nForce4 Ultra und Laufwerke

reiner73265

Cadet 1st Year
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Mai 2005
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Vor Kurzem habe ich mal wieder aufgerüstet:
MB: Gigabyte GA-K8NF9 Ultra
CPU: AMD Athlon X2 4800+
RAM: 2x1.024 MB PC400 von OCZ
...und auch der Rest ist vom Feinsten.

Aber - voll ärgerlich:

zuerst habe ich festgestellt, dass S-ATA Laufwerke, sogar das schnelle WD Raptor, scheinbar langsamer sind als P-ATA-Laufwerke. Nach erneuter Umrüstung sieht das nun aus wie folgt:

2x Samsung SP2514N an IDE-0 (Master/Slave) UDMA-133
1x LG GSA-4167B DVD-RW als Master an IDE-1
1x Plextor PX760A DVD-RW als Slave an IDE-1


Die beiden Samsung-Platten sind UDMA-133-fähig, laufen aber nur als UDMA-100.
Der LG-Brenner läuft nur mit UDMA-33, der Plextor mit UDMA-66.
Das aktuelle BIOS (geflashed) erkennt die LWs nicht im schnelleren Modus, obwohl alles HW-technisch korrekt ist, selbst die Anschluß-Kabel.

Im BIOS steht alles auf AUTO-Erkennung. Eine andere Einstellung führt zu noch mehr Problemen, z.B. Manuell/LBA.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Vor allem Besitzer von nForce4-Ultra-Boards?
Soll ich das Teil wieder auf den Müllberg der Geschichte werfen? Zurück zur Intel-Architektur?

Wer weiß Bescheid? Wer weiß Rat?

Gruß
Reiner
 
naja mit treibern ist der sata controller auf keinen fall langsamer als der ide
da lag der fehler wohl bei dir

das deine optischen laufwerke nur mit dma33/66 ist vöölig normal
fast alle laufen auf 33 ab und an gibts mal welche die auf 66 laufen
 
Ich habe vom BIOS bis zu den nForce-Treibern alles auf dem neuesten Stand.

Meine Laufwerke liefen bisher alle mit UDMA-66, vorher z.B. am Abit IC7-G. DAS ist normal. UDMA-33 für den LG GSA-4167B ist definitiv falsch. Der kann die 66 schaffen.

Und UDMA-133-Platten sollten mit UDMA-133-Kabeln an einem UDMA-133-fähigen IDE-Anschluß auf dem Mainboard auch mit UDMA-133 laufen. Sonst fehlt eine zugesagte Leistung.
 
Samsung platten musst du erst mit de hutil auf udma133 setzen! die stehen von werk aus, wegender sache mit derkompatibilität, auf udma100! aber ein mehr an geschwindigkeit wirst du nicht bekommen
 
Die Samsung ist neu gekauft?
Dann muß UDMA/133 erst aktiviert werden, ab Werk werden die mit UDMA/100 ausgeliefert -> klick.


/Edit: Zu langsam. :(


Bye,
 
Durch die Anhebung der Schnittstellenbandbreite wirst du kein Laufwerk schneller bekommen. Auch der UDMA/33 aka UDMA-2 Modus reicht für optische Laufwerke noch vollkommen aus. DVD Laufwerke übertragen bei 16x gerade mal 22 MB/s. Weder werden sie durch den UDMA-2 Modus ausgebremst noch werden sie durch einen höheren Übertragungsmodus schneller. Das Gleiche gilt für Festplatten. Für jede aktuelle Festplatte reicht der UDMA Modus 5 (aka UDMA/100) vollkommen aus. Momentan können Festplatten maximal 60 bis 70 MB/s übertragen. Einen höheren Übertragungsmodus macht sie auch nicht schneller.

Wie hast du eigentlich festgestellt, dass deine SATA-Laufwerke langsamer sind als deine PATA-Laufwerke? Etwa nur weil sie angeblich im UDMA/100 (aka UDMA-5) Modus betrieben wurden?
 
@Moderator: danke für den Tipp. Dass die Platte default-mäßig auf UDMA5 steht wußte ich nicht. Leider hilft aber auch HUTIL nicht weiter. Es fehlt der wichtige Eintrag "TOOLS", unter dem die notwendigen Utilities versteckt sind. Ein anderes Progrämmchen "SSUDMA6", welches ich bei Samsung gefunden habe behauptet, es wäre nicht für diese HDDs. Das alles ist mal wieder typisch. Für heute abend reicht's mir wieder. Tschüß und nochnals danke.
 
Also ich kann nur von einem Problem in Verbindung mit einem PX716A (Plextor DVD Brenner) und nem Abit AN8 Ultra berichten... die Karre ist die ganze Zeit beim Windowsinstallieren abgestürzt... da hab ich den Plextor in mein Intel Sys gebastelt und den Pioneer aus dem Intel ins AMD sys und schon lief alles...

