der Blockausfälle stimmt oder nicht ist genauso ungewiss. Das sind nur reine Mutmaßungen deiner Seite.

Ich habe auch schon HDD-Platten gehabt, die nach 6 Monaten den Geist aufgegeben haben, andere wiederrum laufen seit 10 Jahren anstandslos.
Die Haltbarkeit kann aber niemand genau vorhersagen

Zumindest geben theoretische Berechnungen eine gute Hausnummer. Zumindest allemale besser als pure Mutmaßungen, die auch so gerne in Foren mitgeteilt werden :P

Im Gegenteil.
Ich sehe von meiner Seite gar keinen Sinn darin, mehr für SSDs zu bezahlen, nur damit ich eine theoretische Lebenszeit von 30 Jahren habe (MLC vs SLC).

In 10 Jahren gibt es SSD die schneller, größer und um einiges billiger sind. Warum sollte es also relevant sein, ob meine SSD nun 6 oder 30 Jahre hält?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wattebaellchen schrieb:
Die Rechnung ist nonsense... eine SSD wird wohl kaum bei jedem Schreibvorgang darauf auchten das die Zellen gleichmäßig abgenutzt werden.

....

Ich würde daher auch nur eine SLC SSD kaufen.

Nach meinem Wissensstand macht das aber meine Intel X25-M G2 Postville.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die kostet Wieviel? Die ist für Server und Workstatiosn gedacht, die anderen eher nicht.

Wenn du in allen Rechner mal IBM Platten gehabt hättest, wärst du auch paranoid was die Haltbarkeit angeht... da löste sich die Speicherschicht auf bzw hat die Magnetisierung einfach verloren.

Ich würde ein Raid 1 auf jeden Fall einer SSD noch vorziehen.
 
Klar verteilen SSDs die Daten möglichst gleichmäßig auf die Zellen. Nützt einem nur nichts, wenn die Platte größtenteils voll ist. Auf einer Arbeitsplatte liegen z.B. 70% Quelldaten, die nur 3-4 mal am Tag wechseln, die restlichen 30% sind temporäre Dateien, die 100 Mal gelöscht und neugeschrieben werden. Oder löscht ihr ständig eure Platten komplett, bevor ihr neue Daten raufschreibt?

SSDs sind gut als Systemplatten, normale HDDs als Datenplatten, und Raptoren & Co als Arbeitsplatten.
 
@bartio: Mein Motto wegen Einsatz Laufzeit oder Haltbarkeit. Ich glaube mal zu 99% das hier alle User kein Rechner von 2000 noch im Einsatz haben oder? Also warum muss eine SSD bzw. HDD so lange halten? Wenn ich denke wie viele HDDs ich schon seit 2002 (Mein ersten Rechner) hatte.
 
luckysh0t schrieb:
also ich habe da was gemerkz gut ich hatte bis vorkurzem 3 *74 gb raptoren im raid 0 hatte laut hd tune ca 8,8 ms accesstime das ist gegenüber der 14 ms meiner 7200.12 von seagate schon ein unterschied denich merke ok gegen ne ssd losts trotzdem ab deswegen habe ich mir ne vertex bestellt ^^ und das trio verkauft bucht sei dank

Natürlich, wegen den erhöhten Zugriffszeiten durch den Raid machst du dir den Hauptvorteil der Raptoren ja auch wieder kaputt.
 
Oje, so richtig hat hier keiner Begriffen, warum die Raproren oft schneller und durchaus sinnvoll sind...

1. Eine solche Platte dreht mit 10.000U/min, bedeutend schneller als ein normale HDD, somit ist der Schreib-Lese-Kopf alleine dadurch schneller an dem jeweiligen Punkt, wo die Daten stehen.

2. Es werden 2,5-Zoll-Pattern verwendet, auch hier muss der Schreib-Lese-Kopf viel weniger Weg zurücklegen, um an der richtigen Position zu sein.

3. Die 2,5-Zoll-Pattern haben eine extrem hohe Datendichte, d.h. wenn der Schreib-Lese-Kopf an der richtigen stelle ist, werden die zu lesenden Daten viel schneller eingelesen oder die zu schreibenenden Daten viel schneller geschrieben.

4. Die Raptoren haben einen Doppel-Prozessor zur Datenverarbeitung. Die I/O-Leistung ist somit auch fast doppelt zu hoch wie bei "normalen" Festplatten.

5. Die Raptoren benötigen absolut leistungsfähige Controller, wie die Intel ICH9R oder ICH10R sowie die aktuellsten Intel-Matrix-Treiber mit "write-back-cache"-Option und AHCI im RAID-Modus.

Es sind nicht die hohen Datenraten, die eine Raptor oft zum Sieger macht, es ist die Zugriffszeit, also der Parameter, der SSDs als Systemplatte so schnell macht.

So konfiguriert sind Raptoren normalen HDDs um Längen voraus, bei zwar weniger I/O-Leistung im Vergleich zu einer SSD, doch sobald Videoschnitt usw. im Spiel ist, eine SSD durch ihren mageren Speicherplatz nicht zu gebrauchen ist!

Somit haben die Raptoren auf der richtigen Plattform und meistens professioneller Nutzung natürlich noch lange Zeit ihre Daseinsberechtigung.
 
@Lecter224: Kennst du zufällig die I/O-Leistung der aktuellen oder hier kommenden VelociRaptor?
 
Zu dem Raid-0 mit Raptoren und den Geschwindigkeiten von Festplatten:



Seagate 1,5TB mit Short Stroke getestet bei 74GB (soviel hat ja die Raptor auch). Und siehe da. 8,7ms und das bei ca. 115MB/s - 130MB/s konstanter Leseleistung.

Bei 100GB sieht es im übrigen fast genauso aus.


Mal davon ab dass der ganze Schmu rein gar nichts bringt wenn man nicht mit 2 Raid-0 arbeitet. Wo liest und schreibt man denn drauf? Wenn es dasselbe Volumen ist bringt das Raid-0 rein gar nichts.
 
"User kein Rechner von 2000 noch im Einsatz haben oder? " WAS war da gerade hin , amd athlon thunderbird , pentium 3
naja einige Kollegen von mir haben aber noch nen pentium 3-4
 
Sinnvoll sind die neuen Raptoren nur, wenn sie bei 200€ liegen, aber die 300er werden ja auch für 270-290 verkauft.
Im übrigen laufen meine alten Rapotren von 2004 immer noch.

@Wattebaellchen
Könntest du mir verraten welche SAS HDD's du hast? Ich denke über den kauf zweier 147GB HDD's nach, halte aber von Seagate absolut nichts und mit Hitachi bzw. Toshiba hab ich kaum Erfahrung. Ich will die beien als Raid 1 für System nutzen und 4 640GB WD BLack als Raid 5 oder 10 einsetzen.
 
Pentium 4 würde ja auch noch gehen aber was machen die den am Rechner mit ein Athlon Thunderbird? daz noch eventuelle 64MB RAm oder?

@Wattebaellchen: Die Fusionio ioDrive Duo mit SLC ist aber auch geil, 50µs, 185,022(4K read packet size) und 1,5GB/s in Lesen^^
 
...könnt Ihr euch vorstellen das Ihr für diese Produkt einfach nicht die Zielgruppe seit :freak:
 
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