Neuer Gaming PC, Zusammenstellung Ok?

vorsichtig ausgedrückt: "suboptimal"
für das geld bekommst du locker einen i7 5820k untergebracht oder falls du nicht übertakten willst, könntest du alternativ noch einiges sparen.

cpu immer "boxed" kaufen und nicht "tray".
das netzteil ist etwas überdimensioniert.
 
Wie Nightfly09 schon erwähnt hat kannst du entweder dein Budget voll ausreizen und ein X99 Board mit einem i7-5820K bestücken oder noch einiges sparen und ein B oder H Chipsatz mit einer Non-K CPU kombinieren. Sollte Gaming im Vordergrund stehen, würde der i5-6600 vollkommen ausreichen.


LG
 
Übertakten möchte ich nicht.
Wo denkst du denn könnte ich sparen?
Das ging ja echt fix ;) Danke schon mal
 
Willst Du das klaufen um den größten Hammer in der Ho.... äh Wohnzimmer zu haben oder was willst Du damit? Sparen kann man schonmal klar an der GPU, eine R9 390 befeuert an sich alles schon bestens.
Na ja, ob Du weiter so viel Geld ausgeben willst/mußt nur um ein paar MHz mehr durch OC zu bekommen mußt Du wissen. Also sparen "können" kann man überall... Außer am Gehäuse und dem NT... Zum Zocken reich auch ein i5, selbst ohne K, ein H-Board...
 
@ Ebiere: hast du einen zweiten account?
davon ausgehend, das du der te bist...

- ich würde ein günstigeres mainboard (zb. ASUS B150-Pro Gaming) nehmen.
- den i7 6700k auf jeden fall boxed
- beim kühler sollte ein günstiger EKL Alpenföhn Ben Nevis mehr als ausreichend sein.
- als netzteil wäre in der preisklasse ein Corsair RM550x besser.

der rest ist ganz ok so.

die zusammenstellung von unins000 würde ich so nicht nehmen, wenn nicht übertaktet werden soll, macht ein s2011v3 system wenig sinn.
 
Nimm den Vorschlag von unins000, evtl. noch mit nem besseren Kühler wie dem Noctua NH-D15. Wir haben einen ähnlich ausgestatteten PC und sind sehr zufrieden damit.
 
Danke für die zahlreichen Antworten und Anregungen!
Primär geht es mir darum etwas "langlebiges" zu haben und dafür lieber direkt mehr auszugeben und keine Kompromisse einzugehen. Das System soll halt die nächsten Jahre (vor allem im Gamingbereich) gut überdauern. Übertakten möchte ich nicht unbedingt ausschließen.
Evtl. soll noch mal eine 2. 980 zum SLI Zwecke dazukommen, würde dafür ein z.B. 650W Netzteil auch noch ausreichen?
Achja, nein Ebiere bin ich nicht, ich schätze mal er hat sich im Thread vertan. :)
 
Hi,

zwecks SLI, würde ich eher abraten. Soll einige Games geben die damit Treiberprobleme haben (Pixelfehler, Flackern) .

Kauf dir lieber in 2 Jahren eine neue GPU (neuere Generation)
 
Epicondylus schrieb:
Nun meine Frage an euch: Ist die Zusammenstellung so sinnvoll und das Preis/Leistungsverhältnis i.O.?

Da der TE schon selbst das Preis-/Leistungsverhältnis angesprochen hat, finde ich es schon grob fahrlässig das hier die Masse direkt zu den Geldverbrennungsmaschinen rät und niemand mal direkt nachfragt, was eigentlich damit gemacht werden soll.

Wofür soll der PC dienen? Wie lange soll er halten?

Eine Skylake CPU beispielsweise hat keinen nennenswerten Mehrwert im Vergleich zu Haswell/Broadwell. Das sieht man direkt, wenn man in Benchmarks z.B. von Computerbase schaut. Kostet aber deutlich mehr. Features, die Skylake-Boards mitbringen nutzen Gamer i.d.R. eh nie. Mit einer Haswell CPU kannst du schon mal dick sparen. Da du nicht übertakten willst wäre sogar ein Xeon möglich um noch mehr Geld zu sparen.

Dann die Grafikkarte: Willst du jedes Spiel ausreizen und überall maximale Settings reinknallen? Wenn ja, dann verbrenn' dein Geld - bedenke aber, dass du für dieses Unterfangen spätestens irgendwann 2017 schon wieder eine neue High-End-Karte kaufen musst.

Wenn du wirklich Wert auf das Preis-/Leistungsverhältnis legst, wirst du eine R9 390(X) oder GTX 970 (oder gar noch eine Kategorie darunter) einkaufen. Die haben für Gamer (siehe beispielsweise das Preis-/Leistungsrating von Computerbase) das beste Gesamtpaket. Bei sehr Ressourcenhungrigen Games wirst du nicht alle Settings ausreizen können, dennoch wirst du aber die nächsten 2-3 Jahre (so war es zumindest bei fast jeder Grafikkartengeneration bis jetzt) mit einem Investment zwischen 200-350 Eur für die Grafikkarte deinen Spaß haben und problemlos auf hohen Settings daddeln können.

