Neuer Bußgeldkatalog -> Zustimmung oder mehr Konfliktpotenzial?

pitu schrieb:
Du ziehst diesen Schluss aufgrund von 5 Postings?! Sehr erwachsen 😉

Ich weis zwar nicht was das erwachsen zu tun hat, aber gut...
Sind es nicht auch weit mehr als 5 Postings mittlerweile und der Tenor wird eher noch deutlicher?
Zudem ziehe ich keine Schluss aus diesem Thread hier, sondern sehe mich eher in meiner bestätigt, welche ich täglich im Straßenverkehr erlebe...
 
Moep89 schrieb:
Doch. Der Verkehr wird behindert, wenn die nebeneinanderfahrenden Radler das Überholen durch den nachfolgenden Verkehr unmöglich machen, während es beim Hintereinanderfahren möglich wäre. Da nicht überholt werden kann, wird der "normale" Verkehrsfluss behindert, da ein normales KFZ außerorts in aller Regel schneller fährt als ein normaler Radler.
… und wie überholst du einen einzelnen Radfahrer während Dir Gegenverkehr begegnet? Jetzt erzähl mir nicht, dass Du es schaffst einen ausreichenden Abstand auf derselben Spur einhalten kannst. Blabla 1,5m kommt da immer. Ich sehe das nicht so eng, aber quetsch Dich bitte nicht am Radfahrer vorbei.
Das kann unangenehme Effekte durch Luftverdrängung auf den Radfahrer haben.
Falls Du mal etwas ähnliches spüren möchtest: Lass mal ein Auto mit 100 km/h an Deinem stehenden PKW vorbeirauschen. Du wirst ein leichtes Rütteln spüren und das bei mehr als 1m Abstand.
Khaotik schrieb:
Da kann ich schlicht jeden Autofahrer verstehen, den hier die Wut packt. Der Radfahrer müsste ja sogar dort fahren wenn es das blaue Gebotsschild anzeigt.
Dann geht’s dabei noch schön Berg auf, der Radler schafft keine 20kmh mehr und beschwert sich dann, dass er riskant überholt wird? Sorry, aber auch bei aller Rücksichtnahme ist der gute Radler schon zu mindestens 50% selbst schuld, wenn hier was passiert. Wiegesagt – nur auf Straßen, wo der Radweg sowieso Straßenbegleitend verläuft.
RADwege werden ja nicht aus Spaß gebaut damit Mütter ihre Kinderwägen leichter schieben können.
Mit dem Schild hast Du Recht. Leider scheint es aber sehr viele Autofahrer zu geben, die meinen so ein Schild gesehen zu haben, wo keines war. Und ich definiere auch gleich mal eine Ausnahme, wo mir persönlich auf dem Rad das Schild scheißegal ist: Wenn die Straße scheiße ist. Premium glatter, geräumter Teer gegen mit Laub oder durchwurzelten Fahrradwegen. Im Herbst wird das mit dem Laub wohl wieder häufiger vorkommen.
Es werden sich mal wieder die Geister daran scheiden, ab wann eine Fahrbahn nicht länger befahrbar ist, aber ich kann Dir versprechen, dass ich die alternative Fahrbahn verwende. Ich muss mich selbst nicht in unnötige Gefahr begeben.

Bei jedweden (riskanten) Überholmanövern kann ich Dir auch direkt die StVO §5 nahelegen. Da stehen auch die berüchtigten 1,5m.
Ich meine: Wenn ein Radfahrer wegen Deines eines egoistischem Überholmanövers verunfallt und Du der Verursacher davon fährt, wünsche ich Dir ihm, dass jemand anderes Dich ihn dafür wegen Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung anzeigt. Mit Verweis auf diesen Forenpost dann gerne auch mit Vorsatz. :)
--- Absatz editiert und zu einem allgemeinen Statement umformuliert, da der Kontext des Verfassers nicht beachtet wurde. Ich entschuldige mich für die falsche Behauptung. Die ausführliche Richtigstellung findet sich im Beitrag #97.

Kurzer Disclaimer: Ich bin relaxter Rad- und Autofahrer. Ich rege mich auch über Mittelspurschleicher, Kleinwagen auf Autobahnen, Drängler und Raser auf. Mich stören auch langsamere Radfahrer, Mülltonnen auf dem Radweg oder ein nicht vorhandener Radweg. Ein Seitenstreifen, wie er an so manchen Bundesstraßen zu finden ist, ist übrigens kein Radweg. Ich nutze ihn trotzdem sehr gerne mit meinem Rad und es hat sich auch bisher niemand daran gestört.
Als grundsätzliche Empfehlung sollte jeder StVO §1 verinnerlichen. Am Ende sollten wir auf den Verkehr und auf eventuell persönliche Gründe für einen Ordnungsverstoß Rücksicht nehmen. Absichtliche Provokationen, durch Dehnungen der Regeln sollte man einfach unterlassen.

