Neuer Verstärker

In Ordnung, wegen DIY - ich hatte da mal spannende Erlebnisse an der LA BELLE, mit RB971 und dann A23. :D
Genug OT, dein Fazit werde ich mal überdenken... liest sich ja gut. Mein PSU wird aber anders aussehen.

EDIT:
Dein EDIT gelesen, ich hab noch den Trafo aus der KD269, mal gucken, weiß jetzt nicht was der liefert.
Die Visaton war nicht meine, ich hatte zu der Zeit die A.O.S. STUDIO 80 TL, meinte nur... (...).
 
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Jetzt habt ihr mich neugierig gemacht.
Ich werde mal den SMSL SA-50 oder 60 ausprobieren.

Eine Frage:
Macht es Sinn sich ein hochwertiges Netzteil zu besorgen, um den Klang zu optimieren?
Wenn ja, welches?

Eigenbau scheidet aus, da ich keine Ahnung von Elektronik habe.
 
Noch eine kleine Ergänzung:

SMSL SA-50 hat ein analoges Lautstärkepoti (Verschleißfestigkeit, Staubdichtheit ?)

SMSL SA-60 komplett digital + zusätzlicher Input per 3,5mm Klinke an der Frontseite
 
Also ich verwende für meinen Verstärker ein Laptop Netzteil.;D
 
Kann man machen, sollte man aber lassen. Ich verweise diesbezüglich mal auf folgende Seite: klick ;)
Für kleine Tischhupen reicht das Notebook-NT, für größere Speaker sollte der "Antrieb" aber verstärkt werden...
 
computerbase107 schrieb:
Noch eine kleine Ergänzung:

SMSL SA-50 hat ein analoges Lautstärkepoti (Verschleißfestigkeit, Staubdichtheit ?)

SMSL SA-60 komplett digital + zusätzlicher Input per 3,5mm Klinke an der Frontseite

Ist der SA-60 dem SA-50 vorzuziehen?
Sind 10,- Unterschied.
 
Sound-Fuzzy schrieb:
Kann man machen, sollte man aber lassen. Ich verweise diesbezüglich mal auf folgende Seite: klick ;)
Für kleine Tischhupen reicht das Notebook-NT, für größere Speaker sollte der "Antrieb" aber verstärkt werden...

Naja, mein Lappi Netzteil bietet schon 90 Watt, wird zwar gut warm aber läuft. Zur Kühlung hab ich einen Kupfer Block mit Wärmeleitpaste drauf geklebt.:D
 
Es geht doch gar nicht um die Maximalleistung, sondern um die Ansprechzeit bzw. spontane Stromlieferfähigkeit. Und da ist das Notebook-NT nunmal träger. ;)
Mach möglichst selbst mal den Vergleich oder lies zumindest ein paar Impressionen dazu (u.a. in meinem Link), dann wirst Du vielleicht verstehen, worum es geht. Gerade der Bassbereich wirkt deutlich kontrollierter, aber auch im Hoch/Mittelton merkt man die Vorteile des RKT-Netzteils. :D
 
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Finde ich gut. Daumen. (INSIDER / Musste über #130 im Link schmunzeln, #128 ist schon richtig - egal.)
ghecko - Was sagt die "Ansprechzeit" bei einem Netzteil aus?

EDIT: Slew Rate / Anstiegsgeschwindigkeit ist klar aber Ansprechzeit?
 
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Zwenner meint die Anstiegsgeschwindigkeit.


//Absatz für die Allgemeinheit, zum Verständnis:

So ein Verstärker ist insbesondere mit niedriger oder nicht intern gepufferter Einspeisung ein ziemlich garstiger Verbraucher, insbesondere ein Klasse D/T aufgrund ihrer Modulation. Dies erzeugt hochfrequente Spannungsschwankungen, was von Spannungsreglern in Schaltnetzteilen sehr schwer zu kontrollieren ist. Je nach Güte der Regelung und der Regelfähigkeit der Strecke (ebenfalls stark beeinflusst von der Kapazität der Regelstrecke) kann die Spannung gerade bei hohen Anforderungen (lange, hohe Amplituden) einbrechen, worunter die Dynamik des Verstärkers leidet.
Passive Netzteile sind, wenn sie überdimensioniert sind, relativ unbeeindruckt von jeglicher Last die angelegt wird. Und die Schwankungen die unter Belastung auftreten (100hz Brummspannung) sind gering und können durch die Gegenkopplung der D/T Amps leicht eliminiert werden.
Die tatsächliche Anstiegsgeschwindigkeit eines solchen Analogen Netzteils erreicht man durch eine kurze, relativ dicke Zuleitung zum Verbraucher und Kopplung von Kondensatoren mit verschiedenen Eigenschaften, zb einen normalen Elko mit Funkentstörkondensatoren, die den Elko mit ihrer Lade/Entladekurve an Geschwindigkeit bei weitem übertreffen. Die dienen ebenfalls dazu, hochfrequente Störungen beidseitig zu kompensieren und Auszugleichen.
 
