Neuer PC macht Probleme

Don Sanchez

Commander
Registriert
Apr. 2008
Beiträge
2.281
Yo, habe mir ja vor kurzem einen neuen PC gekauft (*klick* und *klick*), hab aber paar Probleme...ok es ist wohl eher ein Problem.

Also zuerst mal, wenn ich meinen PC über die Steckdosenleiste ausmach, an dem auch der Rest meiner Hardware hängt (mach ich nur wenn er abgeschmiert ist oder ähnliches), hauts mir beim Wiedereinschalten die Sicherung raus, und ich darf erst mal wieder laufen und sie wieder reinmachen...Auch wenn ich meinen PC neu verkabelt hab passierts.
Kumpel hat mir grade erzählt er hätte das auch, läge einfach an alten Sicherungen, die den starken Strom (550 Watt Netzteil) beim Einschalten nicht vertragen.
Stimmt das? Kann das an alten Sicherungen liegen, oder stimmt eventuell doch etwas am PC nicht?

So nun aber zum wirklichen Problem: Ich hatte besonders zu Beginn ab und zu Probleme beim booten, da blieb er mal bei "Mem [...]" hängen und nix ging mehr, oder etwas früher oder später, jedes Mal im BIOS. Interessanterweise bootete er in den Fällen nach einem Abstecken meiner USB Geräte immer problemlos.
Ich hab festgestellt mein FSB war automatisch leicht übertaktet, von 333 auf 340, somit lief die CPU mit 60 Mhz mehr, und der Speicher (DDR2-800) auf 816 MHz. Hab dan manuell auf 333 runtergesetzt, danach hatte ich das Boot Problem nur noch einmal, als ich vorher im BIOS war.

So, jetzt ist die Frage, was ist da kaputt? Vorhin hat es mir nämlich beim Spielen alles zerfetzt, Soundloop, Bluescreen, Reboot. Leider war automatischer Neustart noch an, somit konnte ich den nicht lesen. Beim reboot schrieb er "SYSTEM DISC FAILURE BOOT FROM SYSTEM CD" oder sowas in der Art, sorry, genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, irgendwas mit hard, disc, system, failure/failed,....der wollte dann von CD booten.
Erst als ich ihm den Strom gekapt hab und wieder angemacht hab (inklusive Sicherung die wieder rausgeflogen ist -.-), bootete er wieder, jetzt sitz ich wieder dran...

Ob da die Festplatte einen Defekt hat? Oder der Festplattencontroller (= Mainboard?)? Dass er nich von Festplatte booten wollte war ja schon komisch. Und auch die, wenn auch seltenen, Freezes im BIOS müssen ja irgendwo herkommen.

Vor allen dingen überleg ich grade, ob ich einfach von meinem 14 Tage Rückgaberecht Gebrauch machen soll. Dann muss ich nicht den Fehler suchen, und meine Hardware ist mittlerweile über 50€ billiger geworden.

Wenn ich wüsste es liegt an der Festplatte könnte ich natürlich auch nur die einschicken. Manno...nach 6 Jahren neuer PC für 900€, aber irgendwas muss natürlich rumspacken. :(


Danke im Voraus... :/
 
Alte Sicherung ja vielleicht, oder sehr neue mit empfindlichen Sensoren. Empfehle immer nach dem Herunterfahren/Ruhezustand am Netzteil hinten ausschalten, dann Steckdosenleiste. Einschalten umgekehrt. Liegt m.E. klar am Netzteil, qualitativ gute Geräte haben eine minimale Zeitverzögerung.

Absturz beim Spielen kann alles Mögliche sein:
- Temperatur CPU
- Temperatur GPU
- RAM-Timings
- Netzteil-Schwäche (beim BeQuiet 550 nahezu auszuschließen, gibt aber immer Ausreißer)

Festplatte mit den Windows-Tools in jedem Fall auf Fehler prüfen und automatisch korrigieren lassen. GGf. auch mit Sandra-Tests die Festplatte eingehend prüfen. Denke nicht, daß sie schuld ist, nur Leidtragende beim Absturz.

Systematisch jede Komponente ausschließen:
- lliegt genug Spannung an der CPU, stimmt die VCore mit der VID überein ?*
- dito bei RAM, stimmt reale Spannung mit SPD-Angaben überein, weicht online-Hersteller-Angabe davon ab ? (ggf. Memtest bzw. Memtest86+ laufen lassen)
- Treiber der Grafikkarte sauber installiert, laufen Benchmarks fehlerfrei durch ?

*Zum passenden Bios zur CPU muss ich nichts sagen, diese Info sollte vorneweg von dir kommen.
 
BeQuiet ist doch hochwertig..? :/ Naja, muss ich mir wohl angewöhnen mit dem Schalter, hab auch fast alle anderen Geräte auf Dauer an, zusammen ists wohl zuviel wenn die über die Steckdosenleiste angehen...

Ob es an der Temperatur liegt? Ich hatte ja auch schon bei einem Kaltstart Freezes im BIOS...und womit soll ich die Temperaturen meines E8400 sicher auslesen? Da scheints ja Auslesefehler zu geben. Coretemp zeigt mir 55°C für Kern 1 und 2 an nach ein paar Minuten spielen..Vollast war das aber nicht.
GPU laut Everest 60°C...