Ich bin sogar Dashcam Fahrer, aber ich renne nicht wegen einem Vorfahrtsverstoß zur Polizei. Ich habe für mich entschieden, dass ich erst dann eine Anzeige erstatte, wenn es wirklich gefährlich für mich war oder der Fahrer dringend einen Denkzettel braucht - Stichwort aggressives Drängeln. Das ist in einem Jahr glücklicherweise nie vorgekommen.

Der Bußgeldkatalog sieht für mich soweit in Ordnung aus. Ich würde auch lieber noch mehr gegen Poser unternommen haben wollen, aber es sollte vielleicht allgemein mal angefangen werden, an den Hotspots die Leute effektiv dafür Buße leisten zu lassen. Posing ist nicht mehr so cool, wenn am Ende der Straße eine Polizeikontrolle wartet und man vor versammelten Publikum zurechtgewiesen wird.
 
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Zu dieser "Radfahrer blockiert Fahrspur" Geschichte hatte ich erst heute Morgen wieder so einen Fall.

Situation:

Ich fahre jeden Tag eine Strecke bei der die Straße für PKW einspurig in jede Richtung ist. Für Radfahrer gibt es auf beiden Seiten einen kombinierten Fuß- und Radweg aus diesen Betonpflastersteinen, die man überall findet, in Form eines farblich hervorgehobenen Fahrstreifens für Fahrräder. Man fährt also nicht auf der Straße sondern oberhalb vom Bordstein, "sicher" vor Autos.

Also sowas:
unnamed (1).jpg

Nur ohne Grünstreifen, so toll ists dann auch nicht.

Die PKW dürfen auf ihrer Straße normal, also 50km/h, fahren.

Heute früh jedoch sind die PKW so schnell gefahren wie ich, also eher so 20-25 km/h, statt 50+. Warum? Weil ein Rennradfahrer auf Teufel komm raus auf der Straße fahren musste. Trotz nahezu perfektem Radweg. Und weil im morgendlichen Berufsverkehr kein Überholen möglich ist hat sich eine elendig lange Schlange hinter dem Fahrrad gebildet.

Warum er auf der Straße gefahren ist kann ich nicht sagen, meine Vermutung ist, abseits von Dummheit, dass er einfach das falsche Fahrrad fährt und bereits Betonpflaster ein Problem für seine extraharten und extraschmalen Reifen ist.

Hier ist allerdings auch der Radfahrer das eindeutige Problem, nicht die Stadt, die Straßenplanung oder die PKW.

Zusätzlich hatte ich noch die Möglichkeit mir kurz an der Ampel das Fahrrad anzusehen:

  • keine Reflektoren
  • keine Leuchtmittel
  • kein Helm
  • Ist bei Rot gefahren, als kein Querverkehr kam

Diese Art von Radfahrern ist das Problem ... und definitiv kein Einzelfall.
 
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Stand ein blaues Zeichen mit einem weissen Rad nach irgendeiner Einmuendung? Also Zeichen 237, 240 oder 241?
http://bernd.sluka.de/Radfahren/rechtlich.html
Wenn ja, dann hat der Radfahrer Mist gebaut, diese Zeichen bedeuten eine Benutzungspflicht.

Wenn keines dieser Zeichen vorhanden ist, dann darf ein Radfahrer drauf fahren, muss es aber nicht.
Und sollte es als Gehweg ausgeschildert sein, dann darf ein Radfahrer dort nicht fahren.

Achte da mal drauf. So wurden bei mir im Ort vor einer Weile sehr viele (aber nicht alle) Rad/Gehwegsschilder entfernt.

Das natuerlich abgesehen von den anderen Verstoessen... Wobei Ampeln tricky sind, da kommt es oft drauf an wo genau die Ampel steht und ob Haltelinien vorhanden sind..
 
Ranayna schrieb:
Stand ein blaues Zeichen mit einem weissen Rad nach irgendeiner Einmuendung? Also Zeichen 237, 240 oder 241?
http://bernd.sluka.de/Radfahren/rechtlich.html
Wenn ja, dann hat der Radfahrer Mist gebaut, diese Zeichen bedeuten eine Benutzungspflicht.

Wenn keines dieser Zeichen vorhanden ist, dann darf ein Radfahrer drauf fahren, muss es aber nicht.
Und sollte es als Gehweg ausgeschildert sein, dann darf ein Radfahrer dort nicht fahren.
Da steht ein 241 Zeichen, Fahrrad neben Fußgänger.

Aber selbst wenn, wenn ein vernünftiger Radweg vorhanden ist dann muss man ein ziemlicher Arsch sein, wenn man bewusst trotz allem den Berufsverkehr aufhält.

Von bei Rot über die Ampel fahren etc. ganz zu schweigen.
 