Komische Sache die nFurz Chipsätze :D

Grüßle
Johannes
 
@reiner
Warum willst du unbedingt den UDMA-6 Modus bei der Samsung Platte aktivieren? Die Leistung der Platte wird das nicht verbessern. Nicht umsonst werden die Festplatten von Samsung ab Werk mit deaktivertem UDMA-6 Modus ausgeliefert. Die haben sich schon was dabei gedacht.
 
@Madnex: Nun, und wenn es einfach folgendes ist: ich habe ein Board gekauft, dessen IDE-Schnittstelle kann UDMA133. Dazu zwei Festplatten, die können UDMA133. Ein Kabel, das ist für UDMA133. So, und jetzt will ich auch haben, dass drinnen ist was außen drauf steht. Ganz einfach. Wenn du ein Auto kaufst, das 250km/h sprinten kann, dann aber bei 230 schlapp macht, dann bist du auch sauer, oder?
Und wegen der DVD-LWs: habe eben den Test gemacht. eine *VOB-Datei kopiert das Plextor in 2:00 auf die HDD. Das neuere LG braucht für die gleiche Datei 2:25! Das nennst du keinen Unterschied? Würde ich aber schon sagen.
Wie habe ich das alles bemerkt? a) Ich kann den Gerätemanager lesen und b) ich habe Progrämmchen wie SiSoft Sandra und HD-Tach, die Zugriffszeiten und Transferraten messen können.
So long - ich will eben alles haben, was ich vermeintlich eingekauft habe.
 
Ganz einfach. Wenn du ein Auto kaufst, das 250km/h sprinten kann, dann aber bei 230 schlapp macht, dann bist du auch sauer, oder?
Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Ein Auto, dass laut den Papieren 250 km/h schafft, kann diese in der Regel auch erreichen. Eine Festplatte oder ein optisches Laufwerk hingegen kann diese 100 oder 133 MB/s, die theoretisch über die Schnittstelle transferriert werden können, nicht erreichen. Ganz einfach deswegen, da die Mechanik der Laufwerke die mögliche Übertragungsleistung limitiert. Ein 16x DVD Laufwerk kann maximal 22 MB/s übertragen. Mehr ist nicht möglich, selbst wenn die Schnittstelle bzw. der Übertragungsmodus eine Transferrate von 800 MB/s erlauben würde.

Stell dir vor eine Pumpe schafft im besten Fall um die 65 Liter pro Sekunde. Du hast nun die Wahl zwischen einem Rohr was 100 Liter pro Sekunde fassen kann und einem was 133 Liter pro Sekunde durchlässt. Ob du nun das Rohr mit 100 oder 133 Liter pro Sekunde Fassungsvermögen nimmst, ändert nichts an den Litern, die durchlaufen. Beide Rohre sind ausreichend dimensioniert. Jetzt ersetze Liter durch MB pro Sekunde, Pumpe durch Festplatte und Rohr durch Schnittstelle.

Und wegen der DVD-LWs: habe eben den Test gemacht. eine *VOB-Datei kopiert das Plextor in 2:00 auf die HDD. Das neuere LG braucht für die gleiche Datei 2:25! Das nennst du keinen Unterschied?
Das liegt nicht am verwendeten Übertragungsmodus sondern am Laufwerk selbst. Beide Laufwerke unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung. Ein höherer Übertragungsmodus würde das LG Laufwerk nicht schneller machen. Es läuft bereits mit voller Leistung, da es durch den UDMA-2 Modus (max. 33 MB/s) nicht ausgebremst wird.

Wie habe ich das alles bemerkt? a) Ich kann den Gerätemanager lesen und b) ich habe Progrämmchen wie SiSoft Sandra und HD-Tach, die Zugriffszeiten und Transferraten messen können.
Ohne dich jetzt hier in irgendeiner Weise beleidigen oder vorführen zu wollen. Lesen ist ja schön und gut, nur richtig deuten muss man die Benchmarkergebnisse auch. Ob eine Festplatte im UDMA-5 oder UDMA-6 Modus läuft, ändert nichts an ihrer Leistung. Außer wenn du die Transferrate mit dem Burst-Speed verwechselst. Der Burst-Speed ermittelt die Bandbreite der Schnittstelle, hat aber ansonsten keinerlei Einfluss auf die eigentliche Festplattenleistung. Bei HD-Tach wird die Transferrate grafisch als Übertragungskurve (langsam abfallende Linie) angezeigt und als Average Read gelistet. Der rote Balken, der sich je nach Übertragungsmodus ändert, ist der unwichtige und absolut uninteressante Burst-Speed.
 
@Madnex: dass du das technisch alles so sauber erklären kannst ist ja klasse. Es ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass ich für UDMA133 bezahlt habe, nicht für UDMA100. Und ich will gefälligst vom Hersteller das haben, was auf der Packung steht. Bei einem Auto, das zwar 280 rennen könnte, bei 250 aber durch den Hersteller abgeregelt wird, steht das auch auf der Verpackung drauf. Ich weiß schon beim Kauf Bescheid. Bei den Festplatten habe ich keinen derartgen Hinweis auf der Verpackung gefunden.
Und warum laufen die beiden DVD-Laufwerke an einem anderen Board im UDMA66-Modus, beim Gigabyte aber unterschiedlich? Ich will saubere Produkte für mein Geld. Ich will 5 Kilo haben, wenn 5 Kilo drauf stehen, nicht nur 4.800 Gramm, bloß weil das auch reichen würde. Es geht ums Prinzip.
 