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Vor- und Nachteile sind klar, ich wollte wissen was die "Ansprechzeit" umschreibt.
ghecko schrieb:
Zwenner meint die Anstiegsgeschwindigkeit.
?
Du meinst er, der von "Ansprechzeit" spricht, meint Anstiegsgeschwindigkeit?
(Steigzeit würde ich auch noch verstehen, wegen der Bandbreite (B ~ 1 / (3*tr) aber so...)
Wenn ich mit Anstiegsgeschwindigkeit etwas anfangen kann, dann sollte einiges klar sein. ;)

Trotzdem! Danke für die Ausführlichkeit, finde ich immer gut!
Warum? Dann kann man was lernen, verstehen, nichts aus blumiger Schönschrift - in diesem Sinne.

Meint wohl in der Tat die Schnelligkeit der Stromlieferung in Bezug auf die parallelgeschaltet KP-Stützkondensator. Der Trafo sollte hier dann aber auch fähig sein, die eventuell große Elkos in kurzer Zeit nachzuladen... (...).

Große PSUs bitte immer gegen einen Kurzschlussfall ausreichend sichern.
 
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Danke ghecko, für diese anschauliche Erklärung. In den technischen Hintergründen und Fachbegriffen der Verstärkertechnik steckst Du mehr drin als ich. Bauen kann ich es, entwickeln überlasse ich bei Verstärkern lieber den Fachleuten. Mich interessiert mehr "was hinten raus kommt". Und da konnte ich den Unterschied zwischen einem Notebook-NT o.ä. und einem passenden DIY-NT mit RKT selbst mehrfach erfahren... :D
 
Und habt ihr auch den Vergleich mit einem "richtigen" besser passenden Schaltnetzteile gemacht? Denn für jedes Netzteil (weil - Verstärker sind frequenzmodulierte Netzteile) gilt: Es kommt auf den Aufwand der Technik an, ob ein Schaltnetzteil für Audio-Anwendungen auch in der obersten Qualitätsklasse verwendbar ist oder nicht, gilt für ein SMPS (im Audiobereich) seit circa 1983. - Da gab es schon gute Verstärker mit SMPS ganz ohne Ringkerntrafo.

Ein gutes SMPS hat auch Vorteile, es ist vom Prinzip her halt stabilisiert und hat einen hohen Wirkungsgrad.

EDIT:

Ich möchte nicht ansatzweise sagen das dieses oder ein anderes DIY-NT schlecht/schlechter ist.
Sondern - das auch ein SMPS gut sein kann.

27.08.2013, 22:02
Zwenner schrieb:
Also, ich habe hier schon länger einen S.M.S.L SA-50.
Das mitgelieferte Standard PSU wurde durch ein Meanwell SMPS ersetzt.
 
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Wie wäre es mit dem AV2-CD508 von Auna: http://www.hifitest.de/test/cd-player/auna_av2-cd509-auna_av2-cd508_8859

Hat Line-in, einen Klinkeneingang auf der Vorderseite für MP3 Geräte. Leider kein Phono-Eingang, aber wer weiß noch was eine Schallplatte ist.

Habe ich mir geholt, als mein Yamaha AX900 nicht mehr wollte. Der Klang passt und für Zimmerlautstärke mehr als ausreichend. Für den Klang ist der echt scheiß billig, und sau gut.
 
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Alleine sowas macht mich hellhörig:
"Allerdings: Bei Betrieb von 4-Ohm-Lautsprechern sorgen die eingebauten Schutzschaltungen teilweise für das Abschalten des Gerätes – man sollte bei der Auswahl der Lautsprecher eher auf 8-Ohm- Typen zurückgreifen. "
Nicht gerade ein Pluspunkt sondern eher ein no go... ;)
 
Gut, kommt vor. Steht auch 8-16 Ohm auf der Rückseite. (Bei 4 darf der Tester halt nicht voll aufdrehen, aber das gibt nur wieder ein Glaubenskrieg über 08/15 Ohmjemine.)
Ich wollte den auch nur vorschlagen, da er a) günstig und b) klangvoll ist. Desweiteren habe ich den selbst und war doch erstaunt, wie das Ding im normalen Alltagsbetrieb (Zimmerlautstärke) mit meinem alten AX900 mithalten kann.
 
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