Damien White schrieb:
Aber selbst wenn, wenn ein vernünftiger Radweg vorhanden ist dann muss man ein ziemlicher Arsch sein, wenn man bewusst trotz allem den Berufsverkehr aufhält.
Heiliger Berufsverkehr! Erbarme dich vor Mopeds, S-Pedelecs, Traktoren und LKW! Sorry, aber das ist etwas überdramatsiert. Klar ist es ärgerlich, wenn man aufgehalten wird, aber das ist doch auch nur Abschnittsweise. Aber ja, er ist ein ziemlich gemeiner Egoist.
Damien White schrieb:
Heute früh jedoch sind die PKW so schnell gefahren wie ich, also eher so 20-25 km/h, statt 50+. Warum? Weil ein Rennradfahrer auf Teufel komm raus auf der Straße fahren musste. Trotz nahezu perfektem Radweg. Und weil im morgendlichen Berufsverkehr kein Überholen möglich ist hat sich eine elendig lange Schlange hinter dem Fahrrad gebildet.
[…]
Wkeine Reflektoren
  • keine Leuchtmittel
  • kein Helm
  • Ist bei Rot gefahren, als kein Querverkehr kam
Irgendetwas stinkt mir an dieser Situation: Ein Rennradfahrer ohne Helm und mit unter 25 km/h? Für jemanden, der ernsthaft am Radsport interessiert ist, ist das zu wenig. Auf 30 km/h sollte er schon kommen. Mit 20 km/h kann er auch auf dem Pflasterweg fahren. Wenn die Pflasterung wirklich so gut war, wie auf dem Bild, sollte man auch mit unter 30mm Reifenbreite problemlos dort fahren können.

Damien White schrieb:
Diese Art von Radfahrern ist das Problem ... und definitiv kein Einzelfall.
Sie sind ein Problem. Du könntest Dich auch genausogut über Autofahrer aufregen, die den Verkehr behindern, weil sie mal jemanden die Vorfahrt schenken, damit er aus einer Seitenstraße o.Ä. endlich mal auf die Vorfahrtsstraße kommt. Das Lücken lassen vor Ampeln wird doch hoffentlich noch in Fahrschulen gelehrt, oder? Es ist keine Verpflichtung, aber eine ungemein nützliche und nette Geste.
 
Penman schrieb:
Heiliger Berufsverkehr! Erbarme dich vor Mopeds, S-Pedelecs, Traktoren und LKW! Sorry, aber das ist etwas überdramatsiert. Klar ist es ärgerlich, wenn man aufgehalten wird, aber das ist doch auch nur Abschnittsweise. Aber ja, er ist ein ziemlich gemeiner Egoist.
Egal ob abschnittsweise oder nicht, das Problem ist objektiv vorhanden.

Penman schrieb:
Irgendetwas stinkt mir an dieser Situation: Ein Rennradfahrer ohne Helm und mit unter 25 km/h? Für jemanden, der ernsthaft am Radsport interessiert ist, ist das zu wenig. Auf 30 km/h sollte er schon kommen. Mit 20 km/h kann er auch auf dem Pflasterweg fahren. Wenn die Pflasterung wirklich so gut war, wie auf dem Bild, sollte man auch mit unter 30mm Reifenbreite problemlos dort fahren können.
Was weis ich, wieso der nicht schneller gefahren ist. Das mit den Reifen und Pflaster war mein Versuch, hierfür eine rationale Begründung zu finden. Das die nicht viel Sinn macht ist offensichtlich, aber die offensichtliche Antwort wäre zu kraftausdrucklastig.

Penman schrieb:
Sie sind ein Problem. Du könntest Dich auch genausogut über Autofahrer aufregen, die den Verkehr behindern, weil sie mal jemanden die Vorfahrt schenken, damit er aus einer Seitenstraße o.Ä. endlich mal auf die Vorfahrtsstraße kommt. Das Lücken lassen vor Ampeln wird doch hoffentlich noch in Fahrschulen gelehrt, oder? Es ist keine Verpflichtung, aber eine ungemein nützliche und nette Geste.
Whataboutism ... So sinnfrei wie ein Kropf ...

Und ja, man beschwert sich auch über rücksichtlose Autofahrer, LKW, Kinderwagen, Omis im Rollator und Opas ohne Hut, zurecht! Du wirst es kaum glauben, aber es gibt eine Menge an Idioten in allen Bereichen des öffentlichen Raumes, egal ob PKW, LKW, Fahrrad, Fußgänger, egal ob Privatperson, Lieferdienst oder Busfahrer.

Ein "Ja aber die Anderen" ist kein Argument und sagt viel über den Beitragsverfasser.
 
Damien White schrieb:
Und ja, man beschwert sich auch über rücksichtlose Autofahrer, LKW, Kinderwagen, Omis im Rollator und Opas ohne Hut, zurecht! Du wirst es kaum glauben, aber es gibt eine Menge an Idioten in allen Bereichen des öffentlichen Raumes, egal ob PKW, LKW, Fahrrad, Fußgänger, egal ob Privatperson, Lieferdienst oder Busfahrer.