Gehst du auf alle Preis-/Leistungsvorschläge ein kannst du dein Budget sicherlich auf um die 1.000 Eur schrumpfen, sprich gut und gerne 50-60% sparen.

Unabhängig davon würde ich keine Seagate Datenplatte nehmen, laut Statistik hat Western Digital die weitaus niedrigeren Ausfallraten. Wenn mich nicht alles täuscht haben hier aktuell die 2TB Modelle mit das günstigste Preis-/Leistungsverhältnis.

Weiterhin war (ohne jetzt extra nochmal nachzugucken) CoolerMaster meine ich nur im guten Mittelfeld beim letzten Netzteil-Test von Computerbase. Ich glaube Hardwareluxx war es, die sogar direkt einen Test zu diesem Modell von dir letztens hatten und ebenfalls "nur" das Prädikat "gut" verteilten.

Deutlich besser schneiden regelmäßig BeQuiet, Seasonic und Enermax ab.
 
https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-gaming-pc-spiele-pc-selbst-zusammenstellen.215394/ schrieb:
3.3 SLI/CF - das leidige Thema

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich ein SLI/CF-Gespann aus 2 oder gar 3 seperaten Karten für den privaten Anwender nur in den seltensten Fällen lohnt. Wirklich zu empfehlen ist es erst bei höheren Auflösungen (>1920x1080 bzw. >24"), da dort derartige Leistungen gebraucht werden. Bei kleineren Auflösungen überwiegen die Nachteile:

hoher Stromverbrauch, hohe Lautstärke, hohe Wärmeabgabe
oft nur eine Mehrleistung von bis zu 60-80%, teilweise aber auch viel weniger oder gar schlechter als bei einer Einzelkarte
teuer in der Anschaffung und schneller Wertverlust durch neue, bessere Karten
eine einzelne Karte einer neuen Generation ist meist schneller als ein SLI-/CF-Gespann der alten
bei mehreren Einzelkarten ist die Nutzung von anderen Erweiterungskarten eingeschränkt (Platzmangel auf dem Board und im Gehäuse)
teilweise schlechte Skalierung und Unterstützung von SLI/CF
viel Arbeit durch Treiberoptimierung und Erstellen von Profilen für einzelne Spiele
Abhängigkeit vom Treiberhersteller, der den Support (die Weiterentwicklung) von SLI/CF-Profilen von älteren Karten/Spielen in neuen Treibern einstellt (Zeitraum: ca. 2 Jahre)



Vielfach ist auch das Problem der Mikroruckler im Gespräch.
Das Multi-GPU-Problem (Mikroruckler) aus "Test: Nvidia 3-Way-SLI („Triple-SLI“)"
Problem: Mikroruckler aus "Test: ATi Radeon HD 4870 X2"
Hier findet ihr noch ein Programm, welches Mikroruckler eures Multi-GPU-Systems simulieren kann.
Es bleibt aber noch zu sagen, dass nVidia (SLI) derzeit die Microruckler besser im Griff hat als ATi (CF).

Noch größerer Unfug ist das sogenannte Nachrüst-SLI/CF. Später irgendwann die gleiche Karte nochmal zu kaufen, ist nicht ratsam. Bis dahin steht schon oft eine neue Generation vor der Tür, die meist im Alleingang ein CF-/SLI-Gespann der alten Serie schlägt. Zudem werden alte Karten immer rarer und dadurch teilweise auch teurer.
unins000 schrieb:
Ich habe den Link doch geändert, als er sagte, er wolle nicht übertakten?
ja, ca. 7 minuten nach meiner antwort.
den jetzt aufgeführten i7 6700 würde ich aber auch nicht empfehlen. zwischen dem xeon 1231v3, Intel Core i7-5775C und i7 6700k steht der i7 6700 (ohne k) nicht gerade besonders gut da und beim ram würde ich da auch kein quad kit nehmen.
 
ascer schrieb:
...finde ich es schon grob fahrlässig das hier die Masse direkt zu den Geldverbrennungsmaschinen rät und niemand mal direkt nachfragt, was eigentlich damit gemacht werden soll.
wie gut, das ich nur möglichkeiten zum sparen genannt habe ;)
 
Nightfly09 schrieb:
wie gut, das ich nur möglichkeiten zum sparen genannt habe ;)

Zum einen, fand ich, waren deine Sparmaßnahmen zwar auf dem richtigen Weg, aber definitiv noch ausbaufähig und zum anderen schrieb ich extra deshalb nicht alle sondern "das hier die Masse direkt zu den Geldverbrennungsmaschinen rät" ;)
 
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