Ja, es geht ums Prinzip. Immer geht es nur ums Prinzip. Die Frage, die ich mir dabei immer stelle, ist, für was eigentlich. Was bringt dir dein Prinzip? Ein besseres Gefühl? Kommt dir dein Rechner dadurch schneller vor? Wird dabei irgendetwas größer/länger?

Wie ich bereits erläutert habe, hinkt der Vergleich mit dem Auto gewaltig. Daran ändert deine kleine Abwandlung auch nichts. Das Auto wird vielleicht bei 250 km/h abgeriegelt, von der Mechanik her könnte es die 280 km/h aber durchaus erreichen. Bei den Festplatten und optischen Laufwerken ist das aber nicht der Fall. Sie werden nicht künstlich "abgeriegelt", denn sie laufen bereits so schnell sie können.

Was das LG Laufwerk betrifft, das im UDMA-2 Modus läuft, aber den UDMA-4 Modus unterstützen soll. Möglich ist, dass du dich einfach geirrt hast und es auch am anderen Rechner nicht im UDMA-4 Modus gelaufen ist. Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie falsch gejumpert sind. Dann würde mir noch einfallen, dass eventuell das Datenkabel defekt ist. Warum das Laufwerk "nur" im UDMA-2 Modus läuft, dafür kann es viele Ursachen geben. Es ändert aber nichts daran, dass es dadurch nicht langsamer läuft.
 
@Madnex: Die Diskussion mit dir bringt nichts, da du zwar die technische, nicht aber die kaufmännische und menschliche Sicht als Verbraucher verstehst. Wenn ich zum Metzger sage:"Ich hätte gerne 133g Leberwurst, aber von der groben fetten bitte." und erhalte darauf die Antwort:"Sorry, aber die ist heute in der Berufsschule.", dann mag die Antwort zwar aus seiner Sicht völlig richtig sein. Mir aber bringt das garnichts. Die Frage war nämlich eine ganz andere.
 
@reiner73265
Glaub mir, ich verstehe durchaus die kaufmännische und menschliche Sicht als Verbraucher. Verbraucher lassen sich nur von den Zahlen blenden, so wie du. Die kaufmännische Sicht ist nur für den Hersteller und Händler interessant, nicht aber für Endanwender. Wenn größere Zahlen eine höhere Leistung suggerieren, so kurbelt das vielleicht den Verkauf an, der Endanwender hat davon aber gar nichts. Wenn man nun dem Endanwender versucht begreiflich zu machen, wie ich bei dir, dass mit den Angaben was ganz anderes gemeint ist und er dennoch stur seinen Verstand ausschaltet, kann man ihm nicht helfen. Sei es drum, es bringt ja sowieso nicht. Mach also was du nicht lassen kannst und wir beenden unsere kleine Diskussion hier. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ madnex
Vielen Dank für deine Erklärungen. MIR haben sie was gebracht, habe wieder was gelernt ;)
 
@Madnex
Gut gebrüllt, Löwe. So ist es. :D
Ein 3 GHz Pentium ist auch nicht schneller als ein 2 Ghz AMD.
Und wenn man danach geht, dann stimmt auch keine einzige Angabe der tatsächlich nutzbaren HDD-Grösse. ;)

Solche Angaben wie UDMA usw. sind Kompatibilitätsangaben, Richtwerte, aber keine Grundbedingungen und schon garkeine Aussagen über die tatsächliche Leistung.
Ich kenne auch keine 150 Mb/s SATA HDD, geschweige denn 300er.
 
reiner73265 schrieb:
"Ich hätte gerne 133g Leberwurst, aber von der groben fetten bitte." und erhalte darauf die Antwort:"Sorry, aber die ist heute in der Berufsschule.",
Der war gut! :daumen:

Aber zum Thema, kannst du das beweisen, daß das LG wirklich auf UDMA66 lief? Bitte mal aussagekräftige Bilder posten. Meines kann es nämlich nicht. Auf der Verpackung steht auch kein Wort von UDMA66!
 
Madnex schrieb:
Dieser Vergleich hinkt gewaltig. Ein Auto, dass laut den Papieren 250 km/h schafft, kann diese in der Regel auch erreichen. Eine Festplatte oder ein optisches Laufwerk hingegen kann diese 100 oder 133 MB/s, die theoretisch über die Schnittstelle transferriert werden können, nicht erreichen.

Aber selbstverstaendlich werden diese Transferraten aus dem Laufwerkscache erreicht. Ausserdem verringert sich die Zeitspanne in der die Schnittstelle aktiv ist.
 
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