Ein "Ja aber die Anderen" ist kein Argument und sagt viel über den Beitragsverfasser.
Das hast Du mich mit Whataboutism erwischt – um den Horizont zu erweitern. Es ist ein Erlebnisbericht und Dein Fazit war: "Diese Art von Radfahrern ist das Problem ... und definitiv kein Einzelfall." Da stimme ich Dir vollständig zu, abstrahiere aber weiter, dass allgemein egoistische oder gereizte Verkehrsteilnehmer ein großer Teil des Problems sind. Und viele mögliche Ausprägungen bestraft der Bußgeldkatalog jetzt härter. Drängeln, Falschparken und Falschverhalten durch Egoismus wie Rettungsgasse durchfahren, Behindertenparkplätze belegen und dankenswerterweise auch das Halten auf dem Schutzstreifen für Radfahrer mit Behinderung.
Ein Punkt dafür ist schon heftig, wenn man mal kurz auf dem "Seitenstreifen" anhält, aber das beruht auf Gegensätzlichkeit: Keine Fahrräder auf der Straße - Keine Autos auf dem Radweg.
 
Ich zitier mich mal einfach selbst, damit du weist, wie das Ganze angefangen hat ...

Damien White schrieb:
Solange die Höhe des Bußgeldes nicht ans Einkommen gekoppelt wird geht jeder Bußgeldkatalog nicht weit genug und ist im Endeffekt bewusst diskriminierend gegen Geringverdiener.

Es gehören auch härtere Strafen für Radfahrer und eine Änderung von Formulierungen der STVO, damit diese für alle Fahrzeuge gilt und sich Radfahrer bei Sicherheitsabständen nicht damit herausreden können, dass diese ja nur für Kraftfahrzeuge gelten würden.
 
Penman schrieb:
Wenn ein Radfahrer wegen Deines egoistischem Überholmanövers verunfallt und Du davon fährst, wünsche ich Dir, dass jemand anderes Dich dafür wegen Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung anzeigt. Mit Verweis auf diesen Forenpost dann gerne auch mit Vorsatz.
Mich würde jetzt dann aber schonmal interessieren, wo du aus meinen Posts ein solches potentielles Verhalten rausgelesen hast?
Weder wird äußerst riskant Überholt noch einfach davon gefahren. Nichts desto trotz können kritische Situationen auch ganz schnell und unverhofft entstehen. Nur ist es in solchen Fällen dann eben quatsch, die volle Schuld nur beim KFZ-Fahrer sehen zu wollen.

Mir geht es grundsätzlich immer um ein Thema: Selbstschutz.
Jahr für Jahr wird gejammert, dass es mehr Fahrradwege braucht weil der normale KFZ-Verkehr für die Fahrradfahrer so gefährlich ist.
So, dann werden solche Weg für unglaublich viel Geld gebaut und dann? - Sind sich manche Radler schlicht zu fein sie zu benutzten und fahren lieber weiter auf der normalen Spur mit. Mit dem vollen Bewusstsein, dass sie das weitaus schwächste Glied in der Gefahrenkette sind und bei Unfällen mindestens mit Fleisch, wenn nicht sogar im ungünstigsten Fall direkt mit dem Leben bezahlen.
Penman schrieb:
Ich muss mich selbst nicht in unnötige Gefahr begeben.
Finde ich eine interessante Meinung, dass das Risiko durch verschmutzte Wege soviel geringer ist als durch den Berufsverkehr auf manchen Straßen. Ggf. müsstest DU dann auf den Wegen mit schlechterem Zustand langsamer fahren... Aber dann würdest du ja auch länger brauchen. Sollen halt lieber sehr viele Andere länger brauchen.
Gerade im Herbst bei oft schlechten Sichtverhältnissen würde ich alles dafür tun, um mich vor stark befahrenen Landstraßen fernhalten zu können. Laub gehört halt leider zum normalen Leben dazu. Man kann halt nicht erwarten, dass sämtliche Fahrradwege ständig von Laub befreit werden.
Ggf. sollte man als Fahrradfahrer auch "geeignete Reifen" für die Jahreszeit vorgeschrieben bekommen. Beim Auto gehts ja auch. Insofern könnte man z.B. für Fahrräder auch eine Mindestprofiltiefe o.Ä. vorschreiben.
Ansonsten gibt es bei jedem Verkehrsunfall z.B. zwischen Auto und Rad automatisch eine Teilschuld wegen falscher Reifen(wahl).
 