Wie war nochmal der Befehl zum Festplatten überprüfen? ch-irgendwas...

doesntmatter schrieb:
Systematisch jede Komponente ausschließen:
- lliegt genug Spannung an der CPU, stimmt die VCore mit der VID überein ?*
- dito bei RAM, stimmt reale Spannung mit SPD-Angaben überein, weicht online-Hersteller-Angabe davon ab ? (ggf. Memtest bzw. Memtest86+ laufen lassen)
Viele Fremdwörter - was ist die VID? Woher weiß ich ob die CPU genügend Spannung hat? Über den Vcore? Soll ich den einfach mit CPU-Z auslesen? Da hab ich 1.144V beim zocken, variiert aber auch. Im Idle (Eist? automatisch runtergetaktet auf 2x2 GHz) hat er da noch 1.000 Vcore...variiert auch, also teilweise deutlich drunter.
- Spannung? Wie auslesen? was ist SPD?, Sry die Angaben verwirren mich etwas... :freaky: memtest86+ werd ich später mal durchlaufen lassen.
- Denke ich mal, was kann man da falsch machen bei einem neuen System? Was für Benchmarks meinst du? Bis auf den einen Bluescreen hatte ich bisher keine probleme...wenn der Rechner einmal an ist. :X

Bios: Phoenix Award Bios 6.00 PG
 
Ah ja, ich seh schon, da muss ich etwas ausholen:

- Be-Quiet in diesem Modell ist o.k., hab das vielleicht umständlich formuliert
- Auslesefehler der Wolfdales: siehe >Suchfunktion
- Festplatten kann man heutzutage einfach mit rechter Maustaste anklicken > Eigenschaften > Extras (chkdsk c: kannst du aber gerne unter cmd ausführen, dann aber gleich mit Parameter /F)
- VID ist die "Norm-Spannung" der CPU laut Hersteller, individuell für deine CPU statt Serien-Spannweite, wird vom Bios ausgelesen, deshalb ist ein passendes Bios wichtig
- VCore im Bios sollte bei automatischer Erkennung (Default) mit der VID identisch sein, abweichend davon kann man manuell eine VCore definieren
- beim Bios ist die Versionsnummer entscheidend, nicht die (von dir genannte) Entwicklungsstufe/Hersteller des Bios
- SPD = Serial Presence Detect, ist ein RAM-"Feature", der Hersteller speichert darin wichtige Kenndaten wie Spannung und Timings, ist teilweise auch fehlerhaft ausgeliefert worden, deshalb > Kontrolle über Hersteller-Webseite
- Auslesen der Spannungen bspw. mit CPU-Z, dort auch SPD-Daten (in einem eigenen Reiter)
- Benchmarks wie im CB-Download angeboten:
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/

Du hattest erst einen Absturz ? :freak: Das ist zumindest kein Grund für Rückgabe, m.E.
 
Jo, bei einem neuem System kann es anfangs schon zu Problemen kommen, sollte aber eigentlich nicht. Zumindest nicht wenn alles korrekt angeschlossen wurde und auch sonst keine Probleme wie zu hohe Temps instabilität verursachen!
Um auf dein angesprochenes Thema mit der Sicherung zurück zukommen, um dass erstmal wenigstens unter Vorbehalt ausschliessen können, wohnst du in einem Altbau? Wenn ja wie alt und wurde eventuell schon mal an der Elektronik etwas verändert? Es kann auch durchaus sein das das Netzteil der schuldige ist und daher fliegt die Sicherung raus, eine moderne Sicherung sollte das ohne Probleme mit machen! Bei mir war es mal zwecks schlechter Zimmeraufteilung so das TV, Dolby-Sourround-Verstärker, kompletter Pc, ein Subwoofer dran gehangen hat! Mein Verstärker hat alleine 1500Watt Gesamtleistung und mein jetziges NT hat auch 750W, daher weiss ich das die heutigen Sicherungen seeeehr belastbar sind! Die besagten Komponetten laufen ja auch alle wenn ich zuhause bin!

Wegen einem Absturz auch wenn es mehr wären sollte man nicht gleich den Pc zurückschicken, erstmal versuchen selber die Sache in den Griff zubekommen! Aber wenn man den Fehler nicht findet sollte man nicht allzu lange warten, aber 2 Wochen reichen locker aus um auf Fehlerdiagnose zu gehn!

gruss
 
--Nas-- schrieb:
Bei mir war es mal zwecks schlechter Zimmeraufteilung so das TV, Dolby-Sourround-Verstärker, kompletter Pc, ein Subwoofer dran gehangen hat! Mein Verstärker hat alleine 1500Watt Gesamtleistung und mein jetziges NT hat auch 750W, daher weiss ich das die heutigen Sicherungen seeeehr belastbar sind!

Aber heute hast du hoffentlich die Last auf verschiedene Leitungen verteilt ? Sonst hast du unter Last tatsächlich Brandgefahr, zumindest bei billigen Steckdosen-Leisten. Kann nur empfehlen, nicht an Stromleitungen zu sparen, der dafür notwendige Rauchmelder kostet eindeutig mehr :D
 
Jo, mittlerweile ist es nicht mehr so. Wurde aber erst vor kurzem umgestellt! Ging jetzt schon drei Jahre gut... Aber man hat halt ach immer die Spannungsspitzen in den Subwoofer fahren hören, immer wenn ein Gerät ein oder ausgeschaltet wurde, hat dann so kurz gebummt! Die Steckdosen, habe ich aber nur die teueren verwendet die man auch noch mit Kippschalte ausschalten kann und mit einem extra dicken Kabel, anderes wäre es wohl zu einem Kabelbrand gekommen, könnte ich mir zu mindest vorstellen.

gruss
 
Ahoi. Eine Frage: Warum startest du deinen PC wenn es offensichtlich Probleme mit der Stromversorgung gibt? Sei es jetzt alte Leitungen oder Netzteil. Ich hätte sofort den PC von der STeckdose getrennt und wäre zum Bleistift zu meinen Eltern gefahren um Ihn da zu testen. Just a Tip. Natürlich noch mit einem Netzteil von meinem Bruder;-), der da noch wohnt.
 
Zurück
Oben