Penman schrieb:
… und wie überholst du einen einzelnen Radfahrer während Dir Gegenverkehr begegnet?
Darum geht es hierbei gar nicht. Auf schmaleren Straßen können zwei Radfahrer nebeneinander sogar das Überholen ohne Gegenverkehr unmöglich machen. Spätestens dann, wenn z.B. noch parkende Autos im Spiel sind.
Penman schrieb:
Mit 20 km/h kann er auch auf dem Pflasterweg fahren. Wenn die Pflasterung wirklich so gut war, wie auf dem Bild, sollte man auch mit unter 30mm Reifenbreite problemlos dort fahren können.
Völlig egal wie schnell und mit welchen Reifen er fährt, Zeichen 241 macht den Radweg benutzungspflichtig. Er hätte also in keiner Situation auf der Straße fahren dürfen. (Vereist, versperrt o.ä. war er ja anscheinend nicht)
Öffentliche Verkehrswege sind keine Rennstrecken. Nicht für Autos, Motorräder oder eben Fahrräder. Bei Autos und Motorrädern wird das aggressiv durchgesetzt, bei Radfahrern leider nicht. Es zählt übrigens auch als Rennen, wenn man versucht bestimmte Zeiten auf einer Strecke zu erreichen, ganz ohne "Gegner".
 
Moep89 schrieb:
Zeichen 241 macht den Radweg benutzungspflichtig
Eine Pflicht mag das eine sein, aber was bringt das wenn es keine Konsequenzen dafür gibt? Welchen Anreiz gibt es denn dann von Gesetzeswegen her, sich daran zu halten? So verkommt es schlicht zu einem Hinweis, einem Wunsch.
 
Khaotik schrieb:
Insofern könnte man z.B. für Fahrräder auch eine Mindestprofiltiefe o.Ä. vorschreiben.
Das klingt nach übermäßiger Regulierung. Jede:r regelmässig Radfahrende sorgt früher oder später für haltbares Material. Manche Reifen sind schon relativ schnell durch. Meiner Erfahrung nach ist das Profil allein nicht so entscheidend.
Khaotik schrieb:
Eine Pflicht mag das eine sein, aber was bringt das wenn es keine Konsequenzen dafür gibt?
Für solche Delikte gibts (hier) kein/kaum Personal meiner Wahrnehmung nach. Ich glaube das Problem liegt anderswo wenn vorhandene (und gute) Radwege nicht genutzt werden.
Das von @Damien White hochgeladene Symbolbild verdeutlicht ganz gut ein Problem, wie zur Hölle soll man auf so eine unsinnige Konstruktion draufkommen wenn man von der Fahrbahn wechseln wöllte? Das geht schlicht nur an Kreuzungen oder Einfahrten. Auf der Straße mal kurz anhalten und das Rad über den Grünstreifen tragen kann ja wohl nicht die Lösung sein. Als Ortsfremder sieht man sowas viel zu spät, wenn die Beschilderung genauso gut ist. Dazu kommt, die Einfahrten sind oft zugeparkt.
Solche Radwege sind besser, seitdem hier sowas öfter eingerichtet wird steigt die Nutzung deutlich, eigentlich fährt kaum wer noch auf der Fahrbahn.
 
FrankenDoM schrieb:
Aber alleine die Antworten hier zeigen schon das grundsätzliche Problem im Straßenverkehr in Deutschland super auf. Jeder gegen jeden, null gegenseitige Rücksichtnahme......

Fußgänger gegen Autofahrer, Autofahrer gegen Radfahrer und Radfahrer gegen Fußgänger. Das ganze noch mit Taxis, S-Pedelecs und Lieferdiensten garniert. Es ist an alle gedacht!
Ich finde es nur erheiternd, dass hier die üblichen Verdächtigen sich mal wieder weit aus dem Fenster lehnen. Absolut genial.
Da wird moniert, dass Radfahrer auf der Straße fahren obwohl kein Radweg vorhanden aber eine alternative Route mit Radweg existiert.
Für die einen fährt der Rennradfahrer zu langsam, so dass der Berufsverkehr keine 50+ mehr bei Höchstgeschwindigkeit 50km/h fahren kann. Na, wer bemerkt was?
Für den anderen fährt der Radfahrer zu langsam, dass er als fast stehendes Hindernis kaum umfahren werden kann. Oder wehe sie fahren nebeneinander...

Ist immer Klasse zu lesen, dass einige ganz genau wissen was ANDERE NICHT dürfen oder zu tun und zu lassen haben oder gleich die charakterliche Eignung absprechen. Es ist zum fremdschämen...
 
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SE. schrieb:
wie zur Hölle soll man auf so eine unsinnige Konstruktion draufkommen wenn man von der Fahrbahn wechseln wöllte?
Wenn es danach ginge, würden in sämtlichen Einbahnstraßen alle Autos in jede Richtung fahren. Denn wie zur Hölle soll man auf die andere Seite kommen? Das ginge ja nur über große Umwege, an der nächsten Kreuzung und wieder zurück usw.

Dass gewisse Dinge einfach nicht kontrolliert/geahndet werden ist das größte Problem. Blitzer aufstellen ist so schön einfach und bringt Geld. Der ganze Rest ist fast egal, weil man da ja richtig gucken und was tun müsste. In der Praxis machen zu hohe Geschwindigkeiten nur einen winzig, winzig kleinen Bruchteil der Probleme aus. Stattdessen sind es andere Dinge, die den Fluss ruinieren, für Gefahrensituationen sorgen etc. Beispielsweise das Blinken bzw.
NICHT (korrekt) blinken. In locker über 50% der Situationen wird einfach nicht oder völlig sinnlos, weil viel zu spät, geblinkt. Das ist nicht nur in Kreiseln ein Problem.
Oder bescheuert Einordnen zum Abbiegen, sodass ein Abbieger die ganze Einmündung blockiert. Oder Radfahrer, die grundsätzlich fahren wo sie wollen und in welche Richtung sie grad wollen. Ich wette ein Großteil der Radler weiß nichtmal, dass das Rechtsfahrgebot auch für sie gilt und dass bei beidseitigen Radwegen der rechte zu nutzen ist. Radfahren auf dem Gehweg? Klar! Über den Fußgängerüberweg? Logisch!

DAS sind die Dinge, die im Alltag wirklich nerven, behindern und Unfälle provozieren, aber da wird nichts kontrolliert und nichts geahndet. Stattdessen wird die böse Geschwindigkeit als Übeltäter zementiert und fröhlich geblitzt.
Es steckt noch so viel Potenzial im Straßenverkehr, auch im aktuellen status quo, aber das bleibt ungenutzt, weil die Leute (ja alle, vom Fußgänger bis zum Brummifahrer) aus Faulheit und/oder Dummheit nichtmal die simpelsten Dinge hinkriegen. Das verdammte Smartphone setzt da noch einen drauf. Wer vorher schon meinte, Straßenverkehr läuft so nebenbei ohne volle Konzentration, der senkt sie nun quasi auf 0 bzw. richtet sie gezielt auf sein Smartphone. Aus ungeklärter Ursache tagsüber bei bestem Wetter auf gerade Straße von der Fahrbahn abgekommen. Ja ne, is klar...
 
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SE. schrieb:
Das klingt nach übermäßiger Regulierung. Jede:r regelmässig Radfahrende sorgt früher oder später für haltbares Material. Manche Reifen sind schon relativ schnell durch. Meiner Erfahrung nach ist das Profil allein nicht so entscheidend.

Na erzähl das mal als Autofahrer der nächsten Streife. :D
 
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Khaotik schrieb:
Mich würde jetzt dann aber schonmal interessieren, wo du aus meinen Posts ein solches potentielles Verhalten rausgelesen hast?
Ich gestehe ein, Du hast allgemein gesprochen. Die Übertragung auf Dich ist dabei nicht gerechtfertigt. Die entsprechende Passage, auf die ich mich bezogen habe, war diese hier.
Khaotik schrieb:
Dann geht’s dabei noch schön Berg auf, der Radler schafft keine 20kmh mehr und beschwert sich dann, dass er riskant überholt wird? Sorry, aber auch bei aller Rücksichtnahme ist der gute Radler schon zu mindestens 50% selbst schuld, wenn hier was passiert. Wiegesagt – nur auf Straßen, wo der Radweg sowieso Straßenbegleitend verläuft.
RADwege werden ja nicht aus Spaß gebaut damit Mütter ihre Kinderwägen leichter schieben können.
…fügen wir noch mehr Kontext hinzu…
Khaotik schrieb:
Da kann ich schlicht jeden Autofahrer verstehen, den hier die Wut packt. Der Radfahrer müsste ja sogar dort fahren wenn es das blaue Gebotsschild anzeigt.
…ann darf ich mich komplett entschuldigen. Ich habe da wohl konkrete Situationen im Kopf gehabt. Oftmals haben diese Bergstraßen nämlich schon alleine aus Platzgründen gar keinen Radweg. Ich fahre gerne mal hoch zur nahegelegenen Burg. Das sind 200 Höhenmeter auf 2,8 km oder die gesamte Strecke rückwärts über eine Landstraße - ebenfalls mit 150m Anstieg auf 2,9 km, aber mit einer starken Kurve mit der größten Steigung.

Das stelle ich gleich noch richtig und ich möchte mich entschuldigen.

Lass mich das vielleicht noch einmal umformulieren. Bei Situationen ohne Radweg bleibe ich bei meiner Aussage. Sofern ein benutzungspflichtiger Radweg (und damit sind nicht "Radfahrer frei" Wege gemeint) vorhanden ist, gebe ich dem Autofahrer immer noch die deutlich größere Schuld, denn das Gebot bleibt, dass Überholmanöver sicher sein müssen. Bei kurvigen Bergpässen, schmalen Straßen und uneinsichtigen Stellen ist das einfach selten gegeben. Das Gebot besteht auch, wenn sich ein anderer Verkehrsteilnehmer falsch verhält. Dadurch würde ich ihm eine Teilschuld zuweisen. Keine Ahnung, wie man das im Rechtssprech formulieren würde, aber der aktive "Täter" wäre der Autofahrer.
Ersetze den Radfahrer mit einem schwach motorisierten Kraftfahrzeug. Ändert das etwas?

Khaotik schrieb:
Mir geht es grundsätzlich immer um ein Thema: Selbstschutz.
Jahr für Jahr wird gejammert, dass es mehr Fahrradwege braucht weil der normale KFZ-Verkehr für die Fahrradfahrer so gefährlich ist.
So, dann werden solche Weg für unglaublich viel Geld gebaut und dann? - Sind sich manche Radler schlicht zu fein sie zu benutzten und fahren lieber weiter auf der normalen Spur mit. Mit dem vollen Bewusstsein, dass sie das weitaus schwächste Glied in der Gefahrenkette sind und bei Unfällen mindestens mit Fleisch, wenn nicht sogar im ungünstigsten Fall direkt mit dem Leben bezahlen.
Die Maßnahmen, die ich in meiner Umgebung wahrgenommen habe, werden gut angenommen. Pop-Up Radwege, die scheinbar zur Dauerinstallation werden, überhaupt mal Markierungen von Radwegen auf der geteerten Straße. Die Qualität ein Spur macht mitunter aus, wie gut man darauf ungehindert fahren kann. Wenn man ständig Blumenkübel ausweichen muss oder Bedarfsampeln betätigen muss, ist der Weg einfach schlecht. Natürlich schaut man da neidisch auf die Spur der Autofahrer mit gerader Streckenführung ohne Hindernisse und mit automatischer Grünschaltung.

Schau Dir bitte diese Situation an. Wenn Du glaubst, dass ich da auf den Radweg fahre, hast Du Dich geschnitten.
Screenshot_2021-10-20_11-24-10.jpg
Die Situation aus der man kommen würde, ist auch nicht besser. Mülltonnen am Rand, Autotüren direkt dort, wo man fahren sollte (links). Und wenn ein Fußgänger dort laufen würde, darf man abbremsen.
Screenshot_2021-10-20_11-26-46.jpg
Ich müsste mal nachfragen, ob sich die Situation inzwischen geändert hat. Tempo 30 soll recht aktuell sein, aber ob der Radweg noch so gestaltet ist, weiß ich nicht.

Khaotik schrieb:
Finde ich eine interessante Meinung, dass das Risiko durch verschmutzte Wege soviel geringer ist als durch den Berufsverkehr auf manchen Straßen. Ggf. müsstest DU dann auf den Wegen mit schlechterem Zustand langsamer fahren... Aber dann würdest du ja auch länger brauchen. Sollen halt lieber sehr viele Andere länger brauchen.
Ist sogar eine Fahrschulfrage. Es besteht Rutschgefahr. Ich fahre ja nicht in der mitte der Spur, sondenr weiterhin möglichst weit rechts.

Khaotik schrieb:
Gerade im Herbst bei oft schlechten Sichtverhältnissen würde ich alles dafür tun, um mich vor stark befahrenen Landstraßen fernhalten zu können. Laub gehört halt leider zum normalen Leben dazu. Man kann halt nicht erwarten, dass sämtliche Fahrradwege ständig von Laub befreit werden.
Wenn die Straße geräumt wurde und das Laub dafür auf dem Radweg liegt… Ich habe tatsächlich schon Bilder gesehen. Bei Schnee wird das noch schöner.

Khaotik schrieb:
Ggf. sollte man als Fahrradfahrer auch "geeignete Reifen" für die Jahreszeit vorgeschrieben bekommen. Beim Auto gehts ja auch. Insofern könnte man z.B. für Fahrräder auch eine Mindestprofiltiefe o.Ä. vorschreiben.
Ansonsten gibt es bei jedem Verkehrsunfall z.B. zwischen Auto und Rad automatisch eine Teilschuld wegen falscher Reifen(wahl).
Ich stimme Dir in soweit zu, dass es fahrlässig ist, sich bei Dunkelheit, Nässe und verschmutzten Straßen mit einem Rennrad mit schmalen Reifen zu bewegen. Winterreifen für Fahrräder und eine Profiltiefe… Da solltest Du noch einmal nachschauen, wozu es das bei Autoreifen gibt und was einen Winterreifen ausmacht. Dann erkennst Du sicherlich, dass das bei Fahrrädern wenig Sinn macht.
Auch hier: Abwägen. Es gibt im Zweifel Richter, die entscheiden müssen, ob es zumutbar gewesen wäre, auf dem verschmutzten Radweg zu fahren.

Moep89 schrieb:
Darum geht es hierbei gar nicht. Auf schmaleren Straßen können zwei Radfahrer nebeneinander sogar das Überholen ohne Gegenverkehr unmöglich machen. Spätestens dann, wenn z.B. noch parkende Autos im Spiel sind.
Das ist tatsächlich ein Dilemma. Hupen darf man innerhalb der Städte auch nicht. Mir kommen spontan nur Straßen in den Sinn, wo es prinzipiell abstandstechnisch immer gefährlich wäre, zu überholen, wenn es zu der beschriebenen Situation kommt. Da einfach abzusperren mag provokant sein, aber sichert auch ab.

Moep89 schrieb:
Völlig egal wie schnell und mit welchen Reifen er fährt, Zeichen 241 macht den Radweg benutzungspflichtig. Er hätte also in keiner Situation auf der Straße fahren dürfen. (Vereist, versperrt o.ä. war er ja anscheinend nicht)
Ich verweise an dieser Stelle noch einmal an meine Begründung zu den beiden Bildern. Man hat mir gesagt, dass es schon Bestrebungen gibt, das Problem auch offiziell zu beseitigen.

Moep89 schrieb:
Öffentliche Verkehrswege sind keine Rennstrecken. Nicht für Autos, Motorräder oder eben Fahrräder. Bei Autos und Motorrädern wird das aggressiv durchgesetzt, bei Radfahrern leider nicht. Es zählt übrigens auch als Rennen, wenn man versucht bestimmte Zeiten auf einer Strecke zu erreichen, ganz ohne "Gegner".
Die Absätze, die ich dazu gefunden habe, bezogen sich auf Kraftfahrzeug-Rennen. Fahrräder sind keine Kraftfahrzeuge. Man könnte StVO § 29 so auslegen, aber ich würde neben StVO § 1 auch noch eine Menge anderer Paragraphen hinsichtlich der Rücksichtslosigkeit und Fahrlässigkeit, die beim Zeitfahren betrachtet werden dürfen.

Auch hier wieder eine Bergstory: Kurvig und Downhill. Da ist jemand mit einer Durchschnittsgeschwindkeit runter, die meiner Höchstgeschwindigkeit glich. Wenn der Typ jemanden - egal ob Auto, Motorrad, Radfahrer oder Fußgänger - erwischt hätte, hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit die volle Schuld verdient - sofern er dann noch lebt.
 
Khaotik schrieb:
Mir geht es grundsätzlich immer um ein Thema: Selbstschutz.
Jahr für Jahr wird gejammert, dass es mehr Fahrradwege braucht weil der normale KFZ-Verkehr für die Fahrradfahrer so gefährlich ist.
So, dann werden solche Weg für unglaublich viel Geld gebaut und dann? - Sind sich manche Radler schlicht zu fein sie zu benutzten und fahren lieber weiter auf der normalen Spur mit.
Der Stand der Unfallforschung ist seit Jahrzehnten, das es für Radfahrer objektiv sicherer ist, fahrbahnbegleitende Radwege nicht zu benutzen. Denn das Risiko als Radfahrer durch Längsverkehr zu verunfallen ist deutlich geringer als die Riskoerhöhung in Kreuzungsbereichen, wenn man neben der Fahrbahn auf Radverkehrsanlagen unterwegs ist. Die BAST kam da vor Jahren mal auf dreifaches Unfallrisiko für Radfahrer auf rechtsseitigen Radwegen, bei linksseitigen radwegen sogar auf zehnfaches Risiko.
Trotzdem benutzen nur 2% der Radfahrer vorhandene benutzungspflichtige Radwege nicht.
Und unglaublich viel Geld wir vor allen für Stadtautobahnen wie die A100 in Berlin ausgegeben.
 
Penman schrieb:
Wenn Du glaubst, dass ich da auf den Radweg fahre, hast Du Dich geschnitten.
Und wenn ein Fußgänger dort laufen würde, darf man abbremsen.

Also auf der Straße Autos mit Gewissheit "blockieren" bzw, zum abbremsen zu bringen ist ok aber aufgrund einer diffusen Angst vor einem potentiellen Fußgänger auf dem Radweg selber bremsen müssen ist nicht ok?

Brauchst du mir gar nicht erklären denn da ist keine Logik.
 
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strempe schrieb:
Also auf der Straße Autos mit Gewissheit "blockieren" bzw, zum abbremsen zu bringen ist ok aber aufgrund einer diffusen Angst vor einem potentiellen Fußgänger auf dem Radweg selber bremsen müssen ist nicht ok?

Brauchst du mir gar nicht erklären denn da ist keine Logik.
Es ist eine zweispurige Straße. Da muss man nicht zwangsweise abbremsen. Auf solchen Straßen fahre ich selbst auch mit 30 km/h und bin damit so schnell wie die Autos legal fahren dürfen. Wenn ich dann immer noch ein Hindernis bin, muss Du mir das erklären.
Wenn der Verkehr dicht ist, interessiert das wohl sowieso kaum noch jemanden.

Von daher wäre ich froh zu hören, dass dieses blaue Schild einfach verschwunden ist und die Fahrweise legitimiert.